Die Arbeit befasst sich mit dem Moral-Hazard basierten Finanzierungsproblem der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland und zeigt über die Darstellung der Medical Savings Accounts (Gesundheitssparkonten) alternative Finanzierungswege auf. Ansatzpunkte sind hier vor allem die Reduzierung der Gesundheitskosten durch Abbau von Moral Hazard und Erhöhung der Selbstbeteiligung der Patienten.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung.
- Das Moral Hazard Problem der Krankenversicherung...
- Moral Hazard - das Phänomen……….
- Moral Hazard in der Krankenversicherung.....
- Die Folgen von Moral Hazard..
- Medical Savings Accounts - ein Konzept......
- Vor- und Nachteile des MSA - Systems......
- MSA - Medizin für die Krankenversicherung?..\li>
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Moral Hazard Problem in der gesetzlichen Krankenversicherung und untersucht die potenziellen Vorteile des „Medical Savings Accounts“ (MSA) als Finanzierungsalternative.
- Das Moral Hazard Phänomen und dessen Auswirkungen auf die Krankenversicherung
- Das Konzept der „Medical Savings Accounts“ und seine Funktionsweise
- Die Vor- und Nachteile des MSA-Systems
- Die mögliche Lösung des Moral Hazard Problems durch MSAs
- Die Eignung von MSAs, Schwachstellen der gesetzlichen Krankenversicherung zu überwinden
Zusammenfassung der Kapitel
- Einführung: Die Arbeit stellt das Problem der steigenden Gesundheitskosten und die Suche nach einer nachhaltigen Finanzierung dar. Sie führt das Konzept der „Medical Savings Accounts“ als mögliche Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung ein.
- Das Moral Hazard Problem der Krankenversicherung: Dieses Kapitel definiert das „Moral Hazard“ Phänomen und erklärt seine Folgen für die Krankenversicherung. Es zeigt auf, wie Versicherte aufgrund des Versicherungsschutzes Anreize haben, riskanteres Verhalten zu zeigen und medizinische Leistungen häufiger in Anspruch zu nehmen.
- Medical Savings Accounts - ein Konzept: In diesem Kapitel wird das Konzept der „Medical Savings Accounts“ vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile erläutert.
- MSA - Medizin für die Krankenversicherung?: Dieses Kapitel untersucht, ob MSAs geeignet sind, das Moral Hazard Problem zu lösen und Schwachstellen der gesetzlichen Krankenversicherung zu beheben.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Krankenversicherung, Moral Hazard, „Medical Savings Accounts“ (MSAs), Gesundheitskosten, Finanzierungsalternative, Selbstbeteiligung, Risikoverhalten und Wohlfahrtsverlust.
Häufig gestellte Fragen zu Medical Savings Accounts
Was ist das Moral Hazard Problem in der Krankenversicherung?
Moral Hazard beschreibt das Phänomen, dass Versicherte aufgrund des Versicherungsschutzes weniger Anreize haben, gesundheitsbewusst zu leben oder medizinische Leistungen sparsam in Anspruch zu nehmen.
Wie funktionieren Medical Savings Accounts (MSA)?
MSAs sind Gesundheitssparkonten, auf die Versicherte Geld einzahlen, um kleinere medizinische Kosten selbst zu decken, während eine Versicherung nur für Großrisiken einspringt.
Welche Vorteile bietet ein MSA-System?
Es reduziert Gesundheitskosten durch den Abbau von Moral Hazard, erhöht die Eigenverantwortung der Patienten und fördert den bewussten Umgang mit medizinischen Leistungen.
Gibt es Nachteile bei Gesundheitssparkonten?
Kritiker befürchten eine soziale Selektion, da sich einkommensstarke Personen leichter Rücklagen bilden können, und eine mögliche Unterversorgung bei notwendigen Behandlungen aus Kostengründen.
Können MSAs die gesetzliche Krankenversicherung ersetzen?
Die Arbeit untersucht MSAs als Finanzierungsalternative oder Ergänzung, um die Schwachstellen der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland zu beheben.
- Arbeit zitieren
- Matthias Seidlitz (Autor:in), 2004, Medical Savings Accounts als Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung - Die Krankenversicherung und das Moral Hazard Problem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40737