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Zusammenhang zwischen den Führungsstilen und den gendertypischen Eigenschaften einer Führungskraft bei den deutschen "Millennials"?

Führungspräferenzen der Generation Y

Título: Zusammenhang zwischen den Führungsstilen und den gendertypischen Eigenschaften einer Führungskraft bei den deutschen "Millennials"?

Tesis (Bachelor) , 2017 , 73 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marion Schultz-Gora (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Die vorliegende Studie behandelt die Anforderungen junger Arbeitnehmer an ihre Vorgesetzten. Es wurden die Führungspräferenzen von Young Millennials bzw. der Generation Y erfasst. Hierbei wurde sich auf Führungsverhalten im Sinne von transaktionalen und transformationalen Führungsstilen und Führungspersönlichkeit im Sinne bestimmter Persönlichkeitsattribute konzentriert. Diese wurden mit Hilfe des Multifactor Leadership Questionnaires und der Checkliste of Admired Leaders erfasst. Die Stichprobe umfasste nach einer Bereinigung 127 Personen. Die Forschungshypothesen bezogen sich auf Geschlechts- und Altersunterschiede bei der Präferenz transaktionaler und transformationaler Führung. Während sich bei den ermittelten Führungspräferenzen keine Anzeichen für Geschlechtsunterschiede ergaben, zeigten sich signifikante Altersunterschiede bei den Präferenzen transaktionaler und transformationaler Führung. Jüngere Untersuchungsteilnehmer zeigten für transformationale Führung höhere Präferenzen als ältere Untersuchungsteilnehmer. Die für Führungskräfte wichtigen Persönlichkeitseigenschaften wurden zudem auf eine Zuordnung zum weiblichen oder männlichen Geschlecht überprüft, um zu ermitteln, ob männliche Eigenschaften vor weiblichen Eigenschaften bei Führungskräften präferiert wurden. Dies war in der vorliegenden Untersuchung nicht der Fall, vielmehr zeigte sich eine Präferenz von weiblichen und neutralen Eigenschaften bei Führungskräften vor männlichen Eigenschaften. Es ergaben sich Implikationen für die weitere Erforschung von alters- und generationenspezifischer Führungspräferenzen am Arbeitsplatz.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Führung und Führungspräferenzen

2.2 Führung in der psychologischen Forschung

2.2.1 Persönlichkeitsorientierte Forschung

2.2.2 Verhaltensorientierte Führung

2.2.3 Transaktionale und Transformationale Führung

2.3 Generationsunterschiede

2.4 Geschlechtsunterschiede

3 Methode

3.1 Stichprobe

3.2 Messinstrumente

3.2.1 „Characteristics of Admired Leaders“ - Checkliste

3.2.2 Multifactor Leadership Questionnaire

3.3 Versuchsdurchführung

3.4 Eingabe und Auswertung der Daten

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Befunde

4.2 Inferenzsstatistische Hypothesenprüfung

4.2.1 Ergebnisse Hypothese 1

4.2.2 Ergebnisse Hypothese 2 und 3

4.3 Nebenbefunde

4.3.2 Präferierte Persönlichkeitsattribute von Führungskräften

4.3.3 Geschlechtszuordnung der untersuchten Persönlichkeitsattribute

5 Diskussion

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

5.2 Interpretation und Einordnung in den Forschungsstand

5.2.1 Ergebnisse des Multifactor Leadership Questionnaires

5.2.2 Ergebnisse der „Characteristics of Admired Leaders“

5.2.3 Geschlechtsstereotypen im Führungskontext

5.3 Limitationen

5.4 Ausblick und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Führungspräferenzen der Generation Y, um aufzuklären, welche Anforderungen junge Arbeitnehmer an ihre Vorgesetzten stellen. Dabei wird analysiert, ob sich die Präferenzen hinsichtlich transaktionaler und transformationaler Führungsstile sowie bestimmter Persönlichkeitsattribute durch Alters- oder Geschlechtsunterschiede erklären lassen und ob Persönlichkeitsmerkmale geschlechtsspezifisch zugeordnet werden.

