Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining


Einsendeaufgabe, 2016

19 Seiten, Note: 0,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Personendaten

2 Beweglichkeitstestung
2.1 Detaillierte Beschreibung zur Durchführung der manuellen Beweglichkeitstestung sowie die jeweiligen Richt- bzw. Normwerte
2.1.1 Testung des M. pectoralis major
2.1.2 Testung des M. iliopsoas
2.1.3 Testung des M. rectus femoris
2.1.4 Testung der Mm. ischiocrurales
2.1.5 Testung der Mm. triceps surae
2.2 Darstellung der Testergebnisse des Probanden und deren Bewertung

3 Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
3.1 Trainingsplanung
3.2 Detaillierte Beschreibung zur Durchführung der Dehnübungen
3.3 Begründung des Belastungsgefüges und des Dehnprogramms

4 Trainingsplanung für das Koordinationstraining
4.1 Trainingsplanung und eine detaillierte Beschreibung zur Durchführung der Koordinationsübungen
4.1.1 Tandemstand auf dem Boden mit Ball
4.1.2 Einbeinstand auf dem Boden mit Ball
4.1.3 Standwaage auf dem Boden
4.1.4 Kniebeuge auf dem Ballkissen
4.1.5 Vierfüßlerstand auf dem Ballkissen
4.1.6 Kniestand auf zwei Ballkissen
4.1.7 Seitenlage auf dem Pezziball
4.1.8 Pezziball rollen
4.1.9 Liegestützen auf dem Pezziball mit Aero-Step
4.1.10 Kniestand auf dem Pezziball ohne und mit Kleingerät
4.2 Begründung des Belastungsgefüges und des Koordinationstrainingsprogramms

5 Literaturrecherche

6 Literaturverzeichnis

7 Tabellenverzeichnis

1 Personendaten

Tab. 1: Darstellung der ermittelten Personendaten (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Probandin weist keine gesundheitlichen Einschränkungen, die bei der Trainingsplanung eine besondere Rücksichtnahme erfordern, auf. Sie hat durch das Tanzen ein gutes Körpergefühl. Der aktuelle Leistungszustand ermöglicht ein breites Spektrum an Übungen, die das Koordinations- und Beweglichkeitstraining begünstigen.

2 Beweglichkeitstestung

2.1 Detaillierte Beschreibung zur Durchführung der manuellen Beweglichkeitstestung sowie die jeweiligen Richt- bzw. Normwerte

Die Beweglichkeitsdiagnostik erfolgt durch ein Testverfahren, das an die Muskelfunktionsprüfung nach Janda angelehnt ist. Im Folgenden werden fünf Muskelgruppen der manuellen Beweglichkeitstestung unterzogen.

2.1.1 Testung des M. pectoralis major

Der Proband liegt in Rückenlage auf der Behandlungsliege, wobei das Schultergelenk mit dem Rand der Behandlungsliege abschließt, um einer möglichen Beweglichkeitseinschränkung durch die Behandlungsliege vorzubeugen. Die Beine sind angewinkelt und die Füße sind auf der Auflagefläche aufgestellt, damit eine Fixierung des Beckens möglich wird. Um auch die Lendenwirbelsäule zu fixieren, wird der Proband aufgefordert die Bauchmuskulatur anzuspannen, denn sowohl eine Hyperlordose als auch das Abheben des Beckens führen zu einer Manipulation des Testergebnisses. Der Thorax wird durch die Hand des Testers fixiert, in dem er, in diagonaler Richtung von der zu testenden Seite, einen leichten Zug setzt. Der Arm der zu testenden Seite wird im Schultergelenk abduziert und nach außen rotiert. Das Ellenbogengelenk wird 90° gebeugt.

Nun wird die Position des Oberarms zur Horizontalen betrachtet.

Tab. 2: Richtwerte der Beweglichkeitstestung des M. pectoralis major (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.2 Testung des M. iliopsoas

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege, so, dass das Gesäß mit dem Rand der Behandlungsliege abschließt. Er zieht selbstständig ein angewinkeltes Bein maximal zum Körper heran, während sich das zu testende Bein im Überhang befindet. Durch die maximale Hüftflexion, die durch das Heranziehen des nicht zu testenden Beines entsteht, werden das Becken und die Lendenwirbelsäule stabilisiert. Zusätzlich kann die Lendenwirbelsäule, durch das Herunterdrücken der Lendenwirbelsäule in die Unterlage, fixiert werden. Durch die Fixierung werden eine Hyperlordose und das Abheben des Beckens verhindert, sodass das Testergebnis nicht manipuliert wird.

