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Der Präventive Hausbesuch. Innovation für mehr Selbstständigkeit im Alter

Eine empirische Studie zur Akzeptanz von Präventiven Hausbesuchen bei Senioren ohne Pflegebedarf nach SGB XI in und um Trier

Titre: Der Präventive Hausbesuch. Innovation für mehr Selbstständigkeit im Alter

Travail de Recherche , 2017 , 48 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Brigitte Maßem (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Dieser Forschungsarbeit liegt eine empirische Studie zur Akzeptanz von Präventiven Hausbesuchen (PHB) zugrunde. Der PHB ist eine Maßnahme, die international seit 30 Jahren erforscht und inzwischen auch in Deutschland wissenschaftlich untersucht wurde. Dabei handelt es sich um ein Beratungsangebot für nicht pflegebedürftige ältere Menschen in ihrem Zuhause. Es soll dazu dienen, die Gesundheit und Selbstständigkeit zu erhalten und einer Pflegebedürftigkeit vorzubeugen.

Im Rahmen von Modellprojekten werden in verschiedenen Bundesländern, unter anderem in Rheinland-Pfalz, PHB erprobt und wissenschaftlich begleitet. Die Studie „Pflegebedürftig? Nein danke!“ wurde in der Region Trier durchgeführt, da Trier nicht zu den Modellregionen gehört. Ziel war es, zuhause lebende gesunde Senioren dieser Region, über den PHB zu informieren und zu befragen. Erforscht werden sollte, wie sich ihre Lebenssituation darstellt und ob sie Interesse am PHB bekunden. Die Hypothese war, dass die Senioren einen Nutzen im PHB sehen und diesem Angebot offen gegenüberstehen.

Die Studie basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche zum PHB. Die bedeutendste deutsche Literatur wurde vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) veröffentlicht. Die im Rahmen dieser Studie durchgeführte Befragung wurde teilweise angelehnt an eine Adressatenbefragung des DIP im Kreis Siegen-Wittgenstein. Zur Vorbereitung gehörte der Austausch mit dem DIP und dem zuständigen Ministerium des Pilotprojekts „Gemeindeschwester plus“, sowie ein Expertengespräch mit einer beratenden Krankenschwester.

Insgesamt wirkten zehn Kooperationspartner und Ehrenamtliche an der Studie mit. Die Gesamtstichprobe umfasste 122 Teilnehmer ab 70 Jahren und ohne Pflegebedarf. Die Studienergebnisse sind nicht repräsentativ, sie geben jedoch Auskünfte zur Seniorengesundheit, zu Aktivitäten, Zukunftssorgen, Hilfe- und Unterstützungsleistungen und zum Thema Pflegebedürftigkeit. Sie legt aber auch Ideen zur Finanzierung einer neuen Dienstleistung aus der Sicht der Älteren offen.

Die Meinungen der Senioren in der Region Trier spiegeln sich insgesamt gut wider. Vom Konzept des PHB zeigen sie sich mehrheitlich überzeugt. Viele würden das Angebot bereits heute annehmen, wenn die Möglichkeit bestünde. Eine wichtige Aufgabe der Kommunen besteht künftig darin, ältere Menschen stärker in den Fokus zu rücken und sie systematisch in ihrer Gesundheitskompetenz zu fördern. Eine Maßnahme könnte der PHB sein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Gesundheit und selbstständige Lebensführung im Alter

2.2 Prävention

2.3 Hintergründe zum Präventiven Hausbesuch

2.4 Kernelemente des Präventiven Hausbesuchs

2.5 Assessment und Beratung

3 Zielsetzung

3.1 Strukturdaten

3.2 Fragestellung und Hypothese

4 Methode und Zielgruppe

4.1 Forschungsdesign

4.2 Untersuchungsinstrumente: Informationsbrief und Fragebogen

4.3 Grundgesamtheit und Stichprobe

4.4 Pretest

4.5 Teilnehmergewinnung

4.6 Datenerhebung

4.7 Datenauswertung

5 Ergebnisse

5.1 Soziodemografie und Gesundheitszustand der Teilnehmer

5.2 Gesundheitsförderliche Aktivitäten

5.3 Einschätzung zukünftiger Risiken

5.4 Hilfe und Unterstützung

5.5 Information und Wert der Einzelberatung

5.6 Achtsamkeit

5.7 Persönliche Anmerkungen

6 Diskussion

6.1 Methodenkritik

6.2 Diskussion der Untersuchungsergebnisse

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Akzeptanz von Präventiven Hausbesuchen bei nicht pflegebedürftigen Senioren in der Region Trier zu untersuchen und zu erforschen, ob diese Personengruppe einen persönlichen Nutzen in einem solchen Beratungsangebot sieht.

  • Lebens- und Gesundheitssituation älterer Menschen in Trier und Umgebung.
  • Einstellung der Senioren zum Präventiven Hausbesuch (PHB).
  • Bewertung der Rolle einer „Krankenschwester in der Nähe“ als Ansprechpartnerin.
  • Einschätzung der Finanzierungsmöglichkeiten der Dienstleistung.
  • Identifikation präventiver Bedürfnisse und Zukunftssorgen der Zielgruppe.

