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Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen mittels DCF-Verfahren

Título: Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen mittels DCF-Verfahren

Tesis de Máster , 2017 , 72 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Lukas Döppler (Autor)

Economía de las empresas - Negocios, Investigación de operaciones
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Die Herleitung von Unternehmenswerten beschäftigt heutzutage Bewertungspraktiker weltweit. Die Herausforderung besteht hier insbesondere in der Definition von zukünftigen Vorteilen für den Erwerber, um Kaufpreise im Rahmen von Transaktionen begründen zu können. Ausgehend von der hohen Relevanz der Unternehmenswerte im Kapitalmarkt, stehen zumeist große Unternehmen im Fokus der theoretischen Forschung.

Hier haben sich verschiedene investitionstheoretische Verfahren entwickelt, welche das Unternehmen entsprechend einer Investition bewerten. Ziel der Verfahren ist die Darstellung der Wertzuflüsse unter Berücksichtigung von adäquaten Opportunitätskosten, dargestellt durch eine Investition in vergleichbare Unternehmen. Dabei hat die Bewertung mittels Discounted Cashflow Verfahren (DCF-Verfahren) national sowie international eine hohe Relevanz erlangt.

Betrachtet man jedoch die Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland, so erkennt man, dass die Unternehmenslandschaft zu einem sehr hohen Anteil von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dominiert wird. Erfolgsprognosen können hier aufgrund der vielfach geringen Aussagekraft von Vergangenheitswerten sowie der zumeist nicht vorhandenen längerfristigen Planzahlen, welche die Basis für zukunftsorientierte DCF-Verfahren darstellen, nur in enger und aufwendiger Abstimmung mit den Gesellschaftern definiert werden. Hinzu kommt, dass KMU in der Regel nicht börsennotiert sind und somit für diese Unternehmen keine Aktienrenditen vorliegen. Insofern wird die direkte Ermittlung der Eigenkapitalkosten unmöglich. Die Anwendung der DCF-Verfahren zur Bewertung von KMU, stellt aufgrund der verdeutlichten Problematiken für Bewerter eine große Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund sollen die Besonderheiten von kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen der Unternehmensbewertung mittels DCF-Verfahren sowie mögliche Modifikationen zur Berücksichtigung dieser, im Bewertungskalkül aufgezeigt und anschließend kritisch gewürdigt werden.

Aufgrund des begrenzten Umfangs der Arbeit, wird der Fokus dabei ausschließlich auf transaktionsbezogenen inländischen Bewertungen liegen. Die grundlegend normative Zielsetzung dieser Arbeit soll dabei auch einen Bezug zu der praktischen Anwendung sowie zu unterschiedlichen Bewertungssituationen implizieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 Werttheorien

2.2 Zwecke und Anlässe der Unternehmensbewertung

2.3 Unternehmensbewertungsverfahren im Überblick

2.4 Theorie der DCF-Unternehmensbewertung

2.4.1 DCF-Verfahrensvarianten

2.4.1.1 Adjusted-Present-Value-Verfahren (APV-Verfahren)

2.4.1.2 Weighted-Average-Cost-of-Capital-Verfahren (WACC-Verfahren)

2.4.1.3 Flow-to-Equity-Verfahren (FTE-Verfahren)

2.4.2 Bestimmung der finanziellen Überschüsse

2.4.2.1 Abgrenzung der Bewertungseinheit

2.4.2.2 Vergangenheits- und Lageanalyse

2.4.2.3 Ableitung der Prognose

2.4.3 Bestimmung der Kapitalkosten

2.4.3.1 Capital Asset Pricing Model (CAPM)

2.4.3.2 Ermittlung des Fremdkapitalzinssatzes

3 MODIFIKATION DER DCF-VERFAHREN FÜR DIE BEWERTUNG VON KMU

3.1 Grundlegende Aspekte der Bewertung von KMU

3.1.1 Definition und Abgrenzung

3.1.2 Relevanz der Unternehmensbewertung

3.1.3 Bewertungsrelevante Rahmenbedingungen

3.2 Herleitung des Kapitalisierungszinssatzes für die DCF-Bewertung von KMU

3.2.1 Besonderheiten bei der Herleitung des Fremdkapitalzinssatzes

3.2.1.1 Gesellschafterdarlehen

3.2.1.2 Gestellte Sicherheiten von Gesellschaftern

3.2.2 Besonderheiten bei der Herleitung des Eigenkapitalzinssatzes

3.2.2.1 Anwendung des CAPM bei KMU

3.2.2.2 Peer Group Betafaktor

3.2.3 KMU spezifische Anpassungen des Kapitalisierungszinssatzes

3.2.3.1 Fehlende Diversifikation

3.2.3.2 Mangelnde Fungibilität

3.2.3.3 Größe des Bewertungsobjektes (Size effect)

3.2.3.4 Insolvenzrisiko

3.3 Herleitung finanzieller Überschüsse für die DCF-Bewertung von KMU

3.3.1 Eingeschränkte Informationsbasis

3.3.2 Übertragbarkeit der Ertragskraft

3.3.2.1 Gesellschaftervermögen

3.3.2.2 Unternehmerische Fähigkeiten

3.3.3 Unternehmerlohn

3.3.4 Persönliche Haftung

4 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND VERDEUTLICHUNG DER ANWEN-DUNG VON DCF-VERFAHREN FÜR DIE BEWERTUNG VON KMU

4.1 Kritische Würdigung der Modifikationen im Diskontierungs-zinssatz

4.2 Kritische Würdigung der Modifikationen in den finanziellen Überschüssen

4.3 Beispielhafte DCF-Unternehmensbewertung

4.3.1 Vergangenheits- und Lageanalyse

4.3.2 Ertragsprognose

4.3.3 Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes

4.3.4 Definition der Cashflows und Ableitung des Unternehmenswertes

5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen bei der Anwendung von Discounted Cashflow (DCF)-Verfahren zur Unternehmensbewertung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und entwickelt Modifikationen, um diese Besonderheiten im Bewertungskalkül zu berücksichtigen.

