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Die Potenzialanalyse als Ausgangspunkt für die individuelle Kompetenzförderung im Berufsorientierungsprozess

Title: Die Potenzialanalyse als Ausgangspunkt für die individuelle Kompetenzförderung im Berufsorientierungsprozess

Term Paper , 2018 , 10 Pages

Autor:in: Tobias Isaak (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Das Ziel dieser Arbeit ist es zu erörtern, inwiefern das Kompetenzfeststellungsverfahren ein effektiver Ausgangspunkt für eine individuelle Kompetenzförderung ist. Dazu werde ich in einem ersten Schritt die Maßnahmen der Bildungskette vorstellen und die Potenzialanalyse (PA) darin einordnen. Anschließend stelle ich die PA und ihr theoretisches Konzept vor. In einem dritten Schritt verorte ich das Diagnoseinstrument PA innerhalb einer individuellen Förderung. Als nächstes folgt ein Blick in die Praxis und in die wissenschaftliche Diskussion. Ich diskutiere die Fragestellung mit Blick auf die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Erhebung und versuche herauszuarbeiten von welchen Faktoren es abhängig ist, ob die PA hinsichtlich der Fragestellung einen Nutzen hat. Darauf aufbauend, fasse ich die geforderten Verbesserungen zweier Expertinnen bei der Umsetzung der PA zusammen und ziehe in einem abschließenden Fazit Resümee. Informationen beziehe ich bei all dem aus den bereitgestellten Broschüren der verschiedenen Ministerien sowie aktueller Fachliteratur.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Potenzialanalyse im Gesamtkonzept

3 Was ist die Potenzialanalyse?

4 Individuelle Förderung

5 Ein Blick in die Praxis

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern die Potenzialanalyse (PA) als Kompetenzfeststellungsverfahren einen effektiven Ausgangspunkt für die individuelle Kompetenzförderung von Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren bildet, und analysiert hierfür kritisch deren theoretisches Konzept sowie die praktische Wirksamkeit.

  • Einordnung der Potenzialanalyse in das Gesamtkonzept der Bildungskette
  • Theoretische Grundlagen und Qualitätsstandards von Kompetenzfeststellungsverfahren
  • Die Rolle der individuellen Förderung im Berufsorientierungsprozess
  • Empirische Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Potenzialanalyse in der Praxis
  • Identifikation von Gelingensfaktoren für eine effektive Kompetenzentwicklung

Auszug aus dem Buch

3 Was ist die Potenzialanalyse?

Der Begriff Potenzialanalyse bezeichnet innerhalb der Bildungskette Kompetenzfeststellungsverfahren, die in der frühen Berufsorientierung verwendet werden. Kompetenzfeststellungen sind nach Lippegaus-Grünau „gezielte pädagogische Arrangements, die kompetentes Verhalten ermöglichen, sogenannte Ermöglichungsräume“. Zwischen den beiden Polen der Kompetenzfeststellung lassen sich die Verfahren der PA der Kompetenzbeschreibung zuordnen. Unter dem Begriff Kompetenzen versteht man in der Berufsorientierung eine umfassende und breite Handlungskompetenz inklusive Mündigkeit. Dies umfasst die selbstorganisierte Anwendung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in konkreten Anforderungssituationen und steht im Zusammenhang mit persönlichen Erfahrungen, Normen, Werten und Emotionen. Die Kompetenzbeschreibung versucht im Gegensatz zur Kompetenzmessung nicht vorhandene Kompetenzen unter möglichst standardisierten Bedingungen zu diagnostizieren, sie zu vergleichen oder gar Prognosen zur Entwicklung abzugeben. Sie versucht hingegen das, in Verfahren wie den observierten Übungen, biografischen Interviews oder Selbst- und Fremdeinschätzungen, gezeigte Verhalten zu analysieren und zu verstehen.

