Relevanz von Elternarbeit am Beispiel einer Kurzzeitwohneinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung


Projektarbeit, 2016

40 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Theoretische Annahmen zur Elternarbeit im Elfenland 3
2.1 Elternarbeit ­ Eine ,,allgemeine" Definition? 3
2.2 Besonderheiten in der Arbeit mit Eltern mit Kindern mit 4
Behinderung ­ familiäre Belastungen
2.3 Unterstützung durch Familienentlastende Dienste 5
2.4 Elternarbeit mit Eltern von Kindern mit Behinderung 6
3. Professionelle Beziehungen als Qualitätsmerkmal der Zusammenarbeit 7
mit Familien von Kindern mit Behinderung
3.1 Die professionelle Arbeitsbeziehung 7
3.2 Kompetenzen für einen professionellen Beziehungsaufbau 8
3.3 Aufbau von Vertrauen 9
3.4 Handlungsmodell zum Vertrauensaufbau nach Petermann 11
4. Darstellung des Erhebungsverfahrens 13
4.1 Darstellung des Fragebogens 13
4.2 Darstellung der Auswertungsmethode 14
5. Auswertung der Erhebung 15
5.1 zentrale Ergebnisse 15
5.2 Ausblick 18
6. Persönliches Fazit 22
7. Literaturverzeichnis 24
I.
Abbildungsverzeichnis 26
II.
Anhang
27

1
1 Einleitung
Die Überschrift meiner Hausarbeit steht unter dem Oberthema ,,Prozessqualität in sozial-
pädagogischen Einrichtungen".
In sozialpädagogischen Einrichtungen gibt es viele unterschiedliche Prozesse, die
entscheidend und aussagekräftig über die Qualität der Einrichtung sind.
Daher möchte ich einen Prozess genauer betrachten. Den Prozess der Elternarbeit in einer
Kurzzeitwohneinrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche.
Warum gerade die Elternarbeit?
Um diese Frage zu beantworten, möchte ich die Einrichtung kurz vorstellen:
Die Einrichtung XXXXXX ist eine Kurzzeitwohneinrichtung für behinderte Kinder und
Jugendliche im Alter zwischen zwei und 21 Jahren. Die Kinder und Jugendlichen können dort
von wenigen Tagen bis zu einer Woche ,,Urlaub" machen, wobei sie während ihres
Aufenthaltes weiterhin Schulen, Kindergärten oder Werkstätten besuchen. Im XXXXXX
steht die Freizeitgestaltung mit verschiedensten Unternehmungen im Vordergrund.
Die Einrichtung soll vor allem den Eltern eine Chance bieten eine Auszeit vom oft stressigen
Alltag zu nehmen, Zeit mit Geschwisterkindern zu verbringen oder wichtige Dinge zu
erledigen, die mit ihrem Kind nur schwer zu bewältigen sind. Aber auch die Kinder haben die
Möglichkeit eine Auszeit von zu Hause zu nehmen, etwas Neues kennenzulernen und neue
Kontakte zu anderen Kindern und Jugendlichen mit Behinderung zu knüpfen.
Die Elternarbeit habe ich gewählt da meiner Meinung nach besonders hier eine gute
Interaktion zwischen Eltern und Pädagogen erforderlich ist.
Vielen Eltern fällt es schwer, den Schritt zu gehen, eine Einrichtung dieser Art in Anspruch
zu nehmen (vgl. XXXXXXXXXXX o.J., o.A.). Sie haben ihr Kind oft rund um die Uhr
gepflegt und betreut. Gerade bei der ersten Übernachtung schwingen Angst und Sorge mit.
Geht es meinem Kind gut? Meldet die Einrichtung sich wenn etwas nicht stimmt?
Viele können erst nach einer Weile entspannt ihre kinderfreie Zeit genießen.
Das Team ist also vor die Herausforderung gestellt, den Eltern das Gefühl zu vermitteln, dass
ihr Kind auch während ihrer Abwesenheit gut versorgt ist und das sie der Einrichtung, sowie

