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Das Sakrament der Taufe

Title: Das Sakrament der Taufe

Term Paper , 2002 , 11 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Simone Mark (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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Anknüpfend an unser Blockseminar „Mit Gott auf Buchfühlung„ möchte ich zunächst die von uns im Seminar besprochene erste detaillierte Beschreibung einer christlichen Taufe wiedergeben. Dazu gehört zum einen die Vorbereitung zur Taufe; zum anderen die eigentliche Spendung der Taufe. Hierbei beziehe ich mich auf die von uns besprochene Apostolische Überlieferung (Traditio Apostolica). Anschließend möchte ich mich mit dem Sakrament der Firmung, dem ursprünglichen Teilaspekt der Taufe, näher beschäftigen. Mit Hilfe verschiedener Lexikonartikel werde ich versuchen, eine genaue Beschreibung von „Firmung„ zu geben, die mir im folgenden dazu dient, die Eigenständigkeit der Firmung als Sakrament zu diskutieren. Wie kam es dazu, dass sich die Firmung zu einem eigenständigen Sakrament entwickelt hat? Dazu werde ich den abendländischen Firmritus mit dem der Ostkirche vergleichen, um herauszufinden, wie er sich verändert hat. Zum Schluss möchte ich ein Fazit ziehen und schauen, ob sich die Frage nach der Eigenständigkeit der Firmung wirklich klären lässt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Taufritus um 220 n. Chr. in Rom

2.1. Vorbereitungen zur heiligen Taufe

2.2. Die Spendung der heiligen Taufe

3. Zum Begriff der Firmung

4. Die Liturgie der Firmung

4.1. Die Firmung als abendländischer Ritus

4.2. Der Ritus in der Ostkirche

5. Die Sakramentalität der Firmung

5.1 Die Theorie von Thomas von Aquin

5.2 Zum Verhältnis von Taufe und Firmung

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht das Sakrament der Firmung in seiner historischen Entwicklung und theologischen Begründung, mit dem Ziel, dessen Eigenständigkeit gegenüber der Taufe kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren.

  • Historische Analyse des Taufritus um 220 n. Chr.
  • Theologische Einordnung des Begriffs der Firmung
  • Vergleich des abendländischen Firmritus mit dem Ritus der Ostkirche
  • Untersuchung der Sakramentalität durch die Lehre von Thomas von Aquin
  • Reflexion über das Verhältnis und die zeitliche Trennung von Taufe und Firmung

Auszug aus dem Buch

2. Der Taufritus um 220 n. Chr. in Rom

Wollte ein Mensch getauft werde, so musste er in der Regel eine „Wartezeit„ von drei Jahren ablegen. Bei besonderem Eifer und Engagement des Katechumenen konnte diese Wartezeit verkürzt werden. Waren die drei Jahre vorbei, so musste der zukünftige Christ alleine beten, hierbei waren Männer und Frauen voneinander getrennt. Die Köpfe der Frauen waren bedeckt. Nach dem Gebet legte der Priester jedem einzelnen Katechumenen die Hand auf. Wichtig war, dass der Katechumene während der Vorbereitungszeit christlich handelte und dass dies von einem Zeugen bestätigt werden konnte. Denn nur dann war es ihnen erlaubt, das heilige Evangelium zu hören. An ihnen wurde des weiteren ein Exorzismus durchgeführt. Am Donnerstag vor der Taufe musste der Täufling sich waschen. Am Freitag fastete er, bevor am Samstag eine große Versammlung stattfand. Bei der Handauflegung des Bischofs wurde ein weiteres Mal der Exorzismus gesprochen. Anschließend tauchte dieser das Gesicht des Täuflings in das Wasser und kreuzigte Stirn, Nase und Ohren. Die Nacht vor der Taufe mussten die Täuflinge wach bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen ab, indem sie das Ziel beschreibt, die Eigenständigkeit der Firmung als Sakrament anhand historischer Vergleiche und theologischer Positionen zu prüfen.

2. Der Taufritus um 220 n. Chr. in Rom: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die Vorbereitungsphasen sowie die eigentlichen Riten der Spendung der heiligen Taufe nach der Apostolischen Überlieferung.

3. Zum Begriff der Firmung: Hier wird die Firmung als Sakrament der Glaubensstärkung definiert, das der Eingliederung in Christus dient und eine bleibende spirituelle Prägung hinterlässt.

4. Die Liturgie der Firmung: Das Kapitel kontrastiert den abendländischen Ritus mit dem in der Ostkirche, um die Veränderungen in der gottesdienstlichen Praxis und Bedeutung aufzuzeigen.

5. Die Sakramentalität der Firmung: Hier werden die theologischen Argumente von Thomas von Aquin sowie die Überlegungen von Franz Joseph Dölger dargelegt, um das Verhältnis von Taufe und Firmung theoretisch zu fundieren.

6. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Diskussion um die Eigenständigkeit der Firmung und bewertet den Wandel von der unmittelbaren zur zeitlich getrennten Vollziehung der Sakramente positiv.

Schlüsselwörter

Taufe, Firmung, Sakrament, Liturgie, Ostkirche, Tradition, Thomas von Aquin, Handauflegung, Glaubensstärkung, Exorzismus, Chrisam, geistiges Merkmal, Katechumene, religiöse Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Sakramenten Taufe und Firmung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der historischen Entwicklung und der theologischen Begründung der Firmung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der antike Taufritus, die liturgische Gestaltung der Firmung im Abendland und im Osten sowie die theoretische Herleitung der Sakramentalität der Firmung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Ursprung der Firmung als Teil der Taufe zu verstehen und die Frage zu klären, inwiefern die heutige eigenständige Praxis der Firmung theologisch gerechtfertigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine deskriptive und vergleichende Analyse theologischer Fachliteratur, Lexikonartikel sowie historischer Quellen wie der Traditio Apostolica.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung des Taufritus, eine Analyse der Firmriten und eine Auseinandersetzung mit der Sakramententheorie von Thomas von Aquin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sakramentalität, Glaubensstärkung, Firmritus, Eigenständigkeit der Firmung, Handauflegung und das Verhältnis von Taufe zu Firmung.

Warum ist der Vergleich mit der Ostkirche für die Autorin wichtig?

Der Vergleich dient dazu aufzuzeigen, dass die Firmung in der Ostkirche unmittelbar auf die Taufe folgt, was die historische Entwicklung und die spätere Loslösung im abendländischen Ritus verdeutlicht.

Wie bewertet die Autorin die heutige zeitliche Trennung von Taufe und Firmung?

Die Autorin hält die Trennung für sinnvoll, da sie dem Jugendlichen die Möglichkeit gibt, sich mit eigenem Verstand und Bewusstsein für den christlichen Glauben zu entscheiden.

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Details

Title
Das Sakrament der Taufe
College
University of Duisburg-Essen
Grade
2,0
Author
Simone Mark (Author)
Publication Year
2002
Pages
11
Catalog Number
V39020
ISBN (eBook)
9783638379205
Language
German
Tags
Sakrament Taufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Mark (Author), 2002, Das Sakrament der Taufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39020
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