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Globalisierte Haushaltsarbeit. Chancen und Herausforderungen

Perspektiven der westlichen Frau und von Arbeitsmigrantinnen

Titre: Globalisierte Haushaltsarbeit. Chancen und Herausforderungen

Dossier / Travail , 2017 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Ayebatonyeseigha Christ (Auteur)

Politique - Sujet: Globalisation, l'économie politique
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"Frauen in Afrika. Ohne uns geht gar nichts!" - so lautet der Titel eines Buchs des Evangelischen Vorstandsmitglieds Ilse Hanak. Der Titel des Buchs bezog sich spezifisch auf die afrikanische Frau. Heute ist stark davon auszugehen, dass der Titel auf alle Frauen dieser Welt zutrifft. Besonders hervorzuheben sind die Arbeitsmigrantinnen, die ihre Heimat verlassen, um die Haushaltsarbeit anderer Frauen zu erledigen. In dieser Arbeit soll die Haushaltsarbeit der Migrantinnen, ihre Beweggründe, die hervorgebrachten Leistungen, die Irregularität der Arbeit und ihre Folgen dargestellt werden. Die Haushaltsarbeit der Migrantinnen hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Wirtschaft und die Globalisierung, schließlich fungieren diese Frauen als Katalysatoren für die Karrieremutter und Frau in der westlichen Hemisphäre.

Der erste Teil widmet sich der terminologischen Klärung der Globalisierung. Darauf aufbauend wird die Haushaltsarbeit der Migrantinnen in den Industrieländern und deren Folgen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft untersucht. Ferner wird im Kapitel zwei die Irregularität der Haushaltsarbeit der Migrantinnen in den Industrieländern diskutiert und ob alles gesetzmäßig abläuft. Im Fokus des dritten Kapitels werden zwei Fallstudien aufgezeigt. Kapitel vier hingegen ist den Gewinnern und den Verlierern der Haushaltsarbeit, die durch die Globalisierung forciert wird, gewidmet. Kapitel 4.1 zeigt die Perspektive der westlichen Frau, die durch die Tätigkeit der Arbeitsmigrantinnen im Haushalt sich ihrer Karriere und sonstige Unternehmungen widmen kann und die Perspektive der Arbeitsmigrantin, die Familie in der Heimat zurückließ, um durch die Tätigkeit im Westen der Familie finanziell helfen zu können aufgezeigt. Kapitel 4.2 zeigt den wirtschaftlichen Beitrag der Arbeitsmigrantin, die durch die Tätigkeit der Haushaltsarbeit global erzielt wird auf. Ein Fazit und ein kurzer Ausblick auf die Problematik der Haushaltsarbeit der Arbeitsmigrantinnen und eine kurze Evaluierung der aufgezeigten Punkte der Arbeit beschließen die Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Globalisierung

2.1Haushaltsarbeit der Migrantinnen in Deutschland

2.2 Irregularität der Hausarbeit der Migrantinnen in Deutschland

3. Fallstudie

3.1 Arbeitsmigrantinnen aus aller Welt in Deutschland und Zypern

3.2 Philippinische Frauen in Nordamerika

4. Gewinner/Verlierer der Globalisierung

4.1 Die westliche Frau oder die Arbeitsmigrantin?

4.2 Die Wirtschaft

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Haushaltsarbeit von Arbeitsmigrantinnen im Kontext der globalisierten Arbeitswelt. Ziel ist es, die Beweggründe für die Migration, die Arbeitsbedingungen, die Problematik der Irregularität sowie die wirtschaftlichen und sozialen Folgen für die Migrantinnen und ihre Familien in der Heimat kritisch zu beleuchten.

