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Wissenstransfer mit dem Projekthandbuch

Title: Wissenstransfer mit dem Projekthandbuch

Seminar Paper , 2004 , 28 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Stefanie Kerner (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Wissen ist Macht, das sagte schon Francis Bacon und obwohl in der heutigen Zeit Information für jedermann in jeglicher Form zugänglich sind, so stellt sich doch mehr und mehr heraus, dass genau diese Problematik den Unterschied zwischen Daten, Informationen und Wissen ausmacht. Wissen ist komplex, es ist meist an Personen gebunden und diese Personen wissen meist noch nicht einmal über was für ein Wissen sie verfügen, da meist das relevante und für Unternehmen als Wettbewerbsvorteil nutzbare Wissen nur implizit und somit personengebunden vorhanden ist. Die Schwierigkeiten des Wissensmanagements liegen nicht nur in den überaus komplexen Strukturen und angrenzenden Wissensfeldern, sondern auch gerade in der Problematik, dieses implizite Wissen in explizites Wissen zu wandeln. Effektiver und effizienter Einsatz von Wissensmanagement sind Garanten für Wettbewerbsfähigkeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problembeschreibung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Ziele

1.3 Methodische Vorgehensweise

1.4 Erwartete Ergebnisse

1.5 Zielgruppen

2. Bezugsrahmen Wissensmanagement

2.1 Bausteine des Wissensmanagements

2.2 Wissenstransfer

2.2.1 Direkter Wissenstransfer

2.2.2 Indirekter Wissenstransfer

3. Bezugsrahmen Projekt und Projektmanagement

4. Wissenstransfer in Projekten

4.1 Ziele und Nutzenpotentiale des Wissenstransfers in der Projektarbeit

4.1.1 Gruppenarbeit

4.1.2 Lernen am Projekt

4.1.3 lessons learned

4.2 Nutzung des Projekthandbuches als Mittel zum Wissenstransfer

4.2.1 Zweck eines Projekthandbuches

4.2.2 Inhaltliche Aufbau eines Projekthandbuches anhand eines Beispielfalls der Volkswagen AG

5. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Methoden des Wissenstransfers im Kontext des Projektmanagements. Dabei wird der Fokus insbesondere auf die Rolle des Projekthandbuches als Instrument zur Strukturierung und zum Austausch von implizitem sowie explizitem Wissen gelegt, um die Wettbewerbsfähigkeit in einer projektorientierten Unternehmensorganisation zu sichern.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Abgrenzung von Wissensformen.
  • Analyse von Hindernissen im Wissenstransfer (z.B. psychologische Faktoren, Hierarchien).
  • Projektmanagement als organisatorischer Rahmen für Wissensaustausch.
  • Methoden zur Institutionalisierung des Wissenstransfers (z.B. Lessons Learned, Gruppenarbeit).
  • Die Funktion und Gestaltung von Projekthandbüchern anhand eines Praxisbeispiels.

Auszug aus dem Buch

4. Wissenstransfer in Projekten

In der Projektarbeit fallen üblicherweise jeden Tag eine Vielzahl von Daten, Informationen und somit Wissen an, welches sich während der Projektlaufzeit viele Male ändert und deshalb immer in aktualisierter Form den Projektbeteiligten zur Verfügung stehen muss. Alle Projektdaten müssen während der Projektarbeit systematisch berücksichtigt und genutzt werden. Dabei fallen Daten in unterschiedlichster Form an, z.b. Gesprächsprotokolle, handschriftliche Notizen, Fachliteratur. Entscheidend ist aber nicht die Sammlung aller Projektdaten, sondern die Selektion zwischen bewahrungswürdigem und nicht bewahrungswürdigem Wissen.

Die permanenten Veränderungen der Umwelteinflüsse auf das Projekt schlagen sich immer auf das Projekt selbst aus, ebenso verändert sich mit jeder Umweltveränderung der Stand des Wissens im Projekt: Wissen kommt hinzu, Wissen verändert sich, Wissen muss integriert werden und auch neues Wissen wird generiert. Jeweils den aktuellen „Stand der Dinge“ zu vermitteln, d.h. zu kommunizieren, darin liegt die Schwierigkeit.

Im Wesen des Projektmanagements liegt es auch, dass unterschiedliche Wissensformen, Sichtweisen und Handlungsmuster aufeinander treffen, dadurch, dass Mitarbeiter der unterschiedlichsten Fachrichtungen miteinander zusammenarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problembeschreibung: Einleitung in die Herausforderung, implizites Wissen in Unternehmungen durch effektives Wissensmanagement nutzbar zu machen.

2. Bezugsrahmen Wissensmanagement: Definition der Wissensbausteine sowie Erläuterung von direkten und indirekten Methoden des Wissenstransfers.

3. Bezugsrahmen Projekt und Projektmanagement: Untersuchung der besonderen Anforderungen an Wissen in zeitlich begrenzten, einmaligen Vorhaben und die dabei auftretenden organisatorischen Reibungspunkte.

4. Wissenstransfer in Projekten: Detaillierte Darstellung der Ziele und praktischen Methoden zur Sicherung von Wissen innerhalb der Projektarbeit, inklusive der Nutzung des Projekthandbuches.

5. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Synergien zwischen Projekt- und Wissensmanagement und Bestätigung der zentralen Rolle von Projekthandbüchern.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissenstransfer, Projektmanagement, Projekthandbuch, Implizites Wissen, Organisationskultur, lessons learned, Gruppenarbeit, Wissensspeicherung, Wissenstransformation, Projektorganisation, Kontextwissen, Kommunikationskultur, Wissensanwendung, Wissensgenerierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verknüpfung von Wissensmanagement und Projektmanagement, um den Wissenstransfer in Unternehmen nachhaltig zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Identifikation von Wissensbarrieren, die Rolle der Unternehmenskultur und die Nutzung von Projekthandbüchern als Wissensspeicher.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Wissen in Projekten effizient geteilt, gespeichert und für die Organisation wertschöpfend genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer theoretischen Herleitung des Wissenstransfers, verknüpft mit einem Praxisbeispiel der Volkswagen AG.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ebenen des Wissenstransfers, psychologische Hemmnisse im Austausch und die konkrete Anwendung von Methoden wie „Lessons Learned“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Wissensmanagement, Wissenstransfer, Projekthandbuch, Wissensgenerierung und Projektorganisation.

Wie trägt das Projekthandbuch konkret zum Wissenstransfer bei?

Es dient als zentraler Ort zur Dokumentation von Projektzielen, Verantwortlichkeiten und Erfahrungen, wodurch Kontextwissen für alle Beteiligten verfügbar gemacht wird.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim Wissenstransfer?

Eine Kultur des Vertrauens und der Offenheit ist essenziell, um das bewusste Zurückhalten von Informationen (aufgrund von Machtkämpfen oder Statusangst) zu überwinden.

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Details

Title
Wissenstransfer mit dem Projekthandbuch
College
University of Kassel
Course
Wissensmanagement
Grade
1.7
Author
Stefanie Kerner (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V41012
ISBN (eBook)
9783638393744
Language
German
Tags
Wissenstransfer Projekthandbuch Wissensmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Kerner (Author), 2004, Wissenstransfer mit dem Projekthandbuch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41012
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