Organisation, Stellung und Aufgaben des Europäischen Systems der Zentralbanken

Ein zweistündiger Unterrichtsentwurf


Unterrichtsentwurf, 2003

45 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Informationen
1.1 Lehrziele
1.2 Einleitende Anmerkungen
1.3 Unterrichtsablauf
1.4 Kommentar zum Unterrichtsablauf
1.5 Literaturverzeichnis

2 Unterrichtsmaterialien (in chronologischer Reihenfolge)
OH-1 Karikatur „Euroschein“
T-1 Tafelbild: Sammeln der Schülerantworten
OH-2 Zeitungsartikel „Warum ist 1 Euro 1,95583 DM wert?“
PPT-1 Wichtige Begriffsabgrenzungen: WWU, EWU, ESZB, EZB
PPT-2 Unterscheidung ESZB/ EZB
PPT-3 Visuelle Übersicht über die verschiedenen Institutionen
AB-1 Leerfolie Organisation des ESZB (Teil 1)
L-AB-1 Lösungsblatt
AB-2 Ausschnitt aus einem Zeitungsartikel: „Organisation des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB)“, stark gekürzt
AB-3 Leerfolie Organisation des ESZB (Teil 2)
L-AB-3 Lösungsblatt
AB-4 Arbeitsblatt zur Stellung des ESZB
L-AB-4 Exemplarisches Mindmap als mögliche Lösung
OH-3 Aufgaben des ESZB: Artikel 105 EG-Vertrag
AB-5 Leerfolie zu den Aufgaben des ESZB
L-AB-5 Lösungsblatt
OH-4 Karikatur „Euroland“
AB-6 Zeitungsartikel: „Britische Euro-Debatte“ vom 12. Mai 2003
AB-7 Pressemitteilung des DW-TW über Interview vom 7. Juli 2003
OH-5 Zeitungsartikel: “Euro will pay for NHS, says Blair” vom 20. Juli
AB-8 Internetbeitrag „Pro & Contra Euro“
AB-9 Informationsdossier der Neuen Züricher Zeitung vom 30. Juni 1998
AB-10 Linkssammlungen zur weiteren Vertiefung
AB-11 Bewertungsbogen für die Jury nach inhaltlichen Kriterien
AB-12 Bewertungsbogen für die Jury nach Vortragsweise und Darstellung
L-AB-13 Exemplarische Pro- und Contra-Argumente für die Diskussion

1. Informationen

1.1 Lehrziele

- Das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) in Grundzügen beschreiben können.
- Die Begriffe WWU, EWU, ESZB, EZB und deren Verflechtungen herausarbeiten können.
- Die Organisation des ESZB erklären können.
- Die Stellung und die Bedeutung der Unabhängigkeit des ESZB darlegen können.
- Die Aufgaben des ESZB und insbesondere die zentrale Rolle als Hüterin der Geldwertstabilität nennen und erläutern können.
- Vorteile und Nachteile eines Beitritts zum Euro-Währungsgebiet herausarbeiten und mit detaillierter Begründung diskutieren können.
- Reichweiten und Grenzen eines einheitlichen Währungsgebietes verstehen lernen.
- Den zielgerichteten Einsatz von neuen Medien zur Bereitstellung von Hintergrund-informationen erlernen und erreichen, dass diese auch im Privaten sinnvoll genutzt werden.
- Medienkompetenz aufbauen und Interesse für das Zeitgeschehen wecken.
- Einwirkungen wirtschaftlicher und politischer Vorgänge auf den persönlichen Lebensbereich wahrnehmen und bewerten können.
- Einsicht in die Ganzheitlichkeit von Problemen und deren gegenseitige Abhängigkeit von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Faktoren fördern.
- Rhetorische Fertigkeiten, wie klare Vermittlung des eigenen Standpunkts und Abschwächen von gegnerischen Argumenten schulen.
- Gezielt verschiedene Kriterien bei einer Debatte beobachten und bewerten können.

1.2 Einleitende Anmerkungen

Der vorliegende Unterrichtsentwurf ist für den Einsatz an Wirtschaftsschulen für das Fach Volkswirtschaftslehre in der 10. Klasse konzipiert und setzt mit Ausnahme einer adäquaten Allgemeinbildung kein spezifisches Fachwissen der Schüler voraus.