Dabei gibt es keine Vorschriften welche Verfahren eingesetzt werden müssen, jedoch sogenannte Qualitätsstandards die zu berücksichtigen sind. Die PA ist stärken- und handlungsorientiert. Ziel ist es nicht das gezeigte Verhalten der SuS zu bewerten um danach eine Auswahl geeigneter Berufe zu treffen. Es kann von den SuS auch noch gar nicht erwartet werden eine reflektierte Berufswahl zu fällen, befinden sie sich doch grade erst in einer Phase, in der sie ein eigenes Selbstkonzept und eine selbstständige Urteilsbildung entwickeln. Die PA spricht deshalb ganz bewusst von Potenzialen. Dabei handelt es sich um Talente, Stärken und Interessen, die dem Jugendlichen bisher unentdeckt sind und erst einmal als mögliche Kompetenzen wahrgenommen werden können. Die SuS bekommen die Möglichkeit ihr eigenes Verhalten und all das, was in ihnen steckt, zu reflektieren. Die PA erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu drei Tagen und umfasst mindestens 18 Stunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Lebensphase der Jugendlichen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Effektivität der Potenzialanalyse für die individuelle Förderung.

2 Die Potenzialanalyse im Gesamtkonzept: Das Kapitel verortet die Potenzialanalyse innerhalb der „Initiative Bildungskette“ und beschreibt ihren Platz als erste Phase in einem mehrstufigen Prozess der Berufs- und Studienorientierung.

3 Was ist die Potenzialanalyse?: Hier werden die theoretischen Grundlagen, die Definition der Kompetenzbeschreibung sowie die spezifische stärken- und handlungsorientierte Ausrichtung der Potenzialanalyse dargelegt.

4 Individuelle Förderung: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit subjektorientierter Angebote und beschreibt die Bedeutung der Potenzialanalyse als pädagogische Diagnosebasis für einen individuellen Förderplan.

5 Ein Blick in die Praxis: Es erfolgt eine wissenschaftliche Diskussion über die Wirksamkeit der Potenzialanalyse, gestützt auf Erhebungen, die Schwachstellen in der Umsetzung und mangelnde Nachhaltigkeit aufzeigen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die ernüchternden Praxisergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von besserer Zusammenarbeit, Professionalität und einer schülergerechten Durchführung für einen tatsächlichen Nutzen.

Schlüsselwörter

Potenzialanalyse, Berufsorientierung, individuelle Förderung, Kompetenzfeststellung, Kompetenzbeschreibung, Bildungskette, Berufswahlkompetenz, Schulentwicklung, Qualitätssicherung, Förderplanung, Lerngelegenheiten, Praxisbezug, Selbstkonzept, Schülerinnen und Schüler, Wirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Potenzialanalyse als Instrument innerhalb der schulischen Berufsorientierung und hinterfragt ihren Beitrag zur individuellen Förderung von Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Bildungskette, pädagogische Kompetenzfeststellungsverfahren, die Bedeutung individueller Förderplanung sowie die praktische Umsetzung und Wirksamkeit der Potenzialanalyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu erörtern, inwiefern die Potenzialanalyse ein effektiver Ausgangspunkt für eine individuelle Kompetenzförderung von Schülern im Alter von 13 bis 15 Jahren darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur und Broschüren sowie der kritischen Diskussion empirischer Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit der Potenzialanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Konzept der Potenzialanalyse, die Einbindung in die individuelle Förderung und eine kritische Auseinandersetzung mit Ergebnissen aus der Praxis und aktuellen Forschungsstudien analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Potenzialanalyse, Berufsorientierung, individuelle Förderung, Kompetenzfeststellung, Kompetenzbeschreibung und Berufswahlkompetenz.

Warum wird die Potenzialanalyse von den Autoren oft kritisch gesehen?

Die Autoren kritisieren, dass die Potenzialanalyse in der Praxis oft nicht subjektorientiert genug umgesetzt wird und die Ergebnisse mangels Transfer kaum zur Steigerung der Berufswahlkompetenz beitragen.

Welchen Einfluss spielt die Schulform bei der Potenzialanalyse?

Die Studie zeigt, dass sich die Wirksamkeit je nach Schulform unterscheidet; so profitieren Gesamtschüler beispielsweise stärker als Gymnasiasten, wobei für letztere ein "Interpretationsgerüst" für den Nutzen der Maßnahme fehlt.

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Details

Title
Die Potenzialanalyse als Ausgangspunkt für die individuelle Kompetenzförderung im Berufsorientierungsprozess
Author
Tobias Isaak (Author)
Publication Year
2018
Pages
10
Catalog Number
V412381
ISBN (eBook)
9783668636316
ISBN (Book)
9783668636323
Language
German
Tags
Potenzialanalyse Individuelle Förderung Berufsorientierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Isaak (Author), 2018, Die Potenzialanalyse als Ausgangspunkt für die individuelle Kompetenzförderung im Berufsorientierungsprozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412381
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