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Grundlagen zur Pädagogik. Pädagogische Grundlagenwerke unter Genderperspektive

Titel: Grundlagen zur Pädagogik. Pädagogische Grundlagenwerke unter Genderperspektive

Seminararbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 0

Autor:in: Michaela Rischka (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Grundlagenwerke der Pädagogik/Erwachsenenbildung „Pädagogisches Grundwissen“ von Herbert Gudjons (2016) ,
Faulstich/Zeuner (1999) „Erwachsenenbildung“ und Nolda (2008) „Einführung in die Theorie der Erwachsenenbildung“ werden in dieser Arbeit auf ihren Genderbezug hin untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

Fragestellungen

Methode

Theoretische Grundlagen

Geschlechtstheoretische Hintergründe: „Sex“ und „Gender“

Der Gleichheitsansatz

Der Differenzansatz

Der Konstruktivismus

Gender Mainstreaming

Bildung und Gender: Genderpädagogik

Forschungsmaterial: Grundlagenwerke der Erwachsenenbildung

„Pädagogisches Grundwissen“ von Herbert Gudjons (2016)

Faulstich/Zeuner (1999) „Erwachsenenbildung“

Nolda (2008) „Einführung in die Theorie der Erwachsenenbildung“

Welchen Stellenwert hat das Thema Gender in den besprochenen Werken und in welchem Umfang wird auf das Thema eingegangen?

Werden Wechselwirkungen mit anderen Schwerpunkten besprochen?

Persönliches Fazit

Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert und die Behandlung der Kategorie „Gender“ in zentralen pädagogischen und andragogischen Grundlagenwerken, um zu analysieren, ob und wie geschlechtsspezifische Aspekte theoretisch sowie in der Praxis reflektiert werden.

  • Analyse der theoretischen Fundierung von Gender in erziehungswissenschaftlichen Standardwerken.
  • Gendersensible Betrachtung der Erwachsenenbildung in ausgewählten Fachbüchern.
  • Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und weiteren sozialen Kategorien.
  • Reflexion der Rolle von Frauenbildung und dem Fehlen einer expliziten Männerbildung.
  • Kritische Würdigung der Wirksamkeit von Gender Mainstreaming in der Bildungslandschaft.

Auszug aus dem Buch

Der Gleichheitsansatz

Die VertreterInnen des Gleichheitsansatzes gehen davon aus, dass ein Mensch unabhängig von seinem oder ihrem biologischen Geschlecht gleiche Fähigkeiten, Eigenschaften und Talente hat. So stehen Gesellschaftsstrukturen bzw. Geschlechterverhältnisse und die damit verbundenen hierarchischen Ordnungen im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Denn die unter den Geschlechtern bestehenden Hierarchie- und Machtverhältnisse fußen nicht in einer naturgegebenen Ordnung, sondern werden durch Handlungen und gesellschaftlichen Zuschreibungen hergestellt bzw. reproduziert. Eigenschaften, die dabei Männern auf Grund ihrer biologischen/anatomischen Gegebenheiten zugeordnet werden, gelten in der Konstruktion dieser Wahrnehmungsprozesse als anzulegender Maßstab.

Das sogenannte biologische Geschlecht, das sich im Diskurs bei näherer Betrachtung auch nicht eindeutig festlegen lässt, hat für diesen Ansatz keine große Bedeutung.

Gemäß dem Gleichheitsansatz kann Gleichberechtigung erreicht werden, wenn beide Geschlechter in der Gesellschaft gleiche Behandlung erfahren und ihnen gleiche Rechte sowie gleiche persönliche Gestaltungsmöglichkeiten zugestanden werden. Allerdings gilt dabei der „männliche Maßstab“ als die Norm, an die es sich gilt anzugleichen. „Gleichberechtigung im gleichheitstheoretischen Ansatz meint eine Anpassung des Weiblichen an das Männliche, eine Maskulinisierungsstrategie, die eine Defizitperspektive auf das Weibliche ausweist.“ (Lutze/Wallner 2005, S. 10)

Zusammenfassung der Kapitel

Vorbemerkung: Einführung in die Relevanz des Querschnittsthemas Gender im Fachbereich Pädagogik und Erläuterung der Motivation zur Untersuchung ausgewählter Grundlagenwerke.

