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Die soziodemographische Entwicklung der nichtdeutschen Bevölkerung der Freien und Hansestadt Hamburg im Zeitraum 1975 - 1999 am Beispiel stark vertretener Ethnien

Title: Die soziodemographische Entwicklung der nichtdeutschen Bevölkerung der Freien und Hansestadt Hamburg im Zeitraum 1975 - 1999 am Beispiel stark vertretener Ethnien

Term Paper , 2002 , 11 Pages , Grade: 1,50

Autor:in: Michael A. Braun (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities
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Nachdem Deutschland seit einigen Jahrzehnten Einwanderungsland ist, hat sich auch das Gesicht dieser Republik verändert. Die Bevölkerung ist, nicht nur auf den ersten Blick, vielschichtiger geworden. Wobei man hier allerdings nicht pauschal von einer offeneren und toleranteren Gesellschaft ausgehen sollte. Auch in Hamburg sind diesbezüglich zahlreiche Veränderungen eingetreten.

Diese Hausarbeit ist aus der Ansicht heraus entstanden, dass der Stellenwert der nichtdeutschen Bevölkerung Hamburgs oft falsch eingeschätzt und unzureichend gewürdigt wird. Häufig werden vorschnell Aussagen, meist subjektiver Art, über Mitbewohner getroffen, die objektiv nicht nachvollziehbar sind. Dabei spielen oft Motive und Ideologien eine wesentliche Rolle. Aber auch eigene Ängste und die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflussen die Meinungsbildung eines Individuums in Bezug auf Mitbewohner mit Migrationshintergrund. Insofern ist es wichtig, gezielt und entschlossen gegen falsche Bilder vorzugehen. Dies kann nach Ansicht des Autors nur durch eine Fülle anschaulich vermittelter Zahlen geschehen. Die vorliegende Hausarbeit versucht deshalb, die aktuelle soziodemographische Situation der Nichtdeutschen in Hamburg treffend zu beschreiben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

- Zieldefinition bzw. Grund dieser Hausarbeit

- Methode & damit verbundene Probleme

Hauptteil

1. Demographie – gegenläufige Entwicklungen

1.1. Entwicklung des Ausländeranteils

1.2. Herkunft

1.3. Altersstruktur

1.4. Aufenthaltsdauer

2. Lokalität – Segregation und Konzentration

2.1. Räumliche Verteilung in Hamburg – Konzentration

2.2. Soziale Distanz sowie Wohnung und Wohnumfeld

Fazit

- Eigene abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die soziodemographische Entwicklung der nichtdeutschen Bevölkerung in Hamburg im Zeitraum von 1975 bis 1999, um ein fundiertes Bild über die Lebenssituation sowie räumliche Verteilungsmuster unter Berücksichtigung verschiedener Ethnien zu zeichnen.

  • Analyse der demographischen Entwicklung und des Ausländeranteils
  • Untersuchung der Herkunft und Altersstruktur nichtdeutscher Bevölkerungsgruppen
  • Betrachtung von Segregationsphänomenen und räumlicher Konzentration
  • Evaluation von Wohnverhältnissen und sozialer Distanz
  • Diskussion integrationspolitischer Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

1.2. Herkunft

Betrachtet man nun die nichtdeutsche Bevölkerung Hamburgs unter dem Aspekt der Herkunft, dann zeigt sich auch hier ein gespaltenes Bild. Zum einen gibt es eine große Vielfalt an unterschiedlichen Herkunftsnationen, zum anderen aber eine klare Polarisierung auf einige wenige Schwerpunktländer bzw. –regionen. So lebten im Jahr 2000 in Hamburg besonders viele Menschen aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien, Polen, Afghanistan, dem Iran, Portugal, Griechenland und Italien. Diese Schwerpunkte hatten sich im Laufe des beobachteten Zeitraumes von 1975 bis 1999 allerdings immer wieder geändert. Gründe hierfür waren meist die typischen Migrationsbeweggründe.

Unter den Nichtdeutschen stellen türkische Staatsbürger mit 67.387 Menschen die größte Minorität (24,68% der Nichtdeutschen; 3,95% der Gesamtbevölkerung). Zum Vergleich: Im gesamten Bundesgebiet lebten Ende 1997 rund 2,107 Mio. türkische Staatsbürger; in Hamburg (1997: 71.426) lebten demzufolge also 3,39% aller in Deutschland lebenden Türkinnen und Türken.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es werden die Motivation für die Themenwahl und die methodischen Herausforderungen bei der Datenbeschaffung erläutert.

1. Demographie – gegenläufige Entwicklungen: Dieses Kapitel analysiert die quantitativen Verschiebungen des Ausländeranteils, die Altersstruktur sowie die Herkunft der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

2. Lokalität – Segregation und Konzentration: Hier wird die räumliche Verteilung der Nichtdeutschen im Stadtgebiet untersucht und Aspekte wie soziale Distanz sowie Wohnverhältnisse beleuchtet.

Fazit: Der Autor resümiert die Notwendigkeit von Zuwanderung und fordert eine stärkere politische Steuerung, um Segregation entgegenzuwirken und Integration zu fördern.

Schlüsselwörter

Hamburg, Nichtdeutsche Bevölkerung, Demographie, Ausländeranteil, Migration, Herkunft, Altersstruktur, Aufenthaltsdauer, Segregation, Konzentration, Wohnumfeld, Integration, Soziale Distanz, Ethnien, Statistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sozioökonomische Entwicklung der nichtdeutschen Bevölkerung in Hamburg zwischen 1975 und 1999.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf demographischen Entwicklungen, Herkunftsnationen, Altersstrukturen, räumlicher Segregation und Wohnbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, der subjektiven Meinungsbildung mit einer fundierten Datenbasis entgegenzuwirken und die reale soziodemographische Situation aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine umfassende Auswertung vorhandener Statistiken (u.a. Melderegister, Ausländerzentralregister) sowie auf Ergebnisse der Studie „Leben und Wohnen in Hamburg“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine demographische Analyse und eine Untersuchung der lokalen Segregationsmuster in Hamburg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Migration, Hamburg, Demographie, Ausländeranteil, Segregation, Integration und ethnische Herkunft.

Warum gibt es Unterschiede in den statistischen Datenquellen?

Der Autor weist darauf hin, dass Diskrepanzen zwischen dem Ausländerzentralregister und dem Statistischen Landesamt aufgrund unterschiedlicher Erfassungsmethoden und verzögerter Abmeldungen bestehen.

Wie unterscheidet sich die Wohnsituation zwischen Deutschen und Nichtdeutschen?

Die Studie zeigt, dass Nichtdeutsche im Schnitt in kleineren Wohnungen mit weniger Wohnfläche pro Kopf leben und überproportional häufig in Stadtteilen mit schlechterer sozialer Lage wohnen.

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Details

Title
Die soziodemographische Entwicklung der nichtdeutschen Bevölkerung der Freien und Hansestadt Hamburg im Zeitraum 1975 - 1999 am Beispiel stark vertretener Ethnien
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy
Course
Migrationssoziologie
Grade
1,50
Author
Michael A. Braun (Author)
Publication Year
2002
Pages
11
Catalog Number
V40197
ISBN (eBook)
9783638387705
ISBN (Book)
9783640184309
Language
German
Tags
Entwicklung Bevölkerung Hamburg Zeitraum Beispiel Ethnien Migrationssoziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael A. Braun (Author), 2002, Die soziodemographische Entwicklung der nichtdeutschen Bevölkerung der Freien und Hansestadt Hamburg im Zeitraum 1975 - 1999 am Beispiel stark vertretener Ethnien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40197
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