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Seniorenpolitik und soziale Lage älterer Menschen in Deutschland

Titre: Seniorenpolitik und soziale Lage älterer Menschen in Deutschland

Dossier / Travail , 2005 , 48 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Konstantin Bodach (Auteur)

Sociologie - Vieillesse
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„Das Leben ist ein einzig ewiger Kreislauf – Wir werden geboren, um wieder zu sterben“. Dieses kleine Zitat macht den Wandel des Lebens deutlich. Das Leben entwickelt sich weiter und wir werden immer älter. Und wir alle gehören irgendwann einmal zu den älteren Menschen der Gesellschaft.

Wie in allen westlichen Industriestaaten verändert der demographische Wandel auch unsere Gesellschaft. So wird die Bevölkerung in D. von rund 82,5 Mio. Menschen im Jahr 2003 Prognosen zufolge um gut 10 % auf rund 74,1 Mio. im Jahr 2050 zurückgehen. Selbst wenn der Rückgang durch Zuwanderung und eine steigende Lebenserwartung geringer ausfallen sollte, wird sich auf jeden Fall die Bevölkerung auch in ihrer Struktur nachhaltig verändern: Der Anteil der unter 20-Jährigen wird (laut erstelltem Szenario) bis 2050 von gegenwärtig 20,6 % auf 15,7 % sinken.
Dagegen wird der Anteil der 65-Jährigen und Älteren von 17,7 % auf 30,8 % ansteigen. Der Anteil der 80-Jährigen wird sich sogar mehr als verdreifachen. Der Altersquotient, das Verhältnis von 65-Jährigen und Älteren zu den 20-Jährigen bis 64-Jährigen, wird sich von de facto 28,8 % bis etwa 2040 auf rund 57 % fast verdoppeln und bis 2050 in etwa auf diesem Niveau verharren .

Ein weites Feld tut sich hier auf. Es geht darum, die Seniorenpolitik sowie die soziale Lage älterer Menschen in Deutschland zu beleuchten.





Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Frühere und heutige Lebenslage älterer Menschen

1.1 Das Altern auf dem Land am Anfang des 19. Jahrhunderts

1.2 Das Altern im handwerklichen, städtischen Bereich

1.3 Das Altern im Industriezeitalter

1.4 Das heutige Altern der deutschen Gesellschaft (Einkommensverhältnisse, Wohn- und Gesundheitsbedingungen)

2. Demographischer Wandel in Deutschland

2.1 Gegenstand und Ziel der Demographie

2.2 Lebenserwartung

2.3 Regionale Unterschiede in der Lebenserwartung

2.4 Altersstrukturverschiebung

2.5 Familienstrukturen und Entwicklung der Haushalte

2.6 Strukturwandel des Alters und seine Auswirkungen

2.7 Demographische Vergleichszahlen aus dem Ausland

2.8 Gerontologie, Demographie und Altenpolitik

3. Gesellschaftliche Einflussnahme Älterer und Produktivität im Alter

3.1 Zwei gegensätzliche Theorien aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts und die wichtigsten produktiven Tätigkeiten im dritten Lebensalter bzw. der zweiten Lebenshälfte

3.2 Politische Einflussnahme alter und älterer Menschen - Seniorenvertretungen

4. Konzepte zu stationären Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen

4.1 Konzepte zur Verbesserung der Betreuung und Versorgung im häuslichen Bereich und im Wohnfeld

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Seniorenpolitik sowie die soziale Lage älterer Menschen in Deutschland. Dabei wird insbesondere auf den demographischen Wandel, die produktive Rolle Älterer in der Gesellschaft und verschiedene Betreuungskonzepte eingegangen, um die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung zu beleuchten.

  • Historische Betrachtung des Alterns
  • Analyse der demographischen Entwicklung in Deutschland
  • Untersuchung produktiver Tätigkeiten im dritten Lebensalter
  • Politischer Einfluss und Seniorenvertretungen
  • Konzepte der stationären und häuslichen Pflege

Auszug aus dem Buch

1.1 Das Altern auf dem Land am Anfang des 19. Jahrhunderts

Im vorindustriellen Deutschland, war die Gesellschaft vorwiegend ländlich geprägt. Die Menschen lebten von und mit der Landwirtschaft. Viele hatten auch eine eigene Wirtschaft zu Hause, die ihnen die Nahrung für die eigene Familie absicherte. Insgesamt lebten in dieser Zeit ca. 80 % der Menschen auf dem Land. „Mehr als vier Fünftel der Menschen lebten direkt von der Landwirtschaft, wobei die Mehrzahl tagtäglich einen harten Kampf gegen eine unzerbrechliche Natur führen musste und der »Tyrannei des Getreides« ausgeliefert war. Dieser Kampf ums Überleben prägte die Lebensordnung. Vom Besitz von Boden, von der Bearbeitung des Bodens und von der Fruchtbarkeit des Bodens hing das Überleben in erster Linie ab. Leben hieß für den Bauern Arbeit und nochmals Arbeit, den Boden immer wieder bebauen, um nicht zu verhungern. […] Darum kreiste das ganze Denken und Handeln der bäuerlichen Gesellschaft um den Besitz von Boden und die optimale Gestaltung der Familie.“2

Damit waren die Menschen und Familien auf dem Land am Anfang des 19. Jahrhunderts direkt oder indirekt abhängig von der Landwirtschaft und hatten tagtäglich einen Kampf mit der „unzerbrechlichen“ Natur zu bestehen. Alle Mitglieder der Familie, auch die Kinder, hatten bei diesem Kampf mitzuarbeiten um den Lebensunterhalt zu sichern. Dabei wurde die Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern auf dem Land, im Stall und in der Küche etc. aufgeteilt. Alles drehte sich darum und jeder der Familie hatte sich dem unterzuordnen. Boden zu besitzen und ihn mit seiner Familie bearbeiten zu können, bedeutete auch Sicherheit im Alltag und später auch im Alter. Ohne Boden war man nichts.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung thematisiert den demographischen Wandel in Deutschland und führt in die Fragestellungen zur sozialen Lage und Seniorenpolitik ein.

1. Frühere und heutige Lebenslage älterer Menschen: Dieses Kapitel vergleicht historische Lebensbedingungen älterer Menschen (vom 19. Jahrhundert bis zum Industriezeitalter) mit der heutigen Situation hinsichtlich Einkommen, Wohnen und Gesundheit.

2. Demographischer Wandel in Deutschland: Es werden die wissenschaftlichen Grundlagen der Demographie erläutert sowie aktuelle Trends wie steigende Lebenserwartung und Altersstrukturverschiebung analysiert.

3. Gesellschaftliche Einflussnahme Älterer und Produktivität im Alter: Das Kapitel behandelt theoretische Ansätze zur sozialen Rolle im Alter und untersucht produktive Tätigkeiten wie Ehrenamt, Enkelbetreuung und Pflege.

4. Konzepte zu stationären Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen: Es werden aktuelle stationäre und häusliche Betreuungskonzepte für ältere und demenzkranke Menschen vorgestellt und kritisch diskutiert.

Schlusswort: Das Schlusswort fasst die zentralen Thesen zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige gesellschaftliche Anpassungen.

Schlüsselwörter

Seniorenpolitik, demographischer Wandel, Altersarmut, Lebenserwartung, Alterspyramide, dritte Lebensalter, Seniorenvertretungen, Ehrenamt, Pflegetätigkeiten, Demenz, Pflegeversicherung, Altenpolitik, Generationenvertrag, Soziale Sicherung, Produktivität im Alter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation älterer Menschen in Deutschland, unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen, demographischer Herausforderungen und politischer Maßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen der demographische Wandel, die soziale Absicherung im Alter, die Bedeutung produktiver Tätigkeiten für Ältere sowie Konzepte zur stationären und häuslichen Pflege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, sozialpolitische Einblicke in die Lebenslage älterer Menschen zu geben und aufzuzeigen, wie sich die Gesellschaft angesichts einer alternden Bevölkerung wandeln muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur, statistischen Daten (wie dem Alters-Survey) und Dokumentationen staatlicher Fachtagungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Untersuchung demographischer Kennzahlen, die Rolle Älterer als produktive Akteure sowie die Darstellung von Betreuungs- und Pflegekonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Seniorenpolitik, demographischer Wandel, Pflegebedürftigkeit, Altersvorsorge und gesellschaftliche Partizipation.

Was genau sind die "Seniorenvertretungen"?

Seniorenvertretungen sind parteipolitisch und religiös neutrale Organisationen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene, die die Interessen älterer Menschen politisch vertreten.

Wie wichtig ist die häusliche Pflege für das deutsche System?

Die häusliche Pflege ist eine Hauptsäule des Versorgungssystems; etwa 90 % der Pflegebedürftigen werden zu Hause durch Angehörige versorgt, was eine enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung hat.

Was bedeutet der Begriff "Drittes Alter"?

Das „Dritte Alter“ bezeichnet die Phase nach dem Erwerbsleben, in der die Menschen in der Regel rüstig sind, am sozialen Leben teilhaben und vielfältige produktive Aufgaben übernehmen.

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Résumé des informations

Titre
Seniorenpolitik und soziale Lage älterer Menschen in Deutschland
Université
University of Applied Sciences Potsdam
Cours
Seminar
Note
1,0
Auteur
Konstantin Bodach (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
48
N° de catalogue
V41031
ISBN (ebook)
9783638393850
ISBN (Livre)
9783640203505
Langue
allemand
mots-clé
Seniorenpolitik Lage Menschen Deutschland Seminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Konstantin Bodach (Auteur), 2005, Seniorenpolitik und soziale Lage älterer Menschen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41031
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Extrait de  48  pages
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