Als Messbereich gilt der Hüftbeugewinkel, das bedeutet man betrachtet die Position des Oberschenkels im Verhältnis zur Körperlängsachse.

Tab. 3: Richtwerte der Beweglichkeitstestung des M. iliopsoas (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.3 Testung des M. rectus femoris

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege, so, dass das Gesäß mit dem Rand der Behandlungsliege abschließt. Er zieht selbstständig ein angewinkeltes Bein maximal zum Körper heran, während sich das zu testende Bein im Überhang befindet. Durch die maximale Hüftflexion, die durch das Heranziehen des nicht zu testenden Beines entsteht, werden das Becken und die Lendenwirbelsäule stabilisiert. Durch die Fixierung werden eine Hyperlordose und das Abheben des Beckens verhindert, sodass das Testergebnis nicht manipuliert wird. Das zu testende Bein wird durch den Tester im maximal möglichen Hüftextensionswinkel fixiert. Anschließend wird das Bein, durch den Tester, in einen maximal möglichen Kniebeugewinkel gebracht. Als Messbereich wird der Kniebeugewinkel betrachtet.

Tab. 4: : Richtwerte der Beweglichkeitstestung des M. rectus femoris (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.4 Testung der Mm. ischiocrurales

Der Proband liegt auf der Behandlungsliege in Rückenlage, wobei das nicht zu testende Bein im Hüft- und Kniegelenk gebeugt und der Fuß auf der Liege aufgestellt ist. Der Tester führt das zu testende Bein in die maximal mögliche Hüftflexion, dabei bleibt das Kniegelenk gestreckt. Die vom Probanden aus körperferne Hand des Testers führt die Bewegung und die körpernahe Hand des Testers fixiert das Kniegelenk, in dem er seine Hand unterhalb der Patella auflegt.

Es ist zu beachten, dass das Becken nicht abhebt und eine Hyperlordose vermieden wird. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass das Gegenbein in der Ausgangsposition bleibt und das Kniegelenk des zu testenden Beines gestreckt bleibt. Andernfalls sind Manipulationen des Testergebnisses zu erwarten.

Als Messbereich gilt der Hüftbeugewinkel, der sich aus der Beinachse und der Longitudinalachse zusammensetzt.

Tab. 5: Richtwerte der Beweglichkeitstestung der Mm. ischiocrurales (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.5 Testung der Mm. triceps surae

Der Proband befindet sich in Rückenlage auf der Behandlungsliege, wobei das nicht zu testende Bein im Hüft- und Kniegelenk gebeugt und der Fuß auf der Liege aufgestellt ist. Das zu testende Bein ist gestreckt, wobei die distale Hälfte des Unterschenkels über das Ende der Liege herausragt. Der Tester greift mit der einen Hand das zu testende Bein am distalen Fersenbein und mit der anderen Hand den Fuß an der Fußaußenkante. Der Tester zieht an der Ferse distalwärts und drückt mit dem Daumen der anderen Hand achsengerechter auf den Vorfuß in Richtung des Schienbeines. Das Kniegelenk bleibt während der Testung desM. gastrocnemiusin Extension. DerM. soleuswird nach dem gleichen Schema getestet, jedoch wird nach dem Erreichen der maximalen Dorsalextension eine Flexion im Kniegelenk zugelassen und es wird versucht das Bewegungsausmaß zu erweitern.

Zu beachten ist, dass der Druck mit dem Daumen am Fußaußenrand erfolgt. Andernfalls kann beim Druck auf die Mitte der Fußsohle eine reflektorische Anspannung provoziert werden, sodass das Testergebnis verfälscht wird.

Tab. 6: Richtwerte der Beweglichkeitstestung der Mm. triceps surae (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Darstellung der Testergebnisse des Probanden und deren Bewertung

Tab. 7: Darstellung der Testergebnisse der manuellen Beweglichkeitstestung des Probanden (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Testergebnisse der manuellen Beweglichkeitstestung zeigen, dass keine Beweglichkeitsdefizite (Stufe 0) in der Brustmuskulatur, der Mm. ischiocrurales, des M. iliopsoas sowie der Mm. triceps surae vorliegen. Leichte Beweglichkeitsdefizite (Stufe 1) zeigt der M. rectus femoris. Es gibt keine Unterschiede innerhalb einer Muskelgruppe im seitenvergleich.

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Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,6
Autor
Jahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V412068
ISBN (eBook)
9783668632547
ISBN (Buch)
9783668632554
Dateigröße
580 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
trainingsplanung, beweglichkeits-, koordinationstraining
Arbeit zitieren
Irina Wolinski (Autor), 2016, Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412068

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