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Babyzeichensprache und der Einfluss auf die Sprachentwicklung von Kindern

Título: Babyzeichensprache und der Einfluss auf die Sprachentwicklung von Kindern

Trabajo Escrito , 2017 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Janina Bd (Autor)

Pedagogía - Pedagogía en educación Pre-escolar
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Das erste Wort des Kindes wird von Eltern sehnlichst erwartet. Wird es Mama, Papa oder vielleicht doch der Name des älteren Geschwisterkindes? Meist steht das erste Wort im Bezug zum sozialen Umfeld des Kindes. Doch die sprachliche Entwicklung beginnt nicht erst ab dem ersten Wort des Kindes. Der Säugling drückt sein Unbehagen durch Schreien aus, mit dem Beginn des Spracherwerbs kann das Kind nun auch deutlich sagen, was es stört. Es kann seine Bedürfnisse mitteilen, was nicht nur die Eltern sondern auch das Kind selbst erfreut, weil es verstanden wird.

Aus diesem Grund ist eine neue Idee erstanden.Das baby signing oder auch Babyzeichensprache genannt, ist eine Art der Kommunikation zwischen Eltern und Kind, die es dem Kind ermöglichen soll, Gegenstände und Bedürfnisse anhand von Zeichen und Gesten benennen zu können, ohne das es dafür erst die Muttersprache erlernen muss. Durch das baby signing soll das Kind die Möglichkeit bekommen, sein Unbehagen noch vor dem Spracherwerb, anhand von Gesten und Zeichen ausdrücken zu können.

In der vorliegenden Arbeit wird daher zuerst ein kurzer theoretischer Einblick in den Spracherwerb des Kindes innerhalb der ersten drei Lebensjahre gegegeben. Im Folgenden wird dann näher auf das Konzept der Babyzeichensprache eingangen. Es soll geklärt werden, inwieweit das Anwenden der Babyzeichensprache einen Einfluss auf den Spracherwerb des Kindes hat. Da der Forschungsstand, um die Babyzeichensprache noch nicht besonders ausgeprägt ist, stützt sich die vorliegende Arbeit vor allen Dingen auf amerikanischen Erkenntnissen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Sprachliche Entwicklung

2.1 Sprachliche Entwicklung im 1. Lebensjahr

2.2 Sprachliche Entwicklung im 2. Lebensjahr

2.3 Sprachliche Entwicklung im 3. Lebensjahr

3. Babyzeichensprache

3.1 Theoretische Grundlagen

3.2 Erwerb und Struktur der Babyzeichensprache

3.3 Forschungsstand

3.3.2 Studie Daniels

3.3.3 Studie Kiegelmann

3.3.4 Weiterführende Kritikpunkte an der Babyzeichensprache

4. Für welche Kinder ist die Babyzeichensprache hilfreich?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Babyzeichensprache auf die Sprachentwicklung von Kindern innerhalb der ersten drei Lebensjahre. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit die Anwendung dieses Konzepts den Spracherwerb fördern kann und für welche Zielgruppen, insbesondere Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen, sie einen besonderen Mehrwert bietet.

  • Theoretische Grundlagen des kindlichen Spracherwerbs in den ersten drei Lebensjahren.
  • Konzept und Struktur der Babyzeichensprache sowie deren Einordnung.
  • Analyse und kritische Betrachtung aktueller wissenschaftlicher Studien zur Effektivität der Babyzeichensprache.
  • Diskussion des Nutzens der Babyzeichensprache für Kinder mit Behinderungen, insbesondere Down-Syndrom und Hörschädigungen.
  • Bedeutung der Feinmotorik und deren Wechselwirkung mit dem Spracherwerb.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Studie Goodwyn, Acredolo, Brown

In einer Studie mit 103 Kindern, die zum Studienzeitpunkt ungefähr 11 Monate alt waren, wollten die Wissenschaftlerinnen Goodwyn, Acredolo und Brown den Einfluss von Babyzeichensprache auf die kindliche Entwicklung und vor allen Dingen auf den Spracherwerb der Kinder herausfinden. Dafür teilten sie die Kinder in 3 Versuchsgruppen ein. Die Eltern der Kinder aus der „Sign Training“ (Goodwyn et al. 2000, S. 85) Gruppe wurden an die Zeichensprache herangeführt und ihnen wurden verschiedene Gebärden beigebracht, um mit ihren Kindern zu kommunizieren. Anhand von Videobeispielen wurde den Eltern das Konzept auch noch einmal visuell deutlich gemacht. Die Eltern dieser Gruppe legten also einen besonderen Blick auf die sprachliche Entwicklung und Förderung ihrer Kinder durch die Gebärden. Die erste Kontrollgruppe erhielt keine Einweisung in die Babyzeichensprache. Sie wusste auch nicht, dass es in dieser Studie um die sprachliche Entwicklung der Kinder ging.

