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Netzwerkkompetenzen und wirtschaftlicher Erfolg

Title: Netzwerkkompetenzen und wirtschaftlicher Erfolg

Seminar Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andrea Roth (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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Lange Zeit strebten Unternehmungen als komplexe Einheiten autonom am freien Markt nach dauerhaften Wettbewerbsvorteilen.
Die Globalisierung der Märkte, zusammen mit dem Abbau politischer Grenzen, führte zu einem ständig schärfer werdenden weltweiten Wettbewerb, so dass Kooperationen im Laufe der letzten Jahre ein stetig steigender Stellenwert zukommt.
Heute wird wirtschaftlicher Erfolg nicht nur auf die internen Stärken einer einzelnen Unternehmung zurückgeführt, sondern auch auf die Art und Intensität der Beziehungen zu anderen Unternehmen und Organisationen.

„Relationships are one of the most valuable
resources that a company possesses“ (Zitat: Hakansson, 1987)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Unternehmensnetzwerke

1. Begriff des Unternehmensnetzwerkes

2. Netzwerktypen

a) Strategisches Netzwerk

b) Regionales Netzwerk

c) Projektnetzwerk

III. Netzwerkkompetenzen

1. Ressourcenaustausch der Netzwerkunternehmungen

a) Strategische Ressourcen und Kernkompetenzen

b) Ziele der Unternehmenskooperation

c) Fazit

2. Neuentwicklung von Ressourcen und Kompetenzen

a) Netzwerkressourcen, Relationale Renten und kooperative Kernkompetenzen

b) Imitationsbarrieren

c) Fazit

IV. Endergebnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Netzwerkkompetenzen für den strategischen Erfolg von Unternehmungen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie Unternehmen durch die Einbindung in Unternehmensnetzwerke Ressourcen und Kernkompetenzen entwickeln, austauschen und bewahren können, um dauerhafte Wettbewerbsvorteile zu generieren.

  • Grundlagen und Typologisierung von Unternehmensnetzwerken
  • Analyse des Ressourcenaustauschs in Netzwerkunternehmungen
  • Theoretische Abgrenzung zwischen Resource-based View und Relational View
  • Entwicklung kooperativer Kernkompetenzen und relationaler Renten
  • Schutzmechanismen gegen Imitation und Substitution in Netzwerken

Auszug aus dem Buch

a) Strategische Ressourcen und Kernkompetenzen

Im RBV wird davon ausgegangen, dass Unternehmungen nur dann lang anhaltende Wettbewerbsvorteile erzielen können, wenn sie über bestimmte unternehmensinterne Ressourcen verfügen.

Diese sog. strategischen Ressourcen oder Kernkompetenzen, die eine spezifische Ausprägung strategischer Ressourcen darstellen, werden auch als „crown jewels“ bezeichnet. Sie umfassen Ressourcen, Kompetenzen, Arbeitsabläufe, Unternehmenseigenschaften, Informationen, Wissen, usw., also all das was von der Unternehmung beherrscht und gesteuert wird. Weiterhin ermöglichen sie neue Strategien zu entwickeln oder einzuführen, um die Effektivität und Effizienz einer Unternehmung zu steigern.

Strategischen Ressourcen sind zumeist Bündel materieller und immaterieller Ressourcen, und müssen besonderen Anforderungen entsprechen.

Sie sollten wertvoll, knapp und weder einfach zu substituieren, noch zu imitieren sein.

Wertvolle Ressourcen verfügen über die Fähigkeit der Nutzenstiftung am Markt und können Unternehmenseffizienz und –effektivität steigern.

Sind Ressourcen nicht knapp, so sind Konkurrenzvorteile auf deren Basis ausgeschlossen.

Zusätzlich darf keine einfache Substituierbarkeit strategischer Ressourcen vorliegen. Dies bedeutet, es sollten keine alternativen Ressourcen vorhanden sein, die eine vergleichbare Leistung erbringen könnten.

