Invest in Germany - Der Standort Deutschland aus Sicht von US-amerikanischen multinationalen Unternehmen (MNU)


Diplomarbeit, 2005
67 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Basis dieser Standortanalyse
2.1 Der Begriff Standort(-wahl)
2.2 Multinationale Unternehmen
2.3 Außenhandelsstatistik
2.4 Direktinvestitionen
2.4.1 Die Entwicklung der Direktinvestitionen in Deutschland
2.4.2 Kritik an der Direktinvestitionsstatistik
2.5 Synthese der gewonnen Erkenntnisse

3 Deutschland als Standort US-amerikanischer MNU in Europa
3.1 Umsätze der US-amerikanischen MNU in Deutschland und Europa
3.1.1 Deutschland als Absatzmarkt US-amerikanischer MNU
3.1.2 Die wichtigsten Absatzmärkte in Europa
3.2 Die Bedeutung US-amerikanischer MNU für europäische Arbeitsmärkte
3.2.1 Arbeitsplätze in den wichtigsten europäischen Niederlassungen
3.2.2 Beschäftigung in den Niederlassungen Deutschlands
3.3 Der Vergleich der Entwicklungen auf europäischer Ebene
3.4 Synthese der quantitativen Analyse

4 Standortdebatte – aus Sicht der US-amerikanischen Unternehmen
4.1 Standorte im internationalen Wettbewerb
4.2 Deutschland als attraktiver Standort in Europa?
4.2.1 Argumente für Deutschland als Standort der US-amerikanischern MNU
4.2.1.1 Absatzvolumen und geographische Lage
4.2.1.2 Das Ausbildungssystem in Deutschland
4.2.1.3 Infrastruktur, Forschung und Entwicklung
4.2.2 Gründe, die den Standort Deutschland unattraktiv machen
4.2.2.1 Arbeitskosten
4.2.2.2 Steuersystem S:
4.2.2.3 Arbeitsmarkt und die machtvollen Gewerkschaften
4.2.2.4 Bürokratie und die Rolle das Staates
4.3 Vorschläge der US-amerikanischen MNU für die Zukunft Deutschlands
4.4 Synthese der qualitativen Analyse

5 „Invest in Germany“ - Abschließende Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Vorwort:

Mein betriebswirtschaftliches Studium an der Universität Trier, Schwerpunkt Arbeit, Personal, Organisation (APO), findet mit der Abgabe dieser Diplomarbeit seinen Abschluss.

Bei der Themenfindung wurde ich durch Herrn Prof. Dr. Wächter inspiriert, der sich bereits zuvor, innerhalb der Schriftenreihe Trierer Beiträge zum Diversity Management, mit der Personalpolitik multinationaler Unternehmen beschäftigt hatte. Die konkrete Themenstellung „Der Standort Deutschland, aus Sicht der US-amerikanischen multinationalen Unternehmen“ entstand bei einem Gespräch in seiner Sprechstunde und er bot mir auch die Betreuung meiner Diplomarbeit an.

Für die Möglichkeit dieses Thema am Lehrstuhl Arbeit, Personal, Organisation bearbeiten zu können, sowie für die persönliche Unterstützung meiner Diplomarbeit möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr. Wächter bedanken.

Ich möchte mich ebenfalls bei allen Freunden bedanken, die mir nicht nur während meiner Studienzeit unterstützend zur Seite standen. In diesem Zusammenhang gilt mein besonderer Dank meinen Freunden Alexander Theisen, Jens Kaub, Stephan Wingler und Miriam Gesthuisen.

Der größte Dank gilt meiner Familie, da sie mir mein Studium ermöglicht hat und meiner Freundin Tanja Finnemann, die mich während meiner Studienzeit und insbesondere in der Abschlussphase unterstützt hat.

Trier, im April 2005

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis:

Abb. 1: Die größten Unternehmen der Welt

Abb. 2: Die Entwicklung des Außenhandels mit den USA

Abb. 3: Entwicklung amerikanischer FDI in Deutschland

Abb. 4: Umsätze in Europa zwischen 1999 und 2002

Abb. 5: Entwicklung der Beschäftigung in den wichtigsten Branchen

Abb. 6: Umsatz und Beschäftigung in Deutschland

Abb. 7: Katalog heutiger Standortfaktoren bei „freier“ Standortwahl

Abb. 8: Die wichtigsten Investitionshemmnisse US-amerikanischer Investoren

Abb. 9: Jahresarbeitszeit im Verarbeitenden Gewerbe (2002)

Abb. 10: Die wichtigste Ansatzpunkte zur Verbesserung der Standortattraktivität

Tabellenverzeichnis:

Tab. 1: Entwicklung der FDI in Deutschland

Tab. 2: Die umsatzstärksten US-amerikanischen multinationalen Unternehmen

Tab. 3: Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands

Tab. 4: Beschäftigte im tertiären Sektor Deutschlands

1 Einleitung

Aktuelle Nachrichten sind bestimmt durch Meldungen über die rekordverdächtige Arbeitslosenquote, die lahmende Konjunktur, Deutschlands Probleme mit der Einhaltung des EU-Stabilitätspaktes, etc.. Alle diese Pressemeldungen zeigen, dass sich der „Wirtschaftsstandort Deutschland“ mitsamt der Weltwirtschaft in einer schwierigen Lage befindet. Kritiker Deutschlands nutzen diese Chance zu ihren Gunsten und behaupten, um den Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb um günstige Investitionsbedingungen, als Verlierer darzustellen.

