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Pädagogisches Konzept im Hortbereich. Entwurf eines fiktiven Hortes "Wühlmäuse"

Titel: Pädagogisches Konzept im Hortbereich. Entwurf eines fiktiven Hortes "Wühlmäuse"

Projektarbeit , 2015 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Ihme (Autor:in), S. F. (Autor:in), R. J. (Autor:in), L. P. (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Konzeption ist im Rahmen des Moduls „Professionalisierung des Erziehungsprozesses“ verfasst worden. Sie gilt als Prüfungsleistung in der Ausbildung zur/m staatlich anerkannten Erzieher/in.

Diese Konzeption wurde für einen fiktiven Hort entworfen und richtet sich an ein fiktives Klientel sowie weitere Interessenten. Sie behandelt den gesellschaftlichen Auftrag des Hortes sowie Gesetzesgrundlagen. Des Weiteren werden die Entwicklungsaufgaben und Kompetenzen von Hortkindern geschildert. Sie beinhaltet allgemeine Rahmendaten (wie Betreuungszeiten, Zielgruppe, Mahlzeit), den Tagesablauf und die Elternarbeit sowie die Zusammenarbeit mit einer fiktiven Grundschule. Abschließend wird das Qualitätsmanagement (Beobachtung, Dokumentation, Formen der Q-Entwicklung) und die Öffnung nach außen beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Gesellschaftlicher Auftrag des Hortes / Gesetzliche Grundlagen

1.1. Gesellschaftlicher Auftrag des Hortes

1.2. Gesetzliche Grundlagen

1.3. Zusammengefasster Auftrag

2. Entwicklungsaufgaben / Kompetenzen von Hortkindern

2.1. Freuds und Eriksons Theorien

2.2. Kognitive Entwicklung / Denkentwicklung

2.3. Sprachentwicklung

2.4. Motorische Entwicklung

2.5. Spielentwicklung

3. Zielsetzung des Hortes

3.1. Sprache und Sprechen / Kommunikation

3.2. Sozial-emotionale Kompetenzen

3.3. Übergänge gestalten (Kita – Schule, Schule – Hort)

3.4. Bewegung

4. Pädagogische Leitlinien des Personals

5. Rahmendaten

5.1. Betreuungszeiten

5.1.1. Kernbetreuungszeiten

5.1.2. Erweiterte Betreuungszeiten

5.1.3. Schließzeiten

5.1.4. Betreuung in den Ferien

5.2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

5.2.1. Pädagogische Fachkräfte

5.2.2. Weiteres Personal

5.2.3. Praktikanten / Auszubildende

5.3. Zielgruppe(n)

5.4. Einzugsgebiet

5.5. Kosten

5.6. Verpflegungsoptionen

5.6.1. Besondere Verpflegungssituationen

5.6.1.1. Umgang mit Süßigkeiten

5.6.1.2. Umgang mit Lebensmittelunverträglicheiten und bspw. religiös begründeten Ernährungsweisen

5.7. Raumkonzept

6. Tagesablauf

6.1. Ferienmaßnahmen

7. Elternarbeit

8. Zusammenarbeit mit der Grundschule Steuerwalder Straße

9. Beobachtung und Dokumentation / Formen der Qualitätsentwicklung

9.1. Beobachtung und Dokumentation

9.2. Formen der Qualitätsentwicklung

10. Öffnung nach außen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Konzeption dient als Leitfaden für die pädagogische Arbeit im Hort „Wühlmäuse“ und zielt darauf ab, ein einheitliches Fundament für die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im Grundschulalter zu etablieren. Dabei steht die ganzheitliche Unterstützung des Kindes in seiner individuellen Entwicklung sowie die Gestaltung einer tragfähigen Erziehungspartnerschaft mit den Eltern im Vordergrund der Forschungsbemühungen.

  • Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und gesetzliche Grundlagen der Hortbetreuung
  • Entwicklungspsychologische Aspekte und Kompetenzaufbau bei Schulkindern
  • Methodische Schwerpunkte: Kommunikation, Sozial-emotionale Kompetenz, Übergangsbewältigung und Bewegung
  • Qualitätssicherung durch Beobachtung, Dokumentation und Reflexion
  • Vernetzung und Kooperation mit der Grundschule sowie weiteren Partnern

Auszug aus dem Buch

3.1. Sprache und Sprechen / Kommunikation

Sprache dient der Kommunikation und dem Austausch mit anderen, sie ist das wichtigste Kommunikationsmittel der Menschen. Begleitet werden sprachliche Äußerungen von Gestik, Mimik und Lautäußerungen. Kinder lernen beeindruckend schnell eine Sprache – sie tun dies intuitiv und in der Regel sind ihre grammatikalischen Strukturen im Alter von 4 Jahren gefestigt, ihr Wortschatz reicht aus, um sich zu verständigen und sie finden sich gut in der ihnen bekannten Welt zurecht. Viele Kinder wachsen heutzutage auch zweisprachig auf und müssen die sie umgebende, fremde Sprache erst erlernen.

Unserem Team ist es wichtig, dass sprachliche Förderung nicht losgelöst vom Alltag stattfindet, sondern mit ihm und der Lebenswelt Ihres Kindes zusammenhängt. So greifen wir immer wieder Themen auf, die Ihr Kind interessant findet und mit denen es sich gerne beschäftigt, außerdem beziehen wir für Ihr Kind wichtige Personen und Aktivitäten (Freunde, Familienmitglieder, Ausflüge) mit in Unterhaltungen ein und fördern das Sprachverständnis Ihres Kindes handlungsbegleitend. Auf handlungsbegleitendes Lernen legen wir besonders großen Wert bei Kindern, die deutsch als Zweitsprache erlernen. Korrektives Feedback ist uns ebenso wichtig, da so sowohl der korrekte Gebrauch der Sprache als auch die Freude Ihres Kindes am Sprechen gefördert wird. Wir beobachten und dokumentieren regelmäßig Fortschritte und tauschen uns mit Ihnen aus, um gemeinsam den Spracherwerb und das Sprachverständnis Ihres Kindes zu unterstützen. Wir nehmen bei der Sprachentwicklung alle Persönlichkeitsbereiche (kognitive, soziale und emotionale Bereiche) in den Blick, um Ihr Kind bestmöglich zu unterstützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gesellschaftlicher Auftrag des Hortes / Gesetzliche Grundlagen: Erläutert die Rolle des Hortes als familienunterstützende Einrichtung angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und definiert den rechtlichen Rahmen gemäß SGB VIII.

2. Entwicklungsaufgaben / Kompetenzen von Hortkindern: Bietet einen Überblick über die Latenzphase nach Freud und Erikson sowie wichtige kognitive, sprachliche, motorische und spielerische Entwicklungsschritte von Grundschulkindern.

3. Zielsetzung des Hortes: Beschreibt die pädagogischen Schwerpunkte wie Sprachförderung, sozial-emotionale Kompetenzen, die Gestaltung von Übergängen und die Förderung der Bewegung.

4. Pädagogische Leitlinien des Personals: Definiert die Grundhaltungen nach Carl Rogers (Wertschätzung, Empathie, Kongruenz) als Basis für die Beziehungsarbeit und das professionelle Handeln.

5. Rahmendaten: Liefert Informationen zur Struktur, Betreuungszeiten, dem Personal, der Zielgruppe, den Kosten, der Verpflegung und dem Raumkonzept des Hortes.

6. Tagesablauf: Skizziert den strukturierten Alltag im Hort inklusive Hausaufgabenbetreuung, Freispielphasen und speziellen Ferienangeboten.

7. Elternarbeit: Definiert die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten als partnerschaftliche Kooperation auf Augenhöhe zum Wohle des Kindes.

8. Zusammenarbeit mit der Grundschule Steuerwalder Straße: Erläutert die enge Kooperation durch gemeinsame Aufträge, fachlichen Austausch und regelmäßige „Runde Tische“ zur Förderung der Kinder.

