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E-Mail im Fremdsprachenunterricht

Titel: E-Mail im Fremdsprachenunterricht

Seminararbeit , 2001 , 27 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dr. Florian Krick (Autor:in)

Romanistik - Didaktik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1995: „Multimedia“ wird zum Wort des Jahres gekürt.
1997: „Die bundesweite Initiative ‚Schulen ans Netz’ will in den nächsten Jahren rund 10 000 Bildungsanstalten mit einem Datenanschluss ausstatten, doch noch pflegen viele Lehrer die alten Vorurteile, der Computer würde die Kinder nur ihrer natürlichen Umwelt entfremden und die Kommunikation zwischen den Menschen zerstören.“(1)
2000: Bundeskanzler Schröder verspricht, dass bis zum Jahr 2001 alle deutschen Schulen einen Internet-Zugang haben und „die Initiative D 21, in der über 100 Unternehmen und Wirtschaftsvertreter zusammengeschlossen sind, will in den nächsten eineinhalb Jahren 20 000 Schulen mit modernster Technik ausstatten.“(2) Auch in der Bevölkerung besteht ein breiter Konsens, dass Schulkinder mit der Computer- und Internet-Technologie vertraut gemacht werden müssen, wenn man nicht wirtschaftlich ins Hintertreffen geraten will.(3)
Aber, schenkt man dem Spiegel glauben, so gehören die meisten Pädagogen noch immer zu den Analphabeten des Informationszeitalters: Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung haben 80 Prozent der Lehrer noch nie im Internet gesurft. Zwei Drittel der Lehrer sind älter als 45 Jahre und gelten weitgehend als „computerresistent“.
[...]
______
1 : „Fit fürs wahre Leben“, in: Der Spiegel 10/97 (http://www.englisch.schule.de/spiegel.htm)
2 „Ausfall im System“, in: Der Spiegel 13/2000 (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,71794,00.html)
3 Wolfgang Steinig: Kommunikation im Internet: Perspektiven zwischen Deutsch als Erst- und Fremdsprache, in:Zeitschrift für Fremdsprachenforschung, 11(2), 2000 S. 136

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Internet in der Schule

2 Die Sprache und Schrift des Fremdsprachenunterrichts und der E-Mail

3 Themen von E-Mail-Projekten

4 Chancen und Risiken interkultureller Thematik

5 Motivation

6 Lernziele von E-Mail Projekten

6.1 Sprachliche Lernziele

6.2 Eigen-, Sozial-, und Methodenkompetenz

6.3 Sachkompetenz

6.4 Interkulturelle Lernziele

7 Planung, Vorbereitung und Durchführung von E-Mail-Projekten

7.1 Partnersuche

7.2 Partner kennen lernen

7.3 Mögliche Ablaufphasen eines E-Mail-Projektes

7.3.1 Koordination mit dem Partnerlehrer

7.3.2 Vorbereitung innerhalb der eigenen Schule

7.3.3 Arbeit am PC

7.3.4 Arbeit ohne PC

7.4 Vorschlag einer zeitlichen Planung

8 Leistungsbewertung, Lernzielkontrolle

9 Abschließend

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht den Einsatz von E-Mail-Projekten im modernen Fremdsprachenunterricht. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie dieses digitale Medium den traditionellen Unterricht bereichern, die Motivation der Lernenden steigern und authentische Kommunikationssituationen schaffen kann, wobei gleichzeitig potenzielle Probleme in der Planung und Durchführung beleuchtet werden.

  • Integration des Internets in den schulischen Kontext
  • Entwicklung sprachlicher, interkultureller und methodischer Kompetenzen
  • Methodik der Planung und Ablaufphasen von E-Mail-Projekten
  • Bedeutung der Motivation durch authentische Kommunikation
  • Herausforderungen der Leistungsbewertung in projektorientierten Lernformen

Auszug aus dem Buch

2 Die Sprache und Schrift des Fremdsprachenunterrichts und der E-Mail

Die Bedeutung der Schriftlichkeit als Kommunikationsform hat sich im Laufe der Geschichte und vor allem in den letzten Jahrzehnten erheblich gewandelt. Mit den neuen Medien ist die Schriftlichkeit leichter, flüchtiger und unbeschwerter geworden.

Vor vielen tausend Jahren schon wurden Schriftzeichen mühevoll in Stein und Felswände gemeißelt. Später diente Holz dann Ton als Grundlage der schriftlichen Kommunikation, bis sich der Kraftaufwand deutlich reduzierte und auf Papier geschrieben wurde, schriftliche Texte somit mühelos von einem Ort zum anderen gebracht werden konnten. Die Erfindung des Buchdruckes war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte.

