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Total Quality Management - Qualität als Herausforderung für Unternehmen im Wettbewerb

Title: Total Quality Management - Qualität als Herausforderung für Unternehmen im Wettbewerb

Term Paper , 2005 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sebastian Selzer (Author), Franziska Haseloff (Author), Sina Wegner (Author), Nicole Martin (Author), Steffan Sani (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Der rasche Wandel in der heutigen Zeit stellt hohe Anforderungen an die Unternehmen.
Einerseits wachsen die Kundenerwartungen bezüglich der Produktqualität und gleichzeitig verschärft sich zunehmend der internationale Wettbewerb.

Die Kunden können heutzutage nicht mehr nur zwischen nationalen Anbietern wählen, sondern dank des World Wide Web und der Globalisierung stehen ihnen eine Vielzahl von Anbietern auf der ganzen Welt zur Verfügung. Damit wächst den Kunden neue Macht zu.

Es genügt nicht mehr, Produkte und Dienstleistungen durchschnittlicher Qualität anzubieten. Noch drastischer ist die Wirkung von Minderqualität. Große Rückrufaktionen aufgrund von fehlerhaften Produkten verursachen nicht nur messbare Kosten, wie Entschädigungen, sondern können das Image einer Firma nachhaltig schädigen.

Die Unternehmen müssen dieser neuen Situation mit neuen Führungskonzepten entgegentreten. Die Unternehmensstrategie „Qualität“ verspricht dabei mehr denn je Erfolg.
Es ist jedoch zu beachten, dass bereits eine große Zahl von Betrieben nach der DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Folglich grenzt dieses Zertifikat ein Unternehmen nicht mehr signifikant von seinen Mitbewerbern ab.

Wie sollten die Unternehmen sich dieser Herausforderung stellen um im Wettbewerb zu bestehen ohne dabei die Bedürfnisse der Kunden, Lieferanten und ihre eigenen zu vernachlässigen?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung

3. Von der DIN ISO bis hin zum Total Quality Management

4. Total Quality Management

4.1. Die Grundpfeiler von TQM

4.2. Qualität und Wirtschaftlichkeit

4.3. Die Deming - Reaktionskette

4.4. TQM als Managementkonzept

5. KAIZEN

6. Qualitätsmanagement in der Fertigung und Montage

7. Fazit

Zielsetzung und Themenbereiche

Diese Arbeit untersucht das Konzept des Total Quality Management (TQM) als umfassende Unternehmensstrategie und setzt es in den Kontext historischer Entwicklungen sowie moderner Qualitätsnormen wie der DIN EN ISO 9000-Reihe, um aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch ganzheitliche Prozessoptimierung und Kundenorientierung langfristig sichern können.

  • Historische Entwicklung des Qualitätsmanagements
  • Abgrenzung und Übergang von DIN ISO zu TQM
  • Die drei Grundpfeiler des TQM: Kunden-, Prozess- und Mitarbeiterorientierung
  • Optimierung von Qualität und Wirtschaftlichkeit
  • Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung (KAIZEN)
  • Qualitätssicherung in der Fertigung und Montage

Auszug aus dem Buch

4.2. Qualität und Wirtschaftlichkeit

Der Zusammenhang zwischen Qualität und Kosten hat sich grundlegend geändert. Lange Zeit herrschte das Grundverständnis vor, wonach höhere Qualität nur mit höheren Kosten zu erreichen ist bzw. kürzere Durchlaufzeiten unvermeidlich schlechtere Qualität bedeuten. Die frühere Qualitätskostenrechnung bewies sogar das Fehler sein müssten. Ihr Minimum und damit die optimale Qualitätskostenlage liegen nicht bei „Null-Fehlern“ (s.Abb.1).

Unter dem steigenden Wettbewerbsdruck aus Japan erfolgte aber die Abkehr von der Ausrichtung auf die Qualitätskostenlage. Nach der neuen Sichtweise auf der Grundlage des TQM steht Qualität im Unternehmen an oberster Stelle. Und nicht nur die Qualität der Produkte, sondern auch die der Prozesse. Das Entweder-oder-Verhältnis zwischen Qualität und Produktivität löst sich somit auf. Mit steigender Qualität der Prozesse erhöht sich auch zwangsläufig die Produktivität, bspw. durch weniger Nacharbeiten, Verschwendung und vor allem Fehler. Die hohe Prozessqualität wirkt sich wiederum auf die Produktqualität aus. So führt eine höhere Produktqualität u.a. zu steigender Kundenzufriedenheit und zu geringeren Fehlerkosten aus Kulanz und Gewährleistung.

Diese veränderte Sichtweise erfordert eine Neugliederung der qualitätsbezogenen Kosten. Die ursprüngliche Dreiteilung in Fehlerverhütungs-, Prüf- und Fehlerkosten ermöglicht es nicht die Wertschöpfungskette in ihrer Gesamtheit darzustellen. Es ist notwendig die reine Kostenbetrachtung mit dem Nutzen für den Kunden zu überlagern. Die zweckmäßige Unterteilung aller Prozesse der Wertschöpfungskette in Nutz-, Stütz-, Blind- und Fehlleistung verdeutlicht die Geschäftsprozesse, die aus Kundensicht tatsächlich wertschöpfender Art sind. Die Nutzleistungen beinhalten alle geplanten Prozesse, die den Wert des Produktes und des Kundennutzen erhöhen. Die Stützleistung unterstützt die Nutzleistung nur und ist nicht werterhöhend. Im Gegensatz dazu ist die Blind- und Fehlleistung ungeplant und nicht werterhöhend bzw. sogar wertmindernd (s.Abb.2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den wachsenden internationalen Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit für Unternehmen, sich über Qualitätsstrategien neu zu positionieren.

2. Historische Entwicklung: Zeichnet den Weg von der frühen Qualitätskontrolle nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur Etablierung moderner, kundenorientierter Management-Philosophien in Japan und den USA nach.

3. Von der DIN ISO bis hin zum Total Quality Management: Analysiert die Rolle der DIN EN ISO Normen als Grundlage und zeigt die Entwicklung hin zum umfassenden TQM-Ansatz auf.

4. Total Quality Management: Definiert TQM als Prinzip der Unternehmenskultur, das auf Kunden-, Prozess- und Mitarbeiterorientierung basiert und die Wirtschaftlichkeit durch Fehlervermeidung steigert.

5. KAIZEN: Erläutert die Philosophie der kontinuierlichen, unendlichen Verbesserung und ihre Bedeutung für die tägliche Prozessoptimierung.

6. Qualitätsmanagement in der Fertigung und Montage: Beleuchtet die Bedeutung der Qualitätssicherung durch moderne Prüfmechanismen und statistische Methoden in der Produktion.

7. Fazit: Fasst zusammen, dass die Umsetzung von TQM eine dauerhafte Managementaufgabe ist, die essenziell für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit bleibt.

Schlüsselwörter

Total Quality Management, TQM, KAIZEN, Qualitätsmanagement, ISO 9001, Prozessoptimierung, Kundenorientierung, Prozessorientierung, Wirtschaftlichkeit, Null-Fehler-Prinzip, Wertschöpfungskette, Qualitätssicherung, Unternehmensführung, Wettbewerbsfähigkeit, Qualitätskosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das Konzept des Total Quality Management (TQM) als umfassende Management-Strategie zur Steigerung von Produkt- und Prozessqualität sowie deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Evolution des Qualitätsmanagements, die Bedeutung von DIN-ISO-Normen, die methodische Umsetzung von TQM und KAIZEN sowie die Qualitätssicherung in der Fertigung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den Wandel hin zu einer gelebten TQM-Philosophie ihre Wettbewerbsfähigkeit durch optimierte Prozesse und eine hohe Kundenzufriedenheit nachhaltig sichern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden beschrieben?

Die Arbeit beschreibt den Einsatz von statistischen Methoden zur Prozessüberwachung, die Einteilung von Prozess-Leistungsarten (Nutz-, Stütz-, Blind- und Fehlleistung) und den Einsatz von Checklisten zur Prozessoptimierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (DIN ISO, TQM-Pfeiler), das KAIZEN-Prinzip und praktische Anwendungen im Qualitätsmanagement für die Fertigung und Montage.

Welche Keywords charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind TQM, KAIZEN, Prozessorientierung, Kundenorientierung, Qualitätskosten, ISO 9001 und Wertschöpfungskette.

Wie unterscheidet sich KAIZEN vom allgemeinen TQM-Ansatz?

KAIZEN wird als Philosophie der kontinuierlichen, unendlichen Verbesserung im Kleinen verstanden, die entweder als integraler Bestandteil des TQM oder als eigenständiges Prinzip betrachtet wird.

Warum reicht eine reine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 heute oft nicht mehr aus?

Das Dokument weist darauf hin, dass eine DIN EN ISO 9001 Zertifizierung ein Unternehmen kaum noch signifikant von Wettbewerbern abhebt, da sie lediglich ein grundlegendes Hilfsmittel und keinen umfassenden Ersatz für eine TQM-Strategie darstellt.

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Details

Title
Total Quality Management - Qualität als Herausforderung für Unternehmen im Wettbewerb
College
University of Applied Sciences Berlin
Course
Operatives Produktionsmanagement
Grade
2,0
Authors
Sebastian Selzer (Author), Franziska Haseloff (Author), Sina Wegner (Author), Nicole Martin (Author), Steffan Sani (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V40184
ISBN (eBook)
9783638387606
ISBN (Book)
9783638778893
Language
German
Tags
Total Quality Management Qualität Herausforderung Unternehmen Wettbewerb Operatives Produktionsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Selzer (Author), Franziska Haseloff (Author), Sina Wegner (Author), Nicole Martin (Author), Steffan Sani (Author), 2005, Total Quality Management - Qualität als Herausforderung für Unternehmen im Wettbewerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40184
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