Sobald in Deutschland ein konjunktureller Abschwung einsetzt, bemängeln Kritiker, seit den 1980er Jahren, die hohen Arbeitskosten, gefesselte Märkte, die Steuerbelastung und die Regulierungsdichte in Deutschland und sehen darin zentrale Wettbewerbsnachteile. Im Kern der Debatte steht die Frage, ob die Bundesrepublik Deutschland den Unternehmen noch die Vorraussetzungen bietet, international wettbewerbsfähige Produkte zu erstellen bzw. wie attraktiv Deutschland als Investitionsstandort für ausländische Unternehmen ist. Weil die Standortdebatte mit dem konjunkturellen Abschwung neu entfacht wird und mit dem „Anspringen“ der Konjunktur in Deutschland verhallt, spricht Otto G. Mayer sogar von einer „Diskussionskonjunktur“.[1]

Ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass die deutsche Bevölkerung eher von internationalen Wettbewerbsnachteilen für die in Deutschland tätigen Unternehmen ausgeht. Obwohl Managementfehler als Ursache für die geplante Streichung von 17.000 Stellen bei Opel und Karstadt/Quelle nachgewiesen wurden, war die Debatte von den im internationalen Vergleich schlechten Rahmenbedingungen beherrscht. Internationale Untersuchungen zeigen ein eher positives Bild vom Standort Deutschland. Im aktuellen World Investment Report der United Nations Conference of Trade and Development (UNCTAD) zählt Deutschland zu den „front-runners“, also zu den attraktivsten Standorten auf der ganzen Welt.[2]

Weltweit zählen die US-amerikanischen Konzerne zu den größten und erfolgreichsten Unternehmen. Die Manager dieser Unternehmen sind aus den USA ein Höchstmaß an wirtschaftlicher Freiheit gewohnt und sehen in den stark regulierten Rahmenbedingungen Deutschlands, sehen eine Bedrohung ihres ökonomischen Erfolges.

Um die Position Deutschlands als Wirtschaftsstandort im internationalen Vergleich beurteilen zu können, ist das Ziel der vorliegenden Arbeit eine detaillierte Analyse Deutschlands als Standort von US-amerikanischen multinationalen Unternehmen.

Die folgenden Fragen lassen sich in diesem Zusammenhang formulieren und sollen im Rahmen dieser Arbeit beantwortet werden:

- Welche US-amerikanischen MNU sind in Deutschland zu finden, in welchen Branchen Deutschlands sind diese tätig und wie groß ist deren Bedeutung für den nationalen Arbeitsmarkt?
- Gibt es Branchen, in denen Deutschland aus Sicht der US-amerikanischen MNU international wettbewerbsfähiger ist als in anderen? Wie erfolgreich sind die amerikanischen Konzerne in den drei erfolgreichsten Branchen Deutschlands, der Automobilbranche, der Chemieindustrie und dem Maschinenbau?
- Wie beurteilen die US-amerikanischen Unternehmen den Standort Deutschland insgesamt? Was sind die zentralen Hemmnisse für eine Investition in Deutschland seitens der US-Amerikaner? Wo sehen die Investoren zukünftige Chancen und Risiken des Standortes?
- Wie wichtig sind die Hemmnisse, die US-amerikanischen Arbeitgebern durch die „Mitbestimmung“, den Kündigungsschutz und die Macht der Gewerkschaften entstehen, oder sehen sie sogar einen Vorteil darin?
- Ist es möglich, eine Verbesserung Deutschlands in der Präferenz der amerikanischen Investoren zu erreichen? Falls ja, wie ist diese Steigerung zu erreichen und wer ist in der Lage, diese zu ermöglichen?

Aus diesen unterschiedlichen Fragen leitet sich folgende Fragestellung für die Diplomarbeit ab:

Gilt der Standort Deutschland, aus ökonomischer Sicht, für US- amerikanische Investoren als ein attraktiver Standort in Europa und was erwarten sie für die Zukunft, damit die Attraktivität als US-Standort erhalten bleibt bzw. gesteigert wird?

Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel untergliedert, in denen verschiedene der oben genannten Fragenkomplexe beantwortet werden sollen.

In Kapitel 2 werden die grundlegenden Begriffe Standort und multinationale Unternehmen geklärt. Anschließend wird kurz auf die makroökonomischen Indikatoren Außenhandel und ausländische Direktinvestitionen eingegangen.

Eine quantitative Analyse von Umsätzen und Beschäftigung in den Niederlassungen der US-amerikanischen Unternehmen in Deutschland wird im dritten Kapitel durchgeführt. Durch die Untersuchung der Kennziffern sollen die wichtigsten Branchen dieser Unternehmen in Deutschland identifiziert werden. Andererseits soll eine Beurteilung dieser Branchen durch den Vergleich mit den wichtigsten Standorten in Europa ermöglicht werden um erste Erkenntnisse über die Attraktivität Deutschlands als Standort amerikanischer Firmen zu gewinnen.

Die qualitative Analyse der Vor- und Nachteile des Investitionsstandortes Deutschland, aus Sicht der US-amerikanischen Unternehmen, ist Gegenstand von Kapitel 4. Eine Beurteilung des Standortes soll dabei durch die kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen einer Befragung der Manager von amerikanischen Konzernen in Deutschland ermöglicht werden. Weiterhin hat die American Chamber of Commerce Germany nach den wichtigsten Hemmnissen weiterer Investitionen gefragt, welche im Abschluss dieses Kapitels aufgeführt werden sollen.

Im letzten Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse der quantitativen Analyse, denen der qualitativen Befragung gegenüber gestellt. Der Ausblick auf die Chancen und Risiken des Standortes Deutschland, aus Sicht der US-amerikanischen Konzerne, bildet den Abschluss der Arbeit.

2 Basis dieser Standortanalyse

Bevor der Standort Deutschland aus Sicht der US-amerikanischen multinationalen Unternehmen beurteilt werden kann, erscheint eine genauere Definition bzw. Erläuterung der Haupttermini sinnvoll. Des Weiteren soll eine Analyse des Außenhandels und der amerikanischen Direktinvestitionen in Deutschland die Bedeutung der Fragestellung aufzeigen und den Einstieg in die Standortanalyse erleichtern.

2.1 Der Begriff Standort (-wahl)

Nach Schmalen versteht man im Allgemeinen unter einem Standort die geographische Lage eines Unternehmens, d.h. „[…] den Ort, an dem sich die Räumlichkeiten […]“, wie die Produktionshalle oder das Verkaufslager befinden.[3]

Demzufolge bezeichnet der Begriff Standortwahl die systematische Suche nach dem optimalen Standort für das eigene Unternehmen. Während die meisten Unternehmen primär die Maximierung der Differenz von standortabhängigen Leistungen und standortabhängigen Kosten (ökonomisches Prinzip) verfolgen, sind einige Unternehmen bei der Standortwahl spezifischen Bedingungen (z.B. Schiffswerft und Wasser) unterworfen.[4] Beim ökonomischen Prinzip werden Kosten und Leistungen anhand der Standortfaktoren (vgl. Kapitel 4.1) erfasst, verglichen und potentielle Niederlassungen dadurch bewertet. Die Standortwahl durchläuft dabei mehrere Ebenen, die durchaus aufeinander aufbauen können: die internationale-, die regionale-, die lokale-, die innerörtliche- und die innerbetriebliche Ebene.[5]

In dieser Arbeit wird Deutschland mit alternativen Standortmöglichkeiten verglichen, wobei nur restriktionsfreie Unternehmen in der Untersuchung beachtet werden. Der Vergleich einzelner Standorte findet vorwiegend auf internationaler Ebene statt, weshalb detaillierte Analysen von regionalen, lokalen, innerörtlichen oder innerbetrieblichen Unterschieden, wie z.B. die Gewerbesteuer der einzelnen Kommunen nicht beachtet werden.

Entscheidungen über internationale Standorte werden vor allem von den so genannten „global players“ getroffen. Diese multinationalen Unternehmen besitzen weltweit Standorte in verschiedenen Ländern sowie eine bedeutende Rolle in der Weltwirtschaft.

2.2 Multinationale Unternehmen

Ein Unternehmen wird zu einem multinationalen Unternehmen, wenn es in mehreren Geschäftsbereichen (Handel, Vertrieb, Herstellung, F&E) außerhalb des Heimatlandes tätig ist und sich finanziell auf mindestens ein weiteres (Tochter-) Unternehmen in einem anderen Land stützt.[6]

Dabei kann ein Unternehmen, das grenzüberschreitend tätig werden möchte, diesen Wunsch einerseits durch eine Ausweitung des Exports, bzw. durch Lizenzvergabe an ausländische Unternehmen oder andererseits durch Direktinvestitionen (vgl. Kapitel 2.4) im Ausland realisieren. Bei der Ausweitung des Exportes und der Lizenzvergabe ist die Etablierung eines eigenen Standortes an Zielmarkt und eine damit verbundene Beurteilung der Standorte, nicht unbedingt notwendig. Im Gegensatz zu diesen Marktbearbeitungsstrategien findet bei Direktinvestitionen im Ausland immer eine Bewertung der potentiellen neuen Standorte statt.[7]

Die Gründe für die internationale Betätigung der MNU sind unterschiedlich. Während früher die Versorgung mit Ressourcen im Vordergrund stand, gelten heute primär Absatz- und Kostenorientierte Strategien, aber auch Strategien zur Steigerung des Unternehmenswertes als Hauptmotive der Internationalisierung.[8] Die Standorte der „global players“ sind meist durch internationale Arbeitsteilung, durch die MNU bessere Ergebnisse als mit einer rein nationalen Arbeitsteilung erzielen können, gekennzeichnet.[9] Durch Unabhängigkeit von nationalen Konjunkturentwicklungen und der konsequenten Ausnutzung von Kostenvorteilen, übersteigt der Konzernumsatz einzelner MNU das Bruttoinlandsprodukt kleinerer Nationalstaaten (z.B. General Motors und Peru).[10] Auch der Welthandel wird von den MNU dominiert, denn zwei Drittel der Warenströme des Welthandels entfallen auf diese Unternehmen, wobei ungefähr die Hälfte intern weitergeleitet wird.[11]

Abbildung 1 zeigt eine Auflistung der größten multinationalen Unternehmen der Welt. Dabei kann man sehen, dass der Großteil der Unternehmen aus den USA, Europa oder Japan, der so gennanten Triade, stammen. Vergleicht man die Herkunft der umsatzstärksten MNU genauer, stellt man fest, dass insbesondere die aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammenden Unternehmen überproportional vertreten sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die größten Unternehmen der Welt (Quelle: Fortune)

In der Diskussion um die Attraktivität eines internationalen Stand-ortes trifft man oft auf die Kennzahlen Außenhandel und Direktinvestitionen, die eine Beurteilung ermöglichen sollen. Ob diese Kennzahlen wirklich geeignet sind, um Aussagen über die Attraktivität eines Standortes für ausländische MNU zu treffen, wird im Folgenden gezeigt.

