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Selbstwirksamkeitserwartung, gesundheitspsychologische Handlungsfelder und das Beratungsgespräch

Titre: Selbstwirksamkeitserwartung, gesundheitspsychologische Handlungsfelder und das Beratungsgespräch

Devoir expédié , 2015 , 20 Pages , Note: 0,5

Autor:in: Irina Wolinski (Auteur)

Psychologie - Consultation et Thérapie
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Die Selbstwirksamkeitserwartung, auch Kompetenzerwartung genannt, wurde von dem Psychologen Bandura im Zusammenhang mit der sozialen Lerntheorie entwickelt. Sie ist eine „individuell unterschiedlich ausgeprägte Überzeugung“ eines Individuums, eine Leistung innerhalb einer bestimmten Situation erbringen zu können. Die subjektive Überzeugung stellt die eigenen Fähigkeiten dar, die zur Organisation und Ausführung zielgerichteter Handlungen notwendig werden. Es kann sich eine sowohl positive als auch negative Einstellung zu der eigenen Persönlichkeit und Handlungskompetenz darstellen. Diese Einstellung beeinflusst sowohl die Wahrnehmung und Motivation eines Individuums als auch seine Leistungsfähigkeit (Pieter, 2014, S. 135). Durch die Selbstwirksamkeit wird die Auswahl der Situationen beeinflusst, in die sich das Individuum begibt (Pieter, 2014, S. 139). Ein Mensch ist demnach erst dann in der Lage eine Handlung durchzuführen, wenn er das Gefühl hat, dass er das vorhandene Problem lösen kann. Weiterhin bestimmt sie über die Anstrengungsbereitschaft und die Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben (Pieter, 2014, S. 140). Man geht davon aus, dass einmal vorhandene positive Erwartungen, auf neue Situationen angewendet werden können. Die Selbstwirksamkeit hängt von den täglichen Leistungen, von unseren Beobachtungen der Leistung anderer, von Überzeugungen, die wir von anderen übernommen oder selbst aufgebaut haben, und von der Beobachtung unserer emotionalen Zustände, während wir über eine Aufgabe nachdenken oder uns an eine Aufgabe heranwagen, ab (Pieter, 2014, S. 136).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG

1.1 Definition der „Selbstwirksamkeitserwartung“ bzw. „Kompetenzerwartung“

1.2 Erarbeitung eines Fragebogens

1.3 Bearbeitung und Auswertung des Fragebogens

1.4 Recherche über die Selbstwirksamkeitserwartung

2. GESUNDHEITSPSYCHOLOGISCHE HANDLUNGSFELDER

3. DAS BERATUNGSGESPRÄCH

3.1 Beschreibung des Klienten

3.2 Beschreibung des Beraters

3.3 Einordnung des Klienten in eine Stufe der Verhaltensänderung

3.4 Darstellung des Gesprächsverlaufs

3.5 Kritische Reflektion des Gesprächs

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der psychologischen Beratung von Klienten mit chronischen Erkrankungen. Das primäre Ziel ist es, den Prozess der Verhaltensänderung unter Berücksichtigung der Selbstwirksamkeitserwartung zu analysieren und ein praktisches Beratungsgespräch methodisch fundiert vorzubereiten, durchzuführen und kritisch zu reflektieren.

  • Grundlagen der Selbstwirksamkeitserwartung und deren Messung mittels Fragebögen.
  • Analyse gesundheitspsychologischer Handlungsfelder, insbesondere am Beispiel von Asthma bronchiale.
  • Strukturierung und Durchführung eines Beratungsgesprächs zur Förderung der Gesundheitskompetenz.
  • Integration theoretischer Modelle der Verhaltensänderung in die Beratungspraxis.
  • Kritische Reflexion der Beraterrolle und der Gesprächsführung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Beschreibung des Beraters

Da jede Person für sich selbst entscheidet, ob sie ihr Verhalten ändern möchte oder nicht oder etwas mehr für die eigene Gesundheit tun möchte, unterstützt der Berater seinen Klienten in erster Linie beim Finden und Erarbeiten eigener individueller Lösungen, zu bestehenden Problemen, sowie neuer Verhaltensmuster, die in den Alltag umgesetzt werden sollen (Pieter, 2014, S. 228 – 229, 265). Dies kann durch fachgerechte Informationen, kompetente Beratung und Handlungsunterstützung durch den Berater unterstützt werden (Pieter, 2014, S. 265). Es werden keine direkten Lösungsvorschläge angeboten, um die Fähigkeiten, Kenntnisse und Ressourcen des Kunden zu stärken und weiter auszubauen.

