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Internet: Von der Massenkommunikation wieder zurück zur Individualkommunikation?

Título: Internet: Von der Massenkommunikation wieder zurück zur Individualkommunikation?

Trabajo de Seminario , 1998 , 13 Páginas , Calificación: Sehr Gut

Autor:in: MMag. Philipp Kaufmann (Autor), Angelika Obermayr (Autor), Gudrun Amersberger (Autor)

Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit wurde im Rahmen der Vorlesung/Übung 1.1. erarbeitet, von Univ.-Prof. Gottschlich und Univ.-Prof. Langenbucher im Wintersemester 1997/98 gehalten wurde. Die Aufgabenstellung war die wissenschaftliche Abhandlung eines kommunikationswissenschaftlichen Problems. Diese Herausforderung haben wir in Gruppenarbeit gelöst, indem wirein für uns überaus interessantes Thema, das uns drei auch in unserer Freizeit beschäftigt, ausgewählt haben. Eine uns selbst gestellte Fragestellung haben wir mittels einer intensiven Literatursuche versucht zu beantworten: Führt das Internet von der Massenkommunikation
wieder zurück zur Individualkommunikation?
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Von der Massenkonmmunikation zur technisch vermittelten Individualkommunikation

4. „Elektronische Gemeinschaften“ eine Vision?

5. Gleichheit in der Computergemeinschaft: Mythos oder Wirklichkeit?

6. „Elektronische Gemeinschaften“ - Gruppen im virtuellen Raum

7. Konstitution „elektronischer Gemeinschaften“

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Wandel in der Mediennutzung und Kommunikation durch die Etablierung des Computers als neues Kommunikationsmittel. Das zentrale Ziel ist es, die wissenschaftliche Fragestellung zu beantworten, ob das Internet zu einer Rückkehr von der Massenkommunikation zur Individualkommunikation führt und wie sich dabei sogenannte „elektronische Gemeinschaften“ konstituieren.

  • Transformation vom dispersen Publikum zum interaktiven Nutzer.
  • Differenzierung zwischen Massen- und Individualkommunikation im digitalen Zeitalter.
  • Soziologische und kommunikationswissenschaftliche Einordnung elektronischer Gemeinschaften.
  • Die Rolle des virtuellen Raums und der Anonymität in der Computergemeinschaft.
  • Voraussetzungen für die Konstitution und den Bestand virtueller Gruppen.

Auszug aus dem Buch

Von der Massenkonmmunikation zur technisch vermittelten Individualkommunikation

Das „disperse Publikum“ gründet sich nach Maletzke durch eine „gemeinsame Zuwendung mehrerer in der Regel vieler Menschen, zu einem gemeinsamen Gegenstand, nämlich zu den Aussagen der Massenkommunikation. Es ist „weder strukturiert noch organisiert, es weist keine Rollenspezialisierung auf und hat keine Sitte und Tradition, keine Verhaltensregeln und Riten und keine Institutionen“.

Individualkommunikation charakterisiert sich u.a. durch Interaktivität im Sinne von Wechselseitigkeit ein gegenseitig aufeinanderbezogenes soziales und kommunikatives Handeln. Betrachtet man nun „Interaktivität“ in Zusammenhang mit dem Begriff der „interpersonalen Kommunikation“, so ist es angemessener von „interaktionsermöglichenden Medien“ zu sprechen. Da „interaktionsermöglichende Medien“ zwei oder mehrere Kommunikationspartner verbinden können , sind diese als solche nicht mehr „interaktiv“ zu bezeichnen. Der Nutzer erhält nicht nur ein „feedback“ (Computerspiel bpw.), sondern hat überdies die Möglichkeit eines gegenseitig aufeinanderbezogenen, technisch vermittelten kommunikativen Handelns. Der „aktive“ Rezipient wandelt sich zum „inter-aktiven“ Nutzer, unabhängig davon, ob dies gleichzeitig oder zeitlich verschoben geschieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert den Entstehungskontext der Arbeit im Rahmen einer universitären Lehrveranstaltung und formuliert die zugrunde liegende Forschungsfrage.

2. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Kommunikationswissenschaft durch das Zeitalter des Multimedia und die Etablierung des Computers als neues Massenmedium.

