Es gilt zu ermitteln, ob Personen mit der Unterstützung von Einzel-Coaching-Sitzungen, Vorteile oder Änderungen im relativen Körperfettverlust durch eine Erhöhung der Trainingsmotivation gegenüber Personen ohne Einzel-Coaching-Sitzungen aufweisen. Innerhalb von acht Wochen gezieltem H.I.I.T und zusätzlichen fünf Einzel-Coaching-Sitzungen sollen die gewählten Leistungsparameter durch die Erhöhung der Trainingsmotivation der Teilnehmer verbessert werden. Angenommen wird, dass diese Reduktion durch einen Mehrkalorienverbrauch der Teilnehmer während der sportlichen Betätigung zustande kommt. Zusätzlich wird vermutet, dass bei den Teilnehmern welche zusätzlich durch Einzel-Coaching-Sitzungen an ihrer Trainingsmotivation arbeiten, ihren Verbrauch durch das härtere Training erhöhen. Um dies kontrollieren und protokollieren zu können werden die Teilnehmer vor, während und nach Absolvierung der Trainingswochen mit Hilfe einer mobilen BIA-Analyse unter anderem auf den Körperfettgehalt untersucht und die Daten anschließend ausgewertet, verglichen und alle Veränderungen dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
2.1 Primärziel
2.2 Sekundärziele
2.2.1 Veränderungen der Muskelmasse und der –qualität
2.2.2 Veränderungen des Blutdrucks
2.2.3 Veränderungen der Herzfrequenz in Ruhe
2.2.4 Veränderungen der Herzratenvariabilität
2.2.5 Veränderungen des BIO – Age
2.2.6 Veränderungen des BMI
2.2.7 Veränderung des subjektiven Belastungsempfindens
2.3 Studienteilnehmer
2.4 Hypothesen
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Coaching
3.1.1 Coaching im Allgemeinen
3.1.2 Anwendung von Coaching
3.1.3 Ablauf und Vorgehensweise im allgemeinen Coaching
3.1.4 Einsatzgebiete und Ansätze im Coaching
3.1.5 Wirksamkeit von Coaching
3.1.6 Coaching im Sport
3.2 Motivation
3.2.1 Intrinsische vs. extrinsische Motivation
3.2.2 Motivationsprobleme
3.2.3 Motivation im Sport
3.3 Körperliche Anpassungen durch sportliches Training
3.3.1 Anpassungen der Muskulatur an sportliches Training
3.3.2 Anpassungen des Herzens an sportliches Training
3.3.3 Anpassungen des Körpergewichtes und Körperfettgehaltes durch sportliches Training
3.3.4 Anpassung des Blutdruckes durch sportliches Training
3.4 H.I.I.T
3.4.1 Entwicklung von H.I.I.T
3.4.2 Ausführung H.I.I.T
4 METHODIK
4.1 Testgruppen
4.1.1 Teilnehmer G1
4.1.2 Teilnehmer G2
4.1.3 Teilnehmer GC
4.1.4 Teilnehmer KG
4.2 PRE-Testung
4.3 Teilnehmer G1
4.3.1 Testablauf G1
4.3.2 Testräumlichkeiten und Besonderheiten der Durchführung
4.3.3 Trainingsparameter und –übungen G1
4.3.4 Trainings- und Übungseinweisung
4.3.5 Trainingsablauf
4.4 Teilnehmer G2
4.4.1 Testablauf G2
4.4.2 Testräumlichkeiten und Besonderheiten der Durchführung
4.4.3 Trainingsparameter und –übungen G2
4.4.4 Trainings- und Übungseinweisung
4.4.5 Trainingsablauf
4.5 Teilnehmer GC
4.5.1 Testablauf GC
4.5.2 Coachingräumlichkeiten und Besonderheiten der Durchführung
4.5.3 Trainings- und Coachingparameter
4.5.4 Trainings- und Coachinganweisungen
4.5.5 Trainings- und Coachingsablauf
4.6 Teilnehmer KG
4.7 POST-Testung
5 ERGEBNISSE
5.1 Test auf Normalverteilung
5.2 Datenauswertung G1
5.3 Datenauswertung G2
5.4 Datenauswertung GC
5.5 Datenauswertung KG
5.6 Datenvergleich Testgruppen
5.6.1 ANOVA-Varianzanalyse
5.6.2 Vergleich BORG-Werte
6 DISKUSSION
6.1 Rekapitulierung der Studie
6.1.1 Fehlerquellen im Trainingsablauf und -verlauf
6.1.2 Fehlerquellen im Testablauf
6.1.3 Unterschiede in der Trainingsformen
6.1.4 Anwendbarkeit der Trainingsform H.I.I.T
6.1.5 Coaching im Fitnessstudio vs Personaltraining
6.1.6 Anwendbarkeit von Coaching im Training
6.1.7 Offene bzw. weiterführende Fragen
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Einzel-Coaching zur Steigerung der Trainingsmotivation und deren Einfluss auf verschiedene Leistungsparameter (wie Körperfettreduktion, Muskelmasse und Herz-Kreislauf-Werte) bei Probanden, die ein achtwöchiges hochintensives Intervalltraining (H.I.I.T) absolvieren.
