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Die 'Neue Steuerung' in der öffentlichen Sozialverwaltung

Title: Die 'Neue Steuerung' in der öffentlichen Sozialverwaltung

Term Paper , 2005 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maite Kachellek (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Als die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung Köln (KGSt) 1991 einen Bericht mit dem Titel "Dezentrale Ressourcenverantwortung: Überlegungen zu einem neuen Steuerungsmodell" veröffentlichte, gab sie das Startsignal für umfangreiche und tief greifende kommunale Verwaltungsreformen und den Anlass zu breiten Diskussionen in der kommunalen Praxis und den wissenschaftlichen Fachdisziplinen. Da bis heute noch an vielen Stellen an der Umsetzung dieses Reformprozesses gearbeitet wird, hat dies, immer noch oder mehr denn je (?), Auswirkungen auf die Soziale Arbeit. Somit bin ich der Meinung, dass sich jeder in diesem Bereich damit beschäftigen und wenn möglich auch bei der Gestaltung und Umsetzung mitwirken sollte. Nach einer kurzen Zusammenfassung über die Geschichte der Verwaltung und einer Beschreibung des „alten Steuerungsmodells“, werde ich mit dem „Neuen Steuerungsmodell“ fortfahren. Dort erörtere ich zuerst einzelne Instrumente des Modells. In meinem Fazit versuche ich zusammen zu fassen wie die bisherige Umsetzung verlaufen ist und welche Lösungsvorschläge die Fachwelt für die weitere Umsetzung macht.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte der Verwaltung

3. Das „Alte Steuerungsmodell“

4. Das „Neue Steuerungsmodell“

4.1 Die Instrumente des „Neuen Steuerungsmodells“

4.1.1 Mitarbeiterorientierung

4.1.2 Budgetierung

4.1.3 Dezentrale Fach- und Ressourcenverantwortung

4.1.4 Controlling

4.1.5 Kontraktmanagement

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Reformprozess der kommunalen Sozialverwaltung durch das „Neue Steuerungsmodell“. Ziel ist es, die Auswirkungen der Verwaltungsmodernisierung zu beleuchten, Instrumente der Betriebswirtschaft kritisch zu hinterfragen und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit sowie deren Akteure zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der öffentlichen Verwaltung
  • Kritische Gegenüberstellung von altem und neuem Steuerungsmodell
  • Analyse betriebswirtschaftlicher Instrumente wie Controlling und Budgetierung
  • Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung und Professionalisierung
  • Herausforderungen bei der Ökonomisierung sozialer Dienstleistungen

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Budgetierung

Der Begriff der Budgetierung umfasst das Verfahren, die Kontrolle und die Anpassung dieses Geldvolumens. Durch sie soll das Haushaltswesen flexibler gestaltet werden können. Dies geschieht, indem den Fachbereichen und deren Mitarbeitern eine stärkere Verantwortung für den Haushalt zugesprochen wird.

Es liegt nun ebenfalls in der Verantwortung der Fachbereiche, ihre zu erbringenden Leistungen in Produkte und danach in Produktgruppen zu zergliedern, bzw. zusammen zufassen und sog. Produktbudgets zu erstellen. Sie sind nun angehalten ihre Mittel flexibel und wirtschaftlich zu verteilen. Das Budget kann auch dazu benutzt werden, um Leistungsverträge mit Wohlfahrtsverbänden, o.ä. abzuschließen, welche Produkte für den öffentlichen Träger erbringen. Bei Missmanagement wird das Budget nicht erhöht, aber das sog. „Dezemberfieber“ entfällt auch. Da auch Übertragungen ins nächste Haushaltsjahr möglich sind. Oft werden noch Einsparungsziele von oben vorgegeben. Wie, wann und wo gespart werden soll, wird der Basisebene überlassen. Da man davon ausgeht, dass sie am besten auf diese Fragen antworten können. Denn auch hier soll nach der Devise gehandelt werden: fachliche Ziele müssen gegenüber finanziellen Zielen dominieren.

