Kunst Abi 2013: Übersicht zu Rodin, Kollwitz, Picasso, Kunstepochen und Fachbegriffen


Prüfungsvorbereitung, 2013
21 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Auguste Rodin gilt als ein bedeutender Wegbereiter der Moderne, der neue Maßstäbe vor allem auf dem Gebiet der Plastik und der Skulptur setzte und die Kunst seiner Nachfolger auf verschiedenste Weise beeinflusste. Im Gegensatz zu anderen großen Bildhauern seiner Zeit, widersetzte er sich dem vorherrschenden idealisierenden Akademismus und versuchte sich in neuen Darstellungsformen (nicht standardgemäße Posen…), ohne dabei jedoch die Tradition aus den Augen zu verlieren. Im Gegenteil verstand er sich und seine Kunst dabei als „Brücke zwischen Gestern und Morgen“. Rodins Stil wurde immer wieder neu einzuordnen versucht, unter anderem beispielsweise als impressionistisch, symbolistisch oder realistisch. Auch als Vorbereiter des Expressionismus und des Kubismus wurde er angesehen. , Rodin versuchte, das Fragmentarische in voller Absicht als ausdruckstragendes Stilmittel zu verwenden. Überaus modern und seiner Zeit weit voraus sind insbesondere seine Assemblagen, die durch Neu-Kombination von Teilen bereits bestehender Werke andere Sinnzusammenhänge erschließen. Sein Realismus entspringt der Beobachtung der Natur, die für ihn immer schön ist: »... auch das Hässliche ist schön. Er ließ seine Modelle nackt durch das Atelier spazieren, skizzierte eine Haltung, die ihm gefiel, blitzschnell in Ton. Auch seine erst spät entstandenen eigenständigen Zeichnungen und Aquarelle (im Gegensatz zu den Werk-Skizzen, Studien und Kopien), die mit sparsamsten Mitteln über große Ausdruckskraft verfügen, dürfen als recht kühn angesehen werden.

Allgemeines:

Themen: Erotik, Schönheit, Sinnlichkeit, Sexualität, Schmerz, Verzweiflung

Dominante, sexuell motivierte erotische Energien

Häufige Skandale und heftige Ablehnung

Sehr ausführliche Vorarbeit (Zeichnungen, Gips, Ton, Interviews…)

Sehr leidenschaftliches Arbeiten

Erotische Spannung als Teil Rodins persönlichen Verhältnisses zur menschlichen Gestalt

Figuren: sinnliche Geschmeidigkeit, fließendes und lebhaftes Spiel zwischen Licht und Schatten

Animiert den Tastsinn des Betrachters

Rodins Geliebte als erotische Musen

Verherrlichung erotischer Themen

Sinnliche Inspirationsquellen werden gefeiert

Sehr unterschiedliche, sogar antithetische Figuren

Abkehr von korrekter Anatomie, Kostüm, Gesten und Details- Konzentration auf die Dynamik der großen Form

Erotische Zeichnungen

Bleistift, Tusche, Farbüberzüge

Abbilder geläuterter Einfachheit und schlichter Schönheit

Tänzerinnen (kambodschanisch) und weibliche Akte

Sehr rasch nach lebendem Urbild gezeichnet, teilweise später überarbeitet

Wirken oft unruhig

„ Die Bürger von Calais “

Ein Denkmal, mit dem den sechs legendären Edelbürgern der Stadt gedacht werden sollte, die bereit waren, sich 1347 während der englischen Belagerung im Hundertjährigen Krieg für das Wohl der Stadt zu opfern.