Das begrenzte Zeitbudget von zwei Stunden führt dazu, dass in der vorliegenden Unterrichtskonzeption zwei zentrale Teile aus dem großen Themengebiet „Europäisches System der Zentralbanken (ESZB)“ herausgegriffen werden. In der ersten Unterrichtsstunde werden Organisation, Stellung und Aufgaben des ESZB behandelt. In der zweiten Unterrichtsstunde sollen die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse von den Schülern handlungsorientiert in einer Pro-Contra-Debatte „Beitritt zum Eurowährungsgebiet – Ja oder Nein“ umgesetzt werden. Der Unterrichtsentwurf soll somit nicht dem Anspruch auf Vollständigkeit bei der Abhandlung des umfassenden Themenfeldes „Europäisches Währungssystem“ gerecht werden, sondern greift aufgrund des knappen Zeitbudgets exemplarisch oben genannte Aspekte heraus.

Mit diesen beiden Unterrichtssequenzen soll der Grundstein für das Schülerverständnis bezüglich des ESZB geschaffen werden, weshalb es sich anbietet, im Anschluss daran die geldpolitischen Instrumente des ESZB zu behandeln. Auch diese Thematik wird aus unserer Sicht trotz aller didaktischer Reduktionen mindestens zwei weitere Unterrichtseinheiten in Anspruch nehmen, weshalb sie in den vorliegenden Unterrichtsentwurf nicht integriert werden kann.

1.3 Unterrichtsablauf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.4 Kommentar zum Unterrichtsablauf

Zu Nr. 1

Hier werden zwei Varianten für den Einstieg aufgezeigt. Bei beiden Einstiegen muss der Lehrer aber darauf achten, dass das angesetzte Zeitbudget von ca. fünf Minuten eingehalten wird. Denn ein guter Einstieg darf keinesfalls langatmig sein sondern zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er das Thema bzw. Problem auf den Punkt bringt und zielgerichtete Denkanstöße bei den Schülern generiert. Nichtsdestotrotz darf der Lehrer eine sich aus dem individuellen Unterrichtsablauf ergebende Diskussion nicht unmittelbar „abwürgen“. Vielmehr soll er sie in einem begrenzten Zeitkontinuum zulassen. Sollte nämlich der Einstieg Diskussionen zwischen den Schülern entfachen, hat er bereits sein Ziel erfüllt, das darin besteht, bei den Schülern Emotionen und Begeisterung für das Unterrichtsthema zu wecken.

Variante 1:

Als Einstieg in das Thema „Die Europäische Zentralbank“ legt der Lehrer auf dem Overheadprojektor die Karikatur OH-1 auf. Diese zeigt eine fiktive 100.000-Euronote mit einem integrierten Abbild des derzeitigen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder.

Dieser Einstieg besteht aus zwei zentralen Schritten, die einerseits Aufmerksamkeit bzw. Interesse und andererseits Denkprozesse bei den Schülern auslösen sollen[1]:

1. Was will der Künstler mit dieser Karikatur aus ihrer Sicht zum Ausdruck bringen?
2. Sie besitzen alle ein bestimmtes Geldbudget, über das sie selbst verfügen können.
Ist es für sie tragbar, dass neben der Europäischen Zentralbank auch der deutsche Bundeskanzler Einfluss auf die Geldwertstabilität ihres Geldes nimmt?

Zu 1.:

Diese Frage nimmt direkt Bezug auf die Karikatur. Der Lehrer sammelt verschiedene Schülerantworten und schreibt sie an die Tafel. Dabei lässt er die erste Zeile frei, in die er zum Schluss den Bezug zwischen der Aussage der Karikatur und dem zu behandelnden Stoff herstellt (Tafelbild 1). Dadurch dass der Lehrer die Schülerantworten explizit an die Tafel schreibt, drückt er eine gewisse Wertschätzung gegenüber seinen Schülern aus, wodurch deren Selbstwertgefühl und Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am Unterricht steigt.