2.3 Außenhandelsstatistik

Nach Wissen.de ist der Außenhandel ein zentraler Bestandteil der Außenwirtschaft und beinhaltet den Warenverkehr über Staatsgrenzen hinweg.[12] Dabei lässt sich, nach Aussage von Koopmann und Franzmeyer, eine Intensivierung der Arbeitsteilung innerhalb einzelner MNU, bzw. zwischen deren Niederlassungen in unterschiedlichen Volkswirtschaften, anhand der deutlich gestiegenen Warenströme des Außenhandels belegen.[13]

Die Entwicklung des Warenverkehrs zwischen den USA und Deutschland in den letzten zehn Jahren, wird in Abbildung 2 dokumentiert. Darin zeigt sich, dass der Außenhandel mit den USA bis ins Jahr 2000 kontinuierlich gestiegen ist. Dieser kontinuierlichen Steigerung steht ein Einbruch der Im- und Exporte in den letzten Jahren gegenüber. Als Ursache dieses Einbruches gelten jedoch nicht die politischen Turbolenzen zwischen den USA und der BRD, sondern vielmehr die lahmende Wirtschaftskonjunktur in Deutschland.[14] So zeigt die Außenhandelsstatistik der Bundesrepublik Deutschland für 2003, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nach wie vor der wichtigste Handelspartner außerhalb der Europäischen Union sind. Mit Importen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Die Entwicklung des Außenhandels mit den USA (e.E.)

in Höhe von ca. 40 Mrd. € belegen die USA nach Frankreich und den Niederlanden den dritten Platz, als Bestimmungsland von deutschen Gütern landen sie sogar auf Platz zwei.[15]

Mit Hilfe der Außenhandelsstatistik kann man keine Beurteilung eines Standortes durchführen, sondern nur den Grad der ökonomischen Verflechtung zwischen den Volkswirtschaften bzw. die internationale Arbeitsteilung innerhalb weltweit operierender Unternehmen darstellen. Die festgestellten Rückgänge der Im- und Exporte können deshalb nicht als Indiz einer sinkenden Standortattraktivität gedeutet werden.

Auf internationaler Ebene gelten Direktinvestitionen ausländischer Investoren zentraler Indikator zur Bestimmung der Attraktivität eines Standortes.

2.4 Direktinvestitionen

Unter einer Direktinvestition versteht man Investitionen inländischer Unternehmen im Ausland bzw. ausländischer Unternehmen im Inland. Die Bandbreite der Direktinvestitionen reicht dabei von der Errichtung einer Produktionsstätte im Ausland über die Verdichtung des Distributionsnetzes, bis zum Kauf von (Beteiligungen[16] an) Unternehmen oder Betriebsstätten oder Investitionen in bereits bestehende Produktionsstandorte.

In den letzten Jahrzehnten sind ausländische Direktinvestitionen (FDI) stets stärker gestiegen als Im- und Exporte und gelten heute als wichtigstes Merkmal der Internationalisierung.[17]

2.4.1 Die Entwicklung der Direktinvestitionen in Deutschland

Betrachtet man die Entwicklung der ausländischen Direktinvestitionen innerhalb der letzten zehn Jahre, erkennt man, dass diese im Zeitablauf immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Der höchste Stand der Direktinvestitionen wurde im Jahr 2000 durch die Übernahme der Mannesmann AG durch Vodafone erreicht. Die Analyse der Zahlungsbilanzstatistik zeigt, dass die Direktinvestitionen in Deutschland zwischen 1994 und 2000 immer einen negativen Saldo aufwiesen. Ein negativer Saldo in der Zahlungsbilanz Deutschlands entsteht, wenn deutsche Unternehmen mehr Geld im Ausland als die ausländischen Unternehmen im Inland investieren. Dieser Nettokapitalexport ins Ausland wird oft als Indiz für die Standortschwäche Deutschlands interpretiert. Kritiker argumentieren, dass die Bedingungen im Ausland günstiger sein müssen als am heimischen Standort, wenn im Endeffekt Geld aus Deutschland exportiert werde.[18]

In Bezug auf die Herkunftsländer der mittelbaren und unmittelbaren ausländischen Direktinvestitionen zeigt sich, dass die Vereinigten Staaten von Amerika, mit insgesamt 60,16 Mrd. € im Jahr 2001, der größte ausländische Investor in Deutschland waren.[19]