Rodins Werk „Die Bürger von Calais“ ist ein Paradebeispiel für Rodins innovative, ja teilweise sogar revolutionäre Kunstauffassung. Besonders in der damaligen Denkmalskunst galt die Frage der Präsentation als zentrales Würde-Motiv des Werkes. Rodins Entwurf sah statt des gängigen erhabenen Sockels einzig eine Plinthe vor und holt damit seine Bürger auf Augenhöhe der Betrachter gleichsam auf den Boden zurück. Vielfach wurde hierbei von der „Demokratisierung“ der Plastik im Allgemeinen und der Denkmalskunst im Speziellen gesprochen. Ein weiteres auffälliges Merkmal der Gruppe ist ihre Allansichtigkeit, die der monumentalen Denkmaltradition der Frontalansicht den Laufpass gibt. Rodin fokussierte bei den jeweils ganz individuell gestalteten Gruppenmitgliedern besonders auf die Hände als bedeutendsten Ausdrucksträger nicht nur dieses Werks. Zum einen die Körperhaltung der Figuren, zum anderen die „sprechenden“, charaktervollen Hände verdeutlichen die unterschiedlichsten Gefühle der dem Opfertod entgegenblickenden Bürger deutlich. Keinem der einzeln benennbaren Bürger wird seine Individualität genommen, obwohl sie alle zusammen als (wenngleich recht heterogene) Schicksalsgemeinschaft erscheinen – es ist auch dieser Spagat, der das Werk Rodins zu einem seiner unumstrittenen Hauptwerke macht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das „Höllentor“

kann wohl als eigentliches Haupt- und Lebenswerk Rodins angesehen werden. Rodin erhielt bereits 1880 vom französischen Staat den Auftrag, ein Bronzeportal für das neue Musée des Arts Décoratifs in Paris zu entwerfen. Der Entwurf gelangte nie zur ursprünglich fest geplanten Ausführung. Trotzdem arbeitete Rodin daran annähernd 37 Jahre weiter, bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1917, wobei er viele Figuren aus ihrem ursprünglichen Kontext isolieren und zu eigenständigen Kunstwerken erheben sollte – das bekannteste Beispiel ist hierbei sicherlich Der Denker.

Erst postum (1926) sollte der erste Bronzeguss des Höllentors zur Ausführung kommen. Die ursprüngliche literarische Inspiration für das Werk stellte Dante Alighieris „Göttliche Komödie“ dar. Im Laufe der Be- und Überarbeitung befruchteten jedoch noch andere Werke, besonders Charles Baudelaires „Die Blumen des Bösen“, die Darstellung der verdammten Gestalten, die den existenziellen Kampf gegen die Hoffnungslosigkeit und Endgültigkeit des Todes führen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Kuss

Paar, das sich beim Kuss umarmt

Ebenmäßig aus weiß schimmerndem Marmor

Idealisierte Darstellung als Liebespaar mit göttlicher Schönheit

Narrativ: Frau hat die Führung, Mann eher zögerlich…

Balzac

Monument des Schriftstellers

Roh aus Gips geformt

Zerklüftetes Profil, raue Struktur, kaum anatomische Details, mangelnde Oberflächenbehandlung

Wuchtige Hässlichkeit, verzerrte Figur, unglaubliche Stärke, schert aus der Vertikalen aus, kolossal, formlos

Der Denker

“Der Denker” ist das Symbol der menschlichen Vernunft und Schöpfungskraft

Die Plastik sollte den genialen Schöpfer der göttlichen Komödie, Dante Alighieri, darstellen.

Der Mund der Skulptur wird durch die Hand verdeckt, auch die Augen kann man kaum erkennen, da sie so tief verschattet in ihren Höhlen liegen. Die Oberfläche der Plastik ist nicht glatt, welches ein Merkmal von Rodins Arbeiten ist, dadurch entsteht ein Gefühl für das enorme Gewicht des Materials. Auch insgesamt liegt die Schwere über der Figur, denn alles an der Plastik strebt nach unten (sinkt herab). Der Kopf und der Oberkörper sind nach vorne gesackt und die linke Hand hängt herab. Dem Betrachter kommt es so vor, dass der Kopf ohne den Halt der Hand herunterfallen würde. Der Ausdruck auf dem Gesicht wirkt verträumt, er ist versunken in seinen Gedanken und so konzentriert auf das Denken, dass er von seiner Umwelt nichts mitbekommt.

Kritik

Ausgeburten der Phantasie, Voyeurismus, Pornographie

Käthe Kollwitz (1867-1945) zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie entwickelte trotz schwieriger Lebensumstände mit ihren ernsten Lithografien, Radierungen,Kupferstichen und Holzschnitten einen zeitlosen Kunststil und war zeitweilig auch als Bildhauerin tätig.

