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Personalabbau nach britischem Recht

Title: Personalabbau nach britischem Recht

Term Paper , 2004 , 48 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Anonym (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Im Zuge der wirtschaftlichen Verflechtung und des Zusammenwachsens der Europäischen Union gewinnen insbesondere arbeitsmarkt- und arbeitsplatzrelevante Aspekte zunehmend an Bedeutung. So vergeht kaum ein Tag, an dem man der Presse nicht Meldungen über Entlassungen bzw. Personalabbau entnimmt. Vor diesem Hintergrund soll in der folgenden Hausarbeit ein Blick über Deutschland hinaus auf Großbritannien und die dortige Entwicklung gelegt und dabei das Thema Personalabbau nach britischem Recht näher betrachtet werden. Nach einigen einleitenden Betrachtungen, sollen eventuelle Parallelen bzw. Differenzen zum deutschen Arbeitsrecht erläutert und die verschiedenen Arten der Kündigung in Großbritannien aufgezeigt werden. Gegen Ende der Hausarbeit sollen dann abschließend einige Firmen und deren Personalabbau in Großbritannien exemplarisch dargestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Definition Personalabbau

1.2 Das britische Rechtssystem

1.3 Quellen des britischen Arbeitsrechtes

1.4 Abgrenzung zum deutschen Arbeitsrecht

2. Das Arbeitsverhältnis in Großbritannien

2.1 Abschluss und Form des Arbeitsvertrages

2.2 Dauer des Arbeitsverhältnisses

2.2.1 Befristete Verträge

2.2.2 Verträge mit unbestimmter Dauer

3. Beendigung des Arbeitsverhältnisses

3.1 Formen der Beendigung

3.1.1 Aufhebungsvertrag

3.1.2 Objektive Unmöglichkeit (Frustration)

3.1.3 Ablauf einer Befristung

3.1.4 Arbeitgeberkündigung

3.1.5 Arbeitnehmerkündigung

3.2 Rechtsmittel des Arbeitnehmers gegen Kündigung

3.3 Vertragswidrige Kündigung (wrongful dismissal)

3.3.1 Befristete Arbeitsverhältnisse

3.3.2 Unbefristete Arbeitsverhältnisse

3.3.3 Klage auf Schadensersatz

3.4 Kündigungsschutz

3.4.1 Sozial ungerechtfertigte Kündigung (unfair dismissal)

3.4.1.1 Weiterbeschäftigung oder Wiedereinstellung

3.4.1.2 Entschädigung

3.4.2 Betriebsbedingte Kündigung (redundancy)

3.4.2.1 Abfindung

3.4.2.2 Massenentlassungen

3.4.2.3 Betriebsbedingte Kündigungen in Großbritannien

3.5 Diskriminierung

3.6 Besondere Schutzvorschriften

3.7 Aktuelle Gesetzesentwicklungen

4. Praxisbeispiele

4.1 Strukturdaten Großbritannien

4.2 Allgemeine Praxisbeispiele

4.3 Das Silicon Glen in Schottland

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Ausprägungen des Personalabbaus in Großbritannien. Dabei wird untersucht, wie sich das britische Arbeitsrecht, das durch eine hohe Flexibilität geprägt ist, vom deutschen System unterscheidet, und welche Konsequenzen dies für Arbeitnehmer bei Entlassungsszenarien hat.

  • Rechtliche Grundlagen der Kündigung im britischen Arbeitsrecht
  • Unterscheidung zwischen rechtswidriger und sozial ungerechtfertigter Kündigung
  • Prozesse bei betriebsbedingten Kündigungen und Abfindungsregelungen
  • Vergleichende Betrachtung von Arbeitsmarktstrukturen
  • Analyse der Beschäftigungsentwicklung anhand konkreter Unternehmensbeispiele

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Objektive Unmöglichkeit (Frustration)

Von objektiver Unmöglichkeit spricht man, wenn die Durchführung eines Arbeitsverhältnisses überhaupt oder zumindest in der ursprünglich beabsichtigten Form durch einen nicht vorhersehbaren Umstand, den keine der Arbeitsvertragsparteien zu vertreten hat, unmöglich wird. In diesem Fall endet der Arbeitsvertrag automatisch und es bedarf keiner Kündigung. Die häufigsten Fälle einer solchen Frustration sind bei einer krankheitsbedingten Abwesenheit oder Inhaftierung eines Arbeitnehmers anzutreffen. Um festzustellen, ab wann einem arbeitsunfähig erkrankten Arbeitnehmer die weitere Durchführung des Vertrages objektiv unmöglich wird, müssen die folgenden Aspekte berücksichtigt werden:

(1) Bisherige Beschäftigungsdauer

(2) Beabsichtigte weitere Beschäftigungsdauer

(3) Art der Tätigkeit

(4) Art, Dauer und Auswirkungen der Kündigung

(5) Betriebliches Interesse des Arbeitsgebers an der tatsächlichen Besetzung des betreffenden Arbeitsplatzes

(6) Zumutbarkeit eines längeren Zuwartens des Arbeitgebers

Neben den genannten Punkten muss der Arbeitgeber außerdem die vertraglichen Bestimmungen zur Lohnfortzahlung und etwaiger Erholungsaussichten angemessen bedenken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel führt in die Thematik der wirtschaftlichen Verflechtung ein und grenzt das britische Arbeitsrecht von den deutschen Rahmenbedingungen ab.

2. Das Arbeitsverhältnis in Großbritannien: Hier werden die Grundlagen des Arbeitsvertragsabschlusses und die verschiedenen Vertragstypen mit unbestimmter oder befristeter Dauer erläutert.

3. Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Dieses zentrale Kapitel behandelt detailliert die verschiedenen Kündigungsformen, rechtliche Schutzmechanismen für Arbeitnehmer sowie Abfindungsregelungen bei betriebsbedingten Kündigungen.

4. Praxisbeispiele: Das Kapitel veranschaulicht anhand von Strukturdaten und Fallbeispielen großer Unternehmen die Realität des Personalabbaus in Großbritannien.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Unterschiede im Kündigungsschutz zusammen und betont die Notwendigkeit einer verstärkten europäischen Zusammenarbeit in der Arbeitsmarktpolitik.

Schlüsselwörter

Personalabbau, Britisches Arbeitsrecht, Kündigung, Employment Rights Act, Unfair Dismissal, Redundancy, Betriebsbedingte Kündigung, Arbeitsgericht, Industrial Tribunal, Arbeitsmarkt, Beschäftigungssicherheit, Abfindung, Arbeitslosigkeit, Silicon Glen, Europäisches Recht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Thema Personalabbau nach britischem Recht und analysiert die gesetzlichen sowie praktischen Rahmenbedingungen im Vergleich zum deutschen Arbeitsrecht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Kündigungsarten, den Kündigungsschutz, die Rolle von Massenentlassungen sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den britischen Arbeitsmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Flexibilität des britischen Arbeitsmarktes zu schaffen und die rechtlichen Möglichkeiten sowie Risiken bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine rechtsvergleichende Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch die Auswertung statistischer Daten und konkreter Praxisbeispiele von Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des britischen Arbeitsverhältnisses, die detaillierte Analyse der Beendigungsgründe (wie wrongful und unfair dismissal) sowie die Untersuchung von Praxisbeispielen aus der Wirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Personalabbau, Employment Rights Act, Kündigungsschutz, Redundancy (betriebsbedingte Kündigung) und die spezifische Situation in der schottischen High-Tech-Region "Silicon Glen".

Was unterscheidet das britische vom deutschen Verständnis einer Kündigung?

In Großbritannien ist der Begriff der Kündigung weiter gefasst, und es gibt – im Gegensatz zu Deutschland – faktisch keinen erzwingbaren Weiterbeschäftigungsanspruch, was den Personalabbau aus Arbeitgebersicht erleichtert.

Welche Bedeutung hat das "Silicon Glen" für die Analyse?

Das Silicon Glen dient als Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie sich die Abhängigkeit von internationalen Konzernstrategien bei wirtschaftlichen Rezessionen negativ auf die Beschäftigungszahlen in einer technologisch hochmodernen Region auswirken kann.

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Details

Title
Personalabbau nach britischem Recht
College
Kiel University of Applied Sciences
Grade
1.3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2004
Pages
48
Catalog Number
V38938
ISBN (eBook)
9783638378604
Language
German
Tags
Personalabbau Recht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2004, Personalabbau nach britischem Recht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38938
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