  • Anforderungen an Führungskräfte aus der Perspektive der Generation Y
  • Vergleich von transaktionalen und transformationalen Führungsstilen
  • Bedeutung von Persönlichkeitsattributen für die wahrgenommene Führungsqualität
  • Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Führungspräferenzen
  • Untersuchung von Geschlechtsstereotypen bei der Bewertung von Führungspersönlichkeiten

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Persönlichkeitsorientierte Forschung

In verschiedenen Untersuchungen im Feld der Trait-Theorien wird davon ausgegangen, dass Führungskräfte über bestimmte Eigenschaften oder Fähigkeiten verfügen müssen, um erfolgreich zu sein. Dabei sind kognitiven Fähigkeiten (Intelligenz, Aufmerksamkeit, Konzentration) von Persönlichkeitseigenschaften zu unterscheiden (Schuler, Höft & Hell, 2014). Gerade in neueren Forschungsansätzen wird die Persönlichkeit der Führungskraft häufig mit Hilfe des Big-Five-Modells untersucht (Schuler & Höft, 2007) und nach Korrelationen zwischen einzelnen Skalen des Modells und berufsrelevanten Konstrukten gesucht (Bono & Judge, 2004; Judge, Bono, Illies & Gerhardt, 2002). Es konnten bei einigen Merkmalen (Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Offenheit) ein positiver, wenn auch geringer Einfluss auf die beobachtete Führungseffizienz beobachtet werden (Judge et al., 2002). Extraversion bezeichnet im Rahmen des Big-Five-Modells Eigenschaften wie Herzlichkeit, Geselligkeit, Frohsinn, aber auch Durchsetzungsfähigkeit, Aktivität und Erlebnishunger. Gewissenhaftigkeit steht für Personen, die zu Ordnungsliebe, Pflichtbewusstsein, Leistungsstreben und Disziplin tendieren. Offenheit für Erfahrungen beschreibt Attribute wie Offenheit für Phantasie, Ästhetik, Gefühle, Handlungen, Ideen und Offenheit des Normen- und Wertesystems (Ostendorf & Angleitner, 2004).

Während in Ansätzen wie diesen bereits vorher definierte Persönlichkeitseigenschaften auf ihren Zusammenhang mit Führungsverhalten und -erfolg überprüft wurden, gibt es in der Trait-Forschung auch andere Herangehensweisen. Kouzes, Posner und Schmidt (zitiert nach Pierce & Newstrom, 2011) befragten 1985 1500 Manager, welche Werte und Eigenschaften ihnen bei ihren Vorgesetzten wichtig seien und bildeten aus den dabei ermittelten 225 Eigenschaften 25 Kategorien, denen man diese zuordnen konnte. Die Kategorien mit den am häufigsten erwähnten Eigenschaften waren damals Integrität (ehrlich, vertrauenswürdig), Kompetenz (fähig, produktiv, effizient) und „leadership“ (inspirierend, entscheidungsfreudig). Bei Follow-Up-Studien der Autoren wurde die gleiche Frage insgesamt mehr als 75000 Untersuchungsteilnehmern gestellt, allerdings in Form der „Characteristics of Admired Leaders“-Checkliste, welche 20 unterschiedliche Charaktereigenschaften enthält (Kouzes & Posner, 2011). Diesen empirischen Ansatz stützen unterschiedliche Untersuchungen (Bass, 1990; Daft, 1999; Northouse, 1997; Yukl & Van Fleet, 1992), in denen Integrität als eine wichtige Eigenschaft erfolgreicher Führer ermittelt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob unterschiedliche Generationen und Geschlechter differenzierte Anforderungen an gute Führung stellen, und erläutert die Relevanz für moderne Unternehmen.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel liefert den wissenschaftlichen Rahmen zu Führungstheorien, insbesondere den Unterschieden zwischen transaktionaler und transformationaler Führung sowie Persönlichkeitsmerkmalen von Führungskräften.