Per Fax gelangen schriftliche Dokumente in sekundenschnelle ans andere Ende der Welt. Die E-Mail allerdings hat die Schriftlichkeit noch einmal revolutioniert. Schriftzeichen entstehen auf dem Bildschirm und wandern mühelos über elektronische Brücken durch Raum und Zeit. Die Schriftlichkeit der E-Mail, des Chat und der SMS bekommt beinahe die Leichtigkeit der Mündlichkeit, was an Form und Sprache dieser Art der Kommunikation erkennbar wird, und wird so der Mündlichkeit immer ähnlicher.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Internet in der Schule: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Digitalisierung des deutschen Schulwesens und die wachsende Bedeutung des Internets als Bildungsmedium.

2 Die Sprache und Schrift des Fremdsprachenunterrichts und der E-Mail: Hier wird der Wandel der Schriftlichkeit durch elektronische Medien analysiert und deren Position zwischen Mündlichkeit und traditionellem Briefwechsel erörtert.

3 Themen von E-Mail-Projekten: Das Kapitel bietet Anregungen für die Themenwahl und betont die Wichtigkeit der Schülerorientierung sowie der Abstimmung mit dem Partnerlehrer.

4 Chancen und Risiken interkultureller Thematik: Es werden die Potenziale interkulturellen Lernens aufgezeigt, aber auch die Gefahren von Missverständnissen und kulturellen Spannungen bei sensiblen Themen thematisiert.

5 Motivation: Dieses Kapitel erläutert, warum die Kommunikation mit echten Partnern in der Zielsprache die Lernmotivation nachhaltig steigert.

6 Lernziele von E-Mail Projekten: Hier werden die verschiedenen Kompetenzbereiche wie Sprache, Eigenverantwortung, Sachwissen und interkulturelle Bildung systematisch dargestellt.

7 Planung, Vorbereitung und Durchführung von E-Mail-Projekten: Dieser Abschnitt bietet einen Leitfaden für Lehrkräfte zur praktischen Organisation, von der Partnersuche bis zur zeitlichen Projektplanung.

8 Leistungsbewertung, Lernzielkontrolle: Das Kapitel diskutiert die Schwierigkeiten der Notengebung bei projektorientiertem Arbeiten und schlägt alternative schriftliche Leistungsnachweise vor.

9 Abschließend: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Kernpunkte und einem Plädoyer für den pädagogisch reflektierten Einsatz des Computers im Fremdsprachenunterricht.

Schlüsselwörter

E-Mail-Projekt, Fremdsprachenunterricht, Interkulturelles Lernen, Motivation, Medienkompetenz, Schüleraustausch, Schriftlichkeit, Projektunterricht, Digitale Medien, Kommunikationsfähigkeit, Sprachpraxis, Unterrichtsplanung, Leistungsbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von E-Mail-Projekten im Fremdsprachenunterricht und untersucht, wie dieses Medium den Lernprozess und die Kommunikation zwischen Schülern verschiedener Länder unterstützt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die methodische Gestaltung von Online-Projekten, die Steigerung der Lernmotivation, die Förderung interkultureller Kompetenzen sowie die Anpassung der Leistungsbewertung an projektorientierte Arbeitsweisen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Lehrkräften einen praxisorientierten Einblick zu geben, wie E-Mail-Projekte erfolgreich geplant und durchgeführt werden können, um den Fremdsprachenerwerb lebendiger zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse didaktischer Konzepte und verknüpft diese mit praktischen Überlegungen zur Umsetzung im modernen Schulalltag.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung des Mediums, die Analyse von Lernzielen, die konkrete Projektplanung sowie Diskussionen zur Bewertung der Schülerleistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Mail-Projekt, Fremdsprachenunterricht, interkulturelles Lernen und digitale Kompetenz charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die E-Mail von der herkömmlichen Schriftsprache?

Die Autorin hebt hervor, dass die E-Mail durch ihre Unmittelbarkeit und Flüchtigkeit der mündlichen Kommunikation näherkommt als der traditionelle Brief, dabei jedoch die für den Spracherwerb wichtige schriftliche Fixierung beibehält.

Warum ist das Thema "Schule" besonders für den Einstieg geeignet?

Das Thema ist für Sprachanfänger sehr geeignet, da es inhaltlich zugänglich ist, einen Vergleich der Schulsysteme ermöglicht und direkt an der Lebenswelt der Schüler anknüpft.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
E-Mail im Fremdsprachenunterricht
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Romanische Sprachen und Literaturen)
Veranstaltung
Seminar Fachdidaktik
Note
2,0
Autor
Dr. Florian Krick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
27
Katalognummer
V3950
ISBN (eBook)
9783638124560
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Mail Fremdsprachenunterricht Seminar Fachdidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Florian Krick (Autor:in), 2001, E-Mail im Fremdsprachenunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3950
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Leseprobe aus  27  Seiten
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