Fragestellungen: Definition der zentralen Forschungsfragen bezüglich des Stellenwerts von Gender und möglicher Wechselwirkungen mit anderen Schwerpunkten.

Methode: Darlegung des gewählten Forschungsansatzes der hermeneutischen Textanalyse zur qualitativen Erfassung der Gender-Thematik.

Theoretische Grundlagen: Erläuterung geschlechtstheoretischer Konzepte von „Sex“ und „Gender“ sowie Ansätze wie Gleichheit, Differenz, Konstruktivismus, Gender Mainstreaming und Genderpädagogik.

Forschungsmaterial: Grundlagenwerke der Erwachsenenbildung: Vorstellung der Analyseobjekte (Gudjons, Faulstich/Zeuner, Nolda) und deren Relevanz für den Diskurs der Erwachsenenbildung.

Welchen Stellenwert hat das Thema Gender in den besprochenen Werken und in welchem Umfang wird auf das Thema eingegangen?: Kritische Auswertung, wie stark und in welcher Weise Gender-Themen in den analysierten Texten tatsächlich Eingang finden.

Werden Wechselwirkungen mit anderen Schwerpunkten besprochen?: Analyse darüber, ob Geschlecht isoliert betrachtet oder in Verbindung mit weiteren relevanten gesellschaftlichen Bereichen diskutiert wird.

Persönliches Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Ergebnisse und kritischer Ausblick auf die Notwendigkeit einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit der Kategorie Gender in der Bildungswissenschaft.

Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur und Verweise.

Schlüsselwörter

Gender, Erwachsenenbildung, Gleichheitsansatz, Differenzansatz, Konstruktivismus, Gender Mainstreaming, Genderpädagogik, Doing Gender, Pädagogik, Andragogik, Sozialisation, Frauenbildung, Bildungsforschung, Machtstrukturen, Geschlechterverhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das gesellschaftliche Querschnittsthema „Gender“ in führenden Grundlagenwerken der Pädagogik und Erwachsenenbildung behandelt und reflektiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen theoretische Konzepte wie Gender Mainstreaming und Genderpädagogik sowie deren Anwendung und Sichtbarkeit in der andragogischen Fachliteratur.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu ermitteln, welchen Stellenwert Gender in den ausgewählten Werken einnimmt, in welchem Umfang es thematisiert wird und ob Wechselwirkungen zu anderen Schwerpunkten bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur qualitativen Erfassung der Gender-Thematik wird die Methode der hermeneutischen Textanalyse angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung und die detaillierte Analyse der Werke von Herbert Gudjons, Faulstich/Zeuner sowie Sigrid Nolda im Hinblick auf deren geschlechtersensible Ausrichtung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind neben Gender und Erwachsenenbildung auch Doing Gender, Gleichheits- und Differenzansatz sowie die kritische Reflexion von Machtstrukturen im Bildungswesen.

Wie bewertet der Autor die Behandlung von „Männerbildung“?

Der Autor stellt fest, dass in den analysierten Grundlagenwerken ein Abschnitt oder eine explizite Auseinandersetzung mit „Männerbildung“ gänzlich fehlt, was die Tendenz unterstreicht, Gender primär als „weibliches Phänomen“ zu betrachten.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit zu „Doing Gender“?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass „Doing Gender“ zwar als Konzept präsent ist, die Grundlagenwerke jedoch Schwierigkeiten haben, dieses über die bloße Erwähnung hinaus in ihre didaktischen und theoretischen Konzepte für alle Geschlechter zu integrieren.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundlagen zur Pädagogik. Pädagogische Grundlagenwerke unter Genderperspektive
Note
0
Autor
Michaela Rischka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V388177
ISBN (eBook)
9783668636422
ISBN (Buch)
9783668636439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Grundlagen Studienliteratur Gender
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michaela Rischka (Autor:in), 2017, Grundlagen zur Pädagogik. Pädagogische Grundlagenwerke unter Genderperspektive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388177
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Leseprobe aus  15  Seiten
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