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Frühkindlicher Erstspracherwerb. Ein- und Zweiwortäußerungen

Título: Frühkindlicher Erstspracherwerb. Ein- und Zweiwortäußerungen

Trabajo Escrito , 2011 , 10 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Natalia Gubergritz (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Menschen sind die einzigen Säugetiere auf unserem Planeten, die über die Fähigkeit verfügen, durch Sprache miteinander zu kommunizieren. Diese Fähigkeit ist zwar angeboren, jedoch muss das jeweilige Sprachsystem, welches jeder einzelne Mensch benutzen wird, also die jeweilige Sprache, erst erlernt werden. Der Spracherwerb ist Teil der kognitiven Entwicklung eines Kindes.

Doch wie lernen Kinder Sprache? Strukturen, die für erwachsene Fremdsprachenlerner so gut wie unbezwingbar erscheinen, stellen für Kinder, die mit dieser Sprache aufwachsen, absolut kein Problem dar. Wie können kleine Kinder, die sich erst im Prozess des Erstspracherwerbs befinden, grammatische Sachverhalte korrekt produzieren, während Erwachsene, die diese Sprache lernen, diese manchmal sogar nie richtig verinnerlichen können. Wie kommt das?

Wie funktioniert der Erstspracherwerbsprozess bei Kindern? Welche grammatischen Fehler machen sie und aus welchen Gründen? All diese Fragen sollen im Rahmen dieser Arbeit beantwortet werden. Dafür soll zuerst die allgemeine Entwicklung der Sprache bei einem Kind erläutert werden, bevor auf die einzelnen Phasen und den Erwerb der Grammatik eingegangen wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sprachenwicklung beim Kind

3. Einwortäußerungen

4. Zweiwortäußerungen

5. Fehler

6. Fazit

7. Quellen

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht den Prozess des frühkindlichen Erstspracherwerbs mit einem Fokus auf die initialen Entwicklungsphasen, insbesondere die Ein- und Zweiwortäußerungen, um zu verstehen, wie Kinder grammatische Strukturen erlernen und welche charakteristischen Fehler dabei auftreten.

  • Grundlagen der Sprachentwicklung beim Kind
  • Merkmale und Bedeutung von Einwortäußerungen
  • Syntax und Kategorisierung von Zweiwortäußerungen
  • Analyse typischer Fehlerquellen im Spracherwerb
  • Methodik der Datenerhebung in der Sprachwissenschaft

Auszug aus dem Buch

4. Zweiwortäußerungen

Die Syntax einer menschlichen Sprachäußerung konstituiert sich aus der grammatischen Bedeutung dieser Äußerung. Diese wiederum umfasst die Funktion der einzelnen Satzelemente, sowie deren Beziehungen untereinander. (SZAGUN, 2006) Diese sind in der Erwachsenensprache notwendig um den intendierten Sachverhalt verständlich zu machen und Äußerungen anderer zu verstehen. „There is considerable incentive, then, for children to learn how to create sentences, and it doesn’t take them long to get started. “ (O’GRADY, 2005:80)

Bei Kindern beginnt der Erwerb der grammatischen Bedeutung auf der Ebene der Zweiwortäußerungen, also im Alter von ca. 18-24 Monaten. Die Zweiwortäußerungen stellen bereits erste einfache Sätze dar, denn ein Satz ist die Kombination von mindestens zwei Wörtern in richtiger Reihenfolge. (O’GRADY, 2005) Je nach Kontext sind allerdings unterschiedliche Bedeutungen einer Äußerung möglich. Die Bedeutungen der Zweiwortäußerungen lassen sich in Kategorien unterteilen. SZAGUN unterscheidet dabei zwischen folgenden Kategorien:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Spracherwerbs als Teil der kognitiven Entwicklung beim Kind ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur grammatischen Kompetenz.

2. Sprachenwicklung beim Kind: Dieses Kapitel erläutert die ersten Meilensteine des Spracherwerbs, vom Hören im Mutterleib bis zum Beginn bedeutungsvoller Wörter und der Verwendung von Forschungsmethoden wie dem CHILDES-System.

3. Einwortäußerungen: Das Kapitel beschreibt die Phase der ersten wortähnlichen Vokalisierungen und einfachen Einwortäußerungen, die meist Nomen oder Partikel umfassen.

4. Zweiwortäußerungen: Hier wird der Übergang zu ersten einfachen Sätzen und die Kategorisierung kindlicher Äußerungen basierend auf deren semantischer Funktion dargestellt.

5. Fehler: Dieses Kapitel analysiert charakteristische Fehler beim Spracherwerb, wie das Auslassen von Worten oder Übergeneralisierungen, und diskutiert theoretische Erklärungsmodelle.

6. Fazit: Das Fazit fasst den allmählichen Prozess des Spracherwerbs zusammen und betont, dass trotz individueller Unterschiede die semantische Intention universell ist.

7. Quellen: Auflistung der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Quellen.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Erstspracherwerb, Kindersprache, Einwortäußerungen, Zweiwortäußerungen, Syntax, Grammatikerwerb, Sprachentwicklung, CHILDES-System, Semantik, Sprachforschung, Spracherwerbsprozess, Sprachproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den frühkindlichen Spracherwerbsprozess mit Fokus auf die ersten Entwicklungsstufen, konkret die Ein- und Zweiwortphase.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Grammatik, der Wortschatzerwerb, die Identifikation von Bedeutungskategorien und die wissenschaftliche Analyse kindlicher Sprechdaten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie Kinder die komplexe Struktur ihrer Muttersprache erwerben und welche Rolle die semantische Intention dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung bestehender sprachwissenschaftlicher Literatur sowie auf Datenanalysen, etwa durch die Arbeitsgruppe "Oldenburg Corpora" und das CHILDES-System.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen der Einwort- und Zweiwortäußerungen, analysiert deren syntaktische Bedeutung und beleuchtet typische Fehler, die während des Lernprozesses auftreten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Spracherwerb, Kindersprache, Syntax, Grammatik, Einwortäußerungen, Zweiwortäußerungen und Semantik.

Welche Rolle spielt das "kanonische Lallen" in der Entwicklung?

Das kanonische Lallen ist eine Vorstufe des Spracherwerbs, bei der Silben verdoppelt werden, was Eltern oft als erste Wörter missverstehen, obwohl noch keine semantische Intention vorliegt.

Warum ist das Negationswort "NEIN" in der Einwortphase besonders?

In der Einwortphase ist das "NEIN" volitional, das heißt, das Kind drückt damit eine ablehnende Haltung oder Abwehr aus, ohne jedoch eine grammatische Negation von Sachverhalten zu beherrschen.

Warum fällt Kindern die Wortstellung im Englischen leichter als im Deutschen?

Im Englischen ist die Wortstellung meist fest und nicht durch Kasusmarkierungen flexibel, was es Kindern erleichtert, die Struktur der Sätze schneller zu erfassen.

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Detalles

Título
Frühkindlicher Erstspracherwerb. Ein- und Zweiwortäußerungen
Universidad
Technical University of Berlin
Calificación
2,0
Autor
Natalia Gubergritz (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
10
No. de catálogo
V412995
ISBN (Ebook)
9783668640122
ISBN (Libro)
9783668640139
Idioma
Alemán
Etiqueta
Spracherwerb kindlicher Spracherwerb kinder lernen Sprache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Natalia Gubergritz (Autor), 2011, Frühkindlicher Erstspracherwerb. Ein- und Zweiwortäußerungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412995
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