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Entwicklung und Aussagekraft traditioneller Perfomancemasse

Title: Entwicklung und Aussagekraft traditioneller Perfomancemasse

Seminar Paper , 2002 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Ök. Sven Heinemann (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die Bedeutung der Performancemessung ist in den letzten Jahren, vor allem seit Beginn der 90er Jahre, deutlich in den Vordergrund gerückt. Während private Anleger früher aufgrund mangelnder Transparenz bzw. Informationen häufig die Produkte der Hausbank erwarben, werden nunmehr zunächst Angebote verschiedener Anbieter verglichen. Zu den wichtigsten Gründen zählt neben dem quantitativen Wachstum des angelegten Vermögens auch die Zunahme der leistungsorientierten Vergütung von Portfoliomanagern sowie die Verfügbarkeit indexierter Anlagen, welche eine direkte Vergleichsmöglichkeit zum Anlageerfolg des Portfoliomanagers bieten.

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf den Bereich der risikoadjustierten Performancemaße. Zunächst werden die wichtigsten traditionellen Performancemaße hergeleitet sowie einer kritischen Würdigung unterzogen. Neuere Ansätze der Performancemessung werden im Anschluss daran vorgestellt, bevor abschließend eine zusammenfassende Beurteilung der vorgestellten Performancemaße erfolgt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Traditionelle Performancemaße

2.1 Performancemaße auf Basis des Gesamtrisikos

2.1.1 SHARPES Reward to Variability Ratio

2.1.1.1 Entwicklung

2.1.1.2 Würdigung

2.1.2 Differenzrendite

2.1.2.1 Entwicklung

2.1.2.2 Würdigung

2.2 Performancemaße auf Basis des systematischen Risikos

2.2.1 TREYNORS Reward to Volatility Ratio

2.2.1.1 Entwicklung

2.2.1.2 Würdigung

2.2.2 JENSENS Alpha

2.2.2.1 Entwicklung

2.2.2.2 Würdigung

3 Neuere Ansätze zur Performancemessung

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, traditionelle Kennzahlen zur Messung des Anlageerfolgs von Investmentfonds kritisch zu analysieren, deren theoretische Grundlagen anhand des Capital Asset Pricing Model (CAPM) zu beleuchten und ihre jeweilige Eignung für verschiedene Anlegertypen zu bewerten.

  • Systematische Einordnung von Performance-Kennzahlen
  • Risikoadjustierung durch Gesamtrisiko versus systematisches Risiko
  • Kritische Würdigung der Sharpe-Ratio, Differenzrendite, Treynor-Ratio und Jensens Alpha
  • Unterscheidung zwischen relativen und absoluten Performancemaßen
  • Ausblick auf modernere Ansätze wie die Risk-Adjusted Performance (RAP)

Auszug aus dem Buch

2.1.1.1 Entwicklung

Das in der Sekundärliteratur als SHARPE-Ratio bekannte Performancemaß geht auf einen Aufsatz von WILLIAM F. SHARPE aus dem Jahre 1966 zurück. SHARPE greift hierbei auf einige zentrale Implikationen des CAPM zurück, welches in den Jahren 1964 bis 1966 unabhängig voneinander von SHARPE, LINTNER und MOSSIN vorgestellt wurde. Die Performancemessung nach SHARPE setzt dabei an der Existenz der Kapitalmarktlinie, welche eine lineare Beziehung zwischen der Rendite und dem Risiko postuliert, an.

SHARPE entwickelt die Idee der Kapitalmarktlinie für die Performancemessung von Wertpapierportfolios weiter, indem er die ex ante nicht bekannten Werte erwartete Rendite und Risiko durch die ex post zu berechnenden Werte arithmetisches Mittel sowie Standardabweichung ersetzt. Für jedes beliebige Wertpapierportfolio lässt sich nun eine „Portfoliogerade“ im Rendite-Risiko-Raum (µ−σ−Diagramm) ermitteln, welche sich aus Kombinationen der risikofreien Kapitalanlage sowie dem zusammengestellten Portfolio bestimmt. Die Steigung der Portfoliogeraden kann dabei wiederum als eine Risikoprämie verstanden werden: der Investor wird ein höheres Maß an Risiko nur bei einer ebenfalls höheren Renditeerwartung eingehen.