3 Methode: Hier wird das Untersuchungsdesign, die Stichprobe von 127 Personen sowie die verwendeten Messinstrumente wie der Multifactor Leadership Questionnaire beschrieben.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten und prüft die aufgestellten Hypothesen zu Alters- und Geschlechtsunterschieden.

5 Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse im Lichte des Forschungsstandes, erörtert Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Generation Y, Führungspräferenzen, transformationale Führung, transaktionale Führung, Führungspersönlichkeit, Persönlichkeitsattribute, Characteristics of Admired Leaders, Multifactor Leadership Questionnaire, Altersunterschiede, Geschlechtsunterschiede, Führungseffizienz, Arbeitsmarkt, Führungskraft, Mitarbeiterführung, Organisationspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Erwartungen und Präferenzen von Arbeitnehmern der Generation Y bezüglich des Verhaltens und der Persönlichkeitsmerkmale ihrer Führungskräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Konzepte der transformationalen und transaktionalen Führung sowie auf die Bedeutung spezifischer Persönlichkeitsattribute von Führungskräften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu ermitteln, ob es signifikante Unterschiede in den Führungspräferenzen zwischen der Generation Y und älteren Generationen sowie zwischen Männern und Frauen gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirisch-psychologische Studie, bei der Daten mittels Online-Fragebögen (Multifactor Leadership Questionnaire und Characteristics of Admired Leaders) erhoben und statistisch mittels ANOVA und Mittelwertsvergleichen ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Führungsstilen erläutert, die Methodik der Untersuchung dargelegt, die empirischen Ergebnisse präsentiert und diese abschließend interpretiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Generation Y, transformationale Führung, Führungspräferenzen, Persönlichkeitsattribute und Arbeitsplatzkultur.

Wie unterscheidet sich die Präferenz für transformationale Führung zwischen der Generation Y und älteren Generationen?

Die Ergebnisse zeigen, dass die Generation Y eine signifikant höhere Präferenz für transformationale Führung aufweist als ältere Untersuchungsteilnehmer, insbesondere in den Aspekten der individuellen Wertschätzung und Vorbildfunktion.

Gibt es einen Einfluss des Geschlechts auf die Führungspräferenzen in dieser Studie?

Nein, entgegen der ursprünglichen Hypothesen konnten in dieser Untersuchung keine signifikanten Geschlechtsunterschiede bei den Präferenzen für transaktionale oder transformationale Führungsstile festgestellt werden.

Wie bewerten die Teilnehmer die Bedeutung von maskulinen gegenüber femininen Attributen bei Führungskräften?

Die Teilnehmer präferierten im Durchschnitt neutrale oder weibliche Attribute gegenüber maskulinen Eigenschaften, was im Widerspruch zu manchen älteren Studien steht, die ein „Think manager-think male“-Phänomen postulierten.

Final del extracto de 73 páginas  - subir

Detalles

Título
Zusammenhang zwischen den Führungsstilen und den gendertypischen Eigenschaften einer Führungskraft bei den deutschen "Millennials"?
Subtítulo
Führungspräferenzen der Generation Y
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Calificación
1,3
Autor
Marion Schultz-Gora (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
73
No. de catálogo
V388537
ISBN (Ebook)
9783668628755
ISBN (Libro)
9783668628762
Idioma
Alemán
Etiqueta
Generation Y Altersvergleich Geschlechtervergleich Führung Führungspräferenzen Angestellte Personalpsychologie Generationen Gender Führungsstil Transformational Leadership Arbeitspsychologie Transaktional
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marion Schultz-Gora (Autor), 2017, Zusammenhang zwischen den Führungsstilen und den gendertypischen Eigenschaften einer Führungskraft bei den deutschen "Millennials"?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388537
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