Wahrnehmung, Erleben und Verhalten werden im Laufe des Beratungsprozesses verbessert, sodass der Kunde im Idealfall seine Probleme selbst lösen und sich seine Ziele klar setzen kann. In diesem Zusammenhang werden Selbstverantwortung und Selbstregulation geschult (Pieter, 2014, S. 228 - 229). Der Berater dient als Begleiter und schafft Bedingungen und Herausforderungen, die dem Kunden eine optimale Zielerreichung ermöglichen (Pieter, 2014, S. 265). Ein kompetenter Berater führt das Gespräch so, dass sein Klient selbst einen Weg und eine Lösung zur Realisierung der persönlichen Gesundheitsziele findet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura und erläutert deren Bedeutung für die Leistungsfähigkeit und Verhaltenssteuerung, ergänzt durch eine praktische Erhebung mittels Fragebögen.

2. GESUNDHEITSPSYCHOLOGISCHE HANDLUNGSFELDER: Hier werden chronische Erkrankungen klassifiziert und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität beleuchtet, mit einem Fokus auf Asthma bronchiale als häufige Atemwegserkrankung und der Rolle von Präventionsprogrammen.

3. DAS BERATUNGSGESPRÄCH: Dieses Hauptkapitel widmet sich der konkreten Vorbereitung und Durchführung eines Beratungsgesprächs, von der Klienten- und Beraterbeschreibung über die Einordnung in Stufen der Verhaltensänderung bis hin zur kritischen Reflexion des Gesprächsverlaufs.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeitserwartung, Kompetenzerwartung, Gesundheitspsychologie, Chronische Erkrankungen, Asthma bronchiale, Beratungsgespräch, Verhaltensänderung, Trans-theoretisches Modell, SMART-Modell, Ressourcenorientierung, Gesundheitsförderung, Prävention, Klientenzentrierung, Psychologische Beratung, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die psychologische Beratung von Menschen mit chronischen Erkrankungen und untersucht, wie diese durch die Stärkung ihrer Selbstwirksamkeit in ihrem Verhaltensänderungsprozess unterstützt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Selbstwirksamkeit, die gesundheitspsychologischen Herausforderungen bei chronischen Krankheiten sowie die praktische Durchführung und Analyse von Beratungsgesprächen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Berater durch gezielte Gesprächsführung und Ressourcennutzung einen Klienten bei der Erarbeitung individueller gesundheitsförderlicher Handlungspläne begleiten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf die Anwendung von Fragebögen zur Selbstwirksamkeitsmessung und nutzt das trans-theoretische Modell zur Stadien-Einteilung der Verhaltensänderung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Definition der Selbstwirksamkeit, die Analyse von Asthma bronchiale als Praxisbeispiel sowie die detaillierte Darstellung und Reflexion eines simulierten Beratungsgesprächs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Selbstwirksamkeitserwartung, chronische Erkrankungen, Beratungsgespräch, Verhaltensänderung und Gesundheitsförderung geprägt.

Wie unterscheidet sich die Selbstwirksamkeitserwartung bei verschiedenen Diagnosen laut den zitierten Studien?

Studien zeigen, dass Patienten mit somatoformen Störungen oft eine höhere Selbstwirksamkeit aufweisen als Patienten mit Depressionen oder Angststörungen, was die Bedeutung der Steigerung der Selbstwirksamkeit in der Therapie unterstreicht.

Warum ist die „Kosten-Nutzen-Waage“ im Beratungsgespräch wichtig?

Sie hilft dem Klienten, die persönlichen Vorteile einer Verhaltensänderung gegenüber den erwarteten Schwierigkeiten bewusst abzuwägen, was die Entscheidungsfindung und Motivation zur Zielerreichung fördert.

Welche Rolle spielt die nonverbale Kommunikation im Beratungsgespräch?

Die nonverbale Ebene ist entscheidend für den Beziehungsaufbau; erst wenn verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation im Einklang stehen, ist eine optimale Vertrauensbasis für ein erfolgreiches Beratungsgespräch gegeben.

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Résumé des informations

Titre
Selbstwirksamkeitserwartung, gesundheitspsychologische Handlungsfelder und das Beratungsgespräch
Université
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Cours
Psychologie des Gesundheitsverhaltens
Note
0,5
Auteur
Irina Wolinski (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
20
N° de catalogue
V412063
ISBN (ebook)
9783668632790
ISBN (Livre)
9783668632806
Langue
allemand
mots-clé
Selbstwirksamkeitserwartung Selbstwirksamkeit Psychologie Gesundheitsverhalten Kompetenzerwartung Fragebogen Gesundheitspsychologie Handlungsfelder Beratungsgespräch Recherche zur Selbstwirksamkeitserwartung chronische Erkrankungen Asthma bronchiale Rolle des Beraters Stufen der Verhaltensänderung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Irina Wolinski (Auteur), 2015, Selbstwirksamkeitserwartung, gesundheitspsychologische Handlungsfelder und das Beratungsgespräch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412063
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Extrait de  20  pages
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