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Die Erklärung von Ostern im Christentum

Titre: Die Erklärung von Ostern im Christentum

Essai , 2016 , 4 Pages , Note: 5.0 (entspricht 2,0 in D)

Autor:in: Vera Schmid (Auteur)

Théologie - Religion en tant que matière scolaire
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Eine kleine Hausarbeit über ein selbstgewähltes Thema bezüglich des Christentums.
Was steckt wirklich hinter dem Brauch "Ostern"? Was feiern wir auch noch heute gemäss dem traditionellen Fest? Was hat sich im Laufe der Zeit verändert?
Kurz und bündig wird ein kleiner Einblick in den alten Brauch gewährt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Religiös-geschichtlicher Hintergrund zur Ostern

3. Karzeit und Ostern

4. Osterhase und Ostereier

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die religiösen Ursprünge des Osterfestes im Christentum und kontrastiert diese mit der heutigen kommerzialisierten Wahrnehmung des Brauchtums. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit das Wissen über die biblischen Hintergründe von Ostern in der modernen Gesellschaft abgenommen hat und welche Bedeutung die verschiedenen Symbole in ihrer historischen Entwicklung tragen.

  • Religionsgeschichtliche Einordnung der Person Jesu
  • Bedeutung der Karwoche und der christlichen Feiertage
  • Symbolik und Herkunft von Osterhase und Osterei
  • Wandel von religiösen Riten hin zu konsumorientierten Traditionen
  • Notwendigkeit religiöser Bildung in der Schule

Auszug aus dem Buch

Osterhase und Ostereier

Dem Hasen wird deutlich eine christliche Bedeutung zugetragen. Bereits in Byzanz, einer Quelle des Christentums, verkörperte der Hase das Tiersymbol für Jesus Christus. Ihre Darstellung zeigte einen Hasen ohne Augenlieder, der dadurch mit offenen Augen schläft. Eine Andeutung auf Jesus, welcher nicht durch den Tod verstorben ist. Weiter verkörperte der Hase die Ängstlichkeit und Schwäche von gejagten Menschen, die sich in Felsen, bei der Kirche und Christus, in Sicherheit brachten. Wie auch in der nichtchristlichen Deutung ist der Hase ein Zeichen für Fruchtbarkeit – er ist zudem das heilige Tier der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara. Auch der Bedeutung als Mondtier wird der Hase an Ostern gerecht; der erste Sonntag des Frühlingsvollmondes bestimmt den Feiertag. Als Eierbringer hat sich der Hase durch seine frühjährlichen Futtersuchen in den Dörfern durchgesetzt – eine passende Verbindung zum Osterfest. Das Ei symbolisiert aus christlichem Verständnis die Erneuerung, das Leben und die Auferstehung Jesu von den Toten. Die Bedeutung des Eis als Lebensquelle und symbolisch für die Entstehung geht bis in die vorchristliche Zeit zurück – das Christentum übernahm diese Symbolik für die Zeremonien der Osterzeit. Bereits im 4. Jahrhundert wurden die Ostereier wie auch heute noch bemalt. Ein damaliger fester Bestandteil der christlich kirchlichen Eierweihe, bei der die Eier an Ostern gesegnet wurden und dadurch Kraft und Fruchtbarkeit erhielten. Schon im 17. Jahrhundert war es Brauch, Ostereier zu verschenken. Um Wohlstand zu symbolisieren oder dem Beschenkten Reichtum zu wünschen, wurden die Eier ausgeblasen. Aber auch das Färben der Eier geht bis in diese Zeit zurück; um die Eier, die man in der Fastenzeit vor Ostern nicht essen durfte, nicht verderben zu lassen, wurden sie zusammen mit Pflanzenteilen gekocht, um sie anschliessend anhand der Farbe von den rohen Eiern unterscheiden zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die alltägliche Wahrnehmung von Ostern als Konsumfest ein und wirft die Forschungsfrage nach den religiösen Ursprüngen und dem Symbolgehalt des Festes auf.

2. Religiös-geschichtlicher Hintergrund zur Ostern: Dieses Kapitel erläutert die historische Person Jesu, sein Wirken als Prophet und die Umstände, die zu seiner Kreuzigung durch Pontius Pilatus führten.

3. Karzeit und Ostern: Hier werden die theologischen und etymologischen Hintergründe der Karwoche, vom Palmsonntag über den Gründonnerstag bis hin zur Osternacht, detailliert beschrieben.

4. Osterhase und Ostereier: Das Kapitel analysiert die christliche und vorchristliche Symbolik von Hasen und Eiern und deren Integration in das christliche Osterbrauchtum.

5. Fazit: Das Fazit stellt den Wandel vom religiösen zum kommerziellen Fest fest und plädiert für einen neutralen Religionsunterricht zur Förderung des gesellschaftlichen Wissens.

Schlüsselwörter

Ostern, Christentum, Jesus Christus, Karwoche, Auferstehung, Osterhase, Ostereier, Brauchtum, Religionsgeschichte, Konsumgesellschaft, Symbolik, Religion, Religionsunterricht, Schweiz, Tradition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des Osterfestes im Christentum, wobei der Fokus auf dem religiösen Ursprung und der historischen Entwicklung der heute weit verbreiteten Osterbräuche liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der historischen Person Jesu, der theologischen Bedeutung der Karwoche sowie der Herleitung und Symbolik von Osterhasen und Eiern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das mangelnde Wissen über die religiösen Hintergründe von Ostern in der modernen Gesellschaft aufzuzeigen und zu erklären, wie aus einem christlichen Fest ein kommerzielles Ereignis wurde.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die auf historischen und religionswissenschaftlichen Quellen basiert, um die Herkunft der Traditionen zu belegen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden sowohl die biblische und historische Basis der Kreuzigung und Auferstehung als auch die kulturelle Adaption von Symbolen wie dem Osterhasen durch das Christentum detailliert analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Ostern, Christentum, Symbolik, Brauchtum, Auferstehung und der Wandel zur Konsumgesellschaft.

Welche Bedeutung hat der Osterhase im christlichen Kontext laut dem Text?

Der Text erklärt, dass der Hase in Byzanz als Tiersymbol für Jesus Christus diente, da er – einer Legende nach – mit offenen Augen schläft und somit als Symbol für jemanden gilt, der nicht durch den Tod verstorben ist.

Warum plädiert die Autorin für einen Religionsunterricht an Schweizerschulen?

Die Autorin argumentiert, dass das Wissen über die dominierende Religion und deren Bräuche unabhängig von der eigenen Glaubenszugehörigkeit essentiell ist, um das kulturelle Verständnis innerhalb der Gesellschaft zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Die Erklärung von Ostern im Christentum
Université
University of Applied Sciences, Department Business and Administration, Health, Social Work
Note
5.0 (entspricht 2,0 in D)
Auteur
Vera Schmid (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
4
N° de catalogue
V392382
ISBN (ebook)
9783668629578
Langue
allemand
mots-clé
erklärung ostern christentum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Vera Schmid (Auteur), 2016, Die Erklärung von Ostern im Christentum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/392382
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