2
deren Personal, vertrauen können. So schreibt auch das XXXXXX auf der Homepage:
,,Zwischen Kindern und MitarbeiterInnen, als auch zu den Eltern und Familien soll eine
vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden" (XXXXXXXXXXX o.J., Konzept, o.A).
Vertrauensvolle Beziehungen aufbauen zu können, erscheint vor diesem Hintergrund als
Qualitätsmerkmal der Einrichtung.
Zentral in meiner Hausarbeit steht daher das Vertrauen und die Frage danach, welche
Faktoren relevant sind, um eine vertrauensvolle und professionelle Beziehung zwischen der
Einrichtung Lummerland und den Eltern aufzubauen. In Bezug auf diese Fragestellung leite
ich zunächst anhand der Fachliteratur Gütekriterien für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit
her. Im empirischen Teil meiner Arbeit bilde ich Hypothesen und operationalisiere diese in
Form eines Elternfragebogens. Anhand der zentralen Ergebnisse der Erhebung stelle ich
abschließend dar, wie Eltern die gemeinsame Arbeit mit der Einrichtung vor dem Hintergrund
vertrauensvoller, professioneller Beziehung bewerten, bzw. es der Einrichtung bei der
aktuellen Arbeitsweise gelingt, jene Beziehungen zu den Eltern aufzubauen.

3
2. Theoretische Annahmen zur Elternarbeit im ,,Lummerland"
Im Folgenden wird aufgezeigt, welches Verständnis von Elternarbeit dieser Hausarbeit zu
Grunde gelegt wird. Zunächst wird der Begriff Elternarbeit allgemein vor dem Hintergrund
der Theorie Sozialer Arbeit und Sozialpädagogik beschrieben. Ausgehend von dieser
allgemeinen Darstellung werden die Besonderheiten der Elternarbeit mit Eltern von Kindern
mit Behinderungen dargestellt. Dazu wird Bezug auf die möglichen Belastungen genommen,
denen Eltern von Kindern mit einer Behinderung ausgesetzt sein können, sowie auf
Möglichkeiten der Entlastung durch s.g. 'Familienentlastende Dienste', wie sie die
Praxiseinrichtung ,,XXXXXX" vorhält. Abschließend stelle ich relevante Kriterien für die
Zusammenarbeit mit Eltern von Kindern mit einer Behinderung dar.
2.1
Elternarbeit ­ Eine ,,allgemeine" Definition?
Eine allgemein anerkannte Definition des Begriffes ,,Elternarbeit" gibt es nicht. Das
Wörterbuch der Sozialen Arbeit nähert sich dem Begriff jedoch an und beschreibt die
Elternarbeit als ,,die Einbeziehung von Eltern in ganz unterschiedliche Aktivitäten der
Sozialen Arbeit und der Bildungsarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit
dem Ziel, den Erfolg der professionellen Bemühungen für alle Beteiligten zu erhöhen." (Kreft
/ Mielenz 2005, S.218f). Die Eltern sollen ganz bewusst mit in den pädagogischen Alltag
einbezogen werden, um eine bestmögliche Förderung zum Wohl des Kindes zu
gewährleisten. Auch Bernitzke und Schlegel versuchen den Begriff in ,,Das Handbuch der
Elternarbeit" (vgl. 2004) zu erfassen. Dabei verweisen sie besonders auf die Geschichtlichkeit
des Begriffes und beziehen sich auf verschiedene Definitionsversuche von Furian (1982),
Stürmer (2001) und Jansen und Wenzel (2000/2) (vgl. Bernitzke / Schlegel 2004, S.9f). So
lässt sich sagen, dass sich die Einstellung gegenüber der Elternarbeit rückblickend auf die
vergangen 50 Jahre stark gewandelt hat. In der heutigen Zeit ist sie zu einem ,,wesentlichen
Bestandteil der pädagogischen Arbeit" und der ,,Öffentlichkeitsarbeit" (a.a.O., S.11)
geworden. In ihrer Zusammenfassung geben sie einen Überblick über die zentralen Aspekte
der Elternarbeit. Darin beinhaltet die Elternarbeit die ,,Verbesserung des elterlichen
Erziehungsverhaltens" (ebd.), die mit der gegenseitigen Abstimmung zwischen Einrichtung
und Familie einhergeht. Ausgehend davon beruht die Elternarbeit ,,auf einer
partnerschaftlichen, dialogischen Kooperation zwischen den Eltern und der Einrichtung"