Da es bei dieser Frage nicht die einzig richtige sondern mehrere korrekte Antworten gibt, muss der Lehrer am Ende dieser Unterrichtssequenz die Aspekte der Aussagen, auf die der weitere Unterricht fußt, wie oben beschrieben, in die erste Zeile schreiben und kurz erklären (Tafelbild 1):

- Einfluss der Politik auf die Geldwertstabilität
- Eingriff in die Rolle der EZB als „Hüterin der Geldwertstabilität“
- Durchbrechen der Unabhängigkeit der EZB-Stellung

Zu 2.:

In einem zweiten Schritt konfrontiert der Lehrer die Schüler mit den Auswirkungen der oben genannten Aspekte auf ihre eigene Lebenswelt, die unter anderem stark von Geld und Kaufkraft geprägt ist. Jeder Schüler muss ja mit einem mehr oder minder üppig ausgestatteten Geldbudget haushalten.

Vor diesem Hintergrund fällt es nicht schwer, mit oben genannten Fragen den Schülern bewusst zu machen, dass sie persönlich davon betroffen sind, ob und wie die Erhaltung der Geldwertstabilität gewährleistet wird und welche Organisation dafür verantwortlich ist. Der Lehrer macht deutlich, dass genau dieses Problem der Geldwertstabilität die zentrale Aufgabe des ESZB darstellt.

Dieser affektive Zugang zur Materie erzeugt also bei den Schülern deshalb Emotionen, weil sie die Erkenntnis gewinnen, dass sie persönlich einerseits von einer funktionierenden Geldwertstabilität profitieren, aber andererseits die Negativkonsequenzen tragen müssen, wenn die Geldwertstabilität nicht gegeben ist. Damit kann man bei vielen Schülern Interesse und Emotionen für den Unterrichtsgegenstand wecken.

Empfohlene methodische Vorgehensweise:

Bei der Beantwortung der Fragen ruft der Lehrer sowohl Schüler auf, die sich melden, als auch Schüler, die sich nicht melden. Letzteres ist nötig, weil der Lehrer trotz eines noch so hohen Emotionalisierungsgrades von Karikaturen nie alle Schüler damit erreicht. Um auch die wenigen Schüler, deren Erregungsniveau sehr hoch ist, aktiv in den Unterricht einzubeziehen, ist diese Maßnahme wichtig.

Variante 2:

In dieser Variante stellt der Lehrer den Schülern zwei Fragen:

1. Wie viel DM ist ein Euro umgerechnet wert?
2. Warum ist ein 1 Euro eigentlich 1,95583 DM wert?

Zu 1.:

Diese Frage soll eigentlich nur auf die zweite viel spannendere Frage hinführen. Es ist anzunehmen, dass ein guter Schüler relativ schnell die exakte Antwort geben kann.

Zu 2.:

Die Beantwortung dieser Frage stellt wohl die allermeisten Schüler vor ein großes Problem. Zwar hat nahezu jeder schon gehört, dass ein Euro 1,95583 DM wert ist, jedoch wird höchstwahrscheinlich keiner von ihnen wissen, warum das so ist. Nichtsdestotrotz wird dieser Sachverhalt viele Schüler interessieren, da ja vor nicht allzu langer Zeit auch ihr eigenes Geld im Rahmen der allgemeinen Währungsumstellung von der DM in Euro umgetauscht wurde.

Empfohlene methodische Vorgehensweise:

Um die Schüler aus der Reserve zu locken, kann der Lehrer an dieser Stelle die Klasse noch etwas provozieren, indem er ihnen vorhält, dass sie ihr eigenes Geld von DM in Euro umgetauscht und leichtgläubig auf das von der Bank vorgegebene Kursverhältnis DM/Euro vertraut hätten, ohne zu hinterfragen, warum dies so ist, und man sie deshalb bei diesem Wechselgeschäft leicht hätte reinlegen können.

