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Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts"

Titre: Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts"

Extrait , 2016 , 10 Pages , Note: 1,3

Autor:in: René Schwung (Auteur)

Politique - Théorie politique et Histoire des idées politiques
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Jede Gesellschaft kann nur aufgrund eines gemeinsamen Vertrages bestehen. Dies ist Voraussetzung für jede moderne Gesellschaft und ist dennoch zugleich eine unvergleichlich radikale Forderung. Sein Gedanke setzt eine natürliche Würde des einzelnen Menschen voraus und die Freiheit auf Selbstbestimmung. Mit seinen Ideen gilt Rousseaus Werk auch als ein Funken, welcher für die Revolution maßgeblich war.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Erstes Buch

1.1 Freiheit und Band

1.2 Unterordnung und Unterwerfung

1.3 Vom Gesellschaftsvertrag

1.4 Vom Souverän

1.5 Besitz

2. Zweites Buch

2.1 Unveräußerlichkeit der Souveränität

2.2 Irren des Gemeinwillens

2.3 Grenzen der souveränen Gewalt

2.4 Recht über Leben und Tod

2.5 Das Gesetz

2.6 Der Gesetzgeber

2.7 Volk und seine Entwicklung

2.8 Einteilung der Gesetze

3. Drittes Buch

3.1 Regierung im Allgemeinen

3.2 Merkmale zur Einteilung von Regierungen

3.2.1 Demokratie

3.2.2 Aristokratie

3.2.3 Monarchie

3.3 Regierungen in der Praxis

3.4 Einsetzen der Regierung

4. Viertes Buch

4.1 Abstimmungen

4.2 Wahl der Exekutive

4.3 Tribunat

4.4 Diktatur

4.5 Das Censoramt

4.6 Bürgerliche Religion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das politische Hauptwerk Jean-Jacques Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts“ mit dem Ziel, die von ihm skizzierten Bedingungen für ein legitimes Staatswesen sowie die Zusammenhänge zwischen Volkssouveränität, Gesetzgebung und Regierungsformen aufzuzeigen.

  • Ursprung und Legitimität gesellschaftlicher Ordnungen
  • Das Wesen der Volkssouveränität und des Gemeinwillens
  • Die Rolle und Funktion der Gesetzgebung sowie des Gesetzgebers
  • Klassifizierung und Eignung verschiedener Regierungsformen
  • Das Verhältnis von Religion und staatlicher Gemeinschaft

Auszug aus dem Buch

1.2 Unterordnung und Unterwerfung

„Das Recht des Stärkeren“ (Rousseau 1977: 9) gilt dieser Annahme ebenfalls nicht von der Natur gegeben, sondern als ein Akt der Klugheit des Benachteiligten. Sich der Stärke zu beugen ist demnach ein Akt der Notwendigkeit, ganz gleich ob die Gewalt von einem Räuber mit Pistole, oder auch von der Herrschergewalt eines Monarchen, ausgeht. Jedoch ist diese Gewalt kein Recht (vgl. ebd.: 9f).

Der Mensch und auch jedes Volk hat das Recht sich jemandem zu unterwerfen. Dieses Recht bedeutet allerdings, dass diese Wahl frei und nicht willkürlich zu sein habe. Das Volk müsste demnach zu jedem Zeitpunkt frei über ihre Herrschenden entscheiden können. Die Natürlichkeit dieses Zustandes erklärt auch, dass es nicht möglich sein kann, dass Menschen sich vollkommen herschenken. Die Inbesitznahme von Menschen ist nicht möglich, da dies ein nicht wieder änderbarer Zustand wäre und so mit der natürlichen Freiheit in Konflikt stehen würde. Auch der Krieg ist eine Folge dieses fälschlichen in Besitz nehmen von Menschen. Denn Krieg kann nur zwischen Staaten und nicht zwischen Menschen stattfinden, da diese, voneinander unabhängig, keinen Vorteil darin hätten (vgl. Rousseau 1977: 11ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Erstes Buch: Rousseau begründet die Notwendigkeit des Gesellschaftsvertrags als Antwort auf die Unzulänglichkeit natürlicher Bindungen und definiert die Entstehung einer öffentlichen Person durch die Veräußerung individueller Freiheit.

2. Zweites Buch: In diesem Teil werden die Unveräußerlichkeit der Souveränität, die Bedeutung des Gemeinwillens sowie die Notwendigkeit von allgemein gültigen Gesetzen zur Herstellung von Gerechtigkeit thematisiert.

3. Drittes Buch: Hier liegt der Fokus auf der Rolle der Regierung als ausführendes Organ, der Abgrenzung von Regierungsformen wie Demokratie, Aristokratie und Monarchie sowie den Bedingungen für deren Stabilität.

4. Viertes Buch: Das letzte Buch erörtert praktische Mechanismen der politischen Organisation, wie Abstimmungen, das Tribunat, die Diktatur und die kritische Rolle der bürgerlichen Religion innerhalb des Staates.

Schlüsselwörter

Jean-Jacques Rousseau, Gesellschaftsvertrag, Volkssouveränität, Gemeinwille, Staatsrecht, Legislative, Exekutive, Regierungsformen, Gesetzgebung, Natürliche Freiheit, Bürgerliche Freiheit, Politische Philosophie, Staatswesen, Rechtsstaatlichkeit, Politiktheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung und Analyse in Jean-Jacques Rousseaus Werk „Vom Gesellschaftsvertrag“, indem sie die zentralen Konzepte seiner politischen Philosophie wie Freiheit, Souveränität und Staatsaufbau erläutert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen zählen die Legitimität von Herrschaft, der Entwurf eines idealen Staatsgefüges, die Bedeutung von Gesetzen und die Differenzierung zwischen verschiedenen Regierungsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Rousseaus theoretische Grundlagen für eine gerechte staatliche Gemeinschaft darzulegen und aufzuzeigen, wie das Individuum seine Freiheit innerhalb eines Gesellschaftsvertrags wahren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Text- und Literaturanalyse, um Rousseaus Argumentation systematisch nachzuvollziehen und in den Kontext seiner Zeit sowie heutiger politischer Diskurse zu setzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich entlang der vier Bücher des Originals und behandelt sukzessive die Entstehung des Staates, die Souveränität des Volkes, die Rolle der Regierung und die spezifischen Instrumente der politischen Steuerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Volkssouveränität, Gemeinwille, Gesellschaftsvertrag, Legislative, Exekutive und die politische Freiheit des Individuums.

Wie bewertet der Autor das Konzept der „Regierungsformen“ bei Rousseau?

Die Arbeit stellt heraus, dass Rousseau keine universell beste Regierungsform vorgibt, sondern die Eignung einer Form (wie Demokratie oder Monarchie) stark an die jeweiligen Bedingungen des Volkes und die Größe des Staates knüpft.

Welche Rolle spielt die Religion in der politischen Theorie des Werks?

Rousseau sieht in einer zu starken, von der Gemeinschaft losgelösten Religion eine Gefahr für den sozialen Zusammenhalt; für ihn ist ein staatliches Glaubensbekenntnis zum Zusammenleben essentiell für die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft.

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Résumé des informations

Titre
Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts"
Université
University of Linz  (Sozial- und Gesellschaftspolitik)
Cours
Politische Ideenlehre
Note
1,3
Auteur
René Schwung (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
10
N° de catalogue
V388122
ISBN (ebook)
9783668625488
Langue
allemand
mots-clé
Rousseau Gesellschaftsvertrag Vertragstheoretiker Demokratie Aristokratie Oligarchie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
René Schwung (Auteur), 2016, Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388122
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