Käthe Kollwitz war, wie viele andere Künstler auch, mit ihrer Kunst auf eine Wirkung in der Öffentlichkeit bedacht. Dabei kann man bei ihr grundsätzlich von zwei verschiedenen Wirkungsbereichen sprechen; es handelt sich zum einen um das Anprangern von sozialen Missständen. Dann gibt es aber auch noch den sehr persönlichen Bereich der Hinterfragung der eigenen Person in den Selbstbildnissen und der Auseinandersetzung mit so existenziellen Erfahrungen wie Liebe und Tod. Die von starken Emotionen getragenen und in ihrer Aussage eindeutigen Bilder sprechen viele Menschen besonders stark an. Käthe Kollwitz wurde aber auch schon zu Lebzeiten von Künstlern und Kritikern für ihre Art der künstlerischen Darstellung angegriffen.

Viele ihrer Zeitgenossen gingen dagegen ganz andere Wege. Es entstanden neue Kunstrichtungen, wie Expressionismus, abstrakte Kunst, Surrealismus, ... u. s. w., die ganz andere Ansprüche, Inhalte und Formen für die Kunst entwickelten. Diese widersprechen zum Teil dem Anliegen von Käthe Kollwitz ganz offensichtlich.

In einem Ausdruckssozialismus wird die Realität des Leidens an der Gesellschaft nur mit der genial eingesetzten Differenz von Schwarz und Weiß dramatisch inszeniert, analytisch-rationalistische Distanz ist Kollwitz fremd. Kollwitz aber kreierte ein neues Vokabular, das viel stärker verunsichern musste als die inhaltliche Innovation. Sie verlässt das gewohnte Terrain und wendet sich an ganz andere Publika.

Die bildende Kunst ist mit ihr endgültig aus dem Schonraum der Salons und der Museen herausgetreten.

Biografie:

Wohnte mit ihrem Mann Karl Kollwitz in einem Berliner Arbeiterbezirk

Erlebte beide Weltkriege

Als einer ihrer Söhne im ersten Weltkrieg fiel kam sie zum Pazifismus und Sozialismus

Stellt sich gegen den Nationalsozialismus und wird daher aus verschiedenen Akademien verwiesen, inoffizielles Ausstellungsverbot

Ihre Wohnung fällt den Bomben zum Opfer, sie müssen umziehen

Arbeiten:

Sozialkritisch, steht im Widerspruch zum damals geltenden Historismus und der großbürgerlichen Salonmalerei

Aufgabe der Kunst: soziale Bedingungen darstellen

Motive: Menschen in Cafés und Kneipen, auf Bänken, in Parks, in Ämtern oder am Hafen. Arme Alte, Arbeitslose, Mütter mit Kindern, Behinderte oder hungrige Kinder

Soziale Kritik und die vom Leben und der Gesellschaft Benachteiligten stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit

Sie gestaltet Plakate, die an die Kriegsopfer erinnerten oder Hilfsplakate für hungernde Menschen in Russland. Für den Internationalen Gewerkschaftsbund macht sie Plakate für den Antikriegstag und für die Arbeiterhilfe zur Unterstützung hungernder Kinder.

Themen: Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit, Krieg, Schrecken und Erlösung des Todes, Alter, Not

Aufwendige Studien

Kräftige, expressive Sprache mit kräftigen Linien und Flächen und scharfen Kontrasten (besonders beim Holzschnitt)

Klagt mit ihrer Kunst bessere Lebensverhältnisse für die Armen ein

Ein Weberaufstand

Zyklus in 6 Blättern (Lithografien & Radierungen)

Kontext: Aufstand deutscher Weber gegen die Ausbeutung durch Fabrikanten, der blutig niedergeschlagen wird/ Vorbild: G. Hauptmann