  • Theoretische Grundlagen der Unternehmensbewertung und Einordnung von DCF-Verfahren
  • Herausforderungen durch KMU-spezifische Charakteristika wie fehlende Kapitalmarktdaten und begrenzte Planungshorizonte
  • Anpassungsmöglichkeiten bei der Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes (z.B. Berücksichtigung von Insolvenzrisiken und Diversifikation)
  • Methoden zur Bereinigung finanzieller Überschüsse (z.B. Unternehmerlohn, Haftungsrisiken)
  • Kritische Würdigung und praktische Verdeutlichung anhand einer Beispielbewertung

Auszug aus dem Buch

3.2.1.2 Gestellte Sicherheiten von Gesellschaftern

Gestellte Darlehen Dritter werden bei KMU oftmals durch privates Vermögen von Gesellschaftern gesichert, wodurch der entsprechende Darlehenszins reduziert wird. Zudem muss die durch die vollumfängliche persönliche Haftung entstehende Haftungsmasse für die Gesellschafter von Personengesellschaften berücksichtigt werden. Wird das Sicherungskapital im Rahmen der Übertragung geschmälert, muss dies im Rahmen der Bewertung berücksichtigt werden. Der Ausgleich kann durch den Ansatz von Avalprovisionen erreicht werden, welche den Fremdkapitalzins erhöhen. Der IDW PH 01/14 fordert hier jedoch für die Ermittlung von objektivierten Unternehmenswerten ausdrücklich einen Ansatz in den finanziellen Überschüssen und nicht im Kapitalisierungszinssatz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Unternehmensbewertung, Abgrenzung von KMU und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der Werttheorien, Bewertungsanlässe und theoretische Herleitung der verschiedenen DCF-Verfahren.

3 MODIFIKATION DER DCF-VERFAHREN FÜR DIE BEWERTUNG VON KMU: Darstellung der notwendigen Anpassungen bei der Herleitung von Kapitalisierungszinssätzen und finanziellen Überschüssen aufgrund von KMU-spezifischen Besonderheiten.

4 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND VERDEUTLICHUNG DER ANWEN-DUNG VON DCF-VERFAHREN FÜR DIE BEWERTUNG VON KMU: Kritische Analyse der diskutierten Modifikationsansätze und beispielhafte Anwendung anhand einer Unternehmensbewertung.

5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Synthese der Forschungsergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, KMU, DCF-Verfahren, Kapitalkosten, Kapitalisierungszinssatz, CAPM, Ertragskraft, Unternehmensnachfolge, Finanzielle Überschüsse, Due Diligence, Insolvenzrisiko, Fungibilität, Diversifikation, Modern Technic GmbH.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendung von DCF-Verfahren zur Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und zeigt notwendige Modifikationen auf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Kapitalisierungszinssatz-Bestimmung bei KMU, die Herleitung finanzieller Überschüsse sowie die Berücksichtigung von KMU-spezifischen Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Besonderheiten von KMU bei der Bewertung zu identifizieren, Anpassungen im Bewertungskalkül aufzuzeigen und diese kritisch zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden theoretische Ansätze (insbesondere DCF-Verfahren) analysiert, mit Fokus auf die nationale Bewertungspraxis und Standards wie dem IDW S1.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Anpassung des Kapitalisierungszinssatzes und der finanziellen Überschüsse bei KMU, inklusive einer beispielhaften Bewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Unternehmensbewertung, KMU, DCF, Kapitalkosten, Ertragskraft, Unternehmensnachfolge und Finanzplanung.

Warum ist das CAPM bei der Bewertung von KMU problematisch?

Da KMU meist nicht börsennotiert sind, fehlen aktuelle Aktienkursrenditen zur direkten Ermittlung der Eigenkapitalkosten, was alternative Schätzmethoden erfordert.

Wie werden Gesellschafterdarlehen bei der Bewertung behandelt?

Diese müssen auf marktübliche Zinskonditionen angepasst werden, um Verzerrungen in der Fremdkapitalkosten-Ermittlung zu vermeiden.

Final del extracto de 72 páginas  - subir

Detalles

Título
Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen mittels DCF-Verfahren
Universidad
University of Münster
Calificación
1,3
Autor
Lukas Döppler (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
72
No. de catálogo
V388274
ISBN (Ebook)
9783668632301
ISBN (Libro)
9783668632318
Idioma
Alemán
Etiqueta
besonderheiten unternehmensbewertung unternehmen dcf-verfahren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lukas Döppler (Autor), 2017, Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen mittels DCF-Verfahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388274
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