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Soziale Machtstrukturen in der Gesellschaft

Titre: Soziale Machtstrukturen in der Gesellschaft

Dossier / Travail , 2001 , 23 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Carina Richard (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Im Folgenden lesen Sie eine Hausarbeit im Rahmen des Vordiploms, mit dem Thema: „Soziale Machtstrukturen in der Gesellschaft nach Niklas Luhmann.“
Dieses soziologische Thema habe ich aus persönlichem Interesse gewählt, da ich als Mitglied dieser unserer Gesellschaft, ein Interesse daran habe, näheres über die Verhältnisse und Strukturen kennenzulernen.
Mit gesellschaftlichen Strukturen haben sich schon viele Wissenschaftler auseinandergesetzt und unzähliges an Literatur verfaßt. Ich habe mich dafür entschieden, das Thema nach der Literatur des Soziologen Niklas Luhmann zu behandeln, denn dieser hat in mehreren Werken seine Theorien dargelegt und damit der Soziologie neue Impulse gegeben.
Herr Luhmann hat in seinen Schriften eine sogenannte „Wende“ gehabt, denn in den siebziger Jahren fing er an, in seinen Theorien den Begriff der Autopoiesis zu verwenden. Luhmann selbst schreibt von seinem „Paradigmawechsel in der Systemtheorie.“
Im Folgenden habe ich einen Teil seiner Theorien, in Verbindung mit dieser Thematik wiedergegeben und erklärt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wer ist Luhmann?

3. Der Begriff der Gesellschaft

3.1 Die Gesellschaftstheorie der Soziologie

3.2 Soziale Systeme

3.3 Der Gesellschaftsbegriff nach Niklas Luhmann

4. Machtstrukturen in der Gesellschaft

4.1 Sanktionen

4.2 Organisation

4.3 Differenz von wirklicher und zugeschriebener Macht

5. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den soziologischen Machtstrukturen in der Gesellschaft auseinander, wobei sie primär die systemtheoretischen Ansätze von Niklas Luhmann untersucht. Das zentrale Ziel besteht darin, Luhmanns komplexe Konzepte zu sozialen Systemen, Kommunikation und Macht zu erläutern und deren Bedeutung für das Verständnis moderner gesellschaftlicher Machtverhältnisse darzulegen.

  • Grundlagen der systemtheoretischen Gesellschaftsbetrachtung nach Luhmann
  • Analyse sozialer Systeme und deren autopoietischer Natur
  • Erörterung von Macht als symbolisch generalisiertem Kommunikationsmedium
  • Untersuchung von Sanktionen und formaler Organisation als Machtquellen
  • Differenzierung zwischen tatsächlicher und zugeschriebener Macht

Auszug aus dem Buch

4.3 Differenz von wirklicher und zugeschriebener Macht

Wie bereits erwähnt, gibt es in der Gesellschaft Organisationssysteme, die teils sehr komplex sind und alle haben in sich eine Organisationsmacht. Diese Macht wird different eingeschätzt, je nach dem ob man sie von außen oder innen betrachtet. Von außen gesehen wird diese Macht meistens überschätzt und auch falsch zugeordnet. „Die Macht wird der Spitze zugeschrieben, während in Wahrheit schwer durchschaubare Machtbalancen vorliegen, die zudem mit den Themen und Situationen variieren.“ Luhmann kommt es darauf an, wer der überlegene ist und in komplexen Organisationen gibt es mehrere „starke“ Persönlichkeiten die sich spezialisiert haben und daher in einigen Gebieten (Themen und Situationen) den anderen Mitgliedern überlegen sind. Diese Strukturen sind aber zu komplex, um sie von außen wahrnehmen und beobachten zu können, deshalb ist der Zurechnungsprozeß von Ursachen auf Vereinfachung angewiesen, um diese lokalisieren zu können. Meistens richtet sich das nach der formalen Hierarchie und daher wird der Spitze die Macht zugeschrieben.

Dieser Prozeß bleibt für das System nicht ohne Auswirkung, denn nach außen hin, also auf die Umwelt, muß dieses Machtprestige geschont werden, denn ansonsten würde die Organisation nicht mehr als Ordnung gesehen und behandelt werden. Deshalb wird beispielsweise die Führungsspitze besser honoriert. Diese formale Macht, die ihr von außen attribuiert wird und dessen Schein von innen gewahrt wird, führt zu einer Art informalen Macht. Das bedeutet, daß die Personen, welche an der Spitze sind, damit drohen können aus der Organisation zu gehen, damit diese an Ansehen verliert. Dieses gilt für die Organisationen im unterschiedlichen Maße, besonders beispielsweise bei politischen Parteien oder auch Universitäten und anderen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Wahl des Themas „Soziale Machtstrukturen in der Gesellschaft nach Niklas Luhmann“ und gibt einen Ausblick auf die systemtheoretische Herangehensweise.

