Cybermobbing und die Sprache des Internets


Facharbeit (Schule), 2018

11 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Cybermobbing - was ist das eigentlich?

Die Sprache des Internets

Problemfrage: Wie ist die deutsche Sprache zu wahren?

Fazit und eigene Stellungnahme

Literaturverzeichnis und Anhang

Einleitung

Auf der Suche nach einem spannenden und möglichst bekannten Thema ist mir das Problemdes Cybermobbings eingefallen und dies vor allem in Bezug auf die modernen Medien und dieSprache des Internets. Cybermobbing ist für mich eine sehr aktuelle und wichtige Thematik.Dieses Thema spielt in der heutigen Gesellschaft eine große Rolle und nimmt auch inverschiedensten Weisen im Unterrichtsgeschehen eine große Rolle ein. Dadurch, dass wir inden modernen Medien und im Besonderen in den sozialen Plattformen über dieses Problem inKontakt kommen und somit informiert werden, ist im Grunde jeder in der Lage, etwas überdiesen Themenbereich zu erzählen. Jeder tritt damit in Kontakt, egal ob man es möchte odernicht. Mobbing ist generell gesagt ein sehr großes Thema und Cybermobbing ein Unterthemadavon. Im Pädagogikunterricht wurde dieses Thema in der Q1.1 ausführlich genug behandelt,um feststellen zu können, dass viel mehr Leute betroffen sind als man es glaubt. Das Ganzegeschieht sehr häufig in den sozialen Plattformen und die Mittel sind wirklich interessant. AlsAußenstehender kann man denken, dass heutzutage in einer komplett anderen Sprachegeschrieben wird. Aber doch, es handelt sich um die deutsche Sprache, zwar ist diese etwasverfremdet, dennoch kann man sie verstehen. Die Sprache des Internets löst momentan diegeregelte deutsche Sprache zumindest im Internet ab, um eine schnellere Kommunikation zuermöglichen. Auch diese Art von Problemstellung fasziniert mich, da der Sprachwandel und ingewissen Zügen auch der Sprachverfall ein hoch interessanter Fall ist, welches uns alle betrifftund somit sehr aktuell ist. Dem Thema Mobbing liegt also der Sprachwandel und die Sprachedes Internets zugrunde. Meinen Überlegungen zufolge habe ich also zwei ansprechendeThemen gefunden, welche eine Verbindung haben und es sich daher lohnt, diese zwei Bereichezu kombinieren.

Da die Welt nie aufhört zu funktionieren und daher der Kreislauf nicht gestoppt wird, istfolgende Fragestellung entstanden: Wie ist die deutsche Sprache zu wahren? Muss man dazuerst die Sprache des Internets „eliminieren“ oder reicht simples Aufklären? Dieser Frage werdeich in der Folgenden Ausarbeitung auf den Grund gehen und schlussendlich zu einem Fazit undeiner Erklärung kommen.

Cybermobbing - was ist das eigentlich?

Viele Menschen fragen sich sicherlich, was Cybermobbing ist, da sie nur das ganz „normale“Mobbing kennen. Mobbing wird genutzt, um das Wort „ärgern“ zu ersetzen. Selbst das Wortan sich ist also ein Neologismus. Mobbing findet auf einer Ebene statt, die jeder nachvollziehenkann und bei der jeder etwas mitbekommt. Cybermobbing hingegen geschieht eher verstecktim Internet. Um Leute zu ärgern (bzw. zu mobben) werden soziale Plattformen wie Facebook, WhatsApp und Instagram genutzt, aber auch Internetforen oder Videokommunikationsprogramme wie Skype. Es ist zu vermuten, dass vor Allem dieJugendlichen von Cybermobbing betroffen sind, da diese die genannten Plattformen vermehrtnutzen um sich auszutauschen. Cybermobbing ist also nichts anderes, als andere Personen imInternet zu bedrohen, zu beleidigen oder bloß zu stellen. Das Schlimme daran ist jedoch, dassder Täter heutzutage im Internet eine versteckte Identität hat und somit inkognito ist, sodassman diesen nicht kennt. Es macht sich keiner Gedanken über die möglichen Folgen vonCybermobbing, keiner weiß, was in den Köpfen der Täter und vor Allem der Opfer vor sichgeht. Zwar ist der Vergleich sehr gewagt, jedoch trifft es hier deutlich zu: Mobbing hat eineähnliche Wirkung wie Rauchen: Es ist t ö dlich.1 Vielen ist es völlig egal wie es einem damitgeht, so lange man nichts falsch macht, ist alles gut. Man bekommt von dem Cybermobbing alsGeschädigter meist zuletzt mit, was um einen herum passiert. Ab dem Zeitpunkt, ab dem dieganze Schule, das gesamte Umfeld schlecht über jemanden redet und ständig über diese Personlacht, gehört diese schon längst zu den „Opfern“, zu den Außenseitern, die von nun an nichtmehr dazugehören. Man wird separiert, versteht die anderen Personen nicht mehr, als würdensie eine andere Sprache sprechen - und genau das machen sie auch. Die „Mobber“, also dieTäter, nutzen eine Geheimsprache, die wirklich nur bestimmte Leute verstehen, meist betrifftdies Jugendliche. Hierbei handelt es sich um die Sprache des Internets.

Die Sprache des Internets

Nach einer kurzen Beschreibung von Cybermobbing wird nun das Mittel besonders wichtig:Die Sprache. Genauer: Die Sprache des Internets. Es handelt sich hierbei weder um dieAlltagssprache der Erwachsenen, noch um die Sprache der Jugendlichen, es handelt sich hierbeium eine eigene Sprache, eine Sprache, welche auf der Basis der insgesamt 5,3 Millionendeutschen Wörtern entstanden ist. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um die Basis, denKern dieser Sprache bilden jedoch mehrere Elemente, wie zum Beispiel das Benutzen vonWörtern anderer Sprachen oder von eigens kreierten Wörtern. Diese Elemente setzen sich aussprachlichen Mitteln zusammen. Ob Neologismen, Metaphern, Personifizierungen, Hyperbelnoder Klimax, die Liste an sprachlichen Mitteln der deutschen Sprache und der des Internets istsehr lang. Man sagt, dass die Hauptsprache im Internet Englisch sei, das Internet wurdeschließlich auch in Amerika entdeckt, trotzdem kommen immer mehr Sprachen dazu, dasInternet erreicht immer mehr Menschen und somit mehrere Kulturen, welche ihre eigeneSprache einbringen. 82 Sprachen. Das ist die Anzahl der Sprachen, die die Suchmaschine„Google“ unterstützt2. Die Sprache des Internets ist jedoch von Land zu Land individuell undsomit gibt es unzählig verschiedene Abwandlungen. Unsere3 Sprache besteht zu einem Großteilaus dem Deutschen, der Rest wird von anderen Sprachen, vor allem von der englischen Sprache,gebildet. Es wäre falsch zu sagen, dass diese Sprache leicht verständlich ist und somit jederZugriff auf diese hat, denn genau dies ist nicht der Fall. Die Sprache des World Wide Web4 wird meist von Jugendlichen problemlos verstanden, diese sind schließlich die Zielgruppe derBenutzer und selbst die stärksten Konsumenten. Erwachsene hingegen, vor allem Personen,welche sich im Rentenalter befinden, haben hingegen große Schwierigkeiten, sich im WorldWide Web zurecht zu finden. Das liegt zum großen Teil daran, dass noch immer ca. 56% allerWebseiten auf Englisch sind und somit schwer verständlich für wen, der nicht tagtäglich mitdieser Sprache in Kontakt tritt.5 Zwar entwickelt sich das Internet immer weiter und es wirdselbstverständlich ausgeweitet und größtenteils übersetzt, jedoch findet sich ein„Normalverbraucher“ weniger gut zurecht als ein aktiver Konsument, welcher dieJugendsprache, welche in Internetforen oftmals genutzt wird, beherrscht.

Demnach kommt man zu dem ernüchternden Fazit, dass die Internetsprache selbst stetig in Entwicklung ist, sie jedoch auf der landesüblichen Sprache basiert, diese jedoch wiederum in einer abgewandelten Form auftritt.

[...]


1 Aus: https://www.slideshare.net/Wettbewerb/09-3-3middelfeldtvolkmannba (vgl. Anhang 1.1)

2 Aus: http://www.wissen.de/sprache-im-internet („Welche Sprache spricht das Web“; Z. 4)

3 Unsere = die deutsche Sprache

4 Kurz: www (en.)

5 Aus: http://www.wissen.de/sprache-im-internet („Welche Sprache spricht das Web“; Z. 7)

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Cybermobbing und die Sprache des Internets
Note
2
Autor
Jahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V412388
ISBN (eBook)
9783668635869
ISBN (Buch)
9783668635876
Dateigröße
428 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
cybermobbing, sprache, internets
Arbeit zitieren
Leon Riemer (Autor:in), 2018, Cybermobbing und die Sprache des Internets, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412388

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