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Krank durch Langeweile? Symptome, Therapie und Prävention bei einem Boreout

Título: Krank durch Langeweile? Symptome, Therapie und Prävention bei einem Boreout

Tesis (Bachelor) , 2017 , 78 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Melina Zernig (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Langeweile macht krank. Der sogenannte Boreout ist eine psychische Berufskrankheit, die schwere Folgen für Unternehmen und betroffene Mitarbeiter hat. Doch bisher ist er trotzdem kaum bekannt und wird häufig mit dem in den Medien präsenteren Burnout verwechselt. Beim Boreout entsteht aus einer langfristigen Unterforderung ein Syndrom aus Langeweile, Desinteresse und Gefühl der Sinnlosigkeit. Es gibt jedoch Mittel und Wege, um dieser Erkrankung vorzubeugen.

Die Autorin Melina Zernig beschreibt in ihrer Publikation deshalb nicht nur die Erscheinungsformen, sondern auch Ansätze für die Prävention im Unternehmen. Sie erklärt, wie man einen Boreout bei sich selbst oder seinen Mitarbeitern erkennt und wie man ihn heilt. Denn dazu ist es in erster Linie notwendig, dass Betroffene ihre eigene Verantwortung wahrnehmen. Das Buch richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die sich über die Prävention eines Boreouts und den Umgang mit der Erkrankung informieren möchten.

Aus dem Inhalt:
- Boreout;
- Burnout;
- Berufskrankheit;
- Prävention;
- Mitarbeitergesundheit

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung

3 Abgrenzung Boreout / Burnout

4 Symptomatik

5 Coping - Strategien

6 Zeit

7 Bewältigung

8 Innere Kündigung

8.1 Kommunikation negativer Inhalte

8.2 Sinnfrage

8.3 Hierarchische Strukturen

8.4 Missachtung stiller Verträge

8.5 Wertschätzungsmangel

8.6 Bürokratie

8.7 Sozialer Status

9 Boreout-Paradox

10 Betriebe als mittelbar Betroffene

11 Ansätze für eine persönliche Boreout-Prävention

11.1 Eigenverantwortung

11.2 Qualitativer Lohn

11.3 Element Sinn

11.4 Element Zeit

11.5 Element Geld

11.6 Coaching für Betroffene

12 Ansätze für eine betriebliche Boreout-Prävention

12.1 Vertrauen ist gut… Ist Kontrolle besser?

12.2 Unternehmenskultur

12.3 Betriebliche Gesundheitsförderung

12.4 Betriebliche Gesundheitsförderung in Klein- und Kleinstbetrieben

13 Kurzer Blick auf die Kritik am Boreout

14 Ausblick

15 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen „Boreout“ – ein Syndrom aus Langeweile, Desinteresse und Sinnlosigkeit, das aus Unterforderung im Arbeitsleben resultiert. Ziel der Arbeit ist es, die Erscheinungsformen des Boreout zu beschreiben, dessen Konsequenzen für Betroffene und Unternehmen aufzuzeigen und praxisnahe Ansätze zur Prävention und Heilung aus verschiedenen Perspektiven zu erarbeiten.

  • Differenzierung zwischen Boreout und Burnout sowie deren Wechselwirkungen.
  • Analyse der Coping-Strategien und der „Inneren Kündigung“ bei Boreout-Betroffenen.
  • Untersuchung des Boreout-Paradox und der volkswirtschaftlichen Relevanz.
  • Entwicklung von präventiven Maßnahmen für Arbeitnehmer (Eigenverantwortung, qualitativer Lohn).
  • Betriebliche Interventionsmöglichkeiten durch Unternehmenskultur und Gesundheitsförderung.

Auszug aus dem Buch

Die Dokumentenstrategie

Der Arbeitnehmer nutzt seinen PC für persönliche Zwecke, surft oder regelt Privatangelegenheiten. Er legt Akten vor sich oder zumindest in Reichweite, um beim Auftauchen eines Vorgesetzten deren Bearbeitung vorzutäuschen. Ein Klick ändert die Bildschirmansicht von privat auf dienstlich und macht den Arbeitnehmer unverdächtig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen Boreout ein, grenzt es von Burnout ab und skizziert die Relevanz der Untersuchung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

2 Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert Boreout durch die drei Kernelemente Langeweile, Unterforderung und Desinteresse in Wechselwirkung zueinander.

3 Abgrenzung Boreout / Burnout: Hier wird der Unterschied zwischen der Unterforderung bei Boreout und der Überforderung bei Burnout sowie deren systemische Verflechtung erläutert.

4 Symptomatik: Das Kapitel beschreibt die psychischen und physischen Folgen von Boreout und stellt einen Katalog zur Selbsteinschätzung vor.