Hier werden die Schüler wie bei Variante 1 mit ihrer eigenen Lebenswelt konfrontiert und sogar noch weitergehend durch Provokationen des Lehrers herausgefordert. Der Effekt dieser Vorgehensweise wird sein, dass die meisten Schüler wohl ungeduldig auf die Antwort warten, um einerseits die Unterrichtsphase zu überwinden, in der der Lehrer den Schülern ihre persönlichen Defizite vor Augen führt, und andererseits deshalb, weil es ja hier um ihr eigenes Geld geht. Nicht wenige Schüler werden sich an ihrer Ehre gepackt fühlen und versuchen, ihr vom Lehrer aufgedecktes Defizit durch verstärkte Aufmerksamkeit und positive Sachbeiträge im Verlauf der verbleibenden Unterrichtsstunde zu amortisieren.

Zur Beantwortung der Frage legt der Lehrer eine OH-Folie mit dem Zeitungsartikel „Warum ist 1 Euro 1,955830 DM wert?“ (OH-2) auf und lässt ihn von einem Schüler vorlesen. Die Lektüre dieses Artikels konfrontiert die Schüler mit Fachbegriffen (z.B. Währungsunion), deren Inhalt und Bedeutung vielen Schülern höchstwahrscheinlich nicht so klar ist. Dieser Sachverhalt müsste bei ihnen eigentlich die Einsicht stärken, dass zum Verständnis des Themas auch eine trockene Unterrichtsphase der Begriffsbestimmung unverzichtbar ist, in der zentrale Begriffe durch den Lehrer erklärt werden. Genau solch eine Sequenz folgt in Schritt zwei.

Eine Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeitsphase zur Erarbeitung des Artikels scheint an dieser Stelle nicht angebracht, da der Artikel relativ kurz ist und deshalb zeitsparend im Klassenverband erarbeitet werden kann.

Zu Nr. 2

Nach diesem Einstieg folgt eine Informationsphase durch den Lehrer. Der Frontalvortrag mittels einer kleinen PowerPoint-Präsentation (PPT-1, PPT-2, PPT-3) bietet in der Klasse eine sinnvolle und zeitsparende Möglichkeit, den Schülern einen Überblick über die Begriffe WWU, EWU, ESZB, EZB und deren Verflechtungen zu geben. Durch die graphische Aufbereitung der Beziehungen dieser Institutionen (PPT-3) werden insbesondere visuelle Lerntypen unter den Schülern angesprochen. Die Konzeption der PowerPoint-Präsentation wurde bewusst nach dem Grundsatz „sowenig Medien wie möglich, soviel Medien wie nötig“ erstellt, weshalb die Informationen der einzelnen Präsentationsfolien zwar schrittweise durch Mausklick aufgebaut werden, aber Effekte relativ sparsam zugunsten einer besseren Konzentration der Schüler auf den Stoff eingesetzt werden. Würde man zu viele Aufsehen erregende Effekte einbauen, wären die Schüler nur unnötig abgelenkt.

Didaktisch beschränkt sich der lehrerzentrierte Input nur auf die wichtigsten Aspekte der zu betrachteten Institutionen. Die Schüler sollen in dieser Phase nicht mit zu vielen Informationen überflutet werden, sondern lediglich einen grundlegenden Überblick über die angesprochenen Organisationen und deren Verflechtungen untereinander erhalten. Die Folien PPT-1, PPT-2 und PPT-3 werden schließlich den Schülern für ihre Arbeitsmappe ausgeteilt (und zwar auf eine DIN A 4 Seite verkleinert, um Kopierkosten zu sparen).

Um die Motivation der Schüler für die eher trockenen theoretischen Unterrichtssequenzen zu erhöhen, kann der Lehrer den Schülern als Belohnung dafür, dass sie gut mitarbeiten, eine für die Schüler sicherlich attraktive Pro-Contra-Debatte in der 2. Stunde in Aussicht stellen.

Zu Nr. 3

In dieser Phase soll mittels eines fragend-entwickelnden Unterrichts die Organisation des ESZB erarbeitet werden. Die Erarbeitungsphase gliedert sich dabei in die zwei Teile 3 A und 3 B.

