Die Interviews wurden im Rahmen eines Online-Seminars durchgeführt. Unter der Forschungsfrage „Welche Motive hatten Studierende der Pädagogik für ihre Studienwahl?“ wurden von einer Arbeitsgruppe insgesamt zehn Interviews, teilweise per Chat, durchgeführt. Für diesen Forschungsbericht haben wir uns auf das Material von sechs Interviews beschränkt.
Inhaltsverzeichnis
1. Das Material
Interviewleitfaden
2. Methodisches Vorgehen
3. Resultate
4. Dokumentation des Vorgehens
Kategorienbildung für die Themenorientierte Inhaltsanalyse:
Kategoriensystem:
Ankerbeispiele
Paraphrasierung
Die Kategorien zur skalierenden Inhaltsanalyse der drei wichtigsten Hauptkategorien
Material (exemplarisch)
Zielsetzung & Themen
Die Forschungsarbeit untersucht die Motive von Studierenden für die Wahl des Studiengangs Erziehungswissenschaft. Dabei steht im Fokus, welche Vorerfahrungen die Studierenden mitbringen, welche Vorstellungen sie vor Studienbeginn hatten und inwieweit eine Informiertheit über den Studiengang vorlag.
- Analyse pädagogischer Vorerfahrungen und deren Einfluss auf die Studienwahl
- Untersuchung der Erwartungen und Vorstellungen an das Erziehungswissenschaftsstudium
- Erforschung des Informationsgrads der Studierenden vor Aufnahme des Studiums
- Methodische Anwendung der themenorientierten sowie skalierenden Inhaltsanalyse
- Diskussion über mögliche Zusammenhänge zwischen Vorerfahrungen, Informiertheit und Vorstellungen
Auszug aus dem Buch
1. DAS MATERIAL
Die Interviews wurden im Rahmen eines Online-Seminars bei Thorsten Dresing durchgeführt. Unter der Forschungsfrage „Welche Motive hatten Studierende der Pädagogik für ihre Studienwahl?“ wurden von einer Arbeitsgruppe insgesamt zehn Interviews, teilweise per Chat, durchgeführt. Für diesen Forschungsbericht haben wir uns auf das Material von sechs Interviews beschränkt.
i_1: Alter: 22, Geschlecht: weiblich, Semesteranzahl: 6, Studiengang: Diplom Pädagogik
i_2: Alter: 22, Geschlecht: weiblich, Semesteranzahl: 6, Studiengang: Diplom Pädagogik
i_3: Alter: 22, Geschlecht: Männlich, Semesteranzahl: 4, Studiengang: Bildungs- und Erziehungswissenschaften (Bachelor)
i_4: Geschlecht: weiblich, Alter: 23, Semesterzahl: 8, Studiengang: Diplom Pädagogik
i_5: Geschlecht: weiblich, Alter: 23, Semesterzahl: 6, Studiengang: Diplom Pädagogik
i_6: Geschlecht: weiblich, Alter: 24, Semesterzahl: 8, Studiengang: Diplom Pädagogik
Zusammenfassung der Kapitel
1. Das Material: Dieses Kapitel stellt das Datenmaterial vor, welches aus sechs qualitativen Interviews besteht, und führt den für die Erhebung verwendeten Interviewleitfaden ein.
2. Methodisches Vorgehen: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, insbesondere die Auswertung der transkribierten Interviews mittels Memos und Kategoriensystemen in MAXQDA.
3. Resultate: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Auswertung hinsichtlich der pädagogischen Vorerfahrungen, der Vorstellungen zum Studiengang sowie des Informationsstandes der Studierenden.
4. Dokumentation des Vorgehens: Dieser Abschnitt erläutert detailliert die Entwicklung des Kategoriensystems, die Definition der Kategorien sowie die skalierende Inhaltsanalyse und bietet exemplarische Einblicke in das Material.
Schlüsselwörter
Erziehungswissenschaft, Studienwahl, qualitative Forschung, Interview, Vorerfahrungen, pädagogische Tätigkeit, Kategoriensystem, MAXQDA, themenorientierte Inhaltsanalyse, skalierende Inhaltsanalyse, Studienmotivation, Studierendenbefragung, Informiertheit, Pädagogikstudium, Erwartungshaltung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Motive und Hintergründe von Studierenden, die sich für ein Studium der Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg entschieden haben.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die pädagogischen Vorerfahrungen der Studierenden, deren Erwartungen und Vorstellungen vor Studienbeginn sowie deren Informationsstand über den Studiengang.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Beweggründe für die Studienwahl zu identifizieren und zu analysieren, ob Zusammenhänge zwischen Vorerfahrungen, Vorab-Informationen und den konkreten Vorstellungen der Studierenden bestehen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse nach den Prinzipien des Werkstattseminars angewandt, ergänzt durch eine skalierende Codierung zur Untersuchung von Zusammenhängen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Materials, die Darstellung des methodischen Prozesses, die Präsentation der Resultate und eine umfassende Dokumentation der Kategoriensysteme.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Erziehungswissenschaft, Studienwahl, qualitative Inhaltsanalyse, pädagogische Vorerfahrungen und Studienmotivation geprägt.
Warum wurde eine skalierende Inhaltsanalyse angewandt?
Die Skalierung wurde eingeführt, um Hypothesen über Zusammenhänge zwischen der Informiertheit im Vorfeld, pädagogischen Vorerfahrungen und den Vorstellungen zum Studiengang empirisch prüfbar zu machen.
Welche Rolle spielten Memos bei der Auswertung?
Memos dienten dazu, interessante Hinweise und Themen in den Interviews frühzeitig zu identifizieren und das Kategoriensystem iterativ zu entwickeln und zu verfeinern.
- Quote paper
- Silja Becker (Author), 2009, Motive von Studierenden zur Wahl des Studienganges Erziehungswissenschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412103