Suggestive Gestaltung menschlicher Empfindungen und expressiver Realismus

Verschiedene Formate, streng nach Inhalten ausgewählt

Es geht ihr nicht primär (aber wohl auch) darum, Mitleid zu erzeugen, sondern um die kollektive Organisation zur Überwindung einer deklassierenden Gesellschaftsformation, die hier allerdings angesichts der gegnerischen Übermacht vollkommen misslingt. Sie zeigt den gesamten Vorgang nur von einer Seite, der der Weber, ihrem Elend und ihrem zum Scheitern verurteilten Aufstand. Die gesellschaftlichen Verhältnisse werden im Zustand einer Klasse gespiegelt. Sie fügt sich aber nicht dem politischen Sozialismus in seiner Utopie, in seiner

agitatorischen Propagierung des Siegs der Arbeiterklasse, der sich ja tatsächlich auch nie ereignet hat. Ihre Kunst ist in der Form, aber nicht im Inhalt revolutionär, sie ist deprimierend, nicht aktivierend. Sie zeigt auch nicht, woher das Elend kommt und warum der Aufstand scheitert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bauernkrieg

Zyklus in 7 Blättern (Radierungen)

Kontext: Der Große Deutsche Bauernkrieg (1524) Gründe für den Aufstand sind Missernten, Hörigkeit, Leibeigenschaft, Steuern, Abgaben…

In ungeheuerlicher Dynamik wird die Entladung des jahrzehntelangen aufgestauten Zorns der Bauern deutlich. Da gibt es kein Halten mehr, auch kein Nachdenken und keine Vernunft. Es scheint nur ein Ziel zu geben: Rache

Motive: hart Arbeitende Pflüger, Vergewaltigung, kampfbereiter Frau, Aufstand und Erhebung, Suche nach Gefallenen, Hinrichtung

Brot

Lithografie

hungernde Kinder betteln bei ihrer Mutter um etwas zu essen, die Mutter (mit gebeugtem Oberkörper) ist sowohl vom Betrachter als auch von ihren Kindern abgewendet, Verzweiflung lässt keinen Raum für Trost, Hunger als existentielle Bedrohung wird erfahrbar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nie wieder Krieg

Pinsellithographie

Im Sommer 1924, zehn Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, vereinigten sich verschiedene sozialistische, republikanische und pazifistische Organisationen, um vor den Gefahren eines neuen Krieges zu warnen. Sie veranstalteten alle, wie 1919 durch die Bewegung festgelegt worden war, am ersten Augustwochenende, dem 10. Jahrestag des Kriegsbeginns, unter dem Motto der Bewegung Massenkundgebungen in ganz Deutschland. So auch die Sozialistische Arbeiterjugend, Veranstalterin des Mitteldeutschen Jugendtages. Für sie schuf Käthe Kollwitz ihr eindringliches Plakat mit einem Jugendlichen, der seine linke Hand aufs Herz, die rechte zum Schwur erhoben hat. Laut und vernehmlich ruft er aus: "Nie wieder Krieg", wie der weit geöffnete Mund beweist. Die Komposition geht auf ein Plakat des expressionistischen Malers Max Pechstein zurück.

Pablo Picasso war ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer. Sein umfangreiches Gesamtwerk, dessen Gesamtzahl auf 50.000 geschätzt wird, umfasst Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Plastiken und Keramiken. Es ist geprägt durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen. Die Werke aus seiner Blauen und Rosa Periode, und die Begründung des Kubismus zusammen mit Georges Braque bilden den Beginn seiner außerordentlichen Künstlerlaufbahn.

