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Denken. Piagets Theorien der Denkentwicklung und weitere Theorien domänenspezifischen begrifflichen Wissens

Título: Denken. Piagets Theorien der Denkentwicklung und weitere Theorien domänenspezifischen begrifflichen Wissens

Trabajo Escrito , 2015 , 11 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Helen Kohm (Autor)

Psicología - Psicología cognitiva
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Täglich begegnen wir Situationen, ob nun von großer Bedeutung oder nebensächlich, die die Fähigkeit zu denken voraussetzen. Doch wie kann es sein, dass ein so elementarer Ablauf all unser Handeln, unsere Entscheidungen und letztlich unser Leben koordiniert, ohne dass man das geringste davon mitbekommt?
Die Entstehung von Denkprozessen beziehungsweise des Denkens ist laut Forschern in der frühesten Kindheit zu suchen, da sich bereits im Säuglingsalter Denkprozesse abspielen und Zusehens neue Formen des Denkens erlernt werden.
In dieser Arbeit soll die kognitive Entwicklung bei Säuglingen und Kindern thematisiert und erläutert werden und anhand verschiedener Modelle und Ansätze verständlich gemacht werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Piaget und seine Theorie der Denkentwicklung

2.1 Verschiedene Stadien der Denkentwicklung nach Piaget

2.2 Das sensomotorische Stadium

2.3 Das präoperationale Stadium

2.4 Das konkret-operationale Stadium

2.5 Das formal-operationale Stadium

3. Kritik an Piaget

4. Die Habituationsmethode

5. Theorien der Entwicklung domänenspezifischen begrifflichen Wissens

5.1 Die Kernwissensthese

5.2 Beispiel zur Addition bei Säuglingen

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kognitive Entwicklung bei Säuglingen und Kindern. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Denkprozesse entstehen und welche Rolle dabei sowohl die klassischen Stufenmodelle als auch moderne Theorien zum domänenspezifischen Wissen spielen.

  • Jean Piagets Theorie der Denkentwicklung
  • Kritik an klassischen Entwicklungsstufen
  • Methoden der Säuglingsforschung (Habituationsmethode)
  • Die Kernwissensthese
  • Numerische Kompetenzen im Säuglingsalter

Auszug aus dem Buch

2.1 Verschiedene Stadien der Denkentwicklung nach Piaget

Piaget entdeckte anhand von Beobachtungen verschiedene Stadien der Denkentwicklung, die seiner Meinung nach jedes Kind in etwa der gleichen Form durchlebt, um zu einer voll funktionsfähigen Kognitionsfähigkeit zu gelangen.

Zunächst ist zu erwähnen, dass Piaget die geistige Entwicklung eines Kindes als Konstruktivismus, also als „einen Prozess der aktiven Konstruktion von Wissen in der Interaktion des Individuums mit der Umwelt“ (Schneider, Lindenberger, Entwicklungspsychologie, 2012, S. 386) und den heranwachsenden Menschen als Wissenschaftler verstand, der, von Neugier getrieben, die Welt erkunde und erkenne. Der Prozess des Konstruktivismus werde laut Piaget durch Assimilation und Akkomodation, also durch Integration von Neuem und Anpassung von bereits Vorhandenem, vorangetrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Untersuchung kognitiver Prozesse bei Säuglingen und Kindern als Grundlage unseres täglichen Handelns.

2. Piaget und seine Theorie der Denkentwicklung: In diesem Kapitel werden die Grundpfeiler des Konstruktivismus nach Piaget und die vier Stadien der kognitiven Entwicklung dargestellt.

3. Kritik an Piaget: Das Kapitel thematisiert neuere Forschungsergebnisse, die zeigen, dass Kinder bereits über komplexere Fähigkeiten verfügen, als es Piagets Theorie ursprünglich annahm.

4. Die Habituationsmethode: Hier wird ein zentrales methodisches Instrument der modernen Säuglingsforschung beschrieben, mit dem Wissen und Erwartungen bei Kleinkindern gemessen werden.

5. Theorien der Entwicklung domänenspezifischen begrifflichen Wissens: Dieser Abschnitt widmet sich der Kernwissensthese, welche davon ausgeht, dass Kinder mit angeborenen Systemen für spezifische Wissensbereiche geboren werden.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass trotz der Bedeutung von Piagets Theorien moderne Forschungsansätze ein präziseres Verständnis für frühkindliche Kognition ermöglichen.

Schlüsselwörter

Piaget, Denkentwicklung, Kognition, Konstruktivismus, Säuglingsforschung, Habituationsmethode, Kernwissensthese, Assimilation, Akkomodation, sensomotorisches Stadium, Egozentrismus, domänenspezifisches Wissen, numerische Kompetenz, Entwicklungspsychologie, frühkindliche Kognition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des menschlichen Denkens, ausgehend von der klassischen Theorie Jean Piagets bis hin zu aktuellen Forschungserkenntnissen über das Wissen von Säuglingen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Stadien der kognitiven Entwicklung, die Habituationsmethode zur Untersuchung frühkindlicher Kognition und die Kernwissensthese.

Was ist das Ziel der vorliegenden Ausarbeitung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten bei Kindern und Säuglingen anhand verschiedener wissenschaftlicher Modelle verständlich darzulegen und kritisch zu beleuchten.

Welche methodischen Ansätze werden zur Erklärung herangezogen?

Die Arbeit nutzt sowohl klassische Beobachtungsmethoden nach Piaget als auch moderne experimentelle Verfahren wie die Habituationsmethode und kontrollierte Versuchsreihen zur Erfassung von numerischem Verständnis.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil behandelt Piagets Stadienmodell, die Kritik daran durch neuere Studien, die Vorstellung der Habituationsmethode sowie die Theorie des domänenspezifischen Wissens (Kernwissensthese).

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Schlüsselbegriffen gehören Piaget, Konstruktivismus, Kernwissensthese, Habituationsmethode und frühkindliche Kognition.

Warum wird Piagets Modell in der heutigen Forschung als teilweise überholt angesehen?

Moderne Methoden zeigen, dass Säuglinge früher über Wissen, wie etwa die Objektpermanenz, verfügen, als Piaget in seinen Stadienmodellen ursprünglich postulierte.

Was besagt die Kernwissensthese konkret?

Die Kernwissensthese postuliert, dass Menschen mit angeborenen Mechanismen ausgestattet sind, die es ihnen ermöglichen, in bestimmten Wissensdomänen – wie etwa Physik oder Numerik – sehr schnell gezielte Kenntnisse zu erwerben.

Wie illustriert der Autor das Verständnis von Mengen bei Säuglingen?

Anhand eines Experiments mit einer kleinen Bühne, auf der Objekte hinter einer Trennwand manipuliert werden, wird gezeigt, dass bereits Säuglinge Erwartungen an Additionsprozesse haben und bei unlogischen Ergebnissen länger hinschauen.

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Detalles

Título
Denken. Piagets Theorien der Denkentwicklung und weitere Theorien domänenspezifischen begrifflichen Wissens
Curso
Entwicklungspsychologie
Calificación
2,0
Autor
Helen Kohm (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
11
No. de catálogo
V412352
ISBN (Ebook)
9783668638099
ISBN (Libro)
9783668638105
Idioma
Alemán
Etiqueta
Denken Piaget Entwicklungspsychologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Helen Kohm (Autor), 2015, Denken. Piagets Theorien der Denkentwicklung und weitere Theorien domänenspezifischen begrifflichen Wissens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412352
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