Die Gewinnung und Bindung von Personal wird in den nächsten Jahren zu einer der größten Herausforderungen in Unternehmen werden. Die Auswahl geeigneter Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsattraktivität wird daher, aufgrund des Fachkräftemangels eine größere Rolle in der Unternehmenswelt einnehmen. Um das Humankapital im Rahmen guter Arbeitgebermarken (Employer Brands) zu stärken, bieten Arbeitgeber Benefits, v. a. freiwillige Sozialleistungen, an. Gerade kleinere Betriebe können jedoch nicht alles, vom Wellnessprogramm, bis zum Stipendium, finanzieren. Gegenstand vorliegender Studie ist es daher, wesentliche Leistungen und Einflussfaktoren zu identifizieren, die positiv auf die Arbeitsattraktivität (Employer Attractiveness) wirken.
Sie erfahren mit dieser Studienarbeit, welche Maßnahmen für die Steigerung der Arbeitsattraktivität unerlässlich sind und welche Maßnahmen weniger effektiv sind. So können Sie Ihre Benefit-Ressourcen optimal einsetzen. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie die Mitarbeiterbindung stärken und zur langfristigen Fachkräftesicherung beitragen.
Die Studie richtet sich an alle im Personalwesen tätigen Personen und ist als Hilfsmittel für die Auswahl geeigneter Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsattraktivität verstehen.
Diese Veröffentlichung entstand im Rahmen des Studiums der Gesundheitswissenschaften (M. Sc.) und einem Praxissemesters bei der Prealize GmbH. Sowohl der Hochschule und ihrem Praxisbetreuer, als auch der Prealize GmbH wird herzlich gedankt.
Inhaltsverzeichnis
- Grußwort: Praxispartner - PREALIZE® GmbH
- Vorwort: Ressource Personal als TOP-Priorität
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Hintergrund
- Terminologie und Abgrenzung
- Arbeitgebermarke: Employer Branding Zyklus
- Arbeitsattraktivität: Theorien zur Attractiveness
- Arbeitsattraktivität: betriebliche (Sozial-)Leistungen
- Fragestellung
- Methodik
- Konzeption der Studie und Datenbasis
- Erhebungsinstrument: Onlinefragebogen
- Auswertung der Daten
- Ergebnisse
- Deskription: Befragungspopulation
- Deskription: Wahrnehmung der berufl. Situation
- Deskription: (Sozial-)Leistungen
- Deskription: Unternehmensverbundenheit
- Bivariate Teststatistik: Zusammenhänge
- Multivariate Statistik: Logit-Modell via Einschluss
- Diskussion
- Methodendiskussion
- Ergebnissdiskussion
- Schlussfolgerung
- Literaturverzeichnis
- Anhangsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studie befasst sich mit der Bedeutung von Arbeitsattraktivität als Erfolgsfaktor für Unternehmen. Sie untersucht den Einfluss freiwilliger betrieblicher Sozialleistungen auf die Employer Attractiveness und die Mitarbeiterbindung.
- Analyse des Zusammenhangs zwischen Sozialleistungen und Arbeitsattraktivität
- Bewertung verschiedener Theorien zur Arbeitsattraktivität
- Bedeutung von Employer Branding für die Mitarbeitergewinnung und -bindung
- Entwicklung von Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsattraktivität
- Untersuchung der demografischen Entwicklung und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz von Arbeitsattraktivität für Unternehmen in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels.
- Der theoretische Hintergrund beleuchtet die verschiedenen Ansätze und Theorien zur Arbeitsattraktivität. Es werden insbesondere die Konzepte von Employer Branding und die Rolle von Sozialleistungen für die Mitarbeiterbindung untersucht.
- Die Methodik beschreibt den Aufbau und die Durchführung der Studie. Es wird die Konzeption der Studie, das Erhebungsinstrument (Onlinefragebogen) und die Auswertungsmethode erläutert.
- Das Kapitel Ergebnisse präsentiert die gewonnenen Daten und Erkenntnisse aus der Befragung. Es werden die demografischen Merkmale der Befragten, die Wahrnehmung der beruflichen Situation, die vorhandenen Sozialleistungen und die Unternehmensverbundenheit der Mitarbeiter analysiert.
Schlüsselwörter
Die Studie fokussiert auf die Themen Employer Branding, Employee Retention, Human Resources, Sozialleistungen, Arbeitsattraktivität und Corporate Culture. Sie untersucht den Einfluss von freiwilligen betrieblichen Sozialleistungen auf die Arbeitsattraktivität und die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie können Unternehmen ihre Arbeitsattraktivität (Employer Attractiveness) steigern?
Unternehmen können ihre Attraktivität durch gezieltes Employer Branding und das Angebot von Benefits, insbesondere freiwilligen betrieblichen Sozialleistungen, steigern.
Welche Rolle spielen freiwillige Sozialleistungen für die Mitarbeiterbindung?
Freiwillige Leistungen wirken positiv auf die Unternehmensverbundenheit und sind ein wichtiges Instrument, um Fachkräfte langfristig zu sichern und sich als attraktive Arbeitgebermarke zu positionieren.
Was sind die größten Herausforderungen für das Personalwesen in der Zukunft?
Aufgrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels wird die Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Personal zur überlebenswichtigen Priorität für Unternehmen.
Müssen auch kleine Betriebe teure Wellnessprogramme anbieten?
Nicht unbedingt. Die Studie hilft dabei, die effektivsten Maßnahmen zu identifizieren, damit auch kleinere Betriebe ihre begrenzten Ressourcen für Benefits optimal einsetzen können.
Was ist der "Employer Branding Zyklus"?
Es ist ein systematischer Prozess zur Entwicklung und Pflege einer Arbeitgebermarke, der von der Analyse der Ist-Situation bis zur Umsetzung und Kontrolle von Attraktivitätsmaßnahmen reicht.
- Citar trabajo
- Domenic Sommer (Autor), 2017, Employer Attractiveness. Arbeitsattraktivität bei MitarbeiterInnen durch freiwillige betriebliche Sozialleistungen stärken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412100