3. Von der Massenkonmmunikation zur technisch vermittelten Individualkommunikation: Hier wird der theoretische Übergang vom dispersen Publikum hin zur technisch vermittelten Interaktion und der Wandel zum „interaktiven“ Nutzer analysiert.

4. „Elektronische Gemeinschaften“ eine Vision?: Dieses Kapitel diskutiert, ob der Computer lediglich ein Medium bleibt oder den Kern einer neuen Form von „Gemeinschaft“ im virtuellen Raum bildet.

5. Gleichheit in der Computergemeinschaft: Mythos oder Wirklichkeit?: Es wird kritisch hinterfragt, inwieweit digitale Netzwerke durch die Nivellierung sozialer Merkmale wie Alter oder Status eine „wahre Demokratie“ fördern können.

6. „Elektronische Gemeinschaften“ - Gruppen im virtuellen Raum: Das Kapitel definiert virtuelle Gruppen über den Faktor Raum und die Überwindung physischer Distanz bei gleichzeitiger Herausbildung von Medienidentitäten.

7. Konstitution „elektronischer Gemeinschaften“: Den Abschluss bildet die Untersuchung der notwendigen Regeln, Partizipationsvoraussetzungen und der Beständigkeit, die zur Bildung einer dauerhaften „community“ führen.

Schlüsselwörter

Internet, Massenkommunikation, Individualkommunikation, elektronische Gemeinschaften, Interaktivität, Multimedia, Computergemeinschaft, virtueller Raum, Medienidentität, Kommunikationstechnologie, Cyberspace, soziale Netzwerke, Partizipationsregeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Veränderungen in der Kommunikationslandschaft durch die Einführung neuer Medien und untersucht, ob das Internet die klassischen Strukturen der Massenkommunikation zugunsten einer personalisierten Kommunikation auflöst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Konstitution „elektronischer Gemeinschaften“, der Rolle der Interaktivität sowie der soziologischen Betrachtung von Gruppen im virtuellen Raum.

Was ist das primäre Ziel der wissenschaftlichen Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob durch die Internetnutzung eine Rückkehr zur Individualkommunikation stattfindet und wie sich dieser Prozess theoretisch fundieren lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer intensiven Literaturrecherche und der theoretischen Auseinandersetzung mit kommunikationswissenschaftlichen Begriffen und Modellen im Kontext der Multimedia-Entwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung von Massenmedien zur Individualkommunikation, der Vision elektronischer Gemeinschaften sowie der Frage, welche Regeln und Bedingungen für die Entstehung solcher virtuellen Gruppen notwendig sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Interaktivität, elektronische Gemeinschaften, virtueller Raum, Medienidentitäten und der Strukturwandel der technischen Medien.

Wie unterscheidet sich eine „elektronische Gemeinschaft“ von einem „dispersen Publikum“?

Während ein disperses Publikum durch eine einseitige und unstrukturierte Mediennutzung gekennzeichnet ist, basieren elektronische Gemeinschaften auf gegenseitiger Interaktion, gemeinsamen Gebrauchsweisen und einer Beständigkeit der Kommunikation.

Welche Bedeutung kommt dem Faktor „Raum“ im Kontext virtueller Gruppen zu?

Der Raum im virtuellen Kontext konstituiert sich durch die Aufhebung geografischer Entfernungen, wobei die Teilnehmer einen imaginären Ort der Telepräsenz schaffen, der geografisch nicht mehr eindeutig zu verorten ist.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Internet: Von der Massenkommunikation wieder zurück zur Individualkommunikation?
Universidad
University of Vienna  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften)
Curso
1. Abschnitt
Calificación
Sehr Gut
Autores
MMag. Philipp Kaufmann (Autor), Angelika Obermayr (Autor), Gudrun Amersberger (Autor)
Año de publicación
1998
Páginas
13
No. de catálogo
V4014
ISBN (Ebook)
9783638124980
Idioma
Alemán
Etiqueta
Massenkommunikation Internet Individualkommunikation Kommunikationstheorie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
MMag. Philipp Kaufmann (Autor), Angelika Obermayr (Autor), Gudrun Amersberger (Autor), 1998, Internet: Von der Massenkommunikation wieder zurück zur Individualkommunikation?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4014
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