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Portfolio als Methode zur Leistungserziehung in der Grundschule

Título: Portfolio als Methode zur Leistungserziehung in der Grundschule

Trabajo Escrito , 2017 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Auf der Grundlage der Erziehungsziele einer demokratischen Gesellschaft, die sich der Erziehung zur Mündigkeit und Emanzipation verschrieben haben, begründet Klafki das pädagogische Leistungsverständnis. Inwiefern kann man mit der Portfolioarbeit in der Grundschule dieses Verständnis realisieren?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der pädagogische Leistungsbegriff nach Klafki

3. Begriffsbestimmung schulisches Portfolio

4. Chancen der Portfoliomethode für die Leistungserziehung

4.1 Prozessorientierung

4.2 Intrinsische Motivation und gemeinsame Aufgabenlösung

4.3 Beteiligung der Schüler_innen bei Zielvereinbarung und Bewertung

4.4 Individualisierung

5. Herausforderungen der Portfoliomethode für die Leistungserziehung

5.1 Zeit- und Arbeitsaufwand

5.2 Angemessener Grad an Selbstständigkeit

5.3 Vorgaben und Selektionsauftrag

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Portfoliomethode in der Grundschule im Hinblick auf die Umsetzung eines pädagogisch fundierten Leistungsbegriffs. Dabei wird analysiert, wie durch individuelle Lernwege und prozessbegleitende Feedbackstrukturen eine gerechtere und motivierendere Leistungserziehung erreicht werden kann, die den Anforderungen an Mündigkeit und Emanzipation entspricht.

  • Pädagogische Leistungsdefinitionen nach Wolfgang Klafki
  • Strukturen und Varianten des schulischen Portfolios
  • Prozessorientierung und Stärkung der intrinsischen Lernmotivation
  • Partizipation der Lernenden an Bewertungsprozessen
  • Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und im Zeitmanagement

Auszug aus dem Buch

4.1 Prozessorientierung

Die traditionelle Bewertungspraxis basiert auf punktuellen Prüfungssituationen, deren Noten wenig über die Lernentwicklung der Schüler_innen aussagen. Durch Tests u. Ä. wird lediglich der aktuelle Leistungsstand bewertet und selbst dieser kann durch leistungsmindernde Situationsbedingungen verfälscht werden (vgl. Winter 2008, S. 3).

Durch die Portfoliomethode wird die von Klafki angestrebte Berücksichtigung der Leistungsentwicklung möglich.

In Grittners Studie aus dem Jahr 2009 gibt jede der befragten Gruppen – Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern – an, sich durch die Portfolioarbeit im besonderen Maße über die Lernprozesse der Schüler_innen informiert zu fühlen (vgl. Grittner 2009, S. 176).

Zu Beginn der Portfolioarbeit kann die Lehrkraft Ausgangsbeispiele ihrer Schüler_innen einsammeln, die ihren jeweiligen aktuellen Leistungsstand widerspiegeln. Sie sollten von der Lehrkraft nicht überarbeitet werden. So wird eine unverfälschte Beurteilung der Leistungsprozesse möglich. Dafür können im Verlauf der Arbeit immer wieder ältere Arbeitsergebnisse herangezogen und mit den Aktuellen verglichen werden (vgl. Easley, Mitchell 2004, S. 38f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verortet das Portfolio als Unterrichtsmethode im Kontext der aktuellen Anforderungen an eine moderne Leistungserziehung und definiert die Forschungsziele.

2. Der pädagogische Leistungsbegriff nach Klafki: Dieses Kapitel erläutert Wolfgang Klafkis Verständnis von Leistung, das auf Mündigkeit und Emanzipation abzielt und den Fokus auf individuelle Lernprozesse legt.

3. Begriffsbestimmung schulisches Portfolio: Hier wird der Ursprung des Begriffs geklärt und die Differenzierung zwischen verschiedenen Portfolioformen, wie dem Kurs-Portfolio und der Leistungsmappe, vorgenommen.

4. Chancen der Portfoliomethode für die Leistungserziehung: Dieses Kapitel beleuchtet, wie Portfolios durch Prozessorientierung, Motivationsförderung und Partizipation zu einer positiven Lernentwicklung beitragen können.

5. Herausforderungen der Portfoliomethode für die Leistungserziehung: Hier werden kritische Aspekte wie der erhöhte Zeitaufwand, die notwendige Schülerautonomie und die Spannungsfelder zwischen freiem Arbeiten und gesetzlichen Notenvorgaben analysiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Portfolio eine wertvolle Ergänzung zur Leistungsförderung darstellt, jedoch eine sorgfältige Balance zwischen pädagogischen Zielen und institutionellen Selektionsaufträgen erfordert.

Schlüsselwörter

Portfolio, Leistungserziehung, Grundschule, Leistungsbegriff, Wolfgang Klafki, Prozessorientierung, Intrinsische Motivation, Selbstständigkeit, Partizipation, Individualisierung, Leistungsbewertung, Lernentwicklung, Mündigkeit, Emanzipation, Schulpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, inwiefern die Methode des Portfolios in der Grundschule geeignet ist, den pädagogischen Leistungsbegriff nach Wolfgang Klafki umzusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das Verständnis von Leistung jenseits punktueller Prüfungen, die Förderung von Selbstständigkeit und die Einbindung der Schüler_innen in Bewertungsprozesse.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen, ob und wie Portfolioarbeit den Unterricht bereichern und zu einem positiveren Leistungsverständnis bei Lernenden und Lehrenden führen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Leistungsbegriff nach Klafki, ergänzt durch die Analyse empirischer Studien zur Portfolioarbeit in der Grundschule.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Chancen der Methode (Prozessorientierung, Motivation, Individualisierung) sowie die praktischen Herausforderungen im Schulalltag.

Welche Schlüsselwörter beschreiben diese Arbeit am besten?

Portfolio, Leistungserziehung, Prozessorientierung, Individualisierung, Klafki, Grundschule, Selbstständigkeit und Lernentwicklung.

Inwieweit widerspricht die Portfolioarbeit dem offiziellen Selektionsauftrag der Schule?

Das Portfolio ermöglicht zwar eine differenzierte Leistungsrückmeldung, stößt jedoch an Grenzen, wenn am Ende des Schuljahres eine endgültige, summative Schulnotenvergabe durch das Kultusministerium gefordert ist.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Portfolioarbeit laut Text?

Die Lehrkraft fungiert als prozessbegleitende Lernberaterin, die den Schüler_innen hilft, ihre Lernziele zu setzen und ihre Fortschritte reflektiert zu dokumentieren.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Portfolio als Methode zur Leistungserziehung in der Grundschule
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
17
No. de catálogo
V388279
ISBN (Ebook)
9783668635227
ISBN (Libro)
9783668635234
Idioma
Alemán
Etiqueta
Didaktik der Grundschule Leistung Bewertung Methode Portfolio Wolfgang Klafki
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Portfolio als Methode zur Leistungserziehung in der Grundschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388279
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