2. Wer ist Luhmann?: Dieses Kapitel bietet einen kurzen biographischen Abriss des Soziologen Niklas Luhmann, um sein wissenschaftliches Profil zu skizzieren.

3. Der Begriff der Gesellschaft: Hier wird der komplexe Gesellschaftsbegriff Luhmanns erörtert, wobei verschiedene Ansätze der Soziologie kritisch betrachtet werden.

3.1 Die Gesellschaftstheorie der Soziologie: In diesem Teil werden bisherige soziologische Erklärungsversuche der Gesellschaft und deren Defizite aus Luhmanns Sicht diskutiert.

3.2 Soziale Systeme: Dieser Abschnitt erläutert die Grundannahmen der Systemtheorie, insbesondere die Differenz von System und Umwelt sowie das Konzept der Autopoiesis.

3.3 Der Gesellschaftsbegriff nach Niklas Luhmann: Das Kapitel führt den Begriff der „Weltgesellschaft“ ein und erklärt, warum in der Moderne Kommunikation das zentrale gesellschaftsbindende Element ist.

4. Machtstrukturen in der Gesellschaft: Dieses Kapitel thematisiert die Schwierigkeiten der Soziologie, Machtverhältnisse empirisch zu greifen, und führt Luhmanns Machtbegriff ein.

4.1 Sanktionen: Es wird die Rolle von Sanktionen, insbesondere die Transformation von positiven in negative Sanktionen, als Instrument der Machtausübung beleuchtet.

4.2 Organisation: Hier wird dargelegt, dass Macht in der modernen Gesellschaft maßgeblich durch formale Organisationen und die Steuerung von Mitgliedschaften ausgeübt wird.

4.3 Differenz von wirklicher und zugeschriebener Macht: Der abschließende Teil des Hauptteils diskutiert die Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen Macht an der Hierarchiespitze und den tatsächlichen, komplexen Machtbalancen.

5. Resümee: Der Autor fasst die gewonnenen Erkenntnisse über die Theorie Luhmanns zusammen und reflektiert über die Relevanz und Komplexität dieser soziologischen Perspektive.

Schlüsselwörter

Soziologie, Niklas Luhmann, Systemtheorie, Weltgesellschaft, Autopoiesis, Kommunikation, Machtstrukturen, Sanktionen, formale Organisation, Macht, soziale Systeme, Kontingenz, Beobachtung zweiter Ordnung, Machtmedium, Gesellschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sozialen Machtstrukturen in der Gesellschaft unter Anwendung der Systemtheorie nach Niklas Luhmann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Hausarbeit?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Gesellschaft, die Theorie sozialer Systeme, das Wesen der Kommunikation und die verschiedenen Dimensionen der Machtausübung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Luhmanns abstrakte und komplexe Theorien verständlich aufzubereiten und auf die Analyse von Machtbedingungen in der modernen Gesellschaft anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse der Primär- und Sekundärliteratur zu Niklas Luhmann.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Gesellschaftsbegriffs und der sozialen Systeme sowie die detaillierte Untersuchung von Machtstrukturen durch Sanktionen, Organisation und Machtzuschreibungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Systemtheorie, Autopoiesis, Kommunikation, Weltgesellschaft, Machtmedium und Organisation.

Wie unterscheidet Luhmann laut dem Text zwischen Macht und Sanktion?

Luhmann beschreibt Macht nicht als die Anwendung von Gewalt, sondern als eine bereitgehaltene Alternative (Drohung), während die Sanktion ein Instrument ist, das im Idealfall gerade nicht zur Anwendung kommen muss, um ihre Wirkung zu entfalten.

Was bedeutet die "Differenz von wirklicher und zugeschriebener Macht"?

Dies beschreibt das Phänomen, dass Macht in komplexen Organisationen häufig der Spitze zugeschrieben wird, obwohl in Wahrheit schwer durchschaubare Machtbalancen existieren, die themen- und situationsabhängig variieren.

Warum bezeichnet Luhmann die Gesellschaft als "Weltgesellschaft"?

Da durch Industrialisierung und Technokratisierung eine globale Kommunikation ohne Zeitverlust möglich geworden ist, entfallen territoriale Grenzen als definierendes Merkmal, wodurch die Weltgesellschaft als einziges umfassendes Sozialsystem fungiert.

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Résumé des informations

Titre
Soziale Machtstrukturen in der Gesellschaft
Université
University of Vechta
Note
1,5
Auteur
Carina Richard (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
23
N° de catalogue
V41248
ISBN (ebook)
9783638395441
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Machtstrukturen Gesellschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carina Richard (Auteur), 2001, Soziale Machtstrukturen in der Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41248
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Extrait de  23  pages
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