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Konzeptionierung und Realisierung eines Wissensmanagementsystems für ein Finanzdienstleistungsunternehmen

Title: Konzeptionierung und Realisierung eines Wissensmanagementsystems für ein Finanzdienstleistungsunternehmen

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 29 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Lukas Lewandowski (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Wissen ist in jedem Unternehmen ein wichtiger Stützpfeiler für das eigene Fortbestehen. Ohne die Fachkenntnis der Spezialisten in einem Unternehmen wäre ein Überleben auf lange Sicht nicht möglich. Angesichts des hohen und komplexen Bildungsstandards, aber auch dessen ständigen, durch Konkurrenzkämpfe geprägten Änderungs- und Erhöhungspotentials, sowie sich stetig verändernden ökonomischen Bedingungen, z.B. Konsumentenverhalten, darf es sich kein Unternehmen erlauben den Faktor Wissen zu vernachlässigen. Zu hoch ist das Risiko in kürzester Zeit von der Bühne des Geschehens zu verschwinden. Andererseits wird es, gerade auf Grund der bereits erwähnten Einflussfaktoren, immer schwieriger an brauchbares, konkretes und anwendbares Wissen in kürzester Zeit heranzukommen. Zusätzlich zu den sich ständig wandelnde Bedingungen, dem stetig ansteigenden Bildungsniveau, immer kürzer werdenden Halbwertszeiten des Wissens und ansteigender Informationsflut kommen noch interne Schwierigkeiten im Umgang mit Wissen dazu, bzw. an Wissen heranzukommen. Da die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens unter anderen stark von der Wissensbasis abhängt, verfügen Unternehmen seit Jahren über Konzepte und Lösungen um Wissen zu managen. Diese sind allerdings in den meisten Fällen aufgrund der hohen Heterogenität nur schwer miteinander vergleichbar. Allgemein basieren Sie alle auf einem großen Begriff: Wissensmanagement. Nach Hansen (2001,S.448) ist das Wissensmanagement wie folgt definiert: „Unter dem Begriff Wissensmanagement (engl.: knowledge management) versteht man die Summe aller organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Erzeugung, Weitergabe, Speicherung und Auffindung von betrieblichem Wissen. Ein Wissensmanagementsystem bietet informationstechnische Unterstützung für das Wissensmanagement.“ Wissensmanagementsysteme haben nach Krüger und Kopp (2002, S.56) „[..] neben der Vermittlung von Wissen, [..] auch die Aufgabe, das Wissen, das in einem Unternehmen existiert, und das neue Wissen, das jeden Tag in den Köpfen der Mitarbeiter entsteht, aufzunehmen und wieder anderen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.“ Wissensmanagementsysteme sind Softwaresysteme für das Administrieren von Wissen, welche durch den Prozess der Erstellung unterstützt werden (Anm. d. Verf.). Angesichts der hohen Komplexität und Vielschichtigkeit, die der Wissensmanagementprozess mit sich bringt, werden wichtige Teilaspekte des Wissensmanagements oft vernachlässigt und andere jedoch umfassend behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Kontext

1.1 Vorgehen

1.2 Bedeutung des Wissensmanagements

1.3 Abgrenzung des Wissensmanagementsystems vom Contentmanagementsystem

2 Konzeptionierung

2.1 Ausgangssituation

2.2 Anforderungsanalyse

2.3 Mögliche Module und Funktionen (Szenariodefinition)

2.4 Evaluierung des Basissystems

2.4.1 Beispielevaluierung: Contenido versus Typo3

2.4.2 Layout, Struktur (Frontend)

3 Realisierung

3.1 Vorgehen in der Realisierungsphase

3.1.1 Entwicklung

3.1.2 Implementierung

3.1.3 Testphase

3.1.4 Systemübergabe

3.1.5 Changemanagement

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den komplexen Prozess der Einführung eines Wissensmanagementsystems in einem Finanzdienstleistungsunternehmen, um auf Basis einer Intranetlösung den Informationsfluss und die Wissensbasis effizienter zu gestalten.

  • Methodische Konzeptionierung von Wissensmanagementsystemen
  • Anforderungsanalyse und Szenariodefinition in Finanzunternehmen
  • Evaluierung und Vergleich von Content-Management-Systemen
  • Projektmanagementphasen bei der Systemrealisierung
  • Bedeutung des Change-Managements bei der Einführung

Auszug aus dem Buch

1 Kontext

Wissen ist in jedem Unternehmen ein wichtiger Stützpfeiler für das eigene Fortbestehen. Ohne die Fachkenntnis der Spezialisten in einem Unternehmen wäre ein Überleben auf lange Sicht nicht möglich. Angesichts des hohen und komplexen Bildungsstandards, aber auch dessen ständigen, durch Konkurrenzkämpfe geprägten Änderungs- und Erhöhungspotentials, sowie sich stetig verändernden ökonomischen Bedingungen, z.B. Konsumentenverhalten, darf es sich kein Unternehmen erlauben den Faktor Wissen zu vernachlässigen. Zu hoch ist das Risiko in kürzester Zeit von der Bühne des Geschehens zu verschwinden.

