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Piraterie in Südostasien

Ist es gelungen, das Sicherheitsproblem der Piraterie in Südostasien einzudämmen?

Titre: Piraterie in Südostasien

Dossier / Travail , 2017 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Politique - Région: Extrême-Orient
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Die folgende Arbeit beschäftigt sich daher mit folgender Fragestellung: Ist es ge-lungen, das Sicherheitsproblem der Piraterie in Südostasien einzudämmen? Dazu muss als erstes eine Definition von Piraterie gefunden werden, um klarzustellen, welche Vorfälle miteinbezogen werden und welche nicht. Danach wird die Entwicklung der Piraterie in den letzten Jahren und die verschiedenen auftretenden Formen dargestellt. Im weiteren Verlauf werden die Gegenmaßnahmen zur Bekämpfung dargestellt und ein Fazit gegeben, wie effektiv diese sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Piraterie

3. Entwicklung

4. Formen

5. Ursachen

5.1 Soziale und wirtschaftliche Verhältnisse

5.2 Politischer Wandel

5.3 Unklare geographische Abgrenzungen

6. Gegenmaßnahmen

6.1 Unilaterale Bemühungen

6.2 Trilaterale Bemühungen

6.3 Regionale sowie extra-regionale Bemühungen

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Sicherheitslage in Bezug auf die Piraterie in Südostasien und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob es gelungen ist, dieses Sicherheitsproblem erfolgreich einzudämmen.

  • Definition und begriffliche Abgrenzung von moderner Piraterie
  • Historische und aktuelle Entwicklung der Piraterievorfälle in Südostasien
  • Analyse der sozioökonomischen und politischen Ursachen des Phänomens
  • Bewertung der Wirksamkeit unilateraler, trilateraler und regionaler Gegenmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3. Entwicklung

Zur genauen Untersuchung der Piraterie ist zunächst eine geographische Abgrenzung des südostasiatischen Raumes notwendig. Das IMB zählt zu Südostasien die Länder Indonesien, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur und Thailand (ICC IMB 2016: 5). Deckungsgleich dazu definiert auch diese Arbeit die genannten Länder als Südostasien.

Bereits in den 1970er Jahren war diese Region Schauplatz von moderner Piraterie (Bünte 2013: 78). Ab den 1990 Jahren wurde Piraterie als Problem erkannt und ab 1992 publizierte das IMB jährliche Veröffentlichungen zu den Überfallen (Mischuk 2009: 1). Im Jahr 2000 wurde ein vorübergehender Höhepunkt mit 465 Überfällen weltweit erreicht, wovon 121 alleine in indonesischen Gewässern stattfanden (Bünte 2013: 79). Von 2004 bis 2009 sind die Piraterievorfälle in Südostasien deutlich weniger geworden (Bünte 2013: 79).

Waren es im Jahre 2004 noch 158 Übergriffe in der südostasiatischen Region, so betrug diese Anzahl 2009 nur noch 46 (ICC IMB 2008: 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen dem romantisierten Bild des Piraten und der realen Bedrohung für die moderne Schifffahrt sowie die Relevanz der südostasiatischen Handelsrouten.

2. Definition von Piraterie: In diesem Kapitel werden unterschiedliche Definitionen von Piraterie diskutiert, insbesondere die Abgrenzung zwischen den Ansätzen von UNCLOS und dem IMB zur Erfassung von Überfällen.

3. Entwicklung: Dieses Kapitel zeichnet den Verlauf der Piraterievorfälle in Südostasien seit den 1970er Jahren nach und belegt die statistischen Schwankungen bis in das Jahr 2017.

4. Formen: Hier werden die verschiedenen Methoden der Piraten analysiert, von opportunistischen Hit-and-run-Überfällen bis hin zu systematisch organisierter Kriminalität.

5. Ursachen: Dieses Kapitel identifiziert soziale, wirtschaftliche und politische Faktoren sowie geografische Unklarheiten als Haupttreiber für das Fortbestehen der Piraterie.

6. Gegenmaßnahmen: Es wird untersucht, wie unilaterale, trilaterale und regionale Anstrengungen zur Bekämpfung der Piraterie umgesetzt wurden und welche Rolle internationale Abkommen dabei spielen.

7. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage negativ und betont die Notwendigkeit, verstärkt die sozialen und ökonomischen Ursachen zu adressieren, anstatt sich rein auf maritime Sicherheitsmaßnahmen zu stützen.

Schlüsselwörter

Piraterie, Südostasien, Seefahrt, Handelsschifffahrt, Straße von Malakka, Sicherheit, UNCLOS, IMB, ReCAAP, MALSINDO, Maritime Sicherheit, Sozioökonomie, Pirateriebekämpfung, Regionalpolitik, Souveränität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Sicherheitsproblem der Piraterie in Südostasien und bewertet die Bemühungen der betroffenen Staaten, diese Bedrohung einzudämmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Piraterie, der statistischen Entwicklung der Vorfälle, den zugrunde liegenden Ursachen sowie den verschiedenen Ebenen der Gegenmaßnahmen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Ist es gelungen, das Sicherheitsproblem der Piraterie in Südostasien einzudämmen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse unter Einbeziehung von Berichten internationaler Organisationen wie dem IMB und ReCAAP sowie politischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Ursachen – wie Armut und politische Instabilität – und die detaillierte Darstellung nationaler sowie multilateraler Sicherheitsinitiativen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Piraterie, Südostasien, Maritime Sicherheit, Straße von Malakka, IMB und internationale Kooperation.

Warum ist eine einheitliche Definition von Piraterie so schwierig?

Es existieren unterschiedliche rechtliche Interpretationen, insbesondere bezüglich der räumlichen Begrenzung auf "hohe See" versus nationale Gewässer, was die internationale Zusammenarbeit erschwert.

Welche Rolle spielen soziale Faktoren bei der Entstehung von Piraterie?

Die Arbeit zeigt, dass Piraterie oft ein "sozioökonomisches Phänomen" ist, das aus Arbeitslosigkeit, Armut und dem Niedergang traditioneller Fischereigründe resultiert.

Wie effektiv sind die bisherigen Gegenmaßnahmen?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Maßnahmen nur bedingt wirksam sind, da staatliches Misstrauen und das Festhalten an nationaler Souveränität eine engere regionale Zusammenarbeit verhindern.

Was ist das zentrale Fazit der Untersuchung?

Das Fazit stellt fest, dass Piraterie weiterhin eine Bedrohung darstellt und eine langfristige Eindämmung nur durch die Bekämpfung der sozialen und ökonomischen Ungleichheit möglich ist.

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Résumé des informations

Titre
Piraterie in Südostasien
Sous-titre
Ist es gelungen, das Sicherheitsproblem der Piraterie in Südostasien einzudämmen?
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
15
N° de catalogue
V412682
ISBN (ebook)
9783668640344
ISBN (Livre)
9783668640351
Langue
allemand
mots-clé
Piraterie Südostasien asien internationale beziehungen sicherheitsbeziehung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, Piraterie in Südostasien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412682
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Extrait de  15  pages
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