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Die ultraschallgesteuerte Shuntpunktion

Eine gesundheitsökonomische Betrachtung

Título: Die ultraschallgesteuerte Shuntpunktion

Tesis de Máster , 2017 , 100 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Angela Drähne (Autor)

Economía - Economía de la salud
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Das Thema dieser Arbeit ist in der Nephrologie verortet. Die gesundheitsökonomische Relevanz des Themas ergibt sich aus der transsektoralen Gliederung unseres Gesundheitssystems mit unterschiedlichen Zuständigkeiten, Versorgungsbrüchen und Abrechnungssystemen. Ferner aus dem Versuch der Akteure, das eigene Budget zu optimieren, ohne dabei eine gesamtwirtschaftliche Optimierung des Versorgungsprozesses zu erreichen oder auch nur anzustreben. Der Einsatz neuer Technologien oder auch neuer Versorgungsstrukturen erfordert eine Evaluation der Kosten und des Nutzens.

Ziel der Thesis war es, den Einsatz der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion aus Kosten-Nutzen-Sicht in Bezug zur Neuanlage und Revision von Gefäßzugängen, zu den finanziellen Folgen für die Kostenträger, zum Erlösausfall für die einzelnen Dialyseeinrichtungen, zur Erhaltung einer hochwertigen Punktionsqualität der Gefäßzugänge und zur Lebensqualität der Patienten zu untersuchen.

Die Arbeit untersucht den Nutzen der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion aus Sicht der Kostenträger und Leistungserbringer. Folgende Fragen sollen beantwortet werden: Bietet der Einsatz der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion für die Kostenträger und für die einzelne Dialyseeinrichtung einen konkreten monetären Nutzen? Wird die Akzeptanz der Shuntpunktionen durch die Patienten bei Einsatz der Ultraschall-Technik verbessert? Ist der Einsatz der Ultraschalltechnik mit einer Verbesserung der Punktionsqualität und einem längeren Shuntüberleben verbunden?

Die Grundmethodik der Arbeit stellt eine strukturierte Literaturanalyse dar. Kosten und Erlöse der unterschiedlichen Interventionsformen wurden auf Grundlage von Krankenhaus- und Dialyseabrechnungsdaten ermittelt. Es liegen nur wenige Untersuchungen zur Anwendung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion vor. Von keinem der Anwender wurde deren Nutzen bisher strukturiert untersucht und dokumentiert.

Durch den Einsatz der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion kann die Punktionsqualität bei schwerpunktierbaren Shunts wesentlich verbessert werden. Damit verbunden ist eine höhere Dialysequalität. Jeder verhinderte Shuntverschluss, Fehlpunktion und das fortlaufende Shuntmonitoring verbessern die Lebensqualität. Krankenhausaufenthalte werden reduziert und das Legen von zentral-venösen Kathetern kann verhindert werden. Das verhindert schwere Folgeerkrankungen wie Infektionen und katheterassoziierte Septikämien.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung

1.1 Einleitung

1.2 Zielsetzung

1.3 Fragestellungen

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Definitionen

2.1.1 Hämodialyse

2.1.2 Klassifikation der Gefäßzugänge

2.1.3 Ultraschall und Dopplertechnik in der Medizin

2.1.4 Begriff der Lebensqualität

2.2 Geschichtliche Entwicklung und Technik des Dopplerultraschalls

2.2.1 Geschichtliche Entwicklung

2.2.2 Technik des Ultraschalls

2.3 Empirische Befunde zur ultraschallgestützten Venenpunktion

3 Methodisches Vorgehen

4 Die Anwendung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion

5 Ökonomische Evaluation der Versorgungsformen

5.1 Kosten und Erlöse in der Dialysetherapie

5.1.1 Kosten der Therapie aus Sicht der Kostenträger

5.1.2 Kosten der Therapie aus Sicht der Krankenhäuser

5.1.3 Kosten der Therapie aus Sicht der Dialyseeinrichtungen

5.1.4 Opportunitätskosten der Dialyseeinrichtungen

5.2 Erlösarten

5.2.1 Erlöse der Krankenhäuser

5.2.2 Erlöse der Dialyseeinrichtungen

5.3 Kosten-Nutzen-Analyse

5.3.1 Kosten-Nutzen-Analyse aus Sicht der Kostenträger

5.3.2 Kosten-Nutzen-Analyse aus Sicht der Krankenhäuser

5.3.3 Kosten-Nutzen-Analyse aus Sicht der Dialyseeinrichtung

6 Erwartete Ergebnisse

6.1 Nutzen der Ultraschalltechnik für Kostenträger und Leistungserbringer

6.1.1 Nutzen der Ultraschalltechnik aus Sicht der Kostenträger

6.1.2 Nutzen der Ultraschalltechnik aus Sicht der Krankenhäuser

6.1.3.Nutzen der Ultraschalltechnik aus Sicht der Dialyseeinrichtung

6.2 Shuntpunktion, Shuntüberleben und Lebensqualität

6.2.1 Punktionsqualität und Shuntüberleben

6.2.2 Lebensqualität

7 Resümee und Bezug zu den Forschungsfragen

7.1 Monetärer Nutzen

7.2 Akzeptanz durch die Patienten

7.3 Punktionsqualität und Shuntüberleben

8 Kritische Betrachtung und weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die gesundheitsökonomische Relevanz der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion in Deutschland. Ziel ist es, den monetären Nutzen für Kostenträger und Dialyseeinrichtungen sowie den Einfluss auf die Patientenzufriedenheit und die medizinische Qualität (Shuntüberleben) auf Basis einer strukturierten Literaturanalyse und Kostenkalkulation zu bewerten.

  • Gesundheitsökonomische Evaluation der Shuntpunktion mittels Ultraschall
  • Analyse der Kosten- und Erlösstrukturen im stationären und ambulanten Dialysesektor
  • Einfluss der Punktionstechnik auf das Shuntüberleben und die Komplikationsraten
  • Steigerung der Patientenzufriedenheit durch schonende Punktionsverfahren
  • Optimierungspotenziale in der nephrologischen Versorgungsqualität

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Klassifikation der Gefäßzugänge

Bis 2009 gab es in Deutschland eine heterogene Landschaft in Bezug auf Dialysezugänge, was die Bezeichnung, ihre Anlage und den Stellenwert für die Nierenersatztherapie betrifft. Auf Initiative der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für klinische Nephrologie schlossen sich die Vorstände verschiedener Fachgesellschaften 2008 zur GHIA zusammen. Aus ihren interdisziplinären Empfehlungen wurde die Leitlinie „Gefäßzugang zur Hämodialyse“ entwickelt (vgl. Hollenbeck; Mickley; Brunckwall et al., 2009).

Diese Leitlinie basiert auf den „European Best Practice Guidelines on Vascular access“ (vgl. Tordior; Canaud; Haage et al., 2007, S. ii88ff). Danach werden Hämodialysezugänge in Zugänge der ersten bis dritten Wahl klassifiziert:

Zugang der ersten Wahl:

Anlage einer nativen AVF – Die radiocephalica (RC) AVF am Handgelenk bildet die erste Option. Bei adäquater Reifung kann eine Nutzung über Jahre bei minimaler Komplikationsrate, Revisionen und Interventionen erfolgen. Die Langzeitfunktionsrate liegt bei 65 – 90 % nach einem und 60 – 80 % nach zwei Jahren, bei gleichzeitig niedriger Inzidenzrate von Thrombosen (0,2 Ereignisse je Patient und Jahr) und Infektionen (2 %). Ein Nachteil ist die Rate an Frühverschlüssen von 5 – 30 % (vgl. Hollenbeck; Mickley; Brunkwall et al., 2009, S. 161).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung: Diese Einführung erläutert die hohe Anzahl an Dialysepatienten, die Bedeutung funktionierender Gefäßzugänge und definiert die Forschungsfragen zur ökonomischen und qualitativen Bewertung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion.

2 Theoretischer Hintergrund: Es werden grundlegende medizinische Begriffe zur Hämodialyse, Gefäßzugängen und Ultraschalltechnik definiert, sowie die historische Entwicklung der Doppler-Sonographie beleuchtet.

3 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt die strukturierte Literaturanalyse, die Recherche in medizinischen Datenbanken sowie die Herleitung der Kosten- und Erlösdaten für die ökonomische Evaluation.

