Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philologie Allemande - Divers

Montaignes Tagebuch einer Reise durch Italien

Titre: Montaignes Tagebuch einer Reise durch Italien

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 19 Pages , Note: 1

Autor:in: Kathrin Haubold (Auteur)

Philologie Allemande - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Montaignes "Tagebuch einer Reise durch Italien" wurde zufällig 200 Jahre nach seinem Tod entdeckt und 1774 erstmals herausgegeben.
Wie war die Einstellung zum Reisen zu der damaligen Zeit, was waren Montaignes Reisemotive, welche Art von Themen bevorzugte er und wie behandelte er sie? Diese Arbeit soll einen kleinen Einblick über die Hintergründe und Montaignes Intention zur Abhandlung des Tagebuches geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

I. 1. Fragestellung und Thema

I. 2. Michel de Montaigne

II. ITALIENISCHE REISELITERATUR IM 16. JAHRHUNDERT

II. 1. Reisehaltung im 16. Jahrhundert

II. 2. Italienreisen im 16. Jahrhundert

III. MONTAIGNES REISEABHANDLUNGEN

III. 1. Montaignes Reiseabsichten

III. 2. Montaignes Reisegesellschaft

III. 3. Montaignes Schreibweise

IV. INHALT DES „TAGEBUCHS EINER REISE DURCH ITALIEN ...“

IV. 1. Naturerfahrungen

IV. 2. Städte

IV. 3. Begegnungen

IV. 3. Kunst

V. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Michel de Montaignes Reisetagebuch einer Reise durch Italien aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Ziel ist es, die Reisemotive Montaignes zu beleuchten, seine Einstellung zum Unterwegssein sowie seine spezifische Art der Beobachtung und Reflexion während dieser Reise im Kontext der damaligen Zeit zu analysieren.

  • Historischer Kontext der Reisekultur im 16. Jahrhundert
  • Montaignes persönliche Reisemotive und seine gesundheitliche Motivation
  • Die Wahrnehmung von Natur, Städten und sozialen Begegnungen durch den Autor
  • Die Entwicklung und Bedeutung der Schreibweise in seinem Reisetagebuch
  • Interaktion zwischen Subjektivität, Humanismus und dem Reiseerlebnis

Auszug aus dem Buch

IV. 1. NATURERFAHRUNGEN

Als Montaigne sich am 7. Mai 1581 in den Bädern von Lucca in der Toskana einquartierte, entschied er sich für das Zimmer mit der besten Aussicht:

„Ich sah mir alle an, bevor ich mich entschloß, und nahm dann das schönste, vor allem der Aussicht willen, die - wenigstens in diesem Zimmer- den ganzen Talgrund, den Limafluß und die einschließenden Berge umfaßt (...)“

Montaignes Blick aus dem Fenster rahmt hier ein Stück Natur zu einem schönen Bild mit Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund und verwandelt so Natur in Landschaft. Ein solcher Vorgang ist selbst für die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts noch ungewöhnlich. Die weltanschauliche Grundlage war ein Wandel des Naturverständnisses überhaupt gewesen. Im Mittelalter war die Beschäftigung mit der Natur, als der untersten Stufe der kosmischen Hierarchie, als nichtig und eitel betrachtet worden. Erst mit dem Beginn der Neuzeit fing man an, sie als Manifestation der Vollkommenheit und Herrlichkeit Gottes zu preisen. Der Mensch selbst, ein Glied dieser Natur, hatte den Auftrag, die sie lenkenden geheimen Kräfte zu erforschen. Von der Naturerkenntnis zur Naturbeherrschung ist es dann nicht mehr weit.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Einführung in das Thema der Montaigne-Reise und biografischer Abriss des Autors sowie seiner literarischen Bedeutung.

II. ITALIENISCHE REISELITERATUR IM 16. JAHRHUNDERT: Untersuchung der zeitgenössischen Reisekultur und der spezifischen Motive für Italienreisen im 16. Jahrhundert.

III. MONTAIGNES REISEABHANDLUNGEN: Analyse der persönlichen Absichten Montaignes, seiner Reisegesellschaft und der Art und Weise, wie er seine Aufzeichnungen anfertigte.

IV. INHALT DES „TAGEBUCHS EINER REISE DURCH ITALIEN ...“: Detaillierte Betrachtung von Montaignes Erfahrungen in Bezug auf Natur, Städtebau, soziale Begegnungen und Kunst.

V. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung von Montaignes moderner Reiseweise und seiner offenen, subjektiven Grundhaltung gegenüber dem Fremden.

Schlüsselwörter

Michel de Montaigne, Reisetagebuch, Italienreise, Renaissance, Reisekultur, Humanismus, Landschaftswahrnehmung, Subjektivität, Reisebericht, Naturerfahrung, Sozialer Forschungsraum, 16. Jahrhundert, Selbstreflexion, Reiseliteratur, Weltbürgertum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Michel de Montaignes Reisetagebuch aus dem Jahr 1580/81 und untersucht seine Art des Reisens und der Dokumentation seiner Erfahrungen während einer Reise durch Italien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Reisekultur der Renaissance, Montaignes persönliche Reisemotive, sein Naturverständnis, seine Stadtbeobachtungen und sein Umgang mit sozialen Kontakten auf Reisen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, einen Einblick in die Hintergründe der Reise sowie in Montaignes Intention zur Abhandlung des Reisetagebuchs zu geben und seine moderne, subjektive Herangehensweise darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse des Reisetagebuchs, ergänzt durch historische Kontexte zur Reisekultur und theoretische Bezüge zum Essay-Stil des Autors.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des historischen Kontexts italienischer Reisen, Montaignes persönliche Reisegründe (wie sein Gesundheitszustand), seine Schreibweise sowie spezifische inhaltliche Schwerpunkte wie seine Landschafts- und Städteerfahrungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Montaigne, Renaissance, Reisekultur, Subjektivität, Landschaftswahrnehmung und Italienreise.

Warum war Montaignes Gesundheitszustand ein wichtiger Reisegrund?

Montaigne litt an Nierensteinleiden und suchte in verschiedenen Thermalbädern, wie in Lucca, Linderung seiner Schmerzen, was ihn maßgeblich zur Reise motivierte.

Wie veränderte sich die Rolle des „Sekretärs“ bei der Aufzeichnung der Reise?

Anfangs hielt ein Sekretär die Ereignisse fest, später griff Montaigne selbst zur Feder, wodurch das Tagebuch zunehmend autobiografische Züge annahm und seine persönliche Selbstanalyse widerspiegelte.

Fin de l'extrait de 19 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Montaignes Tagebuch einer Reise durch Italien
Université
University of Frankfurt (Main)  (Institut für deutsch Sprache und Literatur II)
Note
1
Auteur
Kathrin Haubold (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
19
N° de catalogue
V4073
ISBN (ebook)
9783638125246
ISBN (Livre)
9783640856251
Langue
allemand
mots-clé
Montaignes Tagebuch Reise Italien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kathrin Haubold (Auteur), 2002, Montaignes Tagebuch einer Reise durch Italien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4073
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint