Anything Goes? Eine systemtheoretische Betrachtung der postmodernen Gesellschaft


Hausarbeit, 2005

38 Seiten, Note: 1,0 (sehr gut)


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung

2 Einordnung und Wesen von Systemtheorie und Postmoderne
2.1 Systemtheorie
2.1.1 Entwicklungsgeschichte der Systemtheorie
2.1.2 Typik der Systemtheorie
2.1.3 Kritiker der Systemtheorie
2.2 Postmoderne
2.2.1 Entwicklungsgeschichte der Postmoderne
2.2.2 Typik der Postmoderne
2.2.3 Kritiker der Postmoderne

3 Grundlegende Begrifflichkeiten und Modelle
3.1 Systemtheoretische Grundtermini
3.1.1 Systemtypen
3.1.2 Differenz von System und Umwelt
3.1.3 Autopoiesis
3.1.4 Beobachtung
3.2 Soziologische Theorien der postmodernen Gesellschaft
3.2.1 Becks Risikogesellschaft
3.2.2 Schulzes Erlebnisgesellschaft
3.2.3 Gross´ Multioptionsgesellschaft
3.3 Funks Psychoanalyse der postmodernen Persönlichkeit

4 Systemtheoretische Sicht der postmodernen Gesellschaft
4.1 Gesellschaft/ Weltgesellschaft
4.2 Moderne/ Postmoderne
4.3 Differenzierung/ Komplexität
4.4 Risiko
4.5 Steuerung/ Intervention
4.6 Probleme der Weltgesellschaft

5 Fazit, Persönliches zur Postmoderne

Literaturverzeichnis

Internetquellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Die Gesellschaft unterliegt stetigem Wandel. Das zeigt sich in allen Lebensbereichen. Derzeit erscheint dieser Wandel allerdings in außergewöhnlichem Maße beschleunigt und dezentralisiert. Bei einer Beschreibung des Individuums und der Gesellschaft hat man das Gefühl, nicht hinterher zu kommen. Zu facettenreich und ungeheuer pluralisiert erscheint die Gesellschaft, als dass man sie in einer einzigen Arbeit beschreiben könnte. Das wäre vor einigen hundert Jahren noch ohne weiteres möglich gewesen. Sicher ist man nicht im Stande, jede einzelne Entwicklung nachzuzeichnen, jedoch lassen sich klare ideengeschichtliche Trends erkennen und das Leben in den verschiedenen Schichten und Milieus in hohem Maße allgemeingültig beschreiben. War eine verallgemeinernde Beschreibung der Gesellschaft nicht sogar vor fünfzig Jahren noch möglich? Dieser Arbeit liegt eine These zu Grunde, die auch diese Frage bejaht: Die These, dass wir in einer postmodernen Gesellschaft leben.

Die Postmoderne lässt sich vor allem am Wandel der Lebensauffassung und der Pluralisierung aller Lebensbereiche festmachen: Eine zunehmende Individualisierung erscheint als Gegenpol zum Globalisierungs-Trend, wobei der Einzelne mit seinem Bemühen um biografische Kontinuität und Krisenbewältigung zunehmend auf sich allein gestellt ist. Der Trend zur Single-Gesellschaft, im Verbund mit der Unfähigkeit zu festen Bindungen, sowohl im privaten, als auch im beruflichen Bereich, scheint das Bild des Individuums in der aufgeklärten westlichen Zivilisation zu sein. Man möchte sich, angesichts einer Vielzahl von Möglichkeiten, möglichst alle Handlungsalternativen offen halten und empfindet bei Festlegung auf einen Sachverhalt nicht selten Ärger über das Nicht-Nutzen anderer Optionen. Das Unverständnis älterer Generationen gegenüber neumodischen Verhaltensweisen und Arten des Auftretens ist dabei zwar nichts neues, allerdings gehen derzeit in besonderem Maße überlieferte Werte und Traditionen verloren.

Wie stellt sich nun die Gesellschaft unter diesen gravierenden Veränderungen dar? Führt der sozial entpflichtete Individualismus zum Tode der freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft?

Diese Arbeit soll die systemtheoretische Sichtweise der postmodernen Gesellschaft darstellen. Die grundlegende Frage, der dabei nachgegangen wird, ist die nach der Möglichkeit der Einbettung der Phänomene der Postmoderne in die soziologische Systemtheorie. Außerdem sollen die sich ergebenden Problemen der Gesellschaft aus systemischer Sicht erörtert werden. Dazu gilt es zunächst zu klären, was man unter der systemischen Sichtweise versteht und in welchem Rahmen der Systemtheorie sich diese Arbeit bewegt. Da sich die Systemtheorie als hochkomplexes Wissenschaftsmodell darstellt, soll hier nach einem Überblick über das Wesen der Theorie der Fokus auf einige ausgewählte Begrifflichkeiten gelegt werden. Daran anschließend muss geklärt werden, was genau man unter der Bezeichnung »postmoderne Gesellschaft« versteht. Hierfür werden eine Reihe von soziologischen Theorien vorgestellt, aus denen schnell ersichtlich werden soll, dass keine Einigkeit über die sichtbaren Auswirkungen bzw. über das eigentliche Existieren einer Postmoderne besteht. Gegen Ende der Arbeit werden die bis dahin dargestellten Stränge zusammengeführt, und somit die systemische Sicht der Postmoderne verständlich gemacht.

2 Einordnung und Wesen von Systemtheorie und Postmoderne

In diesem Kapitel werden Systemtheorie und Postmoderne zunächst unabhängig voneinander vorgestellt, um das Verständnis der Überlegungen in den Folgekapiteln zu erleichtern.

2.1 Systemtheorie

Die Systemtheorie ist die wohl umfassendste und komplexeste Theorie, die die Sozial- und Geisteswissenschaften derzeit zu bieten haben.1 In diesem Kapitel wird auf ihre Entwicklungsgeschichte, einige Wesensmerkmale und Kritikpunkte eingegangen.

2.1.1 Entwicklungsgeschichte der Systemtheorie

Die Entwicklungsgeschichte der soziologischen Systemtheorie ist, wie sich im Folgenden zeigen wird, eng verknüpft mit der Vita des deutschen Soziologen Niklas Luhmann, der als Weiterentwickler und Vollender dieser Theorie gilt. Knapp dreißig Jahre hat Luhmann an der Entwicklung einer Systemtheorie in diesem Wissenschaftszweig gearbeitet. Seine Theorie der Gesellschaft kann deshalb wohl ohne Umschweife als sein Lebenswerk bezeichnet werden.

Luhmann wird 1927 in Lüneburg geboren und wächst in wirtschaftlich bürgerlichen Verhältnissen auf. 1944 als Luftwaffenhelfer der Wehrmacht zum Kriegsdienst herbei gezogen, gerät er ein Jahr später in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung im Jahre 1946 folgt ein Studium der Rechtswissenschaft, das er 1950 mit erstem und zweitem Staatsexamen abschließt. Luhmann nimmt Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung auf, heiratet 1960 Ursula von Walter und beginnt noch im selben Jahr an der Harvard University in den USA beim amerikanischen Soziologen Talcott Parsons zu studieren. Dieser seinerseits entwickelt seine Handlungstheorie zum Strukturfunktionalismus weiter und stellt, darauf aufbauend, eine erste systemtheoretische Betrachtungsweise in der Soziologie vor.2 Luhmann, der nach zweijährigem Studium nach Deutschland zurückkehrt, wird Referent an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften und 1965 Abteilungsleiter einer Sozialforschungsstelle der Universität Münster. Nach seiner Dissertation und Habilitation an der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster, wird er 1968 Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld, an der er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1993 tätig ist. 1998 verstirbt Luhmann in Oerlinghausen bei Bielefeld.3

Von der 1969 gegründeten Fakultät für Soziologie an der Universität Bielefeld nach seinen Forschungsprojekten befragt, antwortet Luhmann: Entwicklung einer „Theorie der Gesellschaft; Laufzeit: 30 Jahre; Kosten: keine.“4 Und tatsächlich gibt es in den folgenden drei Jahrzehnten eine Unmenge an Schriften und Aufsätzen, in denen er schrittweise eine komplexe Theorie der Gesellschaft entwickelt.

Luhmann übernimmt die grundlegende Konzeption der Betrachtung sozialer Systeme von seinem »Lehrmeister« Talcott Parsons, richtet sich allerdings im Weiteren gegen Parsons, der Elemente von Systemen als Handlungen betrachtet5, während Luhmann sie als Kommunikation versteht.6 Aus dieser marginal anmutenden Kontroverse ergeben sich weitreichende theoretische und empirische Konsequenzen. Die Luhmannsche Systemtheorie lehnt sich außerdem an Betrachtungen des chilenischen Systembiologen Humberto Maturana, der sich allerdings seinerseits gegen einen Transfer seines Ansatzes in die Soziologie wendet.7 Die Forschungsergebnisse des in die USA emigrierten Kybernetikers Heinz von Foerster fließen ebenfalls in die Systemtheorie ein. Weiterhin schöpft Luhmann aus den Gedanken des Logikers George Spencer Brown in dessen Buch »Laws of Form« von 1969. Der Hintergrund für die »Laws of Form« ist ein technisches Anwendungsproblem, für das Spencer Brown einen mathematischen Zugang sucht.8 Luhmann räumt ihm im Theoriedesign der Systemtheorie eine tragende Rolle ein; ist fasziniert von „der spezifischen Kombination von Einfachheit und Komplexität“9 der »Laws of Form« und führt Spencer Brown in die deutsche Diskussion ein.

2.1.2 Typik der Systemtheorie

Das Vorhandensein von Systemen (griech. to systeme »Zusammenstellung«) ist das Grundaxiom der Systemtheorie. Ihren Ausgangspunkt nimmt die Theorie immer an der Unterscheidung von Systemen in Differenz zu ihrer Umwelt. Dabei schätzt sie Paradoxien und Zirkel.10 Luhmann hat einen eigenen, hochkomplexen Begriffsapparat geschaffen, dessen Erlernen die Voraussetzung für das korrekte Verständnis der Theorie ist. Er selbst sagt, dass seine Theorie einen „Komplexitätsgrad erreicht [hat], der sich nicht mehr linearisieren lässt“.11 Das veranlasst ihn schon früh zum Arbeiten mit einem System von Zettelkästen, deren Notizen spinnenförmig aufeinander verweisen und so die Organisation seiner komplexen Arbeit ermöglichen. Luhmann selbst gesteht ein, dass dadurch die Reihenfolge seiner Buchkapitel nur bedingt aufeinander aufbauen.12 Dementsprechend schwierig gestaltet sich somit jeder Versuch einer linearen Abhandlung über die Systemtheorie.

Die Systemtheorie ist als Meta-Theorie auf andere Wissenschaftszweige transferierbar. Heute wird sich ihrer nicht nur von Soziologen und Pädagogen, sondern auch von Psychologen, Biologen, Physikern, Ökonomen, Informatikern und Ingeneuren bedient. Durch die Systemtheorie werden Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten unterschiedlicher Systeme durch einheitliche Begrifflichkeiten und Werkzeuge verstehbar gemacht. Sie erhebt Anspruch auf Universalität13, ist interdisziplinär ausgerichtet und macht damit eine einheitliche Betrachtung verschiedener Wissenschaftszweige möglich. In gewisser Weise richtet sich die Systemtheorie damit gegen die zunehmende Spezialisierung der Wissenschaft in immer speziellere Teildisziplinen. Kybernetik und radikaler Konstruktivismus14 werden oft synonym gebraucht beziehungsweise als Basis der Theorie benannt.

2.1.3 Kritiker der Systemtheorie

In der Luhmann - Habermas - Kontroverse setzt sich Luhmann mit der Frankfurter Schule auseinander, die eine gegensätzliche Position zur Theorie der Gesellschaft bezogen hat. Während ihr bekannter Vertreter Jürgen Habermas die Wissenschaft als moralische Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft betrachtet, hält Luhmann ein moralisches Urteil und Kritik für nicht relevant. Luhmann betrachtet das Gesellschaftssystem als menschenfrei und bewußtseinslos15 („Entpersönlichung“16 ), was der Theorie den Vorwurf der Inhumanität einbringt.17 Trotz ihrer Etablierung in der Wissenschaft ist die Luhmannsche Theorie also durchaus nicht unumstritten.

2.2 Postmoderne

Die Postmoderne (lat. post »nach«) ist ein ab den 1950er Jahren auftretender Terminus für die Zeitepoche und geistig-kulturelle Bewegung, die nach Auffassung von Literaten, Philosophen, Künstlern, Architekten, Denkern, Anthropologen usw. die Moderne ablöst, ihr synchron gegenüber steht beziehungsweise sie vollendet.18 Im Folgenden wird auf ihre Entwicklungsgeschichte, einige Wesensmerkmale und Kritikpunkte eingegangen. Auffällig ist, dass das Subjekt und seine Operationen im Mittelpunkt einer Betrachtung der postmodernen Gesellschaft stehen.

2.2.1 Entwicklungsgeschichte der Postmoderne

Der Begriff der Postmoderne - „man müsste eher von einem Begriffsfeld sprechen“19 - wird in den kulturwissenschaftlichen Teildisziplinen sehr facettenreich und teilweise widersprüchlich definiert und lässt sich daher schwer präzisieren.

Ein erster Nachweis des Begriffes findet sich schon 1917 im Werk »Die Krisis der europäischen Kultur«, das vom deutschen Kulturphilosophen Rudolf Pannwitz verfasst wurde. Pannwitz bezieht sich auf Friedrich Nietzsche, der seinerzeit von der Überwindung der Moderne im Zeichen des Übermenschen spricht und deshalb immer wieder als eigentlicher Vater der Postmoderne ausgerufen und kritisiert wird.20 Vertreter der jüngeren Postmoderne-Diskussion ist unter anderem der französische Philosoph Jean Francois Lyotard, der 1979 in »Das postmoderne Wissen« für eine Anerkennung des radikalen gesellschaftlichen Pluralismus eintritt. 1985 verkündet Jürgen Habermas in einem weiteren Schlüsseltext zur Postmoderne die »neue Unübersichtlichkeit«. Habermas selbst gilt als harter Kritiker der Postmoderne und plädiert für die »Rettung der Moderne«. Wolfgang Welsch beschreibt in einer Reihe von Publikationen die »Transversalität« der Gesellschaft und Sherry Turkle 1995 in ihrem bekannten Werk »Life on the Screen« die Möglichkeiten des Identitätswechsels im Internet.

2.2.2 Typik der Postmoderne

Mittlerweile zeigen sich Phänomene der Postmoderne in allen Bereichen des Alltags. Bruno Hamann typologisiert »postmodern« als „etikettierte Bewusstseins-, Ausdrucks- und Verhaltensmuster in den verschiedensten Kultur- und Lebensbereichen [, die] ein einzigartiges Gleiten zwischen den Standpunkten, das Nebeneinander-Bestehen von unterschiedlichen und sogar widersprüchlichen (gegensätzlichen) Faktizitäten [und] Stilelementen [ermöglichen].“21

In Zeiten der Moderne negativ besetzte Begriffe wie »Pluralität«, »Beliebigkeit«, »Spontaneität« und »Trivialität« erfahren in der Postmoderne Zustimmung und Anerkennung. Lyotard verkündet das »Ende der Großen Erzählungen«.22 Das Wesen der Postmoderne hebt sich deutlich von der Einheitssehnsucht der Moderne ab. Vielmehr zeichnet es sich durch mangelnde Stringenz, die Zufälligkeit der Phänomene, absurde Sprache und Genre-Brüche aus. »Anything goes« sind die Schlagworte der Zeit; die Identität des postmodernen Menschen ist zusammengeflickt, fragmentarisch und kernlos (Abbildung 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: »Kernlosigkeit« des postmodernen Menschen23

Diese Patchwork- Identität ermöglicht dem Individuum das Leben einer Vielzahl von unterschiedlichsten, unverbundenen Rollen. Alles ist möglich. Nichts ist unmöglich. Es gibt unendlich viele Lebensweisen und kein Aufgehen des Menschen in der Gesamtheit (»Tod des Subjekts»).

Die Geschichte wird als regellose Abfolge heterogener Ereignisse betrachtet und es gibt keinen festen Sinnhorizont bei der Deutung der Welt. Die Postmoderne befürwortet radikale Pluralität des Subjektes, der Lebensformen, der Vernunft, der Wahrheit und der Wissenschaft. Heute findet sie ihren Niederschlag in den unterschiedlichsten Lebensbereichen: im Baustil, im Literaturstil, im Musikstil, im Philosophiestil usw.

Wolfgang Welsch erarbeitet in Bezug auf den Künstler Jean Dubuffet folgende vier allgemeine Merkmale einer »postmodernen Philosophie«:

1. Das Abrücken vom Anthropozentrismus,
2. das Abrücken vom Primat der Logik,
3. das Abrücken von der Monokultur des Sinns und
4. das Abrücken von der Prävalenz des Sehens.24

Erstens meint ein Abrücken von der abendländischen Sonderstellung des Menschen (Enthumanisierung in positivem Sinne), zweitens eine Abkehr von Vernunft und Rationalität, drittens eine Hinwendung zu Vieldeutigkeit und zu bewusst initiierter Polysemie25 und viertens eine tiefer-, über das optische hinausgehende Faszination, wobei Letzteres spezifisch auf postmoderne Kunst bezogen sein dürfte.

Auch dies stellt letztendlich nur eine Perspektive, den Versuch einer Systematisierung des Nicht-Systematisierbaren dar. Die unterschiedlichen Ansätze, sich dem Begriff der Postmoderne zu nähern, sind mittlerweile schwer zu überblicken.26

[...]


1 Vgl. Lenzen 2002, S.151

2 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Talcott_Parsons [Download 2005-04-24]

3 Vgl. Luhmann 1997, S. 11

4 Berghaus 2002, S. 16

5 Luhmann 1992, ohne Seite

6 Genaue Erläuterungen zu den Begrifflichkeiten Soziales System, Kommunikation und Element werden in Kapitel 3.1 gemacht.

7 Vgl. http://wikipedia.org/wiki/Niklas_Luhmann [Download 2005-04-24]

8 Vgl. Schönwälder et al. 2004, S. 22

9 Schönwälder et al. 2004, S. 246

10 Vgl. Fuchs 1997, S. 19

11 Luhmann 1984, S. 14 f

12 Vgl. Luhmann 1997, S. 1138

13 Vgl. Berghaus 2002, S. 25

14 Der radikale Konstruktivismus ist nach Willke allerdings keine zwingende erkenntnistheoretische Voraussetzung für systemtheoretisches Denken. Angemessener erscheint ihm ein reflektierter Rekonstruktivismus. (Vgl. Willke 1989, S. 65)

15 Vgl. Fuchs 1997, S. 24

16 Willke 1989, S. 44

17 Weitere Ausführungen zum Antihumanismus der Systemtheorie finden sich in den Kapiteln 3.1.1 und 4.5.

18 Brockhaus 1996, S. 403

19 Münnix 2003, S. 7

20 Brockhaus 1996, S. 403

21 Hamann 1998, S. 171

22 Vgl. Luhmann 1997, S. 1144

23 Diese Zeichnung orientiert sich am Tafelbild einer anthropologischen Vorlesung von Jürgen Hüllen am 07.12.2004 an der Helmut Schmidt Universität Hamburg. Hüllen selbst gilt als Kritiker der Postmoderne und bezeichnet sie als »Feind im eigenen Schützengraben der Anthropologie«.

24 Vgl. Welsch 1990, S. 82

25 Vgl. Welsch 1990, S. 81

26 Drei soziologische Ansätze zur Beschreibung der postmodernen Gesellschaft werden in Kapitel 3.2 vorgestellt.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Anything Goes? Eine systemtheoretische Betrachtung der postmodernen Gesellschaft
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg  (Professur für Allgemeine Pädagogik unter Berücksichtigung ihrer systematischen und philosophischen Grundlagen)
Veranstaltung
Erziehung und der heimliche Lehrplan lebender und sozialer Systeme
Note
1,0 (sehr gut)
Autor
Jahr
2005
Seiten
38
Katalognummer
V39765
ISBN (eBook)
9783638384551
Dateigröße
717 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anything, Goes, Eine, Betrachtung, Gesellschaft, Erziehung, Lehrplan, Systeme
Arbeit zitieren
Marcel Bohnert (Autor), 2005, Anything Goes? Eine systemtheoretische Betrachtung der postmodernen Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39765

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