4
(ebd.) und zielt auf ,,die Erhöhung der Kundenzufriedenheit ab" (ebd.). Die Eltern werden als
Kunden gesehen, wobei dessen Wünsche und Bedürfnisse bei der Gestaltung der Elternarbeit
eine Rolle spielen.
Angesichts der Kernaussagen von Bernitzke und Schlegel wird deutlich, dass die Elternarbeit
immer mehr als eine Art Dienstleistung angesehen wird und somit auch aussagekräftig über
die Qualität der Arbeit einer Einrichtung ist.
Hinzuzufügen ist auch, dass in allen sozialpädagogischen Einrichtungen bestimmte Grenzen
gelten, die gesetzlich durch das KJHG festgelegt sind ebenso wie das Mitspracherecht der
Eltern (vgl. Jugendrecht 2016, S.9f).
2.2
Besonderheiten in der Arbeit mit Eltern von Kindern mit Behinderungen ­
Familiäre Belastung
Eltern mit Kindern mit Behinderung sind vor besondere Belastungen gestellt (vgl. Hess 2012,
S.19f). Die Herausgeberin des Buches ,,Grundwissen Zusammenarbeit mit Eltern" Simone
Hess, bezieht sich bei der Benennung dieser Belastungen auf empirische Datenerhebungen
von Weiß (2010) sowie Helfer und Fries (2010) (vgl. ebd., S.19). Demnach lassen sich akute
Belastungen ,,auf der realen, faktischen Ebene und im Hinblick auf die emotionale
Dimension" (ebd., S.19) erkennen und unterscheiden. Als ein besonders bedeutungsvoller
Punkt wird hier der Aspekt des Zeitaufwandes genannt. Belastungen gehen dort vor allem von
einem erhöhten Pflege- und Betreuungsaufwand aus, verbunden mit einem Mehraufwand zur
medizinischen Versorgung sowie für Therapie- und Fördermaßnahmen. Infolge dessen
entstehen häufig Probleme im Ehe- und Familienleben, bei denen es zumeist um die
Vernachlässigung der Beziehungen der Eltern zueinander, aber auch der Beziehung der Eltern
zu Geschwisterkindern geht (vgl. Hess 2012, S.19). Auch für die Pflege von Kontakten
außerhalb der Familie bleibt dann keine Zeit und Kraft (vgl. Stier 2006, S.82). Dies bestätigt
auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Online
Publikation zum Thema ,,Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe" (vgl.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2005, o.A.). Die Publikation
geht zusätzlich auf Belastungen emotionaler Dimension ein. Unter Betrachtung dieser, geht es
vor allem um zentrale Themen wie die Bewältigung von Trauer, der Bearbeitung von
Schuldgefühlen und der Verarbeitung von Kränkungen (vgl. Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend 2005, o.A.).

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Angesichts der zuvor genannten Belastungen, lässt sich erkennen, dass sie sich insbesondere
auf die organisatorische und psychische Ebene beziehen. Eltern wird ein hohes Maß an
Bewältigungsleistungen abverlangt (vgl. Wagner Lenzin 2007, S.12).
Folglich kommt auch die ,,eigene Entlastungszeit" (Hess, 2012, S.19) zu kurz.
Um diese zu schaffen, gibt es Möglichkeiten, die in 2.3 aufgezeigt werden sollen.
Schwierig ist dies jedoch, wenn auch das ,,Loslassen" zu einer Belastung wird, vor allem
dann, wenn Eltern sich die Pflege ihres Kindes zur Lebensaufgabe gemacht haben (vgl. Stier
2006, S.82).
2.3
Unterstützung durch Familienentlastende Dienste
Für Familien, die wie in 2.2. beschrieben unter derartigen Belastungen leiden, gibt es
verschiede Institutionen und Einrichtungen, die Angebote zu Entlastung geschaffen haben. In
der Broschüre ,,Staatliche Hilfen für Familien.", herausgegeben vom Bundesministerium für
Familien, Senioren, Frauen und Jugend werden diese unter dem Begriff der
Familienentlastenden Dienste (FED) zusammengefasst und wie folgt beschrieben: ,,FED
bieten Familien mit behinderten Angehörigen Entlastungsangebote, um die Gesundheit der
Familienmitglieder sowie die Betreuungs- und Pflegebereitschaft zu erhalten und ihnen die
Teilnahme am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu ermöglichen. Zu den
Angeboten gehören stundenweise, tageweise oder mehrtägige Betreuungs- und Pflegehilfen
innerhalb und außerhalb der Familie, sozialpädagogische Beratung und Begleitung der
Familie sowie die Vermittlung von Hilfen." (Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend 2005, S.42).
Das Angebot dieser Leistungen ist uneinheitlich und breit gefächert, da keine genaue
Definition vorhanden ist, die den Begriff der Familienunterstützenden Dienste in ihren Zielen
erfasst (vgl. LWL ,,Familienunterstützende Dienste - (FuD)" und Betreute Wohnformen
2007, o.A.). Übernommen wird das Leistungsangebot von örtlichen, zum Teil auch von
überörtlichen Trägern (vgl. LWL ,,Familienunterstützende Dienste - (FuD) und Betreute
Wohnformen" 2007, o.A.).
Auch die Kurzzeitpflegeeinrichtung XXXXXXX, um die es im empirischen Teil dieser Arbeit
geht, versteht sich als ein ,,Hilfsangebot für Familien mit einem oder mehreren Kindern mit
Behinderung" (XXXXXXXXXX o.J., o.A.).
Es wird deutlich, dass es bei der Elternarbeit in dieser Art von Einrichtungen es besonders um
den Aspekt der Entlastung und der Hilfe geht.

6
2.4
Elternarbeit mit Eltern von Kindern mit Behinderung
Ausgehend von der Darstellung der Belastungen und der FED ist zu erkennen, dass die Arbeit
mit Eltern mit behinderten Kindern in Einrichtungen, die auf Entlastung und Hilfe abzielen,
nicht vergleichbar mit der Elternarbeit in Schulen oder Kindergärten ist, in denen es um eine
Erziehungs- oder Bildungspartnerschaft geht (vgl. Mienert / Vorholz 2007, S.8). Die Familien
bringen andere Bedürfnisse mit. Das Dokument ,,Index für die Jugendarbeit zur Inklusion von
Kindern und Jugendlichen mit Behinderung" von Thomas Meyer und Christina Kieslinger
(2014) beschreibt diese. So wird erklärt, dass es bei der Elternarbeit mit Eltern mit Kindern
mit Behinderung vielmehr um einen Informationsaustausch zwischen Eltern und Pädagoge
geht, in dem auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und ihrer Betreuung eingegangen
wird (vgl. Meyer / Kieslinger 2014, S.81). Ebenso bedeutsam sind Gespräche über Ängste
und Sorgen der Eltern und ein regelmäßiger Austausch über die Tätigkeiten der Kinder
innerhalb der Einrichtung. Allein die Gespräche zwischen Fachkräften und Eltern können als
Entlastung empfunden werden (vgl. Hess 2012, S.20). Wichtig ist vor allem, dass es sich um
Fachkräfte handelt, die die Ängste der Eltern ,,nicht kleinreden, sondern diese verstehen und
gleichzeitig anerkennend aufzeigen" (Kobelt Neuhaus 2012, S.87). Zusätzlich ist es in der
Zusammenarbeit mit Familien mit behinderten Kindern erforderlich ,,auf eine behutsame
Balance im Spannungsfeld von Zurückhaltung und unaufdringlichem Hilfsangebot an die
Eltern zu achten" (Hess 2012, S.20).
Deutlich wird, dass die Kommunikation eine große Rolle spielt. Bereits Gespräche können
entlastend auf Eltern wirken und helfen im Alltag besser zurecht zu kommen, sowie Ängste
und Sorgen zu verarbeiten.
Unter Betrachtung dieser Aspekte lässt sich sagen, dass dieser Hausarbeit eine Elternarbeit
zugrunde gelegt wird, die sich im Hinblick auf die besonderen Belastungen, insbesondere auf
die Hilfe und Entlastung von Familien mit behinderten Kindern bezieht. Vor allem Gespräche
und allgemein die Kommunikation bekommt darin eine zentrale Bedeutung.

