Die SchülerInnen sollen sich mit Fernsehsendungen auseinandersetzen, indem sie sich bestimmte Sendungen konkret aussuchen und nur diese anschauen.
Inhaltsverzeichnis
2. Sachanalyse
3. Bedingungsanalyse
3.1 Situation der Klasse
4. Didaktische Überlegungen und Entscheidungen
4.1 Bezug zum Bildungsplan
4.2 Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
4.2.1 Mind Map
4.3 Begründung der Inhaltswahl
5. Methodische Überlegungen und Entscheidungen
6. Unterrichtsziele
7. Verlaufsplan
8. Anhang
8.1 Literaturangaben
8.2 Unterrichtsmaterialien
Zielsetzung und Themen
Ziel der vorliegenden Unterrichtseinheit ist es, Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und bewussten Umgang mit dem Leitmedium Fernsehen zu befähigen. Ausgehend von ihren eigenen Sehgewohnheiten lernen die Lernenden, Programmangebote anhand von Fernsehzeitschriften zielgerichtet zu analysieren, zu bewerten und die Qualität sowie Eignung verschiedener Sendungen für ihre Altersgruppe eigenständig zu reflektieren.
- Reflektion der eigenen Fernsehgewohnheiten und Mediennutzung
- Kompetenzerwerb zur gezielten Informationssuche im Fernsehprogramm
- Kritische Auseinandersetzung mit der Einordnung von Kindersendungen
- Training der Wahrnehmung durch Bildanalyse und kreative Gestaltung
- Förderung der Teamfähigkeit und Präsentationskompetenz
Auszug aus dem Buch
2. SACHANALYSE
Medien können wie folgt unterteilt werden: „Primäre Medien sind Mittel des menschlichen Elementarkontaktes, die Kommunikation erlauben, ohne dass dabei Geräte verwendet werden, z.B. Gestik, Mimik und die gesprochene Sprache. Um sekundäre Medien handelt es sich, wo Mitteilungen aufgrund ihrer Tendenz zur zeitlichen Überlieferung durch Bild oder Schrift dauerhaft und damit vermehrbar gemacht werden, z.B. der Buchdruck. Sekundäre Medien erfordern Geräte zur Hervorbringung einer Mitteilung. Beim tertiären Medium steht das Gerät im Mittelpunkt. Um diese Medien verwenden zu können, müssen diese beim Sender und Empfänger installiert sein. Als Beispiel ist zu nennen das Telefon, die Schallplatte, der CD-Player, der Film, das Radio und das Fernsehen.“
Das Fernsehen ist eines der wichtigsten Informations- und Unterhaltungsmedien der Gegenwart. Kinder werden praktisch damit großgezogen. Schon kleine Kinder sind von den bunten, bewegten Bildern des Fernsehens fasziniert. Da Kinder ein Bedürfnis nach Tagträumen haben, macht es ihnen viel Freude, dieses Medium zu nutzen. Zwar könnte ihr Bedürfnis, dem Alltag mit seinen Problemen und Erfordernissen zu entfliehen, auch z.B. durch Vorlesen und Geschichtenerzählen befriedigt werden, das Fernsehen jedoch kann Kinder in einen noch stärkeren Bann ziehen, da es mit Geräuschen, Farben, Musik usw. arbeitet. Das Fernsehen stillt auch das Bedürfnis von Kindern nach Freiheit und Abenteuer, die in unserer modernen Gesellschaft - und das gilt natürlich besonders für Großstädte - kaum erlebbar sind. Der Fernseher fungiert somit als eine Art Ersatzbefriedigung. Spaß und Spannung werden damit aus "zweiter Hand" erlebt. Fernsehen verringert Einsamkeit und Langeweile und ermöglicht den Kindern die Identifikation mit Figuren, die über Eigenschaften wie Stärke und Macht verfügen. Doch das Fernsehen birgt auch viele Risiken, deshalb: Fernsehen will gelernt sein!
Zusammenfassung der Kapitel
2. Sachanalyse: Dieses Kapitel definiert verschiedene Medientypen und erläutert die Bedeutung des Fernsehens als zentrales Unterhaltungs- und Informationsmedium für Kinder sowie die damit verbundenen Risiken und Chancen.
3. Bedingungsanalyse: Hier wird die Lernsituation der Klasse 5c beschrieben, wobei besonders auf die Sozialstruktur, die Offenheit für verschiedene Arbeitsformen und die Herausforderungen im kooperativen Lernen eingegangen wird.
4. Didaktische Überlegungen und Entscheidungen: Dieser Abschnitt begründet die Auswahl des Themas vor dem Hintergrund des Bildungsplans und verdeutlicht die Stellung der geplanten Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit mittels einer Mind Map.
5. Methodische Überlegungen und Entscheidungen: Hier wird der geplante Unterrichtsverlauf dargelegt, inklusive der Bildbetrachtung zur Einstimmung und der anschließenden Analyse von Programmzeitschriften in Arbeitsgruppen.
6. Unterrichtsziele: Dieses Kapitel benennt sowohl die übergeordneten kognitiven Lernziele wie das Training der Wahrnehmung als auch die sozial-erzieherischen Kompetenzen, die angestrebt werden.
7. Verlaufsplan: Ein detaillierter tabellarischer Zeitplan, der die einzelnen Phasen der Unterrichtsstunde sowie die eingesetzten Medien und Interaktionsformen aufzeigt.
8. Anhang: Enthält die verwendete Literatur sowie die für den Unterricht benötigten Materialien wie das Arbeitsblatt und die Vorlagen für das Tafelbild.
Schlüsselwörter
Fernsehen, Kindersendungen, Medienkompetenz, Programmzeitschrift, Medienerziehung, Deutschunterricht, Realschule, Bildbetrachtung, Medienkonsum, Gruppenarbeit, Programmgestaltung, Wahrnehmung, Unterrichtsplanung, Fernsehkultur, Informationssuche.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen Unterrichtsentwurf für den Deutschunterricht in einer 5. Klasse an einer Realschule vor, der sich mit der bewussten und kritischen Nutzung von Fernsehprogrammen beschäftigt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Analyse von Fernsehgewohnheiten, der Umgang mit Programmzeitschriften als Informationsquelle und die Unterscheidung von Fernsehformaten für Kinder.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Das Hauptziel ist es, die Schülerinnen und Schüler an einen gezielten und auswählenden Gebrauch des Mediums Fernsehen heranzuführen und ihre Medienkompetenz zu stärken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden didaktische Ansätze zur Medienpädagogik angewandt, ergänzt durch eine strukturierte Sachanalyse und eine methodisch geplante Unterrichtssequenz mit Gruppenarbeit.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des Medienthemas, die Analyse der Klassensituation, die didaktische Begründung der Inhalte sowie die methodische Planung der Unterrichtsphasen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Kindersendungen, Programmzeitschrift und Deutschunterricht charakterisiert.
Warum spielt die Bildbetrachtung am Anfang der Stunde eine Rolle?
Die Bildbetrachtung dient dazu, die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler zu schulen, zum eigenständigen Denken anzuregen und einen sanften Einstieg in das Thema "Fernsehen" zu finden.
Wie gehen die Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichen Programmzeitschriften um?
Die Klasse wird in Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen bestimmten Sender analysiert, um zu prüfen, ob und wie Kindersendungen in der jeweiligen Zeitschrift gekennzeichnet sind.
- Quote paper
- Wolff Weichselgartner (Author), 2005, Kindersendungen in Fernsehzeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39378