Biografie: Pablo begann schon sehr früh zu zeichnen. Da sein Vater Zeichenlehrer war, erkannte er sofort das Talent seines Sohnes und gab ihm Malunterricht. Mit 14 Jahren bestand Pablo die schwierige Aufnahmeprüfung für die Kunstschule "La Lonja" in Barcelona. Im Alter von 16 Jahren durfte er seine ersten Bilder in Madrid ausstellen. Pablo wollte aber ein wirklich großer Künstler werden. So zog er nach Madrid, in die Hauptstadt von Spanien, um an der Kunstakademie "San Fernando" zu studieren. Freunde erzählten Pablo von der aufregenden Kunststadt Paris in Frankreich. Picasso wurde neugierig und reiste 1900 mit seinem besten Freund Carles Casagemas nach Paris. Damals war er 19 Jahre alt. Pablo war sehr begeistert. Er lernte viele junge Künstler kennen und sah viele moderne Kunstwerke. Er malte täglich bis zu drei Ölbilder. Wieder nach Spanien zurückgekehrt nahm sich sein Freund Casagemas aus Liebeskummer das Leben. Picasso war über den Tod seines Freundes so traurig, dass er keine fröhlichen Bilder mehr malen wollte. Das war der Beginn seiner "Blauen Periode" (1901-1904): Pablo entwickelte seinen ersten eigenen Stil. Er malte fast nur Bilder von einsamen, armen und unglücklichen Menschen in verschiedenen Blautönen .Picasso selbst war auch sehr arm. Niemand wollte seine seltsamen Bilder kaufen. Pablo beschloss nach Paris zu ziehen. Durch die Liebe zu einer jungen Frau wurden seine Bilder farbenfroher und fröhlicher. Plötzlich wurden Pablos Kunstwerke bekannt. Er liebte den Zirkus und malte gerne die bunten Kostüme der Clowns und Zirkusleute. Diese Zeit nennt man die "Rosa Periode" (1904-1906). Pablo besuchte oft das Völkerkundemuseum in Paris und sah sich dort Masken und Figuren aus Afrika an. In manchen Bildern erkennt man den afrikanischen Einfluss. Picasso experimentierte in seinen Bildern immer öfter mit geometrischen Figuren, wie Dreiecken, Rechtecken, Quadraten und Kreisen. Seine Figuren malte er in diese Teile zerlegt. Der Kubismus war erfunden. Dabei bliebt er allerdings nicht: immer wieder beschäftigte er sich mit anderen Kunststilen wie etwa dem Surrealismus oder dem Neoklassizismus, außerdem inspirierten ihn die Schrecken des zweiten Weltkriegs zu seinem Gemälde Guernica. Er unterhält verschiedene Liebschaften, ehe er 1978 stirbt.

Wir alle wissen, dass Kunst nicht die Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können." (1923)

«Ich bemerkte, dass die Malerei einen selbständigen Wert hat, unabhängig von der sachlichen Schilderung der Dinge. Ich fragte mich, ob man nicht die Dinge eher so malen müsse, wie man sie kennt, als wie man sie sieht. Da die Malerei eine ihr eigene Schönheit hat, kann man eine abstrakte Schönheit darstellen, die Malerei ist. So kam ich für einige Jahre zum Kubismus.»

Allgemeines:

Sehr vielseitiges Werk: 15000 Gemälde, 660 Skulpturen, Zeichnungen, Keramikarbeiten, Graphiken…

Auf der Suche nach ausdruckssteigernden Mitteln: Vorbild der primitiven Kunst Afrikas und der Masken und Plastiken des Südseeraums

Häufig Verzerrung und Zerstückelung der Figuren und des Bildraums

Hält am Gegenstand fest, befreit ihn aber von seiner ursprünglichen Bedeutung- der Gegenstand wird zum bildimmanenten Ästhetikum

Gegenstände werden zerlegt und neu zusammengesetzt (simultanperspektivisch, formalästhetisch…)

Sein Stil steht abseits aller herkömmlichen Richtungen, malt abstrakt kubistisch, neoklassizistisch oder figürlich-gegenständlich

Malerei soll nicht schmücken, sondern dient als „Waffe“ gegen den Feind

Glaube an die Eigengesetzlichkeit der Kunstwerke

Erfinder der Collage

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Kunst Abi 2013: Übersicht zu Rodin, Kollwitz, Picasso, Kunstepochen und Fachbegriffen
Hochschule
Rheingauschule Geisenheim
Note
1,5
Autor
Jahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V388743
ISBN (eBook)
9783668637603
Dateigröße
809 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kunst, picasso, gattungen, begriffe
Arbeit zitieren
Ann-Kathrin Latter (Autor), 2013, Kunst Abi 2013: Übersicht zu Rodin, Kollwitz, Picasso, Kunstepochen und Fachbegriffen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388743

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