7
3. Professionelle Beziehungen als Qualitätsmerkmal der Zusammenarbeit
mit Familien von Kindern mit einer Behinderung
Aus den o.g. Ausführungen zur Elternarbeit wird deutlich, dass Fachkräfte im Umgang mit
Eltern von behinderten Kindern außerordentlich sensibel agieren müssen. Um für Hilfe und
Entlastung zu sorgen, ist es von Bedeutung eine professionelle und gute Beziehung zu den
Eltern aufzubauen. In diesem Kapitel soll vor allem auf den Aufbau eingegangen werden und
aufzeigt werden, welche Kompetenzen Fachkräfte dafür benötigen. Außerdem soll zentral auf
den Aspekt einer vertrauensvollen Beziehung eingegangen werden, auf den sich das Ziel des
XXXXXXX stützt.
Die theoretische Grundlage zur Darstellung von 'Vertrauen' in der professionellen Beziehung
bilden im Folgenden Susann Arnolds Theorien von ,,Vertrauen als Konstrukt" (vgl. 2009).
Abschließend wird ein Modell zum Vertrauensaufbau dargestellt, welches von Franz
Petermann (vgl. 1985) entwickelt wurde.
3.1
Die professionelle Arbeitsbeziehung
,,Der Begriff ´professionelle Arbeitsbeziehung´ bezeichnet eine Form der zwischen-
menschlichen Beziehung die zwischen einem professionell Tätigen und dem / den Adressaten
besteht" (Arnold, 2009, S.27). So schreibt Susann Arnold in ihrem Buch ,,Vertrauen als
Konstrukt". Unterscheiden lässt sich diese Arbeitsbeziehung, oder auch professionelle
Beziehung, von alltäglichen Beziehungen so, dass zwischen den beiden Interaktionspartnern
ein Kompetenzgefälle besteht. Folglich soll der Professionelle als Überlegender dazu
verhelfen, bestimmte Ziele zu erreichen (vgl. ebd., S.113). Die Beziehung versteht sich als
eine ,,helfende Beziehung" (ebd., S.25). Wie das Wort Interaktionspartner schon sagt, umfasst
ein wesentlicher Teil in der Zusammenarbeit die Kommunikation und Interaktion.
Kommunikation wird dabei als Informationsaustauch verstanden (vgl. ebd., S.28). Bei der
Interaktion hingegen geht es vor allem um einen ,,sinnverstehenden Zugang zu den
lebenspraktischen Bedürfnissen und Krisen des Klienten" (ebd., S.32).
Kennzeichnend für den Aufbau einer solch professionellen Beziehung ist ein phasenhafter
Verlauf: ,,Phase des Beziehungsaufbaus, Phase der Auseinandersetzung mit einem
gemeinsamen Thema, Phase der Ablösung" (ebd., S.28). Maßgebend ist besonders die
anfängliche Phase. Sie ist wichtig für den weiteren Verlauf der Beziehung (vgl. ebd., S.25).
Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Relevanz von Elternarbeit am Beispiel einer Kurzzeitwohneinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung
Hochschule
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
40
Katalognummer
V388593
ISBN (eBook)
9783668624887
ISBN (Buch)
9783668624894
Dateigröße
1022 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
relevanz, elternarbeit, beispiel, kurzzeitwohneinrichtung, kinder, jugendliche, behinderung, Vertrauen, Aufbau von Vertrauen, Kinder und Jugendliche mit Behinderung
Arbeit zitieren
Verena Morfeld (Autor), 2016, Relevanz von Elternarbeit am Beispiel einer Kurzzeitwohneinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388593

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