5 Coping - Strategien: Es werden verschiedene Verhaltensweisen vorgestellt, mit denen Betroffene versuchen, ihre Unterforderung am Arbeitsplatz zu verschleiern.

6 Zeit: Dieses Kapitel beleuchtet die Kategorie Zeit und deren Bedeutung im Kontext von Arbeitsnormen und dem Gefühl der Langeweile.

7 Bewältigung: Hier werden Wege analysiert, wie Betroffene mit ihrer unerträglichen Arbeitssituation umgehen, von der Artikulation (Voice) bis hin zum Ausstieg (Exit).

8 Innere Kündigung: Das Kapitel untersucht die subtile Form des Abwendens vom Unternehmen und die verschiedenen Indikatoren, die zu diesem Zustand führen.

9 Boreout-Paradox: Es wird das Phänomen beschrieben, warum Betroffene trotz Leiden am Boreout keine wirksamen Änderungen vornehmen, sondern in den belastenden Strategien verharren.

10 Betriebe als mittelbar Betroffene: Dieses Kapitel analysiert die negativen Auswirkungen von Boreout auf die Unternehmensproduktivität und die volkswirtschaftlichen Kosten.

11 Ansätze für eine persönliche Boreout-Prävention: Hier werden Strategien für den Arbeitnehmer diskutiert, insbesondere Eigenverantwortung, der „qualitative Lohn“ und Coaching.

12 Ansätze für eine betriebliche Boreout-Prävention: Es werden betriebliche Maßnahmen wie Unternehmenskultur und Gesundheitsförderung vorgestellt, um Boreout präventiv entgegenzuwirken.

13 Kurzer Blick auf die Kritik am Boreout: Das Kapitel reflektiert skeptische Stimmen zur wissenschaftlichen Anerkennung des Begriffs Boreout.

14 Ausblick: Der Ausblick identifiziert notwendige zukünftige Forschungsfelder rund um das Boreout-Syndrom.

15 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit des präventiven Handelns durch Arbeitnehmer und Unternehmen.

Schlüsselwörter

Boreout, Burnout, Langeweile, Unterforderung, Desinteresse, Innere Kündigung, Coping-Strategien, Arbeitswelt, Qualitativer Lohn, Unternehmenskultur, Gesundheitsförderung, Psychische Belastung, Prävention, Arbeitszeit, Eigenverantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Boreout-Syndrom, einer durch Langeweile, Unterforderung und Desinteresse geprägten psychischen Belastung am Arbeitsplatz, die in ihren Auswirkungen mit Burnout vergleichbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Abgrenzung zum Burnout, die Analyse der Coping-Strategien bei Unterforderung, die betriebswirtschaftlichen Folgen sowie die Entwicklung von persönlichen und betrieblichen Präventionsansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Boreout als ernstzunehmendes Phänomen darzustellen und sowohl Betroffenen als auch Unternehmen konkrete Handlungsoptionen zur Prävention und Lösungsfindung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung aktueller wissenschaftlicher Fachliteratur sowie der Analyse von Phasen- und Typologiemodellen zum Thema Boreout und betriebliche Gesundheit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Symptome, die „Innere Kündigung“, das Boreout-Paradox sowie spezifische Strategien der Betroffenen und Ansätze zur betrieblichen Prävention.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Boreout, Unterforderung, Innere Kündigung, qualitativer Lohn, Prävention und Unternehmenskultur geprägt.

Warum wird das „Boreout-Paradox“ als so wichtig erachtet?

Es erklärt, warum Betroffene trotz des Leidensdrucks keine notwendigen Veränderungen einleiten, sondern in paradoxen Verhaltensweisen verharren, die ihre Situation sogar verschlimmern.

Welche Rolle spielt der „qualitative Lohn“ bei der Prävention?

Er fungiert als ganzheitlicher Therapie- und Prophylaxe-Ansatz, indem er die Faktoren Sinn, Zeit und Geld als balancierte Elemente der Arbeitszufriedenheit definiert.

Final del extracto de 78 páginas  - subir

Detalles

Título
Krank durch Langeweile? Symptome, Therapie und Prävention bei einem Boreout
Universidad
FHM University of Applied Sciences  (Bielefeld)
Calificación
1,3
Autor
Melina Zernig (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
78
No. de catálogo
V388785
ISBN (Ebook)
9783960952589
ISBN (Libro)
9783960952596
Idioma
Alemán
Etiqueta
Boreout Langeweile am Arbeitsplatz Burnout Berufskrankheit Prävention Mitarbeitergesundheit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Melina Zernig (Autor), 2017, Krank durch Langeweile? Symptome, Therapie und Prävention bei einem Boreout, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388785
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Extracto de  78  Páginas
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