Auszug aus dem Buch

2.4 Kernelemente des Präventiven Hausbesuchs

PHB tragen das grundlegende Merkmal, aufsuchend zu sein oder, anders formuliert, sind Angebote einer Bringstruktur. Die Initiative, Kontakt zum Angebot herzustellen, geht nicht in erster Linie vom Nachfrager (hier dem alten Menschen) aus, sondern wird von der Einrichtung ergriffen, an welcher der Hausbesuch angebunden ist (vgl. DIP 2009: 60).

Die konzeptionellen Kernelemente des PHB und die zu erwartenden Ergebnisse werden in Tabelle 2 dargestellt (vgl. Maßem 2016: 10).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Präventiven Hausbesuchs als Beratungsangebot zur Erhaltung der Selbstständigkeit im Alter ein und begründet die lokale empirische Studie in Trier.

2 Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel erläutert Konzepte zur Gesundheitserhaltung im Alter, definiert den Begriff der Prävention und stellt die Kernelemente sowie Assessment-Methoden des Präventiven Hausbesuchs dar.

3 Zielsetzung: Hier werden die Strukturdaten der Studie sowie die zentrale Fragestellung und Hypothese formuliert, die den Kern der Untersuchung zur Akzeptanz bei Senioren in Trier bilden.

4 Methode und Zielgruppe: Dieses Kapitel beschreibt das quantitative Forschungsdesign, die Entwicklung der Erhebungsinstrumente, die Gewinnung der Stichprobe und das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung.

5 Ergebnisse: Die zentralen Befunde zur Lebenssituation, Gesundheitseinschätzung, den Zukunftssorgen und der Akzeptanz des Präventiven Hausbesuchs durch die befragten Senioren werden hier detailliert präsentiert.

6 Diskussion: Das Kapitel reflektiert kritisch das methodische Vorgehen und diskutiert die Untersuchungsergebnisse im Kontext bestehender pflegewissenschaftlicher Literatur.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und einer Empfehlung für die zukünftige Etablierung präventiver Strukturen in der Region Trier.

Schlüsselwörter

Präventiver Hausbesuch, PHB, Selbstständigkeit im Alter, Senioren, Prävention, Gesundheitsförderung, Lebenssituation, ambulante Pflege, Beratung, Gesundheitskompetenz, Trier, Pflegebedürftigkeit, Krankenschwester, Modellprojekt, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Akzeptanz und den Bedarf eines Präventiven Hausbesuchs (PHB) bei Senioren, die (noch) nicht pflegebedürftig sind, in der Region Trier.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die aktuelle Lebenssituation älterer Menschen, ihre Einstellung zu präventiven Angeboten, ihre Ängste im Hinblick auf die Zukunft sowie ihre Bereitschaft, eine qualifizierte Beratung durch eine Pflegekraft anzunehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob Senioren in Trier nach einer angemessenen Information einen Nutzen in einem Präventiven Hausbesuch sehen und ob sie das Angebot einer „Krankenschwester in der Nähe“ als positiv und sicherheitsstiftend bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein quantitatives Querschnittsdesign in Form einer Ist-Analyse gewählt, bei der mittels eines strukturierten Fragebogens Daten von 122 Senioren erhoben und deskriptiv statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, die methodische Herangehensweise zur Datenerhebung bei der Zielgruppe sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich des Interesses am PHB.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Präventiver Hausbesuch, Gesundheitsförderung, Lebenssituation, Senioren, Beratung und Präventionsgesetz.

Wie bewerten die Teilnehmer das Konzept der „Krankenschwester in der Nähe“?

Die Mehrheit der befragten Senioren (83%) steht dem Angebot einer festen Ansprechperson, die regelmäßig nach dem Rechten schaut, sehr positiv gegenüber und assoziiert dies mit einem Gewinn an Sicherheit.

Wie steht die Zielgruppe zur Finanzierung eines solchen Dienstes?

Die Meinungen zur Finanzierung sind heterogen; die Mehrheit sieht jedoch primär die Krankenversicherungen und die öffentliche Hand in der Pflicht, wobei auch Anteile für Eigenleistungen diskutiert werden.

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Titre
Der Präventive Hausbesuch. Innovation für mehr Selbstständigkeit im Alter
Sous-titre
Eine empirische Studie zur Akzeptanz von Präventiven Hausbesuchen bei Senioren ohne Pflegebedarf nach SGB XI in und um Trier
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,0
Auteur
Brigitte Maßem (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
48
N° de catalogue
V412461
ISBN (ebook)
9783668651005
ISBN (Livre)
9783668651012
Langue
allemand
mots-clé
Präventive Hausbesuche Gesundheit und Selbstständigkeit im Alter Akzeptanz von Präventiven Hausbesuchen Senioren ohne Pflegebedarf Innovation Selbstständige Lebensführung im Alter Prävention Gemeindeschwester Präventionsmaßnahmen im Alter
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Brigitte Maßem (Auteur), 2017, Der Präventive Hausbesuch. Innovation für mehr Selbstständigkeit im Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412461
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Extrait de  48  pages
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