9. Beobachtung und Dokumentation / Formen der Qualitätsentwicklung: Beschreibt Prozesse der Qualitätssicherung, die individuelle Beobachtung der Kinder sowie die stetige Reflexion der pädagogischen Arbeit.

10. Öffnung nach außen: Beleuchtet die Kooperationen mit externen Partnern wie Sportvereinen und die Einbeziehung des sozialen Umfelds zur Erweiterung der Angebote.

Schlüsselwörter

Hort, Wühlmäuse, Konzeption, Grundschule, Pädagogik, Sprachförderung, Sozial-emotionale Kompetenzen, Qualitätsentwicklung, Erziehungspartnerschaft, Betreuungszeiten, Entwicklungsaufgaben, Inklusion, Partizipation, Hausaufgabenbetreuung, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt die pädagogische Konzeption des Hortes „Wühlmäuse“ vor und beschreibt, wie die Einrichtung den Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag für Grundschulkinder erfüllt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Einrichtung?

Zentrale Themen sind die frühkindliche Entwicklung, die sprachliche Bildung, die sozial-emotionale Stärkung, die körperliche Aktivität sowie die enge Vernetzung mit der Grundschule und den Eltern.

Welches primäre Ziel verfolgt der Hort?

Das Hauptziel ist die Unterstützung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit, eingebettet in ein verlässliches, lebensweltorientiertes Betreuungssystem.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Das Team arbeitet nach dem situativen Ansatz und orientiert sich an entwicklungspsychologischen Theorien sowie den Grundhaltungen nach Carl Rogers (Wertschätzung, Empathie, Kongruenz).

Was wird im Hauptteil der Konzeption behandelt?

Der Hauptteil behandelt die spezifischen Entwicklungsaufgaben von Schulkindern, die pädagogischen Zielsetzungen der Einrichtung, strukturelle Rahmendaten wie Öffnungszeiten und Verpflegung sowie Methoden der Qualitätssicherung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Erziehungspartnerschaft, Partizipation, Inklusion, Qualitätsentwicklung und Bedürfnisorientierung stehen im Fokus der täglichen pädagogischen Praxis.

Wie gestaltet der Hort den Übergang von der Kita in die Schule und den Hort?

Der Hort kooperiert intensiv mit der Grundschule Steuerwalder Straße, bietet Hospitationstage an und unterstützt das Kind durch gezielte Aktivitäten beim Aufbau neuer Beziehungen und dem Erwerb eines neuen Rollenverständnisses.

Welche Rolle spielt die Bewegung im Hortalltag?

Bewegung wird als essenzieller Teil der kindlichen Entwicklung begriffen, der nicht nur die körperliche Fitness fördert, sondern auch als Ausgleich zum langen Sitzen in der Schule dient und die kognitive sowie soziale Entwicklung unterstützt.

Wie sichert das Team die Qualität seiner Arbeit?

Die Qualität wird durch ein Qualitätsmanagement gesichert, das regelmäßige Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Entwicklung, fortlaufende Reflexion im Team, Fortbildungen und die Nutzung der „Hort- und Ganztagsangebote-Skala“ umfasst.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pädagogisches Konzept im Hortbereich. Entwurf eines fiktiven Hortes "Wühlmäuse"
Note
1,0
Autoren
Katharina Ihme (Autor:in), S. F. (Autor:in), R. J. (Autor:in), L. P. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
31
Katalognummer
V413219
ISBN (eBook)
9783668646155
ISBN (Buch)
9783668646162
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konzeption Hort Gesetzesgrundlagen Hort Öffnung nach außen Elternarbeit Hort Entwicklungsaufgaben Hort Zielsetzung Hort pädagogische Leitlinien Hort Qualitätsentwicklung Hort Erziehungsprozesse Erzieher
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Ihme (Autor:in), S. F. (Autor:in), R. J. (Autor:in), L. P. (Autor:in), 2015, Pädagogisches Konzept im Hortbereich. Entwurf eines fiktiven Hortes "Wühlmäuse", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413219
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Leseprobe aus  31  Seiten
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