Als Performancemaß verwendet SHARPE lediglich die Steigung der Portfoliogeraden und definiert sie als „reward-to-variability ratio“, d.h. als Belohnung für die Übernahme von Risiko. Das SHARPE-Maß (SM) berechnet sich demnach folgendermaßen: SM = (R_PF - R_f) / σ_PF, d.h. es gibt die Überschussrendite R_PF − R_f je Risiko σ_PF (gemessen in Einheiten der Standardabweichung) wieder. Aus der Definition ergibt sich, dass jenes Portfolio vorzuziehen ist, welches den höchsten Wert für die SHARPE-Ratio aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Performancemessung im Kontext von Investmentfonds und strukturiert die Kennzahlen in ein- und zweidimensionale Ansätze.

2 Traditionelle Performancemaße: Hier erfolgt die detaillierte mathematische Herleitung und kritische Betrachtung von Maßen, die entweder das Gesamtrisiko oder das systematische Risiko zur Risikoadjustierung heranziehen.

3 Neuere Ansätze zur Performancemessung: Dieses Kapitel stellt alternative Ansätze wie die Arbitrage Pricing Theory (APT) und die Risk-Adjusted Performance (RAP) als Weiterentwicklungen vor.

4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung ab, welche Performancemaße für welche Anlegersituationen unter Berücksichtigung der Schwächen des CAPM am sinnvollsten sind.

Schlüsselwörter

Performancemessung, Investmentfonds, CAPM, Gesamtrisiko, systematisches Risiko, Sharpe-Ratio, Differenzrendite, Treynor-Ratio, Jensens Alpha, Beta-Faktor, Portfolio, Rendite, Risikoadjustierung, Risikoaversion, Marktportfolio.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich traditioneller Kennzahlen zur Erfolgsmessung von Portfolios, insbesondere von Investmentfonds.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die mathematische Herleitung risikoadjustierter Performancemaße, deren theoretische Fundierung im CAPM sowie deren kritische Würdigung in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Aussagekraft traditioneller Maße zu klären und Empfehlungen für deren Einsatz bei verschiedenen Anlegertypen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung finanzwissenschaftlicher Fachliteratur und der mathematischen Herleitung sowie kritischen Diskussion bestehender Performance-Kennzahlen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Maßen auf Basis des Gesamtrisikos (Sharpe-Ratio, Differenzrendite) und Maßen auf Basis des systematischen Risikos (Treynor-Ratio, Jensens Alpha).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Performancemessung, CAPM, Risiko, Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio, Jensens Alpha und Portfoliomanagement.

Wie unterscheidet sich die Sharpe-Ratio von der Treynor-Ratio?

Der Hauptunterschied liegt im verwendeten Risikomaß: Die Sharpe-Ratio nutzt die Standardabweichung (Gesamtrisiko), während die Treynor-Ratio den Beta-Faktor (systematisches Risiko) verwendet.

Welchen Vorteil bietet die Differenzrendite laut dem Text?

Ein wesentlicher Vorteil ist die einfache Interpretierbarkeit, da der Wert in Prozentpunkten die Differenz der Portfoliorendite gegenüber einer passiven Strategie mit gleichem Risiko angibt.

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Details

Title
Entwicklung und Aussagekraft traditioneller Perfomancemasse
College
University of Hannover  (Geld und internationale Finanzwirtschaft)
Grade
2,0
Author
Dipl.-Ök. Sven Heinemann (Author)
Publication Year
2002
Pages
21
Catalog Number
V40340
ISBN (eBook)
9783638388771
ISBN (Book)
9783638762748
Language
German
Tags
Entwicklung Aussagekraft Perfomancemasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ök. Sven Heinemann (Author), 2002, Entwicklung und Aussagekraft traditioneller Perfomancemasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40340
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