In Abbildung 3 wird die Entwicklung der Summe aller FDI und des Anteils der aus den USA stammenden FDI dargestellt. Während die Summe aller ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland erst nach 2001 fällt, ist der Anteil der aus den USA stammenden Direktinvestitionen im gesamten Zeitraum rückläufig. Ob der Rückgang der amerikanischen Direktinvestitionen mit einer sinkenden Standortattraktivität aus Sicht der US-amerikanischen Investoren gleichgesetzt werden kann, muss man allerdings in Frage stellen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Beim Vergleich einzelner Datenreihen der Investorenländer schneidet Deutschland als Investitionsstandort meist besser ab. So zeigt beispielsweise die Statistik des U.S. Bureau of Economic Analysis, dass die Stellung Deutschlands als Empfänger von amerikanischen Direktinvestitionen deutlich besser ist, als bei einer Rangfolge, die mittels der deutschen Zahlungsbilanz erstellt wurde.[20]

2.4.2 Kritik an der Direktinvestitionsstatistik

Des Weiteren sind die durch die Statistik erfassten Direktinvestitionen nicht zwangsläufig mit realen Anlageinvestitionen gleichzusetzen, weshalb auch eine Interpretation der Standort-attraktivität anhand der ausländischen Direktinvestitionen als problematisch gilt. Die Zahlungsbilanzdaten erfassen nur Finanzmittel (z.B. die Eigenkapitalbewegung vom Mutterkonzern zum Tochterunternehmen) die der Investor zu Verfügung stellt, aber nicht die konkrete Verwendung. Es bleibt offen, ob damit konkrete Investitionen am Standort Deutschland getätigt werden oder der Kapitaltransfer andere Ziele verfolgt. Der größte Teil der finanziellen Mittel für Anlageinvestitionen wird in Deutschland, wie auch in den USA, über die jeweiligen Kapitalmärkte finanziert. Diese werden allerdings nicht über die FDI- Statistiken erfasst.[21]

Wegen der begrenzten Aussagekraft über die Mittelverwendung, sowie dem Fehlen des Großteils der realen Investitionen, erscheint es fraglich, ob eine einfache Interpretation des Saldos der grenzüberschreitenden Investitionen als Indikator für die Standortattraktivität geeignet ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Entwicklung der FDI in Deutschland

(Quelle: Deutsche Bundesbank)

In Tabelle 1 ist die Entwicklung der Direktinvestitionen, laut Zahlungsbilanz der Deutschen Bundesbank, zwischen 1994 und 2003 dargestellt. Der positive Saldo der Direktinvestitionen in den Jahren 2002 und 2003 bedeutet, gemäß der oben dargestellten Interpretation, dass Deutschland ein attraktiver Standort für die ausländischen Investoren ist. Der Saldo der US-amerikanischen Direktinvestitionen ist sogar größer als die Summe der getätigten Investitionen. Als Ursache der positiven Salden können tatsächlich vor allem die starken Rückgänge der Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland und nicht die verbesserte Standortattraktivität identifiziert werden.[22]

Wichtige Institutionen Deutschlands bemängeln, dass die Statistiken durch hohe Ausgaben für Lizenzkäufe oder die Übernahme erfolgreicher Unternehmen verfälscht werden.[23] Insbesondere durch die Übernahme erfolgreicher Unternehmen, wie im Falle Mannesmann, steigen die FDI kurzfristig sprungartig an, ohne dass der Standort an Attraktivität für ausländische Investoren gewonnen hat. Im Anschluss an eine solche Firmenübernahme werden im Gegensatz zu anderen Arten ausländischer Direktinvestitionen (z.B. Gründung eines Tochterunternehmens), kaum Neuinvestitionen fällig und die vermeintliche Attraktivität des Standortes ist bereits kurze Zeit später wieder hinfällig.[24]

Aufgrund der beschriebenen Probleme erscheint eine Bestimmung der Attraktivität Deutschlands im internationalen Wettbewerb anhand der Direktinvestitionen unmöglich. In Anlehnung an die Erkenntnisse von Simons und Westermann, nach denen kein Land in allen Branchen wettbewerbsfähig sein kann, muss unterstellt werden, dass Deutschland je nach Branche interessant bzw. uninteressant für US-amerikanische MNU ist.[25] Die FDI- Statistiken erfassen stark aggregierte Daten auf nationaler Ebene, die keine Aussage über die Eignung des Standortes Deutschland für einzelne Branche zulassen. Diesem Problem soll durch eine detaillierte Analyse auf Branchenebene im zweiten Teil der Arbeit begegnet werden.

2.5 Synthese der gewonnen Erkenntnisse

Der Begriff Standort erstreckt sich über mehrere unterschiedliche Ebenen, von der innerbetrieblichen bis zur internationalen Standortwahl, wobei in dieser Arbeit der Schwerpunkt auf der internationalen Begriffsinterpretation liegen wird. Hauptakteure bei der Auswahl internationaler Standorte sind die multinationalen Unternehmen. Die „global players“ verteilen ihre Standorte auf der ganzen Welt, um damit ihre Gewinne zu maximieren. Durch die Streuung der Standorte können sie die Faktorkostenunterschiede zu ihrem Vorteil ausnutzen und sich gleichzeitig gegen ökonomische Umweltrisiken einzelner Absatzmärkte absichern. Die multinationalen Unternehmen dominieren den Welthandel und mit ihren Aktivitäten erzielen sie den Großteil aller Umsätze weltweit. Eine Analyse der Herkunftsländer multinationaler Unternehmen hat gezeigt, dass diese meist aus der Triade stammen und dass US-amerikanische Unternehmen meist die erfolgreichsten[26] sind. Zwar ist Wal-Mart das umsatzstärkste MNU der Welt, aber in Bezug auf die Branchenverteilung sind eher Unternehmen der Automobil- und der Chemieindustrie international erfolgreich.