In der zweiten Kontrollgruppe, auch „Verbal Training“ “ (Goodwyn et al. 2000 , S. 86) Gruppe genannt, wurden die Eltern ermutigt im Umgang mit ihren Kindern so viele Gegenstände zu benennen, wie möglich und immer im kommunikativen Austausch mit den Kindern zu sein. Die Wissenschaftlerinnen versuchten diese Kontrollgruppe so gut es ging an die „Sign Traning“ Gruppe anzupassen, damit die Erfahrungen der Eltern gleich sind und die Familien gleichen Wert auf die sprachliche Entwicklung der Kinder legen. So wollten sie herausfinden, ob das Engagement der Eltern an den sprachlichen Fähigkeiten und ihre Interaktion mit den Kindern der ausschlaggebende Punkt für das bessere Abschneiden zur ersten Kontrollgruppe ist. Dies würde dann die Nichtwirksamkeit der Babyzeichensprache an der Förderung der sprachlichen Entwicklung belegen. Wenn allerdings die „Verbal Training“ Gruppe nicht wesentlich besser abschneidet, als die erste Kontrollgruppe und die „Sign Training“ Gruppe aber bessere Leistungen erzielt, würde das bedeuten, dass die Babyzeichensprache förderlich für die Entwicklung der Sprache ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des Spracherwerbs ein und stellt das Konzept der Babyzeichensprache als Mittel zur frühkindlichen Kommunikation vor.

2. Sprachliche Entwicklung: Dieses Kapitel beschreibt die Meilensteine des Spracherwerbs vom ersten Schrei bis zur Zweiwortphase in den ersten drei Lebensjahren.

3. Babyzeichensprache: Es werden theoretische Grundlagen dargelegt, die Struktur und der Erwerb der Gebärden erläutert sowie eine detaillierte Analyse einschlägiger Studien und Kritikpunkte vorgenommen.

4. Für welche Kinder ist die Babyzeichensprache hilfreich?: Der Fokus liegt hier auf dem Nutzen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, wie Hörgeschädigten oder Kindern mit Down-Syndrom, sowie der Korrelation zwischen Handmotorik und Sprache.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert den aktuellen Forschungsstand und betont die Notwendigkeit weiterer kontrollierter Studien, während der positive Effekt auf die Kommunikationsfreude hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Babyzeichensprache, Spracherwerb, Kindliche Entwicklung, Gebärdensprache, Kommunikation, Kleinkinder, Frühförderung, Handmotorik, Inklusion, Studie, Wortschatzentwicklung, Eltern-Kind-Interaktion, Down-Syndrom, Hörschädigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern der Einsatz von Babyzeichensprache die sprachliche Entwicklung von hörenden sowie beeinträchtigten Kindern beeinflussen und fördern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die Phasen des natürlichen kindlichen Spracherwerbs, das Konzept der Babyzeichensprache als Kommunikationsbrücke sowie die kritische Auswertung wissenschaftlicher Studien zu deren Wirksamkeit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss der Babyzeichensprache auf den Spracherwerb zu klären und zu beleuchten, für welche spezifischen Kindergruppen diese Methode besonders vorteilhaft ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Studienanalyse, bei der insbesondere US-amerikanische Studien kritisch hinterfragt und mit entwicklungspsychologischen Erkenntnissen verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Sprachentwicklungsphasen, die Erläuterung der Babyzeichensprache, die Analyse von Forschungsdaten (Goodwyn, Daniels, Kiegelmann) sowie eine Diskussion über die Anwendung bei Kindern mit Behinderungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Babyzeichensprache, Spracherwerb, Frühförderung, Handmotorik und Inklusion geprägt.

Warum spielt die Handmotorik laut der Arbeit eine so große Rolle?

Die Arbeit weist auf einen engen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Feinmotorik der Hände und dem Sprachzentrum im Gehirn hin, wodurch Handgesten die sprachliche Entwicklung wechselseitig stimulieren können.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Anwendung bei Kindern mit Down-Syndrom?

Die Autorin stellt fest, dass Kinder mit Down-Syndrom oft eine hohe Kompetenz in der gestischen Kommunikation zeigen, weshalb die Babyzeichensprache eine effektive Methode ist, um ihnen Kommunikationswege trotz sprachlicher Barrieren zu eröffnen.

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Detalles

Título
Babyzeichensprache und der Einfluss auf die Sprachentwicklung von Kindern
Universidad
Fliedner University of Applied Sciences Düsseldorf
Calificación
2,0
Autor
Janina Bd (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
21
No. de catálogo
V388138
ISBN (Ebook)
9783668622807
ISBN (Libro)
9783668622814
Idioma
Alemán
Etiqueta
babyzeichensprache einfluss sprachentwicklung kindern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Janina Bd (Autor), 2017, Babyzeichensprache und der Einfluss auf die Sprachentwicklung von Kindern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388138
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