Das Kriterium der Nicht-Imitierbarkeit basiert im Wesentlichen in der unternehmensindividuellen Vergangenheitsentwicklung (Historizität oder Pfadabhängigkeit), der Interdependenz der Ressourcen und in dem Ausmaß an Unklarheit über vermutete Kausalzusammenhänge zwischen unternehmensspezifischen Ressourcen und Wettbewerbsvorteilen (kausale Ambiguität). Die genannten Merkmale der Nicht-Imitierbarkeit etablieren gemeinsam die „Barrieren der Imitation“.

Definieren lassen sich Kernkompetenzen als „einzigartige Ressourcenbündel, weil sie unternehmensspezifisch, geschäftsbereichs-übergreifend, synergetisch verzahnt, schlecht zu imitieren und zu substituieren sind und lang anhaltende Wettbewerbsvorteile ermöglichen.“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel vom autonomen Wettbewerb hin zur zunehmenden Bedeutung von Kooperationen in globalisierten Märkten für den wirtschaftlichen Erfolg.

II. Unternehmensnetzwerke: Dieses Kapitel definiert Unternehmensnetzwerke als komplexe Organisationsform und differenziert zwischen verschiedenen Netzwerktypen wie strategischen, regionalen und Projektnetzwerken.

III. Netzwerkkompetenzen: Hier werden die theoretischen Ansätze (RBV und Relational View) erläutert, um den Austausch sowie die Neuentwicklung von Ressourcen und Kompetenzen innerhalb von Kooperationen zu analysieren.

IV. Endergebnis: Das Fazit stellt fest, dass Wettbewerbsvorteile heute primär durch die Vernetzung von Ressourcen erzielt werden, was jedoch mit einer Einschränkung der unternehmerischen Autonomie einhergeht.

Schlüsselwörter

Unternehmensnetzwerke, Netzwerkkompetenzen, Resource-based View, Relational View, Kernkompetenzen, Kooperation, Wettbewerbsvorteile, Inter-Partner-Learning, Transaktionskosten, Imitationsbarrieren, beziehungsspezifische Ressourcen, Netzwerkspezifität, kooperative Kernkompetenzen, relationale Renten, Wissens-Transfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Bedeutung von Kooperationen und Netzwerken als notwendige Voraussetzung für die Generierung von Wettbewerbsvorteilen in einem globalisierten Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Typologisierung von Netzwerken, der Ressourcenaustausch zwischen Partnern, die Entstehung kooperativer Kompetenzen und die Schutzmechanismen gegen externe Imitation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den gezielten Aufbau von Netzwerkkompetenzen über das individuelle Maß hinausgehende Wettbewerbspotenziale erschließen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch die industrieökonomische Perspektive (Market-based View), den Resource-based View sowie den Relational View.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Ressourcenaustauschs, die Neuentwicklung von Kompetenzen sowie die Untersuchung der Ziele von Unternehmenskooperationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Unternehmensnetzwerke, Kernkompetenzen, Relational View, Netzwerkressourcen und die Überwindung von Imitationsbarrieren.

Was versteht man unter einer 'absorbitive capacity' im Netzwerkkontext?

Es ist die Fähigkeit einer Unternehmung, den Wert externer Ressourcen zu erkennen, diese aufzunehmen und erfolgreich in die eigenen, unternehmensspezifischen Prozesse zu integrieren.

Warum sind 'Projektnetzwerke' nicht rein temporär zu betrachten?

Da auch nach Abschluss eines konkreten Projektes oft latente Beziehungen zwischen den Teilnehmern bestehen bleiben, die bei zukünftigen Kooperationen reaktiviert werden können.

Was sind 'relationale Renten'?

Dies sind übernormale Gewinne, die ein Unternehmen nicht durch autonome Aktivitäten, sondern ausschließlich durch die Zusammenarbeit und den Ressourcenaustausch mit Netzwerkpartnern erzielen kann.

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Details

Title
Netzwerkkompetenzen und wirtschaftlicher Erfolg
College
University of Siegen
Course
Strategische Organisation
Grade
1,7
Author
Andrea Roth (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V41119
ISBN (eBook)
9783638394567
ISBN (Book)
9783640864508
Language
German
Tags
Netzwerkkompetenzen Strategische Organisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Roth (Author), 2005, Netzwerkkompetenzen und wirtschaftlicher Erfolg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41119
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