Die Analyse der Außenhandelsstatistik sollte die ökonomische Verflechtung beider Nationen aufzeigen und damit den Einstieg in die Standortanalyse, aus Sicht der US-amerikanischen MNU, erleichtern. Es wurde gezeigt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika der wichtigste Handelspartner für die Bundesrepublik Deutschland sind. Allerdings verliert der Außenhandel zunehmend an Bedeutung gegenüber den ausländischen Direktinvestitionen.

Der Versuch, den Wirtschaftsstandort Deutschland anhand der amerikanischen Direktinvestitionen zu beurteilen, scheiterte ebenfalls. Die Statistik erfasst die ausländischen Direktinvestitionen nur lückenhaft oder auf stark aggregierter Ebene, weshalb eine detaillierte Analyse auf Branchenebene zur Beurteilung Deutschlands unumgänglich ist.

3 Deutschland als Standort US-amerikanischer MNU in Europa

Jedes Unternehmen versucht die Differenz zwischen den Kosten und Erträgen zu maximieren. Die MNU verfügen dabei sogar über die Möglichkeit, ihre Standorte bzw. die Produktion auf verschiedene Länder zu verteilen und so länderspezifische Vorteile auszunutzen. Bereits in Kapitel 2.2 wurde darauf hingewiesen dass die MNU ihre Standortentscheidungen primär anhand absatz- und kostenorientierter Motive treffen. Nun soll diese Behauptung in Bezug auf die US-amerikanischen MNU überprüft werden. Um die Konzerngewinne zu erhöhen, versuchen MNU entweder, ihre Erträge zu steigern oder die Kosten zu senken. Während absatzorientierte Strategien die Maximierung der Erträge verfolgen, steht eine Minimierung der Kosten bei einer kostenorientierten Strategie im Vordergrund.

Eine Umsatzanalyse sowie eine Analyse der Beschäftigung zwischen 1999 und 2002 wird die aktuell Situation der in Deutschland tätigen US-amerikanischen MNU klären. Dabei werden beide Kennzahlen auch auf europäischer Ebene untersucht, um nationale von internationalen Entwicklungen abgrenzen zu können. Internationale Vergleiche beschränken sich dabei, gemessen am Umsatz US-amerikanischer MNU, auf die wichtigsten Volkswirtschaften in Europa. Diese Ergebnisse werden dabei durch eine Analyse auf Branchenebene untermauert, um die im Kapitel 2.4 beschriebenen Probleme zu verhindern.

3.1 Umsätze der US-amerikanischen MNU in Deutschland und Europa

Im Allgemeinen wird die Summe aller Verkaufserlöse eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums als Umsatz bezeichnet. Verfolgt ein Unternehmen eine absatzorientierte Strategie, gelten die Größe der Absatzmärkte und die dort erzielbaren Umsätze als wichtiges Kriterium für die Wahl seines Standortes, um die Gewinne durch eine Erhöhung ihrer Erträge zu maximieren. Eventuell anfallende Zusatzkosten eines Standortes, z.B. durch höhere Löhne oder Mieten, werden bei einer absatzorientierten Standortanalyse lediglich als Nebenbedingung berücksichtigt. Die folgende Umsatzanalyse wird die Bedeutung der Absatzmärkte für Investitionsentscheidungen amerikanischer MNU in Europa klären, dabei fokussiert die Untersuchungen die Bedeutung Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande und Großbritanniens. Die Analyse des hiesigen Standortes findet auf einer tiefer liegenden Ebene statt, damit eine genaue Struktur der Umsätze der US-amerikanischen Unternehmen in Deutschland ersichtlich wird.

3.1.1 Deutschland als Absatzmarkt US-amerikanischer MNU

Nach Angaben der American Chamber of Commerce Germany e.V. (AmCham) ist Deutschland mit mehr als 2500 Niederlassungen von US-Konzernen[27] und einem Investitionsvolumen von ca. 110 Milliarden Euro der Standort mit der größten Konzentration amerikanischer Investitionen in Europa.[28] Eine andere Studie der AmCham zeigt, dass Deutschland für den weltweiten Erfolg der US-amerikanischen MNU sehr wichtig ist. Mehr als ein Drittel der in Deutschland tätigen US-Konzerne erzielt mindestens ein Zehntel ihrer weltweiten Umsätze am deutschen Absatzmarkt.[29] Dabei erreichen die amerikanischen Unternehmen einen durchschnittlichen Marktanteil von 20% und besitzen somit eine starke Position auf den deutschen Märkten.[30] Die meisten amerikanischen MNU in Deutschland haben sich in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (549 Unternehmen), Hessen (480 Unternehmen), Bayern (465 Unternehmen) und Baden-Württemberg (344 Unternehmen) angesiedelt. Allein in diesen Bundesländern befinden sich damit mehr als 73% aller amerikanischen Niederlassungen in Deutschland und daher gelten sie als die attraktivsten Standorte der Bundesrepublik Deutschland.[31]

