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Zu Schnitzlers Frauengestalten in der "Traumnovelle". Im Hinblick auf kulturhistorische Aspekte

Título: Zu Schnitzlers Frauengestalten in der "Traumnovelle". Im Hinblick auf kulturhistorische Aspekte

Trabajo Escrito , 2014 , 15 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Arthur Schnitzler lebte in einer Zeit, die geprägt war von einem Kampf zwischen Tradition und Moderne. Besonders die Frau - mit ihren Emanzipationsbestrebungen und ihrem Bedürfnis nach einer eigenen Sexualität – galt als ,rätselhaftes Wesen'. Sie sorgte für große Verwirrung und Unsicherheit im 19. Jahrhundert. Frauen wurden auf ihre Rolle als Hausfrau, Mutter und Ehefrau reduziert.

Die Frage tritt auf, ob Arthur Schnitzler mit den Frauengestalten in seiner "Traumnovelle" die Einstellungen seiner Zeitgenossen kritisiert. Präsentiert er Frauen die mit ihrer Rolle zufrieden sind, oder solche die aus ihrer Rolle ausbrechen? Stützt Arthur Schnitzler die Vorstellungen seiner Zeitgenossen? Falls nicht, was fordert Schnitzler? Was unterscheidet Schnitzler von seinen Zeitgenossen?

Da Schnitzler sich stets an realen Frauen orientierte, wird kurz die generelle Situation der Frauen um 1900 beschrieben. Hierzu wird unter anderem Otto Weiningers Dissertation "Geschlecht und Charakter" vorgestellt. Anschließend werden die Figuren Albertine und Mizzi analysiert und ihr Verhalten mit der zeitgenössischen Rollenerwartung abgeglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE ERZÄHLPERSPEKTIVEN SCHNITZLERS IN DER TRAUMNOVELLE

3. KULTURHISTORISCHE HINTERGRÜNDE UND ROLLE DER BÜRGERLICHEN FRAU UM 1900

3.1 TRADITION TRIFFT AUF MODERNE

3.2 SEXUALFORSCHUNG UND FRAUENBILD UM 1900

4. FRAUENGESTALTEN IN DER TRAUMNOVELLE

4.1 ALBERTINE – DIE GLÜCKLICHE HAUFRAU UND MUTTER?

4.2 ZWISCHENFAZIT

4.3 MIZZI – DIE MORALISCH VERDORBENE PROSTITUIERTE?

5. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Arthur Schnitzler in seiner "Traumnovelle" die zeitgenössischen Rollenbilder und moralischen Vorstellungen über Frauen um 1900 hinterfragt und kritisiert. Ziel ist es, durch die Analyse der Figuren Albertine und Mizzi sowie den Abgleich mit kulturhistorischen Aspekten aufzuzeigen, wie Schnitzler gesellschaftliche Zwänge und die Unterdrückung weiblicher Identität thematisiert.

  • Kulturhistorischer Kontext der Rolle der bürgerlichen Frau um 1900
  • Einfluss der Sexualforschung (insb. Otto Weininger) auf das Frauenbild
  • Analyse der Figur Albertine im Spannungsfeld zwischen Ehepflicht und Sehnsucht
  • Die Rolle der Prostituierten Mizzi als moralischer Kontrastpunkt
  • Kritik an gesellschaftlichen Doppelmoralen und Rollenkonformität

Auszug aus dem Buch

Albertine – Die glückliche Hausfrau und Mutter?

Albertine ist ca. 20 Jahre alt und hat Fridolin mit 16 Jahren geheiratet. Die Begegnung mit dem Dänen lässt darauf schließen, dass sie eine attraktive Frau ist. Albertines Rolle ist – wie die jeder bürgerlichen Frau - die der Hausfrau und Mutter. Die Beziehung und die Rollenverteilung zwischen Albertine und Fridolin wirken zunächst sehr harmonisch:

"Und da sich nun auch Albertine zu dem Kinde herabgebeugt hatte, trafen sich die Hände der Eltern auf der geliebten Stirn, und mit zärtlichem Lächeln, das nun nicht mehr dem Kinde allein galt, begegneten sich ihre Blicke."

"Bei Schnitzler ist das ausschließliche Hausfrau-und-Mutter-Sein zumeist Transitorium, quasi ein Puppenstadium, das eine Metamorphose auch tatsächlich zur Folge hat." Im ersten Kapitel der Novelle wird deutlich, dass Albertine mit ihrer Rolle unzufrieden ist. In ihren Träumen sehnt sie sich nach Abenteuern. Sie möchte ihrem langweiligen, immer gleichen Alltag entfliehen. In einem Gespräch erzählt Albertine ihrem Ehemann Fridolin, dass sie mit einem jungen Dänen geliebäugelt hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einleitung in das Thema der Frauenemanzipation und die Fragestellung, ob Schnitzler die Rollenerwartungen seiner Zeit kritisiert.

2. DIE ERZÄHLPERSPEKTIVEN SCHNITZLERS IN DER TRAUMNOVELLE: Betrachtung der personalen Erzählperspektive und des inneren Monologs als Mittel zur Identifikation mit Fridolin.

3. KULTURHISTORISCHE HINTERGRÜNDE UND ROLLE DER BÜRGERLICHEN FRAU UM 1900: Analyse der gesellschaftlichen Umbrüche, der Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter sowie des Einflusses von Sexualforschern wie Weininger.

4. FRAUENGESTALTEN IN DER TRAUMNOVELLE: Detaillierte Untersuchung der Figuren Albertine und Mizzi hinsichtlich ihrer Rollenerfüllung bzw. ihres Ausbruchs daraus.

5. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Resümee über Schnitzlers Kritik an gesellschaftlichen Normen und die Darstellung der Frau als Persönlichkeit.

Schlüsselwörter

Traumnovelle, Arthur Schnitzler, Frauenbild, 1900, Emanzipation, bürgerliche Moral, Sexualität, Geschlechterrollen, Albertine, Mizzi, Otto Weininger, Triebverdrängung, Gesellschaftskritik, Identitätsfindung, Doppelmoral

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Darstellung weiblicher Figuren in Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" vor dem Hintergrund der kulturhistorischen Bedingungen um 1900.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die bürgerlichen Rollenbilder der Frau, der Einfluss von Sexualtheorien auf das gesellschaftliche Frauenbild sowie der Konflikt zwischen individuellen Trieben und moralischen Konventionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, dass Schnitzler durch seine Frauenfiguren eine kritische Haltung gegenüber der bürgerlichen Gesellschaft und deren rigiden Rollenerwartungen einnimmt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse der Novelle, ergänzt durch einen Abgleich mit zeitgenössischen Quellen, wie der Dissertation Otto Weiningers, und Fachliteratur zur Emanzipationsgeschichte.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des kulturellen Kontextes, der Erzähltechnik sowie die detaillierte Figurenanalyse von Albertine und Mizzi.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Emanzipation, Doppelmoral, Triebverdrängung und das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.

Inwiefern stellt die Figur der Albertine ein Sprachrohr für Schnitzler dar?

Albertine verkörpert den inneren Zwiespalt der Frau, die sich trotz des Wunsches nach Freiheit an die moralischen Gesetze der Ehe gebunden fühlt und diese Bindung letztlich verteidigt.

Warum wird die Prostituierte Mizzi in der Arbeit als moralischer Kontrastpunkt hervorgehoben?

Mizzi bricht mit dem Klischee der "verdorbenen" Frau, da sie in der Erzählung ethisch korrekt und moralisch anständig handelt, während sie gleichzeitig die Doppelmoral der bürgerlichen Gesellschaft entlarvt.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Zu Schnitzlers Frauengestalten in der "Traumnovelle". Im Hinblick auf kulturhistorische Aspekte
Universidad
TU Dortmund
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
15
No. de catálogo
V388125
ISBN (Ebook)
9783668623965
ISBN (Libro)
9783668623972
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frauen Arthur Schnitzler Traumnovelle Rolle der Frau Deutsche Literatur Emanzpation Frau 1920er 1920 Albertine
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2014, Zu Schnitzlers Frauengestalten in der "Traumnovelle". Im Hinblick auf kulturhistorische Aspekte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388125
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