3 A:

Im Teil 1 der Organisation des ESZB erhalten die Schüler eine Leerfolie als Arbeitsblatt (AB-1). Darin befinden sich 15 freie Felder, in denen die Schüler die Staaten eingetragen sollen, deren Zentralbanken zum ESZB gehören. Dabei müssen die Schüler folgende Unterscheidung treffen:

- Staaten, die dem Euro-Währungsgebiet angehören
- Staaten, die nicht dem Euro-Währungsgebiet angehören

Empfohlene methodische Vorgehensweise:

Der Lehrer gibt den Schülern den Tipp, dass es sich bei den 15 Staaten wohl nur um die Mitgliedsländer der Europäischen Union handeln könne. Nun ruft er Schüler auf, die ihm jeweils einen Staat nennen und dahingehend klassifizieren, ob er dem Euro-Währungsraum angehört oder nicht. Wenn der Lehrer die Antwort als korrekt befindet, tragen die Schüler sie in die vorgefertigte Leerfolie (AB-1) ein. Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, dass man bei dieser relativ leichten Aufwärmübung auch schlechtere Schüler wirkungsvoll in den Unterricht einbeziehen kann.

3 B:

Im Teil 2 der Organisation des ESZB erhalten die Schüler einen Zeitungsartikel „Organisation des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB)“ (AB-2) und eine Leerfolie „Leitung des ESZB durch Beschlussorgane der EZB“ (AB-3).

Empfohlene methodische Vorgehensweise:

Der Lehrer erteilt den Schülern den Auftrag, den Zeitungsartikel (AB-2) zu lesen und die darin enthaltenen Informationen über die Beschlussorgane der EZB mit Textmarker zu markieren und stichpunktartig mit Bleistift in die Leerfolie (AB-3) einzutragen. Nach dieser Einzelarbeitsphase präsentiert der Lehrer seine Lösung als PowerPoint-Folie (L-AB-3) und spricht seine Lösung kurz durch. Während dieser Zeit haben die Schüler die Möglichkeit ihre Lösung mit der des Lehrers abzugleichen.

Zu Nr. 4

Nachdem die Organisation des ESZB ausführlich besprochen wurde, wird nun die Stellung des ESZB im Klassenverband mittels eines Mindmaps erarbeitet.

Empfohlene methodische Vorgehensweise:

Während die Schüler in der Phase 3 B mit der Bearbeitung des Arbeitsblattes beschäftigt sind, teilt der Lehrer bereits das neue Arbeitsblatt AB-4 aus, um wertvolle Unterrichtszeit einzusparen. Darin ist die Unabhängigkeit der Stellung des ESZB visuell dargestellt. Der Lehrer gibt den Schülern eine Minute Zeit, sich diese graphische Darstellung anzuschauen.

Anschließend fordert er die Schüler auf, sich Gedanken darüber zu machen, warum aus ihrer Sicht die Unabhängigkeit des ESZB wichtig ist, und erstellt aus den Vorschlägen der Schüler an der Tafel ein Mindmap (mögliche Lösung siehe L-AB-4). Die Schüler zeichnen dieses Mindmap parallel in die Leerfolie des Arbeitsblattes AB-4 ein.

[...]


[1] vgl. Anforderungen an gute Lehrerfragen lt. Dubs, 1995

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Organisation, Stellung und Aufgaben des Europäischen Systems der Zentralbanken
Untertitel
Ein zweistündiger Unterrichtsentwurf
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Veranstaltung
Fachdidaktik Volkswirtschaftslehre
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
45
Katalognummer
V38995
ISBN (eBook)
9783638379038
ISBN (Buch)
9783638734769
Dateigröße
806 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit enthält einen vollständig ausgearbeiteten zweistündigen Unterrichtsentwurf inklusive einer anschaulichen Präsentation zu den theoretischen Inhalten sowie eine komplexe Unterrichtsmethode (Rollenspiel). Alle hierfür benötigten Materialien sind im Anhang beigefügt.
Schlagworte
Organisation, Stellung, Aufgaben, Europäischen, Systems, Zentralbanken, Fachdidaktik, Volkswirtschaftslehre
Arbeit zitieren
Dipl.-Hdl. Michael Schießl (Autor), 2003, Organisation, Stellung und Aufgaben des Europäischen Systems der Zentralbanken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38995

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