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Phonologische Bewusstheit und Lesestörung, Rechtschreibstörung

Titre: Phonologische Bewusstheit und Lesestörung, Rechtschreibstörung

Dossier / Travail de Séminaire , 2005 , 13 Pages , Note: 2

Autor:in: Gunnar Norda (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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Im Folgenden beschäftige ich mich mit dem Zusammenhang der Lese- und Rechtschreibstörung mit der phonologischen Bewusstheit. Bei Durchsicht der relevanten Literatur zum Thema LRS wird recht schnell vor Augen geführt, dass die Legasthenie noch längst nicht vollkommen erforscht ist. Im Gegenteil, häufig gibt es auch widersprüchliche Meinungen und Befunde zu bestimmten Aspekten dieser Entwicklungsstörung. So ist z.B. immer noch nicht geklärt, ob sprachspezifische und/oder nicht-sprachspezifische Defizite der LRS zugrunde liegen.
Der Zusammenhang von phonologischer Bewusstheit und LRS bzw. Lese-, Rechtschreibfähigkeit/Schriftspracherwerb ist dagegen unstrittig. Meine Arbeit wird daher die phonologische Bewusstheit näher erläutern und diesen Zusammenhang deutlich zu machen versuchen. Die Bedeutung von Förderung der phonologischen Bewusstheit soll ebenfalls thematisiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Was bedeutet „phonologische Bewusstheit“?

1.1 Definition

1.2 Erfassung

1.3 Neurobiologische Aspekte

2 Die Bedeutung phonologischer Bewusstheit für den Schriftspracherwerb

2.1 Die „normalen“ Stufen des Schriftspracherwerbs

2.1.1 Das Lesenlernen

2.1.2 Das (Recht-) Schreibenlernen

2.2 Phonologische Bewusstheit und Schriftspracherwerb

3 Die Würzburger Studien zur Förderung phonologischer Bewusstheit

3.1 Die erste Würzburger Studie

3.1.1 Das Trainingsprogramm der Würzburger Studien

3.1.2 Wichtigste Befunde

3.2 Die zweite Würzburger Studie

3.2.1 Ablauf und Trainingspogramm

3.2.2 Wichtigste Befunde

3.2.3 Effekte des Trainings für schriftsprachliche Kompetenzen

3.3 Training mit „Risikokindern“ (die dritte Würzburger Studie)

3.3.1 Ablauf und Trainingspogramm der dritten Würzburger Studie

3.3.2 Wichtigste Befunde

Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der phonologischen Bewusstheit und dem Schriftspracherwerb bei Kindern, insbesondere im Hinblick auf Lese- und Rechtschreibstörungen. Ziel ist es, die Bedeutung der phonologischen Bewusstheit als Voraussetzung für das Lesen- und Schreibenlernen zu verdeutlichen und präventive Fördermöglichkeiten anhand der Würzburger Studien zu evaluieren.

  • Grundlagen der phonologischen Bewusstheit und ihre Erfassung.
  • Die Rolle der phonologischen Bewusstheit im normalen Schriftspracherwerb.
  • Analyse der Würzburger Studien zur Förderung phonologischer Fähigkeiten.
  • Effektivität von Trainingsprogrammen für Risikokinder.
  • Bedeutung der Prävention im vorschulischen Bereich.

Auszug aus dem Buch

1.3 Neurobiologische Aspekte

Die phonologische Bewusstheit ist vom ersten Lebensjahr bis hin ins Erwachsenenalter bedeutsam; entsprechend wurde untersucht (da wahrscheinlich), ob sich neurobiologische Korrelate dieser Fähigkeit finden lassen und ob eine genetische Veranlagung dafür zugrunde liegt.

Ergebnisse von Studien mit Bild gebenden Verfahren zeigen eine kortikale Aktivierung verschiedener Regionen bei Aufgaben zur phonologischen Bewusstheit, dazu gehören die frontalen Hirnregionen, die Brocaregion, Gyrus temporalis medius und inferior, Gyrus temporalis superior und Temporo- parietaler Cortex.

Ergebnisse von Zwillingsuntersuchungen zeigen, dass die Varianz der phonologischen Bewusstheit zur Hälfte genetisch erklärt werden, wobei nicht klar ist, ob ein oder mehrere Gene dabei eine Rolle spielen.

Ergebnisse von molekulargenetischen Untersuchungen zeigen, dass ein relevantes Gen für die phonologische Bewusstheit auf dem Chromosom 6 anzunehmen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Was bedeutet „phonologische Bewusstheit“?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der phonologischen Bewusstheit als eigenständige Komponente der Lautverarbeitung, erläutert Methoden zu deren Erfassung und beleuchtet die biologischen Grundlagen.

2 Die Bedeutung phonologischer Bewusstheit für den Schriftspracherwerb: Hier werden die Stadien des Lese- und Schreiblernprozesses dargelegt und der Zusammenhang zwischen phonologischen Fähigkeiten und dem Schriftspracherwerb durch verschiedene theoretische Ansätze diskutiert.

3 Die Würzburger Studien zur Förderung phonologischer Bewusstheit: Dieser zentrale Teil der Arbeit analysiert drei aufeinanderfolgende Studien, die die Effektivität spezieller Trainingsprogramme zur phonologischen Bewusstheit bei Kindergartenkindern und Risikokindern untersuchen.

Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert die Notwendigkeit einer frühzeitigen Förderung im Vorschulalter, diskutiert aktuelle Herausforderungen in der deutschen Bildungslandschaft und fordert eine verpflichtende Integration solcher Trainingsprogramme.

Schlüsselwörter

Phonologische Bewusstheit, Lese- und Rechtschreibstörung, Schriftspracherwerb, Legasthenie, Würzburger Studien, phonologische Informationsverarbeitung, Risikokinder, Prävention, Lautverarbeitung, phonemische Bewusstheit, Schriftsprachkompetenzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der zentralen Rolle der phonologischen Bewusstheit für das Erlernen von Lesen und Schreiben sowie den Auswirkungen bei Kindern mit Lese- und Rechtschreibstörungen (LRS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition phonologischer Bewusstheit, deren neurobiologische Grundlagen, den Verlauf des Schriftspracherwerbs und die Analyse wissenschaftlicher Interventionsstudien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den nachgewiesenen Zusammenhang zwischen phonologischer Bewusstheit und Schriftsprachkompetenz darzustellen und aufzuzeigen, wie frühzeitige Trainingsprogramme das Risiko für LRS minimieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Literaturarbeit durch, die bestehende Studien (insbesondere die Würzburger Studien) zusammenfasst, analysiert und in den Kontext der pädagogischen Praxis einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der phonologischen Bewusstheit, die Entwicklungsstufen des Lesens und Schreibens sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung dreier Würzburger Interventionsstudien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind unter anderem Phonologische Bewusstheit, Schriftspracherwerb, Lese- und Rechtschreibstörung (LRS), präventive Förderung und die Würzburger Studien.

Wie unterscheidet sich die „phonologische Bewusstheit im weiteren Sinne“ vom „engeren Sinne“?

Im weiteren Sinne geht es um Fähigkeiten wie Silbentrennen und Reimerkennen, während die phonologische Bewusstheit im engeren Sinne spezifische Kompetenzen wie Phonemanalyse und Phonemsynthese umfasst.

Welche Rolle spielen „Risikokinder“ bei der Untersuchung der Trainingsprogramme?

Risikokinder weisen bereits vor Schulbeginn schwache phonologische Leistungen auf; die Studien zeigen, dass gerade diese Gruppe durch gezieltes Training ihr Kompetenzniveau signifikant an das einer Kontrollgruppe angleichen kann.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit von Veränderungen im deutschen Bildungssystem?

Der Autor kritisiert das Ausbildungssystem der Kindergärtnerinnen in Deutschland und fordert, dass die Förderung phonologischer Bewusstheit als verpflichtender Bestandteil in die vorschulische Bildung integriert wird.

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Résumé des informations

Titre
Phonologische Bewusstheit und Lesestörung, Rechtschreibstörung
Université
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Note
2
Auteur
Gunnar Norda (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
13
N° de catalogue
V39542
ISBN (ebook)
9783638382816
ISBN (Livre)
9783638790499
Langue
allemand
mots-clé
Phonologische Bewusstheit Lesestörung Rechtschreibstörung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gunnar Norda (Auteur), 2005, Phonologische Bewusstheit und Lesestörung, Rechtschreibstörung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39542
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