  • Strukturelle Analyse der globalen Arbeitsmigration in Privathaushalten.
  • Untersuchung von Machtverhältnissen und prekären Arbeitsbedingungen.
  • Betrachtung von Irregularität und rechtlichen Herausforderungen in Deutschland.
  • Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung von Rücküberweisungen.
  • Gegenüberstellung der Perspektiven von westlichen Arbeitgeberinnen und Arbeitsmigrantinnen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Irregularität der Hausarbeit der Migrantinnen in Deutschland

Historisch gesehen ist Illegalität ein Produkt der Neuzeit und erst im Rahmen der Entstehung und weltweiten Durchsetzung von Nationalstaaten zu einer relevanten Ordnungskategorie geworden (Lutz 2008: 170). Heute wird nicht mehr von der Illegalität gesprochen, sondern von der Irregularität. Dies hat nach Lutz zur Folge, dass es zu einer Gleichsetzung des Illegalen mit einem Kriminellen kommt. Ferner komme es zum Absprechen der Menschlichkeit des Illegalen und die Illegalität suggeriere eine Unrechtmäßigkeit des Asylgesuchs von Flüchtlingen (vgl. Lutz 2008: ebd.). In Europa ist nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von zwei Phasen der Migration auszugehen. Zwischen 1945 bis 1973 fand eine ,Anwerbepolitik für Arbeitsmigrantinnen’ statt und 1973 markierte das Ende der Migration, die die Rekrutierung der Arbeitsmigrantinnen stoppen sollte, dies ist bis heute dennoch geblieben (vgl. Schwenken 2006: 84). Bis heute findet die Rekrutierung zwar nicht durch den Staat statt, aber durch Privatpersonen und organisierte Kriminelle. Durch die Anwerbestopps im Jahr 1973 gewann der Begriff Irregularität an Bedeutung. Ihren Höhepunkt aber erreichte sie nach dem 11. September 2011, nach dem Angriff auf das World Trade Center in New York. Seither war die Irregularität nicht mehr mit dem Arbeitsmarkt und der Globalisierung verknüpft, vielmehr diente sie sozialpolitischen Fragen (vgl. Lutz 2008: ebd.). Nach heutigen Autoren sei die Zuspitzung der Irregularität auf die Migrationspolitik des Europäischen Union zurückzuführen (vgl. Lutz 2008: ebd.).

Die ganze Problematik der Irregularität unterstand nicht immer strengen Regularien. Zwischen 1955 bis 1973 war es simpel in Deutschland eine Arbeitsstelle zu finden, dies war unter der ,Gastarbeitermigration’ möglich, da Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut werden musste und viele Stellen unbesetzt waren (vgl. Lutz 2008: ebd.). Die ständige Diskussion in der Politik bereitet dementsprechend den Arbeitsmigrantinnen schlaflose Nächte. Zwar spreche sich die Europäische Union für eine ,Freizügigkeit und Liberalität’ in Europa aus, jedoch wird ,Drittstaatlern der legalen Zugang verweigert’ (vgl. Lutz 2008: ebd.). Arbeitsmigrantinnen macht diese paradoxe Herangehensweise der EU an die Irregularität stutzig. Die Migrantinnen beklagen sich folglich, dass sie zum Wohlstand der Gesellschaft beitragen und sich dennoch nicht auf individuelle Autonomie und liberale Marktgesetze berufen können (vgl. Lutz 2008: ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Haushaltsarbeit von Migrantinnen ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung sowie die zentrale Fragestellung.

2 Definition Globalisierung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Globalisierung mittels eines geschichtlichen Exkurses und ordnet die sozioökonomischen Auswirkungen auf die Mobilisierung von Frauen ein.

2.1Haushaltsarbeit der Migrantinnen in Deutschland: Hier werden die Entstehung der Marktlücke in Privathaushalten und die soziologische Entwicklung der Haushaltsarbeit hin zu transnationalen Beschäftigungsverhältnissen analysiert.

2.2 Irregularität der Hausarbeit der Migrantinnen in Deutschland: Dieses Kapitel diskutiert die rechtliche Prekarität und die Entwicklung des Begriffs der Irregularität in der europäischen Migrationspolitik.

3. Fallstudie: Hier werden konkrete Beispiele aus Deutschland, Zypern und Nordamerika angeführt, um die Lebensrealitäten von Arbeitsmigrantinnen zu verdeutlichen.

3.1 Arbeitsmigrantinnen aus aller Welt in Deutschland und Zypern: Dieses Unterkapitel beleuchtet die spezifischen Migrationsgründe und die schwierigen Integrationserfahrungen von Frauen in den genannten Ländern.

3.2 Philippinische Frauen in Nordamerika: Diese Analyse fokussiert sich auf die Feminisierung der Globalisierung und die zentralen wirtschaftlichen Motive philippinischer Migrantinnen.

4. Gewinner/Verlierer der Globalisierung: Hier wird kritisch hinterfragt, wer ökonomisch und gesellschaftlich von den globalen Migrationsströmen profitiert oder verliert.

4.1 Die westliche Frau oder die Arbeitsmigrantin?: Dieses Kapitel stellt die Rollen der westlichen Karrierefrau und der Arbeitsmigrantin gegenüber, um Machtgefälle und individuelle Perspektiven aufzuzeigen.

4.2 Die Wirtschaft: Hier wird der immense ökonomische Wert der Rücküberweisungen für die Herkunftsländer der Migrantinnen hervorgehoben.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert ein besseres Verständnis sowie eine stärkere politische Berücksichtigung der Lebenssituation von Arbeitsmigrantinnen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Arbeitsmigrantinnen, Haushaltsarbeit, Transnationalität, Irregularität, Privathaushalt, Feminismus, Migration, Wirtschaft, Rücküberweisungen, Prekarität, Arbeitsbedingungen, Geschlechtervertrag, Machtverhältnisse, Entwicklungsländer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Arbeitsmigrantinnen, die als Haushaltshilfen in Industrieländern tätig sind, und beleuchtet die damit verbundenen sozioökonomischen Zusammenhänge.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition der Globalisierung, die strukturelle Lücke im Bereich der Haushaltsarbeit, die rechtliche Situation irregulärer Beschäftigungsverhältnisse sowie die globalen ökonomischen Effekte durch Rücküberweisungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Lebensrealität von Arbeitsmigrantinnen sowie deren Bedeutung für die westliche Wirtschaft und die Familien in ihrer Heimat kritisch zu analysieren und die daraus resultierenden sozialen Konflikte aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Globalisierungsbegriff sowie der Analyse von Fallstudien und soziologischen sowie ökonomischen Fachpublikationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung des Marktes für Haushaltsarbeit, die prekären Arbeitsbedingungen, die Problematik irregulärer Aufenthalte sowie spezifische Fallbeispiele von Migrantinnen aus Osteuropa, Zypern und den Philippinen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Globalisierung, Arbeitsmigration, Irregularität, Transnationalität und die sozioökonomische Abhängigkeit privater Haushalte von migrierten Arbeitskräften.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Irregularität der Arbeit?

Die Politik wird als maßgeblich für die Entstehung von Irregularität angesehen, da restriktive Migrationsgesetze und fehlende legale Zugangsmöglichkeiten die Frauen in informelle und oft ausbeuterische Beschäftigungsverhältnisse drängen.

Warum wird im Fazit ein direkter Kontakt zu den Migrantinnen gefordert?

Der Autor argumentiert, dass eine rein empirische Analyse durch Experten die lebensweltliche Realität der Frauen oft nicht adäquat abbildet und eine direkte Partizipation der Betroffenen notwendig ist, um ihre Situation nachhaltig zu verbessern.

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Résumé des informations

Titre
Globalisierte Haushaltsarbeit. Chancen und Herausforderungen
Sous-titre
Perspektiven der westlichen Frau und von Arbeitsmigrantinnen
Note
1,7
Auteur
Ayebatonyeseigha Christ (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
17
N° de catalogue
V412591
ISBN (ebook)
9783668640603
ISBN (Livre)
9783668640610
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ayebatonyeseigha Christ (Auteur), 2017, Globalisierte Haushaltsarbeit. Chancen und Herausforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412591
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