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Augustus als Volkstribun Sein Verhältnis zur Plebs

Título: Augustus als Volkstribun Sein Verhältnis zur Plebs

Trabajo de Seminario , 2005 , 21 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Laura Anna Friedrichs (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Tacitus bezeichnete Augustus´ tribunicia potestas als „summum fastigium, als höchsten Gipfel seiner Macht“1. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zum einen mit dieser These und der Frage, ob aus heutiger Sicht – 2028 Jahre nachdem Augustus die tribunicia potestas auf Lebenszeit verliehen bekommen hat – noch nachzuvollziehen ist, was Tacitus einst behauptete. Vor allem werde ich dazu Augustus selbst zu Wort kommen lassen. Des Weiteren möchte ich Augustus´ Verhältnis zur plebs schildern – was er für die Mehrheit der römischen Be völkerung tat und in welchem Umfang er es tat. Ich werde aufzeigen, wie Kaiser Augustus die tribunizische Amtsgewalt nutzte, in welchem Maße diese ihm angetragene Würde sein Tun und Handeln, sein Wirken im Rahmen seiner Möglichkeiten als princeps bestimmte. Darüber hinaus möchte ich verdeutlichen, worin Bedeutung und Aufgabe eines Volkstribuns ursprünglich lagen; was es bedeutete Volkstribun zu sein – bevor Augustus in Erscheinung trat und dem Amt des Volkstribunen eine neue Bedeutung gab. Wie wandelte sich schließlich nach Augustus´ Zeit als princeps diese potestas, worin liegt der grundlegende Unterschied zur vorherigen Praxis? Für mich interessant – und auch wichtig für das damalige und heutige Verständnis von Politik und Gesellschaft ist, wie sich politisches und soziales Engagement des Augustus miteinander verknüpfen. Augustus hat es – wie kaum ein anderer – verstanden, sein Volk, seine Untertanen an sich zu binden. Der Volkstribun war für das einfache Volk, die breite Masse, zuständig. Seine Hauptaufgabe lag in der Vertretung der plebejischen Interessen gegenüber den Patriziern. Auch wenn Augustus ausschließlich die Amtsgewalt des Volkstribuns innehatte, so verstand er es trotzdem diese potestas klug und mit Bedacht einzusetzen und die plebs hinter sic h zu stellen. Als pontifex maximus war Augustus zudem der oberste Priester Roms und somit für alle religiösen Belange zuständig. Er sicherte sich so die Treue und Zustimmung der Priesterschaft. Als princeps und „Erster Mann im Staat“ stand Augustus über allen anderen. [...] 1 Tac. ann. 3,56.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Vor Augustus´ Zeit

2.2 Augustus´ Weg als Volkstribun

2.3 Was tat Augustus für sein Volk?

- populäre Handlungsweisen -

2.4 Zum Verhältnis zwischen princeps und plebs

2.5 Nach Augustus´ Zeit

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Kaiser Augustus zur römischen Plebs und die strategische Nutzung der tribunicia potestas als Instrument seiner Machtausübung, um die Verbindung zwischen politischer Legitimation und sozialer Fürsorge zu beleuchten.

  • Bedeutung und Funktion des Volkstribunats in der Römischen Republik
  • Die Entwicklung und Transformation des Amtes unter Augustus zum Prinzipat
  • Sozial- und wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bindung der Plebs an den Princeps
  • Die Rolle der auctoritas und der tribunicia potestas als Stützen der kaiserlichen Herrschaft
  • Kommunikation und Interaktion zwischen Herrscher und Volk durch "Brot und Spiele"

Auszug aus dem Buch

2.1 Vor Augustus´ Zeit

„Volkstribun, Beamter zum Schutze des Volkes mit Vetorecht gegen sämtliche behördliche Maßnahmen, besitzt persönliche Unverletzlichkeit“4, so die Definition im Register der Sueton-Ausgabe „Leben der Caesaren“.

In der voraugusteischen Zeit war der Volkstribun ein regulär gewählter „Beamter“ – dies war jedoch die Würde, welche die späteren Caesaren fast automatisch innehatten, um damit ihre Machtgrundlage im Volk zu konstituieren. Seit etwa 490 v. Chr. war der tribunus plebis ein römischer Beamter der römischen Plebejer, dessen Hauptfunktion in der Interessensvertretung der Plebejer gegenüber den Patriziern lag. Seine Person war sakrosankt – unverletzlich, unantastbar, heilig. Besondere Macht erhielt der Volkstribun durch das ihm zur Verfügung stehende Vetorecht gegenüber den kurulischen Magistraten und dem Senat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die These des Tacitus vor und definiert das Forschungsziel, die Rolle des Augustus als Volkstribun und sein Verhältnis zur Plebs zu analysieren.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in fünf Unterkapitel, die von der historischen Herleitung des Amtes über den politischen Aufstieg des Augustus bis hin zu seinen konkreten sozialpolitischen Maßnahmen und der Transformation der Amtsgewalt reichen.

3. Schluss: Der Schluss fasst zusammen, dass Augustus die tribunicia potestas als fundamentales Herrschaftsinstrument nutzte, um seine Autorität zu festigen und als Princeps eine Brücke zwischen dem Staat und der Plebs zu schlagen.

Schlüsselwörter

Augustus, Volkstribun, tribunicia potestas, Princeps, Plebs, Römische Geschichte, Politik, Machtausübung, Sozialpolitik, auctoritas, sacrosanctitas, Prinzipat, Herrschaftslegitimation, Brot und Spiele, Res Gestae

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die politische Rolle des Kaisers Augustus als Inhaber der tribunicia potestas und wie er dieses eigentlich republikanische Amt nutzte, um sein Verhältnis zur römischen Plebs zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Volkstribunats, der Machtlegitimation durch die tribunicia potestas sowie den konkreten sozial- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Milderung sozialer Spannungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Augustus die tribunizische Amtsgewalt einsetzte, um trotz seiner Rolle als Alleinherrscher eine Verbindung zum Volk aufzubauen und seine Herrschaft zu legitimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bedeutender Althistoriker sowie der kritischen Auswertung von Primärquellen wie Augustus' Res Gestae, Sueton und Tacitus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Volkstribunats, Augustus' politischen Werdegang, seine Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenslage der Plebs und die dauerhafte Bedeutung dieser potestas für spätere Kaiser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Augustus, tribunicia potestas, Princeps, Plebs, soziale Fürsorge, auctoritas und die Transformation der römischen Staatsform zum Prinzipat.

Wie unterschied sich die Machtbasis des Augustus von der der früheren Volkstribune?

Während der Volkstribun in der Republik ein zeitlich begrenzter Beamter war, löste Augustus die tribunizische Amtsgewalt vom eigentlichen Amt und nutzte sie lebenslang als eine tragende Säule seiner Macht.

Warum war die cura annonae für Augustus so wichtig?

Die Übernahme der Getreideversorgung war eine direkte Reaktion auf Versorgungskrisen und Unruhen; sie festigte Augustus' Ruf als Garant für Ordnung und Sicherheit und band die Bevölkerung enger an seine Person.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Augustus als Volkstribun Sein Verhältnis zur Plebs
Universidad
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Calificación
1,0
Autor
Laura Anna Friedrichs (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
21
No. de catálogo
V39874
ISBN (Ebook)
9783638385398
ISBN (Libro)
9783656852865
Idioma
Alemán
Etiqueta
Augustus Volkstribun Sein Verhältnis Plebs
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Anna Friedrichs (Autor), 2005, Augustus als Volkstribun Sein Verhältnis zur Plebs, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/39874
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