Andererseits wird es, gerade auf Grund der bereits erwähnten Einflussfaktoren, immer schwieriger an brauchbares, konkretes und anwendbares Wissen in kürzester Zeit heranzukommen. Zusätzlich zu den sich ständig wandelnde Bedingungen, dem stetig ansteigenden Bildungsniveau, immer kürzer werdenden Halbwertszeiten des Wissens und ansteigender Informationsflut kommen noch interne Schwierigkeiten im Umgang mit Wissen dazu, bzw. an Wissen heranzukommen.

Da die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens unter anderen stark von der Wissensbasis abhängt, verfügen Unternehmen seit Jahren über Konzepte und Lösungen um Wissen zu managen. Diese sind allerdings in den meisten Fällen aufgrund der hohen Heterogenität nur schwer miteinander vergleichbar. Allgemein basieren Sie alle auf einem großen Begriff: Wissensmanagement.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Kontext: Dieses Kapitel erläutert die strategische Notwendigkeit von Wissensmanagement im Unternehmen und nimmt eine Abgrenzung zum Content-Management vor.

2 Konzeptionierung: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Analyse der Ausgangssituation, der Erhebung von Anforderungen sowie die Evaluierung geeigneter IT-Basissysteme beschrieben.

3 Realisierung: Dieses Kapitel behandelt die praktische Umsetzung des Projekts, beginnend bei der Entwicklung über die Implementierung bis hin zur Systemübergabe und dem notwendigen Change-Management.

4 Resümee: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung einer sauberen Vorbereitung für komplexe Systemeinführungen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensmanagementsystem, Contentmanagement, Intranet, Finanzdienstleistung, Anforderungsanalyse, Projektmanagement, Realisierung, Systemkonzeption, Contenido, Typo3, Wissensbasis, Informationstechnologie, Change-Management, Prozessanpassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption und der praktischen Realisierung eines Wissensmanagementsystems für ein Finanzdienstleistungsunternehmen auf Basis einer Intranetlösung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Wissensmanagements, die Anforderungsanalyse, die Auswahl von CMS-Systemen sowie die Projektsteuerung während der Implementierungsphase.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, einen strukturierten Leitfaden für die erfolgreiche Einführung eines solchen Systems unter Berücksichtigung spezifischer Unternehmensbedürfnisse aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die prozessorientierte Vorgehensweise des Projektmanagements, ergänzt durch eine fallbezogene Evaluation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen der Konzeption, der Anforderungsanalyse, der Systemevaluierung (Contenido vs. Typo3) und der technischen Realisierungsphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Content-Management, Intranet-Einführung, Anforderungsanalyse, Projektmanagement und Systemrealisierung sind die prägenden Begriffe.

Warum erfolgt eine Abgrenzung zwischen Wissens- und Contentmanagement?

Die Abgrenzung ist essenziell, da ein CMS zwar ein unterstützendes Werkzeug (eine Teilmenge) für das Wissensmanagement sein kann, aber nicht den gesamten organisatorischen und prozessualen Umfang des Wissensmanagements abdeckt.

Was unterscheidet Contenido von Typo3 in der Evaluation?

Während Contenido durch seine einfache Bedienbarkeit für überschaubare Projekte überzeugt, bietet Typo3 eine deutlich höhere Komplexität, Mächtigkeit und einen erweiterten Funktionsumfang für anspruchsvolle Unternehmensprozesse.

Welche Rolle spielt das Change-Management?

Das Change-Management ist während des gesamten Realisierungsprozesses notwendig, um auf Neukonzeptionierungen und Missverständnisse zwischen Entwicklern und Anwendern adäquat reagieren zu können.

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Details

Title
Konzeptionierung und Realisierung eines Wissensmanagementsystems für ein Finanzdienstleistungsunternehmen
College
University of Cooperative Education Ravensburg
Grade
2,3
Author
Lukas Lewandowski (Author)
Publication Year
2004
Pages
29
Catalog Number
V39009
ISBN (eBook)
9783638379137
Language
German
Tags
Konzeptionierung Realisierung Wissensmanagementsystems Finanzdienstleistungsunternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Lewandowski (Author), 2004, Konzeptionierung und Realisierung eines Wissensmanagementsystems für ein Finanzdienstleistungsunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39009
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