Im Vordergrund der Arbeit steht das Verhältnis von Kaisern und Augustinus, als Kirchenvertreter, zum Heidentum. Dabei wird auch herausgearbeitet, wie sich Augustinus als Anhänger des monotheistischen Glaubens mit diesem Problem befasste und in wie weit ihm der schlussendliche Triumph des Christentums mit zugeschrieben werden kann. Daher lautet das Thema für diese Arbeit wie folgt: Kaiser und Kirche gegen das Heidentum. Augustinus – Hetzer gegen Heiden oder Führer zum wahren Gott?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zum Begriff „Heidentum“
- Die Kaiser - Ein Einblick in ihre Religionspolitik
- Konstantin der Große
- Constans und Constantius II
- Julian
- Theodosius I
- Augustinus Kampf gegen das Heidentum
- Die Briefe
- De civitate dei und de vera religione
- Augustinus Predigten
- Fazit
- Quellen
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Kirchenvater Augustinus von Hippo und dessen Verhältnis zu Kaisern und Heidentum im 4. und 5. Jahrhundert. Sie untersucht, wie Augustinus als Anhänger des monotheistischen Glaubens mit der Herausforderungen des Heidentums umging und inwiefern ihm der Triumph des Christentums zugeschrieben werden kann.
- Definition des Begriffs „Heidentum“ im historischen Kontext
- Religionspolitik der römischen Kaiser gegenüber dem Heidentum
- Augustinus' Schriften und seine Argumentation gegen das Heidentum
- Augustinus' Einfluss auf die Christianisierung des römischen Reiches
- Der Kampf zwischen Heidentum und Christentum im 4. und 5. Jahrhundert
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und beschreibt die Forschungsfrage, die im Zentrum der Arbeit steht: Inwiefern war Augustinus ein „Hetzer gegen Heiden“ oder ein „Führer zum wahren Gott“? Sie stellt die wichtigsten Quellen und die Forschungsliteratur zum Thema vor.
- Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Begriff „Heidentum“ und beleuchtet dessen Entwicklung im Laufe der Geschichte und im christlichen Kontext.
- Das dritte Kapitel analysiert die Religionspolitik verschiedener römischer Kaiser, beginnend mit Konstantin dem Großen, seinem Sohn Julian und Theodosius I. Es wird die jeweilige Einstellung der Kaiser zum Heidentum und ihre Maßnahmen zur Förderung oder Unterdrückung des Christentums untersucht.
- Das vierte Kapitel widmet sich Augustinus' Kampf gegen das Heidentum und untersucht seine Briefe, seine Schriften „De civitate dei“ und „De vera religione“ sowie seine Predigten. Es geht um Augustinus' Argumentation gegen das Heidentum und seinen Einfluss auf die Verbreitung des Christentums.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beleuchtet die Thematik des Heidentums, der Religionspolitik römischer Kaiser, des Christentums und der Schriften des Kirchenvaters Augustinus von Hippo im 4. und 5. Jahrhundert. Im Fokus steht der Kampf zwischen Heidentum und Christentum sowie Augustinus' Rolle im Prozess der Christianisierung des römischen Reiches. Wichtige Schlüsselbegriffe sind unter anderem: Heidentum, Kaiser, Kirche, Christentum, Augustinus, Religion, Theologie, Philosophie, Geschichte, Spätantike, Religionspolitik, Propaganda.
Häufig gestellte Fragen
Welche Haltung hatte Augustinus gegenüber dem Heidentum?
Augustinus bekämpfte das Heidentum intellektuell und rhetorisch massiv, sah sich selbst jedoch als Führer, der die Menschen vom „Irrweg“ zum „wahren christlichen Gott“ leiten wollte.
Wie veränderte Konstantin der Große die Religionspolitik?
Mit der Mailänder Vereinbarung leitete er die Wende ein, die dem Christentum Gleichberechtigung verschaffte und später den Weg zur Staatsreligion ebnete.
Was ist das Hauptthema von Augustinus' Werk „De civitate dei“?
In „Vom Gottesstaat“ verteidigt er das Christentum gegen den Vorwurf, schuld am Untergang Roms zu sein, und entwickelt eine theologische Geschichtsdeutung.
Wer war Kaiser Julian und warum nannte man ihn den „Abtrünnigen“?
Julian (Apostata) versuchte als letzter heidnischer Kaiser, die christlichen Privilegien zurückzudrehen und die antiken Kulte wieder zu beleben.
Warum gilt Theodosius I. als entscheidend für das Christentum?
Unter Theodosius I. wurde das Christentum faktisch zur Staatsreligion des Römischen Reiches erhoben und heidnische Kulte offiziell verboten.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2015, Kaiser und Kirche gegen das Heidentum. Augustinus. Hetzer gegen Heiden oder Führer zum wahren Gott?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412901