Die amerikanische Handelskammer in Frankfurt veröffentlicht jährlich ein Ranking der umsatzstärksten US-Unternehmen in Deutschland. Dieses Umsatzranking (vgl. Tabelle 2) ermöglicht einen ersten Überblick, welche US-amerikanischen MNU in Deutschland tätig sind. Das erfolgreichste MNU ist die Ford- Werke AG in Köln, weil sie seit mehreren Jahren die höchsten Umsätze aller amerikanischen MNU in Deutschland erzielt. Auf dem zweiten und dritten Rang folgen mit geringfügig schwächeren Umsätzen die Adam Opel AG (General Motors) und die ExxonMobil Central Europe Holding GmbH. Die Unternehmensauflistung in Tabelle 2 zeigt, dass die Unternehmen des industriellen Sektors, insbesondere der Automobil-, Chemie- und IT-Branche, sehr hohe Umsätze in Deutschland erzielen. Die Dominanz dieser Branchen, bzw. der Unternehmen dieser Branchen im Hinblick auf die Umsätze lässt sich auch anhand der Statistiken des U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA) belegen.[32] Der Großteil aller Umsätze, die amerikanische Produzenten von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen in Europa erwirtschaften, wird von den Unternehmensniederlassungen in Deutschland erzielt.[33] In den letzten Jahren ist laut AmCham ein Rückgang der Verkäufe in Deutschland, seitens der Automobilhersteller Ford und Opel feststellbar[34]. Im Gegensatz zu diesen Erkenntnissen stehen die Angaben des BEA, nach denen die Erträge der gesamten KFZ-Branche zwischen 2000 und 2002 positiv verlaufen sind.[35] Neben den amerikanischen PKW-Herstellern, zählen auch die Produzenten von Autoteilen und -zubehör zur KFZ-Branche und scheinbar sind deren Umsätze in Deutschland so stark gestiegen, dass die Branche einen positiven Saldo erreichte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Die umsatzstärksten US- amerikanischen multinationalen Unternehmen (Quelle: AmCham)

Amerikanische Handelsriesen wie McDonalds oder das weltweit umsatzstärkste MNU Wal-Mart[36] können sich nicht unter den zehn erfolgreichsten amerikanischen Unternehmen in Deutschland platzieren. Jedoch zeigen aktuelle Erhebungen der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD), dass amerikanische MNU des tertiären Sektors in Deutschland ebenfalls sehr erfolgreich sind und dabei sogar höhere Umsätze als alle anderen ausländischen Dienstleistungsunternehmen erzielen.[37]

Die Ermittlung des Umsatzrankings wird nach Angaben der AmCham jedoch zunehmend schwieriger, weil viele US-Unternehmen dazu neigen, pauschalisierte Umsatzzahlen für Europa zu veröffentlichen und den in Deutschland erzielten Umsatz nicht separat auszuweisen. Die AmCham vermutet weiter, dass der tatsächlich in Deutschland erzielte Umsatz deutlich höher ist, als das offiziell ausgewiesene Umsatzvolumen. Seit mehreren Jahren sei eine Tendenz zur konzerninternen Weiterleitung von Produkten und Leistungen, nicht zuletzt aus steuerlichen Gründen, feststellbar. Somit sei die Bedeutung des Standortes Deutschland für den Erfolg US-amerikanischer MNU in Wirklichkeit noch größer.[38]

Um die bisherigen Ergebnisse besser beurteilen zu können, soll die Umsatzanalyse auf die europäische Ebene ausgedehnt werden. Ziel ist es, die Struktur und die Entwicklung der Umsätze in Deutschland von der internationalen Entwicklung abzugrenzen.

Die Grundlage für die weiterführende Analyse bildet das Datenmaterial des BEA, da es sonst kaum Datenmaterial über US-amerikanische MNU auf europäischer Ebene gibt. Das BEA erfasst nur Informationen über Unternehmen im Ausland, bei denen die amerikanischen Investoren eine Kapitalbeteiligung von mindestens 50% besitzen. Der Datenstamm des BEA über die amerikanischen „majority-owned foreign affiliates“[39] enthält umfassende Informationen auf Branchenebene und ermöglicht den Vergleich von Umsätzen und der Beschäftigung amerikanischer Unternehmen in den wichtigsten Volkswirtschaften Europas.

[...]


[1] vgl. http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=InfoContainerPrintArticle&MENUID=40%2C156%2C538%2C547&OCCURRENCEID=SL0011792638.SL00171184.5000065.full; Wirtschaftsstandort Deutschland (Basiswissen); Zugriff am 07.04.2005

[2] vgl. http://www.unctad.org/Templates/Page.asp?intItemID=2468&lang=1; Zugriff am 07.04.2005

[3] vgl. Schmalen, Helmut: Grundlagen und Probleme der Betriebswirtschaft, 12. überarbeitete Auflage, Stuttgart 2002, S. 48

[4] vgl. ebd., S. 48

[5] vgl. ebd., S. 51

[6] Eigene Definition in Anlehnung an Matthew J. Slaughter, www.wissen.de und United Nations

[7] vgl. Schanz, Kai- Uwe: Exporte, Lizenzvergabe oder Direktinvestitionen?, Zürich u.a. 1995, S. 12 ff.

[8] vgl. Koopmann, Georg; Franzmeyer, Fritz: Weltwirtschaft und internationale Arbeitsteilung, in: Informationen zur politischen Bildung; (2003) 280, S. 19 f.

