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Augustus - Von Caesars Ermordung bis zum Beginn des zweiten Triumvirats

Titre: Augustus - Von Caesars Ermordung bis zum Beginn des zweiten Triumvirats

Dossier / Travail , 2001 , 14 Pages , Note: 2

Autor:in: Tobias Jantz (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Die Geschichte des Prinzipats und die damit verbundene Entstehung des Kaisertums in Rom gehört wohl zu den immer wiederkehrenden Themen des Altertums. Wie konnte es dem erst 18jährigen Octavian gelingen, nach Caesars Tod in nur 20 Monaten zu einem der mächtigsten Männer Roms aufzusteigen? Wie war es möglich, daß er in den folgenden 12 Jahren alle wirklichen und potentiellen Gegner auszuschalten vermochte, um am Ende als Prinzeps eines Weltreiches in die Geschichte einzugehen?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Zeitraum von der Ermordung Caesars in den Iden des März 44 v.Chr. bis zur Bildung des Triumvirats im November 43 v.Chr. Mit der Person des Octavian als Leitfaden sollen die Kräfteverhältnisse in der ausgehenden Republik erläutert werden. War es der politische Weitblick des jungen Octavian, der Machthunger das Antonius oder vielmehr die Inkonsequenz der Senatspartei, die Rom aus der Diktatur einer Person in eine Diktatur dreier Männer führte? Bestand überhaupt die Möglichkeit der Rückkehr zur Republik? Im Folgenden soll der Versuch unternommen werden, auf diese Fragen Antwort zu geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 NOMENKLATUR

1.2 ZUR QUELLENLAGE

2 NACH CAESARS ERMORDUNG

2.1 DIE CAESARENMÖRDER

2.2 ANTONIUS UND DIE SENATSSITZUNG

2.3 OCTAVIAN – DER ERBE CAESARS

3 DER MACHTKAMPS ZWISCHEN OCTAVIAN UND ANTONIUS

3.1 DIE SCHLACHT BEI MUTINA

4 DIE GENESE DES TRIUMVIRATS

5 FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische Entwicklung in Rom im Zeitraum von der Ermordung Caesars im März 44 v. Chr. bis zur Bildung des zweiten Triumvirats im November 43 v. Chr. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob der politische Aufstieg des jungen Octavian primär auf dessen Weitblick, den Machthunger des Antonius oder das Versagen der Senatspartei zurückzuführen ist und warum die Rückkehr zur Republik scheiterte.

  • Analyse der Machtverhältnisse nach dem Attentat auf Caesar
  • Untersuchung des politischen Agierens von Marcus Antonius als Konsul
  • Die Rolle des Testaments und des Aufstiegs von Octavian
  • Der Konflikt zwischen Octavian und Antonius sowie die Rolle des Senats
  • Die historische Bedeutung der Schlacht bei Mutina
  • Prozess der Entstehung des zweiten Triumvirats

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Caesarenmörder

Nach dem Anschlag auf Caesar herrschte in Rom großes Durcheinander. Menschen liefen wild umher und schrien die Worte aus, die sie vorher von anderen aufnahmen. In der allgemeinen Verwirrung, so schreibt Appian, wurden einige Menschen erschlagen und Märkte geplündert. Nachdem die Verschwörer die Menschen aufgeklärt hatten und „sich aber das Volk den Mördern nicht anschloß, fühlten sie sich [...] in Angst“ und verschanzten sich, von Gladiatoren umgeben auf dem Forum. Hier verteilten sie Geldgeschenke an das Volk, das sich dennoch hütete, das Geschehene zu loben. Spätestens hier zeigte sich, daß der Plan der Verschwörung selbst zwar gut ausgearbeitet war, daß aber der weitere Verlauf der Dinge nicht vorbereitet wurde. Cicero schrieb später treffend, daß sie mit dem Mut erwachsener Männer, aber mit dem Verstand von Kindern gehandelt hätten.

Folgt man Velleius Paterculus, gab es auch unter den Anführern der Verschwörung, Cassius und Brutus, unterschiedliche Ansichten über das Vorgehen nach der Ermordung. Cassius wollte den Konsul Antonius ebenfalls töten und außerdem Caesars Testament für ungültig erklären. Da das Ziel des Anschlages die Wiederherstellung der alten Republik war, wäre es sicherlich sinnvoll gewesen, diesen Forderungen nachzukommen. Brutus hatte dagegen geltend gemacht, daß es nur gestattet sei, den Tyrannen zu ermorden. Man kam Brutus‘ Bedenken nach und sah sich anschließend einem gewaltigen Problem gegenüber. Zwar war der Diktator beseitigt worden, jedoch fehlte es den Verschwörern an Mitteln, einen Machtanspruch geltend zu machen und ihre Ziele zu verwirklichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung des geschichtlichen Kontextes des Übergangs von der Republik zum Prinzipat und Definition der Fragestellung bezüglich Octavians Aufstieg.

2 NACH CAESARS ERMORDUNG: Analyse der unmittelbaren Folgen des Attentats, der Handlungsunfähigkeit der Verschwörer sowie der machtpolitischen Manöver von Antonius und der Ankunft Octavians.

3 DER MACHTKAMPS ZWISCHEN OCTAVIAN UND ANTONIUS: Untersuchung der rivalisierenden Interessen von Octavian und Antonius sowie der Rolle des Senats bei der Legitimierung Octavians.

3.1 DIE SCHLACHT BEI MUTINA: Beschreibung der militärischen Auseinandersetzung und deren Bedeutung für die Allianz zwischen Octavian und dem Senat.

4 DIE GENESE DES TRIUMVIRATS: Schilderung der politischen Neuorientierung nach den militärischen Erfolgen und des Zusammenschlusses von Octavian, Antonius und Lepidus.

5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Inkonsequenz der Republikaner als entscheidender Faktor für das Scheitern der Republik und den Aufstieg der Caesarianer.

Schlüsselwörter

Augustus, Octavian, Marcus Antonius, Caesar, Römische Republik, Prinzipat, Triumvirat, Senat, Bürgerkrieg, Attentat, Schlacht bei Mutina, Caesars Testament, Machtpolitik, Amnestie, Caesarianer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die dramatischen 20 Monate nach der Ermordung Caesars, in denen das römische Machtgefüge zusammenbrach und der Grundstein für das Kaisertum gelegt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Rolle der Verschwörer, die politische Taktik des Antonius, den rasanten Aufstieg des jungen Octavian sowie die gescheiterte Hoffnung auf eine Wiederherstellung der Republik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wer die Hauptverantwortung für den Niedergang der Republik trägt: das politische Kalkül Octavians, der Machthunger des Antonius oder die inkonsequente Politik der Senatspartei.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine historisch-kritische Analyse antiker Quellen, insbesondere von Appian, Velleius Paterculus, Plutarch und Cicero, um die Ereignisse zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert untersucht?

Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen unmittelbar nach dem Mord, die Machtkämpfe zwischen Octavian und Antonius sowie die finale Entstehung des zweiten Triumvirats.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Augustus, Machtübergang, Caesarianer, Triumvirat und die Transformation des römischen Staates im 1. Jahrhundert v. Chr.

Wie bewertet der Autor das Handeln der Verschwörer?

Er zitiert Cicero, um zu verdeutlichen, dass die Verschwörer zwar den Mut hatten, den Diktator zu beseitigen, aber keinerlei Plan für die politische Neuordnung nach dem Mord besaßen.

Warum konnte das Triumvirat zwischen Octavian, Antonius und Lepidus entstehen?

Nach den Auseinandersetzungen um Mutina und dem zunehmenden Druck der Republikaner war das Bündnis für alle drei Akteure die einzig logische Konsequenz zur Machterhaltung.

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Résumé des informations

Titre
Augustus - Von Caesars Ermordung bis zum Beginn des zweiten Triumvirats
Université
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Note
2
Auteur
Tobias Jantz (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
14
N° de catalogue
V39515
ISBN (ebook)
9783638382601
Langue
allemand
mots-clé
Augustus Caesars Ermordung Beginn Triumvirats
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tobias Jantz (Auteur), 2001, Augustus - Von Caesars Ermordung bis zum Beginn des zweiten Triumvirats, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39515
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Extrait de  14  pages
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