- Effizienzvergleich von H.I.I.T-Kraft- vs. H.I.I.T-Ausdauertraining
- Analyse des Einflusses von Coaching auf die Trainingsmotivation
- Untersuchung physiologischer Anpassungen (BIA-Analyse, Herzratenvariabilität, Blutdruck)
- Evaluation von Coaching-Methoden zur langfristigen Motivationssteigerung
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Coaching im Allgemeinen
Nach Lippmann (2009) wird unter Coaching im sportlichen Kontext eine umfassende Betreuung, Beratung und Motivierung von Sportlern vor, während und nach dem Wettkampf verstanden, die weit über rein körperliches Training hinausgeht. Neben dem Coaching im sportlichen Bereich ist es heute auch in anderen Bereichen, wie z.B. in der Gesundheitsförderung, angesiedelt. Mögliche Themenfelder sind hier laut Böning (2002 S. 26ff.) Bewegung, Ent- und Anspannung, Ernährung und Stress-Management. Bis heute existiert keine einheitliche Definition über den Begriff Coaching. Jedoch sieht es Dembowski (2009) als ein Entwicklungsinstrument für gesunde Menschen an, welche eine leistungsorientierte, längerfristig psychologische Beratung inklusive konkretem Lernen mit sich bringt.
Zudem beinhaltet Coaching immer eine situationsspezifische Vorgehensweise und eine klare Orientierung auf Problemlösungen sowie Ziele und dient der Förderung von Selbstverantwortung und –reflexion (Böning & Fritschle-Böning, 2005, S. 29). Somit kann Coaching als Werkzeug eingesetzt werden, um berufliche und persönliche Ziele zu erreichen. Hier stellt allerdings der Coach keinen allwissenden Berater dar, sondern erhält die Aufgabe, die Ressourcen seines Klienten bestmöglich zu entwickeln, so dass dieser selbst eine effektive Problembewältigung leisten kann, damit der Coach letztendlich nicht mehr vom Klienten benötigt wird (Rauen, 2002, S. 69).
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Bedeutung von Motivation im Sport und der wachsenden Rolle von Coaching zur Trainingsoptimierung.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Primärziels der Untersuchung, den Einfluss von Coaching auf die Trainingsmotivation und resultierende Leistungsparameter bei H.I.I.T zu prüfen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Coaching-Methoden, Motivationspsychologie, körperlichen Anpassungen durch Training und H.I.I.T.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung des Studiendesigns, der Testgruppenbildung sowie der Testverfahren und Coaching-Abläufe.
5 ERGEBNISSE: Statistische Auswertung der erhobenen Daten aller Testgruppen mittels t-Test und ANOVA.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Studienergebnisse, Fehlerquellen und Anwendbarkeit der untersuchten Methoden.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenführende Darstellung der Arbeit, ihrer Ziele und der Schlussfolgerungen.
Schlüsselwörter
Coaching, Motivation, H.I.I.T, Körperfettreduktion, Leistungsdiagnostik, Herzratenvariabilität, Sportpsychologie, Krafttraining, Ausdauertraining, BIA-Analyse, Intervalltraining, Trainingswissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Master-Thesis primär?
Die Arbeit untersucht, ob durch begleitendes Einzel-Coaching die Trainingsmotivation von Probanden gesteigert werden kann, die ein achtwöchiges hochintensives Intervalltraining (H.I.I.T) absolvieren, und welche Auswirkungen dies auf spezifische Leistungsparameter hat.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit beleuchtet die Bereiche Coaching (Methoden und Anwendung), Motivationspsychologie, physiologische Anpassungen durch sportliches Training sowie die spezifische Trainingsform des hochintensiven Intervalltrainings (H.I.I.T).
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Das Ziel ist zu ermitteln, ob Coaching-Sitzungen in Kombination mit H.I.I.T zu einer signifikant höheren Körperfettreduktion oder Leistungsverbesserung führen als reines Training ohne Coaching.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es werden zwei Testgruppen (Kraft/Ausdauer) und eine Kontrollgruppe untersucht. Zur Datenauswertung kommen der Zweistichproben-t-Test sowie die ANOVA-Varianzanalyse zum Einsatz, um statistische Unterschiede zwischen den Gruppen zu prüfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Coaching und Motivation sowie den methodischen Teil, in dem der Aufbau der Studie, die Probanden und die exakten Testabläufe für die verschiedenen Gruppen detailliert beschrieben werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Coaching, H.I.I.T, Trainingsmotivation, Leistungsdiagnostik, Herzratenvariabilität, Körperfettreduktion und physiologische Anpassung.
Inwiefern beeinflusst das „BIO-Age“ die Auswertung?
Das BIO-Age dient als einfacher Indikator für den Probanden, um den aktuellen Gesundheitszustand basierend auf der Herzratenvariabilität (HRV) im Vergleich zum kalendarischen Alter zu visualisieren.
Was besagt die „Sieben-Sekunden-Regel“ nach Mentzer?
Diese Methode strukturiert die Wiederholung in sieben Sekunden: Drei Sekunden Belastung in der Spannungsphase, eine Sekunde Kontraktion und drei Sekunden Entspannungsphase.
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- MA Daniel Schlerith (Author), 2016, Überprüfung der Wirksamkeit von Einzel-Coaching auf die Trainingsmotivation und durch das Training resultierende Leistungsparameter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412184