Es wurden auch an vielen Stellen „Sozialraumbudgets“ erstellt. Dieses verknüpft erstmals Vereinbarungen für fallbezogene Leistungen mit Vereinbarungen zu fallübergreifender und fallunspezifischer Arbeit. Damit kann nun auch Gemeinwesenarbeit, der Aufbau von Netzwerken, nachbarschaftliches und ehrenamtliches Engagement und die Förderung von formellen und informellen Gruppen mit abgerechnet werden. Bei Überschreitungen des Budgets, die strukturbedingt sind, wie z.B. durch einen anstieg der Arbeitslosigkeit, muss die Aufstockung des Sozialraumbudgets aufgefangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Entstehung der kommunalen Verwaltungsreformen durch die KGSt und deren anhaltende Relevanz für die Soziale Arbeit.

2. Die Geschichte der Verwaltung: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Verwaltung von der bürokratisch-monokratischen Struktur bis hin zur Gebietsreform nach.

3. Das „Alte Steuerungsmodell“: Es werden die Prinzipien der klassischen Bürokratie nach Max Weber sowie deren spezifische Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

4. Das „Neue Steuerungsmodell“: Dieses Kapitel erläutert den Wandel zur betriebswirtschaftlich orientierten Steuerung sowie die verschiedenen Handlungs- und Entscheidungsebenen.

4.1 Die Instrumente des „Neuen Steuerungsmodells“: Hier werden konkrete Reforminstrumente wie Mitarbeiterorientierung, Budgetierung, Controlling und Kontraktmanagement einzeln vorgestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst kritisch zusammen, dass der Reformprozess Zeit benötigt und eine unreflektierte Ökonomisierung der Sozialen Arbeit vermieden werden muss.

Schlüsselwörter

Neue Steuerung, Sozialverwaltung, Verwaltungsreform, Budgetierung, Controlling, Dezentralisierung, KGSt, Sozialarbeit, Haushaltskonsolidierung, Dienstleistungsorientierung, Ökonomisierung, Verwaltungsmodernisierung, Professionalität, Sozialraumbudget, Kontraktmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der kommunalen Sozialverwaltung von klassischen bürokratischen Strukturen hin zu neuen, betriebswirtschaftlich geprägten Steuerungsmodellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese der Verwaltung, den Strukturprinzipien der Bürokratie, den Zielen der Verwaltungsmodernisierung und der Anwendung von Managementinstrumenten in sozialen Berufsfeldern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Reformprozess zu evaluieren und aufzuzeigen, wie neue Steuerungsinstrumente effizienter gestaltet werden können, ohne den fachlichen Kern der Sozialen Arbeit zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte der Verwaltungsreform mit praktischen Erkenntnissen aus der Sozialarbeit verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des alten sowie des neuen Steuerungsmodells und stellt detailliert Instrumente wie die Mitarbeiterorientierung, das Controlling und das Budgetwesen vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Neue Steuerung, Verwaltungsreform, Sozialverwaltung, Budgetierung und Ökonomisierung.

Was ist mit dem „Dezemberfieber“ im Kontext der Budgetierung gemeint?

Das „Dezemberfieber“ beschreibt das Phänomen, dass zum Jahresende noch restliche Haushaltsmittel unüberlegt ausgegeben werden, um das Budget für das Folgejahr nicht zu kürzen – ein Problem, das durch flexible Budgets gelöst werden soll.

Warum betont die Autorin die „fachlich-inhaltliche Rationalität“?

Die Autorin hebt diese Rationalität hervor, um dem rein betriebswirtschaftlichen Spardruck entgegenzuwirken und sicherzustellen, dass soziale Standards und fachliche Expertise bei der Leistungsbewertung gewahrt bleiben.

Was ist unter dem „Sozialraumbudget“ zu verstehen?

Ein Sozialraumbudget verknüpft fallbezogene Einzelleistungen mit fallübergreifenden Aktivitäten wie Gemeinwesenarbeit, um eine flexiblere und bedarfsorientiertere Finanzierung in einem Sozialraum zu ermöglichen.

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Details

Title
Die 'Neue Steuerung' in der öffentlichen Sozialverwaltung
College
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Grade
1,3
Author
Maite Kachellek (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V40353
ISBN (eBook)
9783638388856
Language
German
Tags
Neue Steuerung Sozialverwaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maite Kachellek (Author), 2005, Die 'Neue Steuerung' in der öffentlichen Sozialverwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40353
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