4 Die Anwendung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion: Hier werden internationale und nationale Studien zusammengefasst, die den derzeitigen Wissensstand zur Anwendung und Ausbildung für diese Punktionstechnik dokumentieren.

5 Ökonomische Evaluation der Versorgungsformen: Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse wird durchgeführt, wobei die Kosten und Erlöse aus der Sicht von Kostenträgern, Krankenhäusern und Dialyseeinrichtungen gegenübergestellt werden.

6 Erwartete Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die Analyseergebnisse hinsichtlich des ökonomischen Nutzens der Ultraschalltechnik und deren direkten Einfluss auf Shuntüberleben und Patientenzufriedenheit.

7 Resümee und Bezug zu den Forschungsfragen: Eine Zusammenführung der Ergebnisse beantwortet die zu Beginn gestellten Forschungsfragen und diskutiert den monetären Nutzen sowie die Akzeptanz bei Patienten.

8 Kritische Betrachtung und weiterer Forschungsbedarf: Der abschließende Teil reflektiert die Limitationen der Datenlage, insbesondere die Schwierigkeit der Datengewinnung in Deutschland, und formuliert Anforderungen für zukünftige Studien.

Schlüsselwörter

Hämodialyse, Shuntpunktion, Ultraschall, Gefäßzugang, Gesundheitsökonomie, Kosten-Nutzen-Analyse, Dialysequalität, Patientenzufriedenheit, Shuntüberleben, Fallpauschalen, EBM, Nephrologie, Prozessoptimierung, Qualitätssicherung, AVF.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen und qualitativen Bewertung der ultraschallgesteuerten Shuntpunktion bei Dialysepatienten, um zu untersuchen, ob dieses Verfahren Vorteile gegenüber herkömmlichen Punktionsmethoden bietet.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Dialysetherapie, die verschiedenen Arten der Gefäßzugänge (AVF, AVG, CVC), die Ultraschalltechnik, gesundheitsökonomische Evaluationsverfahren sowie die Auswirkungen der Punktionsqualität auf das Shuntüberleben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob der Einsatz der Ultraschalltechnik für Kostenträger und Dialyseeinrichtungen einen monetären Nutzen bietet, die Akzeptanz durch Patienten verbessert und zu einem längeren Shuntüberleben beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es wurde eine strukturierte Literaturanalyse durchgeführt, die durch eine ökonomische Modellrechnung (Kosten-Nutzen-Analyse) auf Basis von DRG-Daten und EBM-Abrechnungsziffern ergänzt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine methodische Beschreibung, eine detaillierte Analyse der Kosten- und Erlössituation in Krankenhäusern und Dialysepraxen sowie eine umfassende ökonomische Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Hämodialyse, Shuntpunktion, Ultraschall, Gefäßzugang, Kosten-Nutzen-Analyse und Dialysequalität.

Wie bewertet der Autor die ökonomische Situation für Dialyseeinrichtungen?

Der Autor zeigt auf, dass trotz kurzfristiger Investitionskosten und eines anfänglichen Mindererlöses in der Lernphase die Methode langfristig durch die Vermeidung von teuren Krankenhausinterventionen wirtschaftlich vorteilhaft ist.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Patientenbetreuung?

Die Autorin schlussfolgert, dass die Methode nicht nur die Qualität der Punktion erhöht, sondern durch die Verringerung von Komplikationen und Schmerzen die Lebensqualität der chronisch kranken Patienten maßgeblich steigert.

Final del extracto de 100 páginas  - subir

Detalles

Título
Die ultraschallgesteuerte Shuntpunktion
Subtítulo
Eine gesundheitsökonomische Betrachtung
Universidad
Apollon University of Applied Sciences Bremen  (Gesundheitsökonomie)
Curso
Gesundheitsökonomie M.A.
Calificación
1,0
Autor
Angela Drähne (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
100
No. de catálogo
V388336
ISBN (Ebook)
9783668623811
ISBN (Libro)
9783668623828
Idioma
Alemán
Etiqueta
shuntpunktion Ultraschall Kosten-Nutzen-Analyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Angela Drähne (Autor), 2017, Die ultraschallgesteuerte Shuntpunktion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388336
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