[9] vgl. ebd., S. 12

[10] vgl. ebd., S. 19

[11] vgl. ebd., S. 19

[12] vgl. http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=au%DFernhandel; Definition „Außenhandel“ im wissen.de Lexikon; Zugriff am 07.04.2005

[13] vgl. Koopmann, Georg; Franzmeyer, Fritz: a.a.O., S. 12

[14] vgl. Blank, Dr. Michael; Hardenberg, Johanna: Exporte und Importe 2003|2004 – Eine DIHK- Umfrage bei deutschen Auslandshandelskammern – Herbst 2003; http://www.dihk.de/inhalt/download/AHK_Umfrage_2003.pdf; S. 7; Zugriff am 07.04.2005

[15] vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland: Rangfolge der Handelspartner im Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland; http://www.destatis.de/download/d/aussh/rang2_03.pdf; Zugriff am 07.04.2005

[16] Der Anteil des Investors am ausländischen Unternehmen muss mindestens 10% betragen, damit dieser Geldtransfer als Direktinvestition erfasst wird.

[17] vgl. Hamburgerische Welt-Wirtschafts-Archiv: Das Portal Direktinvestitionen; http://www.hwwa.de/direktinvestitionen; Zugriff am 07.04.2005

[18] vgl. Ackermann, Rolf: Direktinvestitionen: Statistik verbieten, in: Wirtschaftswoche, (2004) 16, S. 22

[19] vgl. Blank, Dr. Michael; Hardenberg, Johanna: a.a.O., S. 7

[20] vgl. Deutsche Bundesbank: Entwicklung und Bestimmungsgründe grenzüberschreitender Direktinvestitionen, in: Monatsbericht August 1997, 49 (1997) 8, S. 72

[21] vgl. ebd., S. 65

[22] Eigene Berechnung anhand: Deutsche Bundesbank: Zahlungsbilanzstatistik Dezember 2004 – Statistisches Beiheft zum Monatsbericht 3, Frankfurt 2004

[23] vgl. Ackermann, Rolf: a.a.O., S. 22

[24] vgl. Mataloni, Raymond J. Jr.: A Note on Patterns of Production and Employment by U.S. Multinational Companies, in: U.S. Bureau of Economic Analysis: Survey of Current Business; 84 (2004) 3, S. 54

[25] vgl. Simons, Ralf; Westermann, Klaus: Industriestandort Deutschland - Zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, 2. Auflage, Schüren 1995, S. 39

[26] Gemessen an den weltweiten Umsätzen

[27] vgl. American Chamber of Commerce Germany e.V.: U.S. Investments in Germany 2004 – A Listing of American Subsidiaries in Germany, 17. Edition, Frankfurt 2004

[28] vgl. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,321999,00.html; Standort Deutschland: Die wichtigsten US- Investoren; Zugriff am 13.12.2004

[29] vgl. American Chamber of Commerce Germany e.V.: Benchmarking Germany 2003: What makes American Companies successful in Germany?; http://www.amcham.de/fileadmin/templates/main/pdf/BM_Germany_2003_English_final.pdf; S. 19; Zugriff am 07.04.2005

[30] vgl. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,321970,00.html; US- Unternehmen: Probleme in Deutschland; Zugriff am 07.04.2005

[31] Eigene Berechnung anhand: American Chamber of Commerce Germany e.V.: U.S. …, a.a.O.

[32] Anmerkung: Die vom U.S. Bureau of Economic Analysis veröffentlichten Statistiken erfassen allerdings nur Unternehmen in deren die Kapitalbeteiligung eines US-amerikanischen Kapitalgebers mindestens 50% beträgt.

[33] vgl. U.S. Bureau of Economic Analysis: Sales by Majority- Owned Foreign Affiliates, Country by Industry; http://www.bea.gov/bea/di/usdop/mofas_sales.xls; Zugriff am 07.04.2005

[34] vgl. Tabelle 2, S. 14

[35] vgl. U.S. Bureau of Economic Analysis: Sales …, a.a.O.

[36] vgl. Limburg, Patricia; TOP US- Unternehmen in Deutschland – jährliches Ranking der AmCham Germany; http://www.amcham.de/fileadmin/user_upload/Presse/TOP50_07-10-04.pdf; S. 2; Zugriff am 07.04.2005

[37] vgl. United Nations Conference on Trade and Development: FDI country profil: Germany; http://www.unctad.org/sections/dite_fdistat/docs/wid_cp_de_en.pdf; Table 88.Largest affilates of foreign TNC´s in the host economy, 2000; Zugriff am 07.04.2005

[38] vgl. United Nations Conference on Trade and Development: FDI …, a.a.O., S. 1

[39] Kapitalbeteiligung seitens der US-amerikanischen Investoren ≥ 50%

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten

Details

Titel
Invest in Germany - Der Standort Deutschland aus Sicht von US-amerikanischen multinationalen Unternehmen (MNU)
Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
67
Katalognummer
V40366
ISBN (eBook)
9783638388924
Dateigröße
1373 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Invest, Germany, Standort, Deutschland, Sicht, US-amerikanischen, Unternehmen
Arbeit zitieren
Matthias Erang (Autor), 2005, Invest in Germany - Der Standort Deutschland aus Sicht von US-amerikanischen multinationalen Unternehmen (MNU), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40366

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