Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Sonstiges

Psychische Belastung beruflich Pflegender im Umgang mit demenziell erkrankten Patientinnen und Patienten

Titel: Psychische Belastung beruflich Pflegender im Umgang mit demenziell erkrankten Patientinnen und Patienten

Hausarbeit , 2017 , 38 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Henriette Jahn (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In diese Arbeit wird die Thematik der psychischen Belastung beruflich Pflegender im Umgang mit demenziell erkrankten Patientinnen und Patienten, sowie Präventionsmöglichkeiten behandelt. Es sollen umfassend Faktoren und Gründe für psychische Belastungen ermittelt werden, sowie Präventionsmöglichkeiten, die beruflich Pflegende selbstständig umsetzen können und Möglichkeiten zur betrieblichen Gesundheitsförderung, welche explizit die psychische Belastung beruflich Pflegender im Umgang mit Demenzerkrankten ansprechen, aufgezeigt werden.

Die Zahl der Neuerkrankung an Demenz nimmt jährlich um ca. 40.000 zu. Dies lässt sich vor allem durch die verbesserte medizinische Versorgung und die daraus resultierende höhere Lebenserwartung erklären. Diese steigende Zahl an Neuerkrankungen geht auch mit einem erhöhten Pflegebedarf dieser Patientinnen und Patienten einher. Hört man sich in den eigenen Reihen um, so wird sehr schnell deutlich, dass vor allem die psychische Belastung beruflich Pflegender im Umgang mit Demenzerkrankten zugenommen hat. Gründe dafür sind vor allem inadäquate Arbeitsbedingungen und das oft herausfordernde Verhalten demenziell erkrankter Patientinnen und Patienten. Von Seiten der Arbeitgeber werden den besonderen psychischen Belastungen dieser Pflegekräfte oft nur sehr wenig Bedeutung zugeschrieben. Es besteht ein großer Bedarf nach einer Sensibilisierung der Arbeitgeber auf das bestehende Problem, sowie nach der Entwicklung und Etablierung präventiver Maßnahmen hierfür.

Um eine psychischen Überbelastung von beruflich Pflegenden im Umgang mit demenziell erkrankten Patientinnen und Patienten vorzubeugen und präventive Maßnahmen zu entwickeln, ist vor allem die umfassende Kenntnis der Faktoren wichtig, die zu der steigenden psychischen Belastung dieser Berufsgruppe beitragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problemstellung mit Forschungsfrage

3 Methodik

4 Durchführung

5 Ergebnisse

5.1 Demenz

5.1.1 Alzheimer-Demenz

5.1.2 Vaskuläre Demenz

5.1.3 Frontotemporale Demenz

5.1.4 Lewy-Körperchen Demenz

5.2 Indikatoren für psychische Belastung

5.2.1 Entwicklung des Pflegebedarfs

5.2.2 Psychische Belastung als Grund für eine Arbeitsunfähigkeit

5.3 Gründe für psychische Belastung

5.3.1 Mangelnde fachliche Kompetenz

5.3.2 Institutionalisierung des Sterbens

5.4 Allgemeine Präventionsmöglichkeiten für beruflich Pflegende

5.5 Präventionsmöglichkeiten für beruflich Pflegende im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

6 Diskussion

7 Zusammenfassung

8 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die zunehmende psychische Belastung von beruflich Pflegenden im Umgang mit demenziell erkrankten Patienten sowie präventive Ansätze zur Förderung der psychischen Gesundheit in diesem Berufsfeld.

  • Krankheitsbilder der Demenz und ihre Symptomatik
  • Indikatoren für psychische Belastungen in der professionellen Pflege
  • Fachliche Kompetenzanforderungen und Stressfaktoren
  • Strategien zur Prävention durch betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Umgang mit Sterben, Tod und Trauer am Arbeitsplatz

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Alzheimer-Demenz

Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Demenz. Sie wird auch als „Demenz vom Alzheimer-Typ, kurz DAT“ bezeichnet. Namensgeber ist der deutsche Neurologe Alois Alzheimer, welcher 1906 erstmals das Krankheitsbild der DAT beschrieben hat. Was tatsächlich die Ursache der DAT ist, ist bisher weitestgehend ungeklärt, jedoch haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die DAT auch erblich bedingt auftreten kann. Hierbei handelt es sich um eine dominante Vererbung eines Gens, welches bereits für die Entstehung der Erkrankung ausreicht. Der aktuelle Stand der Forschung ist, dass bisher drei Gene identifiziert werden konnten, welche für die Krankheitsentstehung verantwortlich sein können. Neben dieser bereits festgestellten Ursache, gibt es mehrere Risikofaktoren, welche eine DAT begünstigen können. Vor allem das zunehmende Alter gilt als ein großer Risikofaktor. Dies bestätigt auch eine Studie von Alzheimer Europe im Zusammenschluss der European Collaboration on Dementia (EuroCoDe). Hierbei handelt es sich um eine europäische Feldstudie, welche die Prävalenzrate von Demenzen alters- und geschlechtsspezifisch in Europa erforscht hat. Innerhalb dieser Studie wurde festgestellt, dass mit zunehmenden Alter die Prävalenzrate massiv bei beiden Geschlechtern zunimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die steigende psychische Belastung beruflich Pflegender im Kontext der zunehmenden Demenzerkrankungen und definiert das Ziel der Arbeit.

2 Problemstellung mit Forschungsfrage: Hier wird die Relevanz des Themas durch aktuelle Statistiken zur Demenzentwicklung untermauert und die zentrale Forschungsfrage nach Belastungsgründen und Präventionsmöglichkeiten gestellt.

3 Methodik: Der Abschnitt erläutert die Durchführung einer systematischen Literaturrecherche als Basis für die Beantwortung der Forschungsfrage.

4 Durchführung: Es werden die acht Schritte der Literaturrecherche detailliert beschrieben sowie die genutzten Suchstrategien und Datenquellen aufgeführt.

5 Ergebnisse: Dieser Kernbereich analysiert verschiedene Demenzformen, psychische Belastungsindikatoren sowie präventive Maßnahmen durch das betriebliche Gesundheitsmanagement.

6 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die gewählte Methodik und stellt fest, dass für eine tiefergehende Beantwortung der Forschungsfrage weitere empirische Studien erforderlich wären.

7 Zusammenfassung: Die Kernaussagen zur Demenz, den Belastungsfaktoren und der Verantwortung von Führungskräften werden resümiert.

8 Ausblick: Der Ausblick zeigt methodische Ansatzpunkte für zukünftige wissenschaftliche Arbeiten auf.

Schlüsselwörter

Demenz, psychische Belastung, beruflich Pflegende, Prävention, Alzheimer-Demenz, Vaskuläre Demenz, betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Pflegebedarf, Methodenkompetenz, vicarious grief, Demenzerkrankung, Arbeitsunfähigkeit, Pflegetätigkeit, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die psychischen Belastungen, denen beruflich Pflegende beim Umgang mit demenziell erkrankten Menschen ausgesetzt sind, und leitet daraus Präventionsmöglichkeiten ab.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören das Krankheitsbild der Demenz, Indikatoren für psychische Belastungen, der Einfluss von Kompetenzprofilen und die Rolle des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gründe für die psychische Belastung zu ermitteln und Wege aufzuzeigen, wie Pflegende selbst oder Arbeitgeber im betrieblichen Rahmen präventiv tätig werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine systematische Literaturrecherche, um den aktuellen Forschungsstand zu erfassen und zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Demenzformen (Alzheimer, vaskulär, Frontotemporale, Lewy-Körperchen) differenziert und der Zusammenhang zwischen steigendem Pflegebedarf und psychischer Beanspruchung untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Demenz, psychische Belastung, Prävention, betriebliches Gesundheitsmanagement und Methodenkompetenz.

Warum ist die Unterscheidung der Demenzformen für Pflegende wichtig?

Unterschiedliche Demenzformen gehen mit spezifischen Symptomen einher, die unterschiedliche Anforderungen an die fachliche und methodische Kompetenz der Pflegenden stellen.

Welche Rolle spielt das "vicarious grief" für Pflegende?

Das Konzept beschreibt die psychische Belastung, die Pflegende durch das Miterleben von Sterben und Trauer bei ihren Patienten erfahren, auch ohne persönliche Beziehung.

Was bedeutet "verstehende Diagnostik" als Präventionsansatz?

Es handelt sich um einen Ansatz, bei dem der Mensch mit Demenz und sein Verhalten in den Mittelpunkt des Pflegeprozesses gerückt werden, um durch ein besseres Verständnis des gezeigten Verhaltens Überforderungssituationen zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychische Belastung beruflich Pflegender im Umgang mit demenziell erkrankten Patientinnen und Patienten
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, früher: Berufsakademie Heidenheim
Note
1,2
Autor
Henriette Jahn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
38
Katalognummer
V412664
ISBN (eBook)
9783668637573
ISBN (Buch)
9783668637580
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demenz PsychischeBelastung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henriette Jahn (Autor:in), 2017, Psychische Belastung beruflich Pflegender im Umgang mit demenziell erkrankten Patientinnen und Patienten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412664
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  38  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum