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Depression im Alter. Entwicklung, Symptomatik und Prävention

Title: Depression im Alter. Entwicklung, Symptomatik und Prävention

Bachelor Thesis , 2017 , 60 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lina Stromberg (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. Sie treten momentan bei bis zu 16% der älteren Menschen in Deutschland auf. Die Folgen für die Lebensqualität sind dabei erheblich, denn die Krankheit betrifft jeden Bereich des täglichen Lebens. Ältere Menschen sind in dieser Situation stark suizidgefährdet. Doch kann man Depressionen bei Menschen im hohen Alter überhaupt vorbeugen?

Die Autorin Lina Stromberg erklärt, welche Faktoren die Entwicklung einer Depression im Alter beeinflussen. Einer Depression kann in verschiedenen Bereichen entgegengewirkt werden. Stromberg stellt vor allem die genetische, biologische und psychosoziale Perspektive vor.

Dabei geht sie auf drei konkrete Ansätze ein: die kognitive Verhaltenstherapie, das Kompetenznetz „Depression, Suizidalität“ und die Bewegungstherapie. Sowohl Betroffene, als auch Angehörige erhalten so einen übersichtlichen Ratgeber, der die effektivsten Präventionsmaßnahmen vorstellt.

Aus dem Inhalt:
- Depression;
- Alter;
- Prävention;
- Psychische Krankheit;
- Suizidalität

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Depressionen im Alter

2.1 Überlegungen zum Alter – Was bedeutet Alter?

2.2 Definition und Krankheitsbild

2.3 Symptome einer depressiven Erkrankung

3 Klassifikation und Diagnostik

3.1 Klassifikation und Diagnose gemäß ICD-

3.2 Probleme bei der Diagnostik von Depressionen im Alter

4 Folgen depressiver Erkrankungen im Alter

4.1 Auswirkungen auf die Mortalität

4.2 Suizidalität

5 Epidemiologie der Depression im Alter in Deutschland

5.1 Prävalenz

5.2 Versorgungsrelevante Aspekte

6 Einflussfaktoren auf die Entwicklung einer Depression im Alter

6.1 Genetische Einflussfaktoren

6.2 Biologische Einflussfaktoren

6.3 Psychosoziale Einflussfaktoren

7 Maßnahmen zur Prävention einer Depression im Alter

7.1 Kognitive Verhaltenstherapie

7.2 Das Kompetenznetz „Depression, Suizidalität“

7.3 Bewegungstherapie

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die zentralen Einflussfaktoren für die Entstehung von Depressionen bei älteren Menschen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie präventive Maßnahmen – insbesondere unter Berücksichtigung der spezifischen Altersbedürfnisse – einer solchen Entwicklung wirksam entgegenwirken können.

  • Grundlagen, Definition und Krankheitsbild der Depression im Alter
  • Klassifikationssysteme und diagnostische Herausforderungen bei älteren Patienten
  • Epidemiologische Kennzahlen zur Prävalenz in Deutschland
  • Analyse genetischer, biologischer und psychosozialer Einflussfaktoren
  • Darstellung präventiver Ansätze wie kognitive Verhaltenstherapie, digitale Kompetenznetzwerke und Bewegungstherapie

Auszug aus dem Buch

2.3 Symptome einer depressiven Erkrankung

Im folgenden Abschnitt soll aufgezeigt werden, welche Symptome in der Regel bei einer Depression auftreten. Denn bei einer depressiven Erkrankung berichten Betroffene immer wieder von ähnlichen Beschwerden und Symptomen, welche sich insgesamt als Hauptsymptome zusammenfassen lassen. Diese Hauptsymptome einer depressiven Erkrankung werden dabei in verschiedene Kategorien unterteilt. So gibt es affektive und kognitive Symptome, Antriebs- und psychomotorische Störungen und vegetative Symptome (vgl. Stotz-Ingenlath 2005: 570; Wolfersdorf & Schüler 2005: 26; Wolfersdorf 2011: 17). Zu diesen einzelnen Kategorien werden nun jeweils einige Beispiele vorgestellt, die bei einer Depression in Erscheinung treten können.

Zu den sog. affektiven und kognitiven Symptomen gehören die zuvor bereits erläuterte depressive Herabgestimmtheit und Verstimmung, die Angstzustände, die Grübelzustände sowie das Gefühl der Gefühllosigkeit, bestehend aus einer Freudlosigkeit, einem Nicht-Weinen- Können, Weinkrämpfen, Verzweiflung und allgemeine Verstimmtheit. Zu den affektiven und kognitiven Symptomen gehören aber auch Selbstvorwürfe wegen Nicht-können (Insuffizienzgefühl), Versagen und Minderwertigkeit (Selbstwerstörung), Zurückbleiben gegenüber dem Ich-Ideal, Schuldgefühle (Selbstverurteilung, Selbstanklage) und Klagen über materielle Probleme, Verarmung oder körperliche Befindlichkeiten (Hypochondrie) (vgl. Wolfersdorf & Schüler 2005: 26; Wolfersdorf 2011: 17). Weitere Symptome dieser Kategorie sind Gefühle von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit, ein möglicher depressiver Wahn, der Verarmungs-, Schuld-, Versündigungs-, Untergangswahn-, und hypochondrische Ideen beinhaltet sowie Ruhe-/Weglaufwünsche und Suizidgedanken (vgl. Stotz-Ingenlath 2005: 570; Wolfersdorf & Schüler 2005: 26; Wolfersdorf 2011: 17). Bei älteren depressiv Erkrankten treten zudem häufig Klagen über subjektiv erlebte Konzentrations- und Merkstörungen auf (vgl. Kurz 1997: 34; Wolfersdorf 2011: 17).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Depression im Alter ein und definiert das Ziel der Arbeit, präventive Faktoren und Interventionsmöglichkeiten zu untersuchen.

2 Depressionen im Alter: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage zum Altersbegriff und erläutert Definition, Krankheitsbild sowie die spezifischen Symptome einer Depression.

3 Klassifikation und Diagnostik: Hier werden die methodischen Ansätze zur Diagnose nach ICD-10 sowie die spezifischen Schwierigkeiten in der klinischen Praxis bei älteren Patienten diskutiert.

4 Folgen depressiver Erkrankungen im Alter: Dieses Kapitel analysiert die negativen gesundheitlichen Konsequenzen, insbesondere im Hinblick auf Mortalität und Suizidalität.

5 Epidemiologie der Depression im Alter in Deutschland: Es werden aktuelle Daten zur Prävalenz dargelegt und die versorgungsrelevanten Aspekte sowie die Unterversorgung älterer Betroffener beleuchtet.

6 Einflussfaktoren auf die Entwicklung einer Depression im Alter: Basierend auf dem bio-psycho-sozialen Modell werden genetische, biologische und psychosoziale Ursachenfaktoren für die Entstehung analysiert.

7 Maßnahmen zur Prävention einer Depression im Alter: Dieses Kapitel stellt drei konkrete präventive Ansätze vor: Kognitive Verhaltenstherapie, das Kompetenznetz „Depression, Suizidalität“ und Bewegungstherapie.

8 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der Ergebnisse und einer kritischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen präventiver Programme.

Schlüsselwörter

Depression im Alter, Altersdepression, Prävention, Primärprävention, Diagnostik, ICD-10, Mortalität, Suizidalität, Epidemiologie, Kognitive Verhaltenstherapie, Bio-psycho-soziales Modell, Psychosoziale Einflussfaktoren, Versorgung, Bewegungstherapie, Kompetenznetz Depression.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Krankheitsbild der Depression bei Menschen ab 65 Jahren und untersucht Möglichkeiten zur Vorbeugung dieser Erkrankung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition der Krankheit, ihre Diagnose, die epidemiologische Situation in Deutschland sowie die Analyse der Entstehungsursachen und Präventionsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfragen, welche Faktoren die Entwicklung einer Depression im Alter beeinflussen und wie präventiv gegen diese Entwicklung vorgegangen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung aktueller empirischer Studien (wie z.B. der DEGS-Studie) sowie die Anwendung psychologischer Erklärungsmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Klassifikation und Diagnose, die Analyse der epidemiologischen Lage, die Untersuchung der verschiedenen Einflussfaktoren (genetisch, biologisch, psychosozial) und die Vorstellung präventiver Therapiemaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Depression im Alter, Primärprävention, Diagnostik, Psychosoziale Einflussfaktoren und Bewegungstherapie.

Wie unterscheiden sich Depressionen im Alter von Depressionen bei jüngeren Erwachsenen?

Obwohl das Krankheitsbild kategorial ähnlich ist, treten im Alter häufiger somatische Symptome in den Vordergrund, was die Diagnose erschwert und oft zu einer Überlagerung mit anderen Altersleiden führt.

Warum ist die Prävention gerade bei älteren Menschen so wichtig?

Aufgrund der hohen Prävalenz und der schwerwiegenden Folgen, wie erhöhter Sterblichkeit und Suizidalität, ist eine frühzeitige Intervention essentiell, da eine voll ausgebildete Depression im Alter oft schlechter erkannt und seltener therapiert wird.

Welche Rolle spielt das Internet in der Prävention laut der Arbeit?

Onlineangebote wie das Kompetenznetz „Depression, Suizidalität“ ermöglichen durch Anonymität einen niederschwelligen Zugang für Menschen, die aufgrund sozialer Stigmatisierung den Gang zum Arzt scheuen.

Kann Bewegung eine Depression verhindern?

Ja, die Bewegungstherapie wirkt auf körperlicher, sozialer und psychologischer Ebene und kann somit zur Senkung des Erkrankungsrisikos beitragen.

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Details

Title
Depression im Alter. Entwicklung, Symptomatik und Prävention
College
University of Vechta  (Institut für Gerontologie)
Grade
1,3
Author
Lina Stromberg (Author)
Publication Year
2017
Pages
60
Catalog Number
V412946
ISBN (eBook)
9783956873652
ISBN (Book)
9783956873812
Language
German
Tags
Depression Alter im depressiv Psychologie psychische Erkrankung Psyche Krankheit Geriatrie Gerontopsychologie Ältere Depressionen Einflussfaktoren Prävention Maßnahmen Suizidalität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lina Stromberg (Author), 2017